Arnhausen

Aus cuxpedia
Version vom 14. Februar 2010, 18:57 Uhr von Dervomeer (Diskussion | Beiträge) (Änderungen von Hartmut Braun (Diskussion) rückgängig gemacht und letzte Version von Dervomeer wiederhergestellt)

Wechseln zu: Navigation, Suche
Gutshof Arnhausen 1877

Arnhausen war vielleicht der bekannteste Bauernhof in Ritzebüttel.

Auf einer leichten Erhöhung, evtl. einer Wurt, im Grodener Mittelteil stand bis 1954 der Gutshof Arnhausen. Gegründet war er unter dem Namen `Im Felde´.

Erster bekannter Besitzer war der Groden-Ritzebütteler Schultheiß Peter Martens.
1826 geht der Hof käuflich als Altenteil an den Lotsenkapitän Jakob Hinrich Benöhr über.
Sein Nachfolger, Hans Christian Benöhr, hatte sich beim großen Hamburger Brand im Jahre 1842 als Major der Ritzebütteler Feuerwehr dort durch erfolgreichen Einsatz bekannt gemacht. So wurde seinem Ersuchen, den Hof auf den Namen `Gut Arnhausen´ umzubenennen, am 12. Januar 1843 durch ein Dekret des Rates der Stadt Hamburg stattgegeben.
Ein weiterer Besitzer war der Groden-Ritzebütteler Schultheiß und Grodener Gemeindevorsteher Otto Benöhr.

1896 begann mit dem Bau der Eisenbahnlinie Cuxhaven - Geestemünde der Zerfall des Gutes. Durch die Bahnlinie praktisch halbiert wurde die Bewirtschaftung erschwert.
1910 wurden Teile der des Gutes an die Marine abgetreten.
1954 brennt der Gutshof vollständig ab. Er wird nicht mehr aufgebaut.
Mit der zunehmenden Ausbreitung des Gewerbegebietes um die Industriestraße in den 1960er/1970er Jahren wird weiterer Grund verkauft, wärend der verbleibende Rest an umliegende Bauern verpachtet wird.

Heute findet sich am Platz des ehemaligen Gutshofes eine baumbestandene Brache etwa auf der Rückseite des Grundstückes der EWE