Benutzer:Jochen

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Jochen hat sich vorgenommen, sich um die Eintragung der Cuxhavener Vereine zu kümmern.--Jochen 20:27, 28. Jan. 2009 (CET)



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Seebäderschiffe, nicht vollständig.

Schiffsname Baujahr Helgolandverkehr Reederei BRT Länge Bemerkung Bild
Lady of the Lake 1814 Priviligierte Dampfschiffahrt auf der Niederelbe bis Cuxhaven 76 20 Erstes Dampfschiff vor Cuxhaven Lady of the lake.jpg
ELBE 1833 Hamburger-Dampfschiffahrts-Compagnie 43? 34,7
PATRIOT 1836 Hamburger-Dampfschiffahrts-Compagnie 48 36,36
HENNRIETTE 1829 Heinrich Spliet 49
HELGOLAND 1854 Johann Cesar Godeffroy 98
HELGOLAND (II.) 1845 Rübcke&Wüllmer
CUXHAVEN (II.) 1864 HAPAG 402
PATRIOT (II.) 1857
PATRIOT (III.) 1869 Cuxhavener Dampfschiffs-Gesellschaft A.G. 130 36,50
HELGOLAND (III.) 1866 Hamburg-Amerika-Linie 398 69,92
HELGOLAND (IV.) 1858 Hamburg-Amerika-Linie 618
FREIA 1884 Blohm&Voss 683 Schiff FREIA.jpg
ARIADNE 1889 Ballin`sche Dampfschiffs Rhederei 427 Schiff Ariadne.jpg
PRINZESSIN HEINRICH 1896 Ballin`sche Dampfschiffs Rhederei 919 Schiff Prinzessin Heinrich.jpg
COBRA (I.) 1898 Ballin`sche Dampfschiffs Rhederei 1.146 Schiff COBRA I.jpg
COBRA (II.) 1926 HAPAG 2.132 82,40 Ab 1939 Minenleger, 1942 im holländischen Schiedam durch Bombentreffer zerstört Schiff COBRA II 700.jpg
KEHRWIEDER 1901 Hamburg-Amerika-Linie 541 Schiff Kehrwieder.jpg
WILLKOMMEN 1895 Hamburg-Amerika-Linie 510 Schiff Willkommen.jpg
KÖNIGIN LUISE I. 1913 Hamburg-Amerika-Linie 2.163 1914 im Kriegseinsatz in der Themsemündung gesunken Schiff KOENIGIN LOUISE.jpg
KÖNIGIN LUISE II. 1934 HAPAG 2.400 1941 im Kriegseinsatz Höhe Helsinki gesunken Schiff Koenigin Luise 800.jpg
COBRA II. 1926 Hamburg-Amerika-Linie 2.132 82,40 Schiff COBRA II.jpg
KAISER 1905 HAPAG 1.916 96,40 Erstes zivile deutsche Schiff mit Dampfturbinen aus deutscher Konstruktion und Herstellung. Schiff Kaiser1931.jpg
BÜRGERMEISTER ROSS 1947 1952-1957 HAPAG-HADAG 299 32,0 Die BÜRGERMEISTER ROSS machte am 12. Juli 1952 die erste Nachkriegsreise eines Seebäderschiffes nach Helgoland
STADE 1938 1952 HAPAG-HADAG 273 34,20
SÜLLBERG 1928 1952 HAPAG-HADAG 362 50,4
BÜRGERMEISTER DIESTEL 1927 1952-1953 HAPAG-HADAG
ELBE 1941 1952-1953 HAPAG-HADAG
WAPPEN VON HAMBURG (I) 1955 1955-1960 HADAG 2.496 89,50 Erster Seebäderschiff-Neubau nach dem 2. Weltkrieg
BUNTE KUH 1957 1957-1961 HADAG 2.520 91,00 Zwiter HADAG-Neubau, 1962 im Zuge der Flottenmodernisierung nach Griechenland verkauft
ALTE LIEBE (I) 1959 1959 HADAG, Hamburg 919 54,30 Nur gelegentlich im Helgolanddienst
WAPPEN VON HAMBURG (II) 1962 1962 HADAG 3.819 104,00 Anfang 2015 im türkischen Aliaga zur Verschrottung an den Strand gesetzt Wappenvonhamburg.jpg
HEIN GODENWIND 1960 1960-1965 HADAG 1.024 59,70 2008 verscrottet
GORCH FOCK 1963 1963-1970 HADAG 980 55,20
HELGOLAND (I) 1963 1963-1965 HADAG 3.001 91,50 bis 1972 Lazarettschiff in Vietnam
WAPPEN VON HAMBURG (III) 1965 1965-2006 HADAG 4.438 109,60 2007 als MERCATOR II nach Bremerhaven
in Dänemark abgewrackt
HELGOLAND (II) 1972 1972-1982 HADAG 3.001 91,50 1982 an Cassen Eils verkauft
2000 umbenannt in Atlantis
Helgolanddienst bis 2014

Seehafenschleuse

Der 30. März 1965 war für den Cuxhavener Fischereihafen ein historischer Tag: Die alte Ausfahrt durch den Amerikahafen wurde geschlossen. Von nun an mußten alle Schiffe, die den Neufelder Hafen anlaufen oder seewärts fahren sollten, den Weg durch den Kanal der Seeschleuse nehmen. Die neue Seeschleuse ist Teil eines umfangreichen Hafenbauprojektes.

Erst durch den Staatsvertrag zwischen Hamburg und Niedersachsen über den Gebietsaustausch in Cuxhaven wurde der Bann gebrochen und die Bahn frei für den lange geplanten Bau einer Seeschleuse und die Erweiterung des Neuen Fischereihafens. Damit solte in Cuxhaven die Notzeit der "Rattenlöcher" zu Ende gehen, in denen die Schiffe bei steifem Ostwind in Gefahr gerieten, an Grund zu kommen.

Bei lange anhaltenden Ostwindperioden nämlich, wie sie hauptsächlich im Winterhalbjahr auftreten, erreicht das Tidenniedrigwasser häufig einen sehr tiefen Pegelstand, weil der Wind die Wassermassen der Elbmündung in die Nordsee drückt. Die Wassertiefe im Neuen Fischereihafen war zu diesen Zeiten schon seit Jahren nicht mehr ausreichend, da sich die Abmessungen der Fischdampfer inzwischen mehr als verdoppelt hatten. Es mußte also etwas geschehen, um den großen Foschereifahrzeugen auch weiterhin jederzeit das Löschen ihres Fanges und die Ausrüstung für die neue Reise in Cuxhaven zu ermöglichen.

Das Hafenbecken tiefer auszubaggern war nicht möglich, da dann die Kaimauern, die nur für eine Hafentiefe konstruiert sind, ausweichen würden. Neue Kaimauern vor die alten zu bauen war zu kostspielig und auch unzweckmäßig, da hiermit allein die Enge und Unzulänglichkeit des Hafens nicht beseitigt werden würde.

Es blieb also nur die Möglichkeit, den Neuen Fischereihafen durch den Bau einer Schleuse vom offenen Wasser zu trennen und damit zu verhindern, daß bei jeder Ebbe das Wasser aus dem Hafenbecken abläuft.

Dieser Gedanke tauchte zuerst 1954 auf. Nachdem in mühevoller Kleinarbeit die in Fragen kommenden Instanzen von der Notwendigkeit überzeugt worden waren, nahm das Projekt drei Jahre später greifbare Formen an, als bei Niedersächsischen Hafenamt eine Planungsabteilung unter Diplom-Ingenieur Sellmer eingerichtet wurde. Diese hatte sich mit den erforderlichen Vorarbeiten zu erfassen. Gleichzeitig mit dem Schleusenbau sollte eine Verlängerung und Verbreiterung des Hafenbeckens vorgesehen werden. Mit diesen beiden Vorhaben wollte man folgende grundlegende Verbesserungen des Hafenbetriebes erzielen:

eine konstante Wassertiefe von rund 10 Meter (bisher im ungünstigsten Fall nur 5 Meter) ermöglicht Schiffen mit einem Tiefgang bis zu 9 Meter ("Fabrikschiffe") die Benutzung des Hafenbeckens.
Die konstante Wasserspiegellage läßt den besseren Einsatz von mechanischen Löschgeräten zu.
Das Einlaufen der Schiffe wird in nautischer Hinsicht wsentlicht vereinfacht, da sie nicht mehr die gefährliche Drehscheibe des Amerikahafens passieren müssen.
Die Aufschlickung des Hafens wird bedeutent verringert. Bisher betrug der Schlickfall jährlich bis zu einem Meter