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'''Klint''' ist ein Ortsteil der Gemeinde '''Hechthausen''' im Landkreis Cuxhaven. Die ehemals selbstständige Gemeinde liegt am linken Ufer der mittleren Oste und bildet gemeinsam mit dem östlich des Dorfmittelpunkts gelegenen Wohnplatz Koppel sowie der Ortschaft [[Laumühlen]] den westlichen Teil der Geestinsel Hechthausen.
  
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==Lage und Naturraum==
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Klint liegt auf einer flachen Geestinsel, die der Flusslauf der Oste im Norden, Osten und Süden umschließt. Die Oste, der größte Nebenfluss der Elbe, prägt das Landschaftsbild des Ortes und gab der ehemaligen Gemeinde auch ihr Wappenmotiv. Die Umgebung ist von landwirtschaftlich genutzten Flächen, Marsch- und Geestböden sowie ausgedehnten Waldstücken geprägt; im Klinter Wald stehen bis zu 30 Meter hohe Douglasien, die zu den landschaftlichen Besonderheiten der Gemeinde Hechthausen gezählt werden.
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Benachbart liegen im Osten der Ortskern Hechthausen, im Süden Laumühlen und im Norden die Oste.
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==Name und erste Erwähnung==
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Der Ortsname leitet sich vom mittelniederdeutschen Wort für „Abhang, steiles Ufer" ab und beschreibt damit die Lage des Siedlungsplatzes am Flussufer.
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Erstmals urkundlich erwähnt wird der Name 1341, als der Knappe Heinrich Gogreve – möglicherweise ein Angehöriger der noch heute im Kirchspiel Hechthausen ansässigen Familie von Marschalck – dem stiftsbremischen Adligen Hermann von Gröpelingen eine Rente aus seinem Gut uppe deme Klinte verkaufte. 1353 folgte der Verkauf eines Stücks Land uppe deme Klinte tho Borchholte. Die Gemeinde Hechthausen nennt für Klint abweichend das Jahr 1342 als Ersterwähnung; die Ortschronistik führt teils auch 1341 als Belegjahr für eine Rentenverschreibung.
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==Geschichte==
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Von Borchholte zu Klint
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Das Dorf Borchholte im Kirchspiel Hechthausen wurde 1233 erwähnt; nach ihm nannte sich eine hier ansässige Adelsfamilie „de Borchholte". Es umfasste die heutigen Ortsteile Klint und Laumühlen. Ein Ort dieses Namens im Kirchspiel Hechthausen erscheint bereits 1059 als „Burcholt" in einer Urkunde des Erzbischofs Adalbert von Bremen. Nach 1400 taucht der Name Borchholte nicht mehr auf – das Dorf ging in den Siedlungen auf, die seither unter dem Namen Klint geführt werden.
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==Güter und Höfe==
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In der Folgezeit bestand der Ort im Wesentlichen aus den Gütern Klint I, Klint II und dem Geesthof mit den zugehörigen Meyerhöfen sowie kleinbäuerlichen Hofstellen. Als bedeutender Gutsherr auf Klinter Land gilt Friederich Christian Marschalck von Bachtenbrock. Alle drei Gutshäuser existieren heute nicht mehr; um 1970 war am ehemaligen Gut Klinthof der Burggraben noch erkennbar.
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==Der Brand von 1949==
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Eine tiefe Zäsur für die Dorfgemeinschaft war der große Brand von [[1949]], dem der Geesthof und 23 weitere Häuser zum Opfer fielen. Ein großer Teil des Ortes wurde damals zerstört.
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==Verwaltungsgeschichte==
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Klint gehörte zum Amt Osten, aus dem im Zuge der preußischen Kreisreform 1885 unter anderem mit Bornberg, Hechthausen, Kleinwörden, Klint, Laumühlen und Wisch der Kreis Neuhaus (Oste) entstand. 1932 wurde dieser mit dem damaligen Kreis Hadeln zum Landkreis Land Hadeln mit Sitz in Otterndorf vereinigt.
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1962 verloren Bornberg, Hechthausen, Kleinwörden, Klint, Laumühlen und Wisch im Zuge der niedersächsischen Verwaltungs- und Gebietsreform ihre Selbstständigkeit und wurden zur Samtgemeinde an der Oste vereinigt, deren Sitz Hechthausen war. Am 1. Juli 1972 wurde Klint in die Gemeinde Hechthausen eingegliedert; die neue Gemeinde gehört seither zur Samtgemeinde Hemmoor.
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Bevölkerung
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Jahr Einwohner
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* 1824 58 Feuerstellen
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* 1848 349 (in 74 Häusern)
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* 1910 485
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* 1925 488
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* 1933 421
