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		<title>Seefischmarkt - Versionsgeschichte</title>
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		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in cuxpedia</subtitle>
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		<title>Hartmut Mester am 6. März 2026 um 16:30 Uhr</title>
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Februar 1892 wurde die CUXHAVEN SD 6 verkauft. Auch andere Personen versuchten einen Fischmarkt mit Auktionsbetrieb in Cuxhaven zu etablieren. Im Oktober 1895 fand die erste Fischauktion der 'Nordsee-Linie'&amp;lt;ref&amp;gt;Nordsee-Linie: zweite Fischfanggesellschaft in Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven statt. Weil ca. 25 % des Fangs auf dem Weg nach Hamburg verdarb, hatten sich Herings- und Sprottenfischer aus Altenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Altenwärder: seit 1946 mit der Schreibweise Altenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt;, Finkenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Finkenwärder: seit 1937 mit der Schreibweise Finkenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt; und Blankenese zu dieser Fischfanggesellschaft zusammengeschlossen. Die Schiffswerft und Reederei Bernhard Wencke Söhne, Hamburg ließ 1896/1898 die beiden neuen Fischdampfer '''HC 2 PROTEUS'''&amp;lt;ref&amp;gt;PROTEUS: 1896 gebaut; von 1896 bis 1898 bei der Fa. B. Wencke Söhne; 1898 an Johann Cohrs, Altona verkauft&amp;lt;/ref&amp;gt; und '''HC 3 TUGBOAT'''&amp;lt;ref&amp;gt;TUGBOAT: 1898 gebaut; von 1898 bis 1905 bei der Fa. B. Wencke Söhne; 1905 an die Woermann Linie KG, Hamburg verkauft&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven registrieren. Der Hamburger Fischauktionator Gustav Platzmann&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Platzmann hatte 1893 die Denkschrift &amp;quot;Cuxhaven als zukünftiger Haupt-Stapelplatz der deutschen Hochseefischerei&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;übernahm im Winter 1897/1898 den Posten von Wilhelm Lütt. Die erste Fischauktionshalle ist 1899 am Südende des [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] errichtet worden. In Fachwerkbauweise hergestellt war sie 30 m lang und 15 m breit. Gustav Platzmann war dort der erste Auktionator. Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;der &lt;/del&gt;Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] war seitdem als Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt tätig.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der wohl erste Versuch in Cuxhaven einen Seefischmarkt ins Leben zu rufen, erfolgte im April 1891 von den Fischhändlern [[Dohrmann, Ludwig Robert |Robert Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und August Kempe. Nach Indienststellung des Fischdampfers '''[[FD Cuxhaven |CUXHAVEN (I)]] SD 6''' erfolgte die erste Fischauktion am [[25. September]] [[1891]], bei der 5 t Fisch verkauft wurden. Wilhelm Lütt&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Lütt gründete am 26. August 1874 die erste Fischräucherei in Cuxhaven.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll der erste vereidigte Fischauktionator in Cuxhaven gewesen sein. Innerhalb kurzer Zeit zeigte sich, dass diese Unternehmung mit nur einem Fischdampfer nicht ausreichend erfolgreich war. Am 2. Februar 1892 wurde die CUXHAVEN SD 6 verkauft. Auch andere Personen versuchten einen Fischmarkt mit Auktionsbetrieb in Cuxhaven zu etablieren. Im Oktober 1895 fand die erste Fischauktion der 'Nordsee-Linie'&amp;lt;ref&amp;gt;Nordsee-Linie: zweite Fischfanggesellschaft in Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven statt. 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Der Hamburger Fischauktionator Gustav Platzmann&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Platzmann hatte 1893 die Denkschrift &amp;quot;Cuxhaven als zukünftiger Haupt-Stapelplatz der deutschen Hochseefischerei&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;übernahm im Winter 1897/1898 den Posten von Wilhelm Lütt. Die erste Fischauktionshalle ist 1899 am Südende des [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] errichtet worden. In Fachwerkbauweise hergestellt&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, &lt;/ins&gt;war sie 30 m lang und 15 m breit. Gustav Platzmann war dort der erste Auktionator. 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[[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. 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		<author><name>Hartmut Mester</name></author>	</entry>

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		<title>Block am 26. Februar 2026 um 15:29 Uhr</title>
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Februar 1892 wurde die CUXHAVEN SD 6 verkauft. Auch andere Personen versuchten einen Fischmarkt mit Auktionsbetrieb in Cuxhaven zu etablieren. Im Oktober 1895 fand die erste Fischauktion der 'Nordsee-Linie'&amp;lt;ref&amp;gt;Nordsee-Linie: zweite Fischfanggesellschaft in Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven statt. Weil ca. 25 % des Fangs auf dem Weg nach Hamburg verdarb, hatten sich Herings- und Sprottenfischer aus Altenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Altenwärder: seit 1946 mit der Schreibweise Altenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt;, Finkenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Finkenwärder: seit 1937 mit der Schreibweise Finkenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt; und Blankenese zu dieser Fischfanggesellschaft zusammengeschlossen. Die Schiffswerft und Reederei Bernhard Wencke Söhne, Hamburg ließ 1896/1898 die beiden neuen Fischdampfer '''HC 2 PROTEUS'''&amp;lt;ref&amp;gt;PROTEUS: 1896 gebaut; von 1896 bis 1898 bei der Fa. B. 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Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] war seitdem als Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt tätig.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der wohl erste Versuch in Cuxhaven einen Seefischmarkt ins Leben zu rufen, erfolgte im April 1891 von den Fischhändlern [[Dohrmann, Ludwig Robert |Robert Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und August Kempe. Nach Indienststellung des Fischdampfers &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;[[FD Cuxhaven |CUXHAVEN (I)]] SD 6&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;''' &lt;/ins&gt;erfolgte die erste Fischauktion am [[25. September]] [[1891]], bei der 5 t Fisch verkauft wurden. Wilhelm Lütt&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Lütt gründete am 26. August 1874 die erste Fischräucherei in Cuxhaven.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll der erste vereidigte Fischauktionator in Cuxhaven gewesen sein. Innerhalb kurzer Zeit zeigte sich, dass diese Unternehmung mit nur einem Fischdampfer nicht ausreichend erfolgreich war. Am 2. Februar 1892 wurde die CUXHAVEN SD 6 verkauft. Auch andere Personen versuchten einen Fischmarkt mit Auktionsbetrieb in Cuxhaven zu etablieren. Im Oktober 1895 fand die erste Fischauktion der 'Nordsee-Linie'&amp;lt;ref&amp;gt;Nordsee-Linie: zweite Fischfanggesellschaft in Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven statt. Weil ca. 25 % des Fangs auf dem Weg nach Hamburg verdarb, hatten sich Herings- und Sprottenfischer aus Altenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Altenwärder: seit 1946 mit der Schreibweise Altenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt;, Finkenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Finkenwärder: seit 1937 mit der Schreibweise Finkenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt; und Blankenese zu dieser Fischfanggesellschaft zusammengeschlossen. 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Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. 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Gustav Platzmann &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;vom St.-Pauli-Fischmarkt &lt;/del&gt;war dort der erste Auktionator. Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] war seitdem als Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt tätig.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der wohl erste Versuch in Cuxhaven einen Seefischmarkt ins Leben zu rufen, erfolgte im April 1891 von den Fischhändlern [[Dohrmann, Ludwig Robert |Robert Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und August Kempe. Nach Indienststellung des Fischdampfers [[FD Cuxhaven |CUXHAVEN (I)]] SD 6 erfolgte die erste Fischauktion am [[25. September]] [[1891]], bei der 5 t Fisch verkauft wurden&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. Wilhelm Lütt&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Lütt gründete am 26. August 1874 die erste Fischräucherei in Cuxhaven.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll der erste vereidigte Fischauktionator in Cuxhaven gewesen sein&lt;/ins&gt;. Innerhalb kurzer Zeit zeigte sich, dass diese Unternehmung mit nur einem Fischdampfer nicht ausreichend erfolgreich war. Am 2. Februar 1892 wurde die CUXHAVEN SD 6 verkauft&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. Auch andere Personen versuchten einen Fischmarkt mit Auktionsbetrieb in Cuxhaven zu etablieren. Im Oktober 1895 fand die erste Fischauktion der 'Nordsee-Linie'&amp;lt;ref&amp;gt;Nordsee-Linie: zweite Fischfanggesellschaft in Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven statt. Weil ca. 25 % des Fangs auf dem Weg nach Hamburg verdarb, hatten sich Herings- und Sprottenfischer aus Altenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Altenwärder: seit 1946 mit der Schreibweise Altenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt;, Finkenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Finkenwärder: seit 1937 mit der Schreibweise Finkenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt; und Blankenese zu dieser Fischfanggesellschaft zusammengeschlossen. Die Schiffswerft und Reederei Bernhard Wencke Söhne, Hamburg ließ 1896/1898 die beiden neuen Fischdampfer '''HC 2 PROTEUS'''&amp;lt;ref&amp;gt;PROTEUS: 1896 gebaut; von 1896 bis 1898 bei der Fa. B. Wencke Söhne; 1898 an Johann Cohrs, Altona verkauft&amp;lt;/ref&amp;gt; und '''HC 3 TUGBOAT'''&amp;lt;ref&amp;gt;TUGBOAT: 1898 gebaut; von 1898 bis 1905 bei der Fa. B. Wencke Söhne; 1905 an die Woermann Linie KG, Hamburg verkauft&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven registrieren. Der Hamburger Fischauktionator Gustav Platzmann&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Platzmann hatte 1893 die Denkschrift &amp;quot;Cuxhaven als zukünftiger Haupt-Stapelplatz der deutschen Hochseefischerei&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;übernahm im Winter 1897/1898 den Posten von Wilhelm Lütt&lt;/ins&gt;. Die erste Fischauktionshalle ist 1899 am Südende des [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] errichtet worden&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. In Fachwerkbauweise hergestellt war sie 30 m lang und 15 m breit&lt;/ins&gt;. Gustav Platzmann war dort der erste Auktionator. Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] war seitdem als Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt tätig.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] war seitdem als Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt tätig.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der wohl erste Versuch in Cuxhaven einen Seefischmarkt ins Leben zu rufen, erfolgte im April 1891 von den Fischhändlern [[Dohrmann, Ludwig Robert |Robert Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und August Kempe. Nach &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Indienststellung des Fischdampfers [[FD Cuxhaven |CUXHAVEN (I)]] SD 6 erfolgte die erste Fischauktion am [[25. September]] [[1891]], bei der 5 t Fisch verkauft wurden. Innerhalb &lt;/ins&gt;kurzer Zeit zeigte sich, dass diese Unternehmung mit nur einem Fischdampfer nicht ausreichend erfolgreich war&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. Am 2. Februar 1892 wurde die CUXHAVEN SD 6 verkauft. Die erste Fischauktionshalle ist 1899 am Südende des [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] errichtet worden. Gustav Platzmann vom St.-Pauli-Fischmarkt war dort der erste Auktionator&lt;/ins&gt;. Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] war seitdem als Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt tätig.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Block am 3. Februar 2026 um 10:44 Uhr</title>
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		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Seefischmarkt&amp;diff=57463&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hartmut Mester am 3. Februar 2026 um 09:39 Uhr</title>
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		<author><name>Hartmut Mester</name></author>	</entry>

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		<title>Block am 1. Februar 2026 um 22:11 Uhr</title>
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				<updated>2026-02-01T22:11:58Z</updated>
		
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am nächsten Tag erfolgten die erste Fischauktion und die Inbetriebnahme der Verladeeinrichtung des [[Fischversandbahnhof]]s. In den ersten zehn Monaten hatten 270 Fischdampfer, 686 besegelte Schiffe der Hochseefischerei und über 4.000 Küstenfischereifahrzeuge ihre Fänge an der neuen Anlage gelöscht: 3.400 t Fisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am nächsten Tag erfolgten die erste Fischauktion und die Inbetriebnahme der Verladeeinrichtung des [[Fischversandbahnhof]]s. In den ersten zehn Monaten hatten 270 Fischdampfer, 686 besegelte Schiffe der Hochseefischerei und über 4.000 Küstenfischereifahrzeuge ihre Fänge an der neuen Anlage gelöscht: 3.400 t Fisch&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. 1913 waren es 11.000 t&lt;/ins&gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Ersten Weltkrieg wurden viele Fischereifahrzeuge als Kriegsfischkutter eingezogen. Nach dem Krieg gab es zuerst nur zwei Fischdampfer. Erst ab dem 4. August 1919 fanden wieder Fischauktionen statt. Im Herbst 1919 gab es 27 Fischereifahrzeuge. 1925 landeten über 100 Schiffe ihre Fänge in Cuxhaven an. In der Nachkriegszeit wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut. Hamburg stellte 48 Millionen Mark zur Verfügung. 1921 waren der [[Alter Fischereihafen |Fischereihafen]] um einen Kilometer nach Süden erweitert sowie die [[Halle III |Hallen III]] und [[Halle IV |IV]] errichtet worden. Die [[Halle V |Hallen V]] und [[Halle VI |VI]] folgten ein Jahr später. Außerdem entstand ein neues [[Eiswerk]] an der [[Neufelder Straße]]. Weitere Schritte waren der Umbau des Fischversandbahnhofs und die Errichtung einer [[Nordseekai |Kaimauer]] aus Stahlbeton an der Westseite des Hafenbeckens. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Ersten Weltkrieg wurden viele Fischereifahrzeuge als Kriegsfischkutter eingezogen. Nach dem Krieg gab es zuerst nur zwei Fischdampfer. Erst ab dem 4. August 1919 fanden wieder Fischauktionen statt. Im Herbst 1919 gab es 27 Fischereifahrzeuge&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. 20.000 t wurden 1920 angelandet&lt;/ins&gt;. 1925 landeten über 100 Schiffe ihre Fänge in Cuxhaven an. In der Nachkriegszeit wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut. Hamburg stellte 48 Millionen Mark zur Verfügung. 1921 waren der [[Alter Fischereihafen |Fischereihafen]] um einen Kilometer nach Süden erweitert sowie die [[Halle III |Hallen III]] und [[Halle IV |IV]] errichtet worden. Die [[Halle V |Hallen V]] und [[Halle VI |VI]] folgten ein Jahr später. Außerdem entstand ein neues [[Eiswerk]] an der [[Neufelder Straße]]. Weitere Schritte waren der Umbau des Fischversandbahnhofs und die Errichtung einer [[Nordseekai |Kaimauer]] aus Stahlbeton an der Westseite des Hafenbeckens. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von 1908 bis 1923 stand der Seefischmarkt unter staatlicher Regie. Ab 1924 wurde er in Form einer Gesellschaft, der Fischmarkt Cuxhaven GmbH weitergeführt. Der bisherige Seefischmarktleiter, [[Meinken, Johann |Johann Meinken]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Meinken war in Cuxhaven bis 1937 tätig. Von 1938 bis 1941 führte er die Hamburg-Altonaer Fischmärkte als Direktor.&amp;lt;/ref&amp;gt; war nun Direktor. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von 1908 bis 1923 stand der Seefischmarkt unter staatlicher Regie. Ab 1924 wurde er in Form einer Gesellschaft, der Fischmarkt Cuxhaven GmbH weitergeführt. Der bisherige Seefischmarktleiter, [[Meinken, Johann |Johann Meinken]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Meinken war in Cuxhaven bis 1937 tätig. Von 1938 bis 1941 führte er die Hamburg-Altonaer Fischmärkte als Direktor.&amp;lt;/ref&amp;gt; war nun Direktor. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1927 wurde in Cuxhaven ungefähr halb so viel Fisch angelandet wie in Wesermünde/Bremerhaven. In Hamburg lag die Fischmenge ähnlich wie in Cuxhaven. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1927 wurde in Cuxhaven ungefähr halb so viel Fisch angelandet wie in Wesermünde/Bremerhaven. In Hamburg lag die Fischmenge ähnlich wie in Cuxhaven&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. 61.500 t sind 1930 angelandet worden&lt;/ins&gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Zusammmenhang mit den zunehmenden Fischanlandungen ergriff man mehrere Maßnahmen zur Förderung des Fischabsatzes. Es entstanden ein eigener Verlag und eine eigene PR-Abteilung (damals &amp;quot;Propaganda-Abteilung&amp;quot; genannt). Lehr- und Anschauungsmaterial für Schulen und andere Bildungseinrichtungen wurde hergestellt. In Hausfrauen- und Bildungsvereinen fanden Filmvorträge und praktische Seefisch-Kochvorführungen statt. Es gab auch Ausbildungskurse für die Zubereitung von Seefisch. Hierzu kamen Personen aus allen Teilen Deutschlands. Im Anbau der Packhalle VII (heute [[Halle VIII]]) wurde extra eine Lehrküche errichtet. Außerdem half die PR-Abteilung Interessenten bei der Neueinrichtung von Fischgeschäften und von Fischbratküchen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Zusammmenhang mit den zunehmenden Fischanlandungen ergriff man mehrere Maßnahmen zur Förderung des Fischabsatzes. Es entstanden ein eigener Verlag und eine eigene PR-Abteilung (damals &amp;quot;Propaganda-Abteilung&amp;quot; genannt). Lehr- und Anschauungsmaterial für Schulen und andere Bildungseinrichtungen wurde hergestellt. In Hausfrauen- und Bildungsvereinen fanden Filmvorträge und praktische Seefisch-Kochvorführungen statt. Es gab auch Ausbildungskurse für die Zubereitung von Seefisch. Hierzu kamen Personen aus allen Teilen Deutschlands. Im Anbau der Packhalle VII (heute [[Halle VIII]]) wurde extra eine Lehrküche errichtet. Außerdem half die PR-Abteilung Interessenten bei der Neueinrichtung von Fischgeschäften und von Fischbratküchen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Für die Verarbeitung der Reste und der bei Auktionen nicht verkauften Fische entstanden [[Fischmehlfabrik]]en: die [[Deutsche Fischmehlfabrik Lohmann &amp;amp; Co.]] und Cufida. Täglich wurden 40 t bis 50 t Fischabfälle verarbeitet. Es entstanden 12 t bis 13 t Fischmehl pro Tag sowie Tran (Fischöl). Eine weitere Fischmehlfabrik wurde in [[Oxstedt]] errichtet. 1938 kam noch die Fischmehlfabrik [[Hussmann &amp;amp; Hahn]] hinzu. Die Cuxhavener Krabbenverwertungsgesellschaft produzierte täglich bis zu 5 t getrocknete und gemahlene Nordsee-Garnelen, die als Beimengung zum Hühnerfutter verwendet wurden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Für die Verarbeitung der Reste und der bei Auktionen nicht verkauften Fische entstanden [[Fischmehlfabrik]]en: die [[Deutsche Fischmehlfabrik Lohmann &amp;amp; Co.]] und Cufida. Täglich wurden 40 t bis 50 t Fischabfälle verarbeitet. Es entstanden 12 t bis 13 t Fischmehl pro Tag sowie Tran (Fischöl). Eine weitere Fischmehlfabrik wurde in [[Oxstedt]] errichtet. 1938 kam noch die Fischmehlfabrik [[Hussmann &amp;amp; Hahn]] hinzu. Die Cuxhavener Krabbenverwertungsgesellschaft produzierte täglich bis zu 5 t getrocknete und gemahlene Nordsee-Garnelen, die als Beimengung zum Hühnerfutter verwendet wurden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In den 1930er Jahren entstanden weitere Neubauten: 1931 die [[Halle VII]] und 1935 ein neuer [[Fischversandbahnhof]] sowie die [[Halle VIII]]. Der alte Fischversandbahnhof in der [[Präsident-Herwig-Straße]] wurde noch 1935 zu einer [[Heringssalzerei]] umgebaut. Die neuen Hallen lagen jenseits des Fischereihafens. Man plante 1935 einen [[Neuer Fischereihafen |neuen Fischereihafen]] parallel zur Neufelder Straße. Der erste Teil war 1939 fertiggestellt mit den Abmessungen 400 m Länge, 100 m Breite und einer Tiefe von 6,5 m bei Normalniedrigwasser. Im gleichen Jahr kam noch die [[Halle IX]] mit einer Länge von 250 m und einer Breite von 50 m hinzu. Sie wurde gleich von der Kriegsmarine und nach dem Krieg von Einheiten der britischen Besatzungstruppen genutzt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In den 1930er Jahren entstanden weitere Neubauten: 1931 die [[Halle VII]] und 1935 ein neuer [[Fischversandbahnhof]] sowie die [[Halle VIII]]. Der alte Fischversandbahnhof in der [[Präsident-Herwig-Straße]] wurde noch 1935 zu einer [[Heringssalzerei]] umgebaut. Die neuen Hallen lagen jenseits des Fischereihafens. Man plante 1935 einen [[Neuer Fischereihafen |neuen Fischereihafen]] parallel zur Neufelder Straße. Der erste Teil war 1939 fertiggestellt mit den Abmessungen 400 m Länge, 100 m Breite und einer Tiefe von 6,5 m bei Normalniedrigwasser. Im gleichen Jahr kam noch die [[Halle IX]] mit einer Länge von 250 m und einer Breite von 50 m hinzu. Sie wurde gleich von der Kriegsmarine und nach dem Krieg von Einheiten der britischen Besatzungstruppen genutzt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Unter der Leitung von Johann Meinken wurde der Cuxhavener Seefischmarkt der zweitgrößte in Deutschland. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Während des Zweiten Weltkrieges bestand der Fischfang hauptsächlich aus Kutterfischerei im Küstenraum. Von über 400 Schiffen der deutschen Fischdampferflotte gingen zwischen 1939 und 1945 über 150 Einheiten verloren. Nach dem Krieg standen den Reedereien noch 40 ihrer alten Schiffe zur Verfügung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Während des Zweiten Weltkrieges bestand der Fischfang hauptsächlich aus Kutterfischerei im Küstenraum. Von über 400 Schiffen der deutschen Fischdampferflotte gingen zwischen 1939 und 1945 über 150 Einheiten verloren. Nach dem Krieg standen den Reedereien noch 40 ihrer alten Schiffe zur Verfügung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Block am 1. Februar 2026 um 15:21 Uhr</title>
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Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;wurde &lt;/del&gt;Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der wohl erste Versuch in Cuxhaven einen Seefischmarkt ins Leben zu rufen, erfolgte im April 1891 von den Fischhändlern [[Dohrmann, Ludwig Robert |Robert Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und August Kempe. Nach kurzer Zeit zeigte sich, dass diese Unternehmung mit nur einem Fischdampfer nicht ausreichend erfolgreich war. Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;war seitdem als &lt;/ins&gt;Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;tätig&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bis 1971 war der Leiter des niedersächsischen Hafenamtes in Personalunion technischer Direktor des Seefischmarktes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l114&quot; &gt;Zeile 114:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 127:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Das letzte Bauvorhaben des Seefischmarktes war 2003 die Errichtung eines weiteren Kühlhauses (Cuxhavener Kühlhaus Nr. 4). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Im gleichen Jahr fand die Privatisierung der niedersächsischen Hafenämter statt. Die Niedersächsische Hafengesellschaft mbH wurde als Muttergesellschaft für die neue [[Niedersachsen Ports GmbH &amp;amp; Co. KG]] (N-Ports), Niederlassung Cuxhaven gegