Oxstedter Straße
Die Oxstedter Straße ist eine Kreisstraße in Cuxhaven
Inhaltsverzeichnis
Geografische Lage
Verbindungsstraße zwischen Berensch und Oxstedt
Herkunft des Namens
Benannt nach dem Ort Oxstedt
Geschichte
Ausbau 1924
Zollhäuser in Berensch
Die Errichtung der beiden Zollhäuser um 1930 fiel in eine Zeit, in der der Schmuggel an der niedersächsischen Küste durch die Wirtschaftskrisen der Zwischenkriegszeit florierte. Die in Berensch stationierten Zöllner (oft als GrenzAufsichtsStelle, kurz GASt, organisiert) hatten die Aufgabe, das unwegsame Küstenvorland und die Priele zu überwachen. Da es zu dieser Zeit noch keine modernen Radaranlagen gab, bestand der Dienst primär aus langwierigen Fußstreifen – oft bei Nacht und Nebel – entlang der Deichlinien und Salzwiesen. Besonderes Augenmerk galt sogenannten „Schwimmbällen“ oder im Watt abgelegten Depots: Schmuggler warfen illegale Waren (vor allem hoch besteuerten Kaffee, Alkohol und Tabak) von Schiffen in der Elb- und Wesermündung ab, damit diese mit der Flut an den Strand von Berensch oder Spieka-Neufeld getrieben und dort heimlich nachts abtransportiert wurden. Die strategische Lage der Zollhäuser an der Oxstedter Straße stellte sicher, dass Transportwege ins Landesinnere (Richtung Oxstedt und Cuxhaven) direkt kontrolliert werden konnten.
Bilder
ehemaliges Zollhaus in Berensch