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* 1939 409
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* 1950 724
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Für den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegsjahre zeigt die Reihe den für viele Landgemeinden typischen Ausschlag: Nach einem Rückgang in den 1930er-Jahren stieg die Einwohnerzahl durch die Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen bis 1950 auf 724. In jüngerer Zeit wurden die Ortsteile Klint und Hechthausen innerhalb der Gemeinde als Wohngemeinden bevorzugt; eine rege Neubautätigkeit ließ die Wohnbevölkerung der Gemeinde insgesamt wachsen. Für Klint selbst liegt keine amtliche Einzelangabe aus neuerer Zeit vor – die Angaben der Gemeinde Hechthausen gelten für alle sechs Ortsteile zusammen.
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==Politik und Verwaltung==
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Als Ortschaft der Gemeinde Hechthausen wird Klint vom Rat der Gemeinde Hechthausen vertreten. Über die Dorfgemeinschaft ist der Ort im örtlichen Vereinsleben organisiert.
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==Wappen==
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Das Wappen der ehemaligen Gemeinde zeigt in geteilter Schildfläche oben in Rot einen silbernen Pferdekopf, unten in Silber einen blauen Wellenbalken. Der Pferdekopf weist auf die Zugehörigkeit zu Niedersachsen (Sachsenross), der Wellenbalken auf die Lage des Ortes an der Oste. Als Entwerfer wird Albert de Badrihaye genannt.
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==Kultur und Sehenswürdigkeiten==
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Baudenkmale
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* Wohn- und Wirtschaftsgebäude Bornberger Straße 7 – Fachwerkbau von 1785.
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* Schöpfwerk Klint – 1931 errichtet, in backsteinexpressionistischer Formensprache; Zeugnis der Entwässerungswirtschaft im Oste-Gebiet.
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===Weitere Sehenswürdigkeiten===
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* Klinter Wald mit einzelnen Douglasien von rund einem Meter Stärke und bis zu 30 Metern Höhe.
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* Bootsanleger Hechthausen-Klint an der Oste, ein Ausgangspunkt für Wasserwanderer auf dem Fluss.
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* Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs mit der Widmungsinschrift „Ihren im Weltkriege 1914–18 gefallenen Helden. Gewidmet von der Gemeinde Klint".
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==Kirche==
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Klint gehört zum Kirchspiel Hechthausen mit der St.-Marien-Kirche, einem rechteckigen Saalbau aus Backstein von um 1500. Eine eigene Kirche hat der Ort nie besessen; die Zugehörigkeit zum Hechthausener Kirchspiel ist urkundlich bis ins Mittelalter zurückzuverfolgen.
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==Infrastruktur==
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Klint ist über die Bornberger Straße und die Straße Am Koppelberg an den Ortskern Hechthausen angebunden. Die Oste ist bei Klint mit einem Bootsanleger erschlossen; die Deutsche Fährstraße und die Niedersächsische Mühlenstraße queren die Gemeinde Hechthausen. Der nächste Bahnhof ist Hechthausen an der Niederelbebahn; der nächstgelegene größere Ort ist Hemmoor.
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== Karte ==
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==Literatur==
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* Rudolf Lembcke: Kreis Land Hadeln. Geschichte und Gegenwart.
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* Heimatverein Hechthausen: Klint.
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==Einzelnachweise==
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* Gemeinde Hechthausen: Geschichte und Zahlen, Daten, Fakten
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* Klint (Oste) – Ortsartikel mit Geschichte, Einwohnerentwicklung und Wappenbeschreibung
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* Hechthausen – Gemeindeartikel zu Verwaltungs- und Siedlungsgeschichte
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* Denkmalprojekt: Kriegerdenkmal Klint
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Version vom 15. Oktober 2026, 09:03 Uhr

Klint

Vorlage:Infobox Ort Klint ist ein Ortsteil der Gemeinde Hechthausen im Landkreis Cuxhaven. Die ehemals selbstständige Gemeinde liegt am linken Ufer der mittleren Oste und bildet gemeinsam mit dem östlich des Dorfmittelpunkts gelegenen Wohnplatz Koppel sowie der Ortschaft Laumühlen den westlichen Teil der Geestinsel Hechthausen.

Lage und Naturraum

Klint liegt auf einer flachen Geestinsel, die der Flusslauf der Oste im Norden, Osten und Süden umschließt. Die Oste, der größte Nebenfluss der Elbe, prägt das Landschaftsbild des Ortes und gab der ehemaligen Gemeinde auch ihr Wappenmotiv. Die Umgebung ist von landwirtschaftlich genutzten Flächen, Marsch- und Geestböden sowie ausgedehnten Waldstücken geprägt; im Klinter Wald stehen bis zu 30 Meter hohe Douglasien, die zu den landschaftlichen Besonderheiten der Gemeinde Hechthausen gezählt werden.

Benachbart liegen im Osten der Ortskern Hechthausen, im Süden Laumühlen und im Norden die Oste.

Name und erste Erwähnung

Der Ortsname leitet sich vom mittelniederdeutschen Wort für „Abhang, steiles Ufer" ab und beschreibt damit die Lage des Siedlungsplatzes am Flussufer.

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Name 1341, als der Knappe Heinrich Gogreve – möglicherweise ein Angehöriger der noch heute im Kirchspiel Hechthausen ansässigen Familie von Marschalck – dem stiftsbremischen Adligen Hermann von Gröpelingen eine Rente aus seinem Gut uppe deme Klinte verkaufte. 1353 folgte der Verkauf eines Stücks Land uppe deme Klinte tho Borchholte. Die Gemeinde Hechthausen nennt für Klint abweichend das Jahr 1342 als Ersterwähnung; die Ortschronistik führt teils auch 1341 als Belegjahr für eine Rentenverschreibung.

Geschichte

Von Borchholte zu Klint Das Dorf Borchholte im Kirchspiel Hechthausen wurde 1233 erwähnt; nach ihm nannte sich eine hier ansässige Adelsfamilie „de Borchholte". Es umfasste die heutigen Ortsteile Klint und Laumühlen. Ein Ort dieses Namens im Kirchspiel Hechthausen erscheint bereits 1059 als „Burcholt" in einer Urkunde des Erzbischofs Adalbert von Bremen. Nach 1400 taucht der Name Borchholte nicht mehr auf – das Dorf ging in den Siedlungen auf, die seither unter dem Namen Klint geführt werden.

Güter und Höfe

In der Folgezeit bestand der Ort im Wesentlichen aus den Gütern Klint I, Klint II und dem Geesthof mit den zugehörigen Meyerhöfen sowie kleinbäuerlichen Hofstellen. Als bedeutender Gutsherr auf Klinter Land gilt Friederich Christian Marschalck von Bachtenbrock. Alle drei Gutshäuser existieren heute nicht mehr; um 1970 war am ehemaligen Gut Klinthof der Burggraben noch erkennbar.

Der Brand von 1949

Eine tiefe Zäsur für die Dorfgemeinschaft war der große Brand von 1949, dem der Geesthof und 23 weitere Häuser zum Opfer fielen. Ein großer Teil des Ortes wurde damals zerstört.

Verwaltungsgeschichte

Klint gehörte zum Amt Osten, aus dem im Zuge der preußischen Kreisreform 1885 unter anderem mit Bornberg, Hechthausen, Kleinwörden, Klint, Laumühlen und Wisch der Kreis Neuhaus (Oste) entstand. 1932 wurde dieser mit dem damaligen Kreis Hadeln zum Landkreis Land Hadeln mit Sitz in Otterndorf vereinigt.

1962 verloren Bornberg, Hechthausen, Kleinwörden, Klint, Laumühlen und Wisch im Zuge der niedersächsischen Verwaltungs- und Gebietsreform ihre Selbstständigkeit und wurden zur Samtgemeinde an der Oste vereinigt, deren Sitz Hechthausen war. Am 1. Juli 1972 wurde Klint in die Gemeinde Hechthausen eingegliedert; die neue Gemeinde gehört seither zur Samtgemeinde Hemmoor.

Bevölkerung Jahr Einwohner

  • 1824 58 Feuerstellen
  • 1848 349 (in 74 Häusern)
  • 1910 485
  • 1925 488
  • 1933 421
  • 1939 409
  • 1950 724

Für den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegsjahre zeigt die Reihe den für viele Landgemeinden typischen Ausschlag: Nach einem Rückgang in den 1930er-Jahren stieg die Einwohnerzahl durch die Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen bis 1950 auf 724. In jüngerer Zeit wurden die Ortsteile Klint und Hechthausen innerhalb der Gemeinde als Wohngemeinden bevorzugt; eine rege Neubautätigkeit ließ die Wohnbevölkerung der Gemeinde insgesamt wachsen. Für Klint selbst liegt keine amtliche Einzelangabe aus neuerer Zeit vor – die Angaben der Gemeinde Hechthausen gelten für alle sechs Ortsteile zusammen.

Politik und Verwaltung

Als Ortschaft der Gemeinde Hechthausen wird Klint vom Rat der Gemeinde Hechthausen vertreten. Über die Dorfgemeinschaft ist der Ort im örtlichen Vereinsleben organisiert.

Wappen

Das Wappen der ehemaligen Gemeinde zeigt in geteilter Schildfläche oben in Rot einen silbernen Pferdekopf, unten in Silber einen blauen Wellenbalken. Der Pferdekopf weist auf die Zugehörigkeit zu Niedersachsen (Sachsenross), der Wellenbalken auf die Lage des Ortes an der Oste. Als Entwerfer wird Albert de Badrihaye genannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmale

  • Wohn- und Wirtschaftsgebäude Bornberger Straße 7 – Fachwerkbau von 1785.
  • Schöpfwerk Klint – 1931 errichtet, in backsteinexpressionistischer Formensprache; Zeugnis der Entwässerungswirtschaft im Oste-Gebiet.

Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Klinter Wald mit einzelnen Douglasien von rund einem Meter Stärke und bis zu 30 Metern Höhe.
  • Bootsanleger Hechthausen-Klint an der Oste, ein Ausgangspunkt für Wasserwanderer auf dem Fluss.
  • Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs mit der Widmungsinschrift „Ihren im Weltkriege 1914–18 gefallenen Helden. Gewidmet von der Gemeinde Klint".

Kirche

Klint gehört zum Kirchspiel Hechthausen mit der St.-Marien-Kirche, einem rechteckigen Saalbau aus Backstein von um 1500. Eine eigene Kirche hat der Ort nie besessen; die Zugehörigkeit zum Hechthausener Kirchspiel ist urkundlich bis ins Mittelalter zurückzuverfolgen.

Infrastruktur

Klint ist über die Bornberger Straße und die Straße Am Koppelberg an den Ortskern Hechthausen angebunden. Die Oste ist bei Klint mit einem Bootsanleger erschlossen; die Deutsche Fährstraße und die Niedersächsische Mühlenstraße queren die Gemeinde Hechthausen. Der nächste Bahnhof ist Hechthausen an der Niederelbebahn; der nächstgelegene größere Ort ist Hemmoor.

Karte

Literatur

  • Rudolf Lembcke: Kreis Land Hadeln. Geschichte und Gegenwart.
  • Heimatverein Hechthausen: Klint.

Einzelnachweise

  • Gemeinde Hechthausen: Geschichte und Zahlen, Daten, Fakten
  • Klint (Oste) – Ortsartikel mit Geschichte, Einwohnerentwicklung und Wappenbeschreibung
  • Hechthausen – Gemeindeartikel zu Verwaltungs- und Siedlungsgeschichte
  • Denkmalprojekt: Kriegerdenkmal Klint

Fußnoten



Feuerwehr

Kategorie:Feuerwehr

Diese Kategorie bündelt Artikel zu Bränden, Feuerwehreinsätzen und Katastrophen in der Ostelandregion zwischen Oste und Elbe.

Aufgenommen werden Großbrände und Brandkatastrophen von örtlicher oder regionaler Tragweite sowie Einsätze, die über den Alltag hinausgehen – etwa überörtliche Hilfeleistungen mit mehreren beteiligten Wehren. Ebenfalls hierher gehören Naturkatastrophen wie Sturmfluten, Deichbrüche und Hochwasser sowie sonstige Unglücksfälle mit Regionsbezug, darunter Explosionen, Schiffs- und Eisenbahnunglücke. Hinzu kommen übergreifende Darstellungen zur Geschichte einzelner Freiwilliger Feuerwehren und zur Organisations- und Ausrüstungsgeschichte.
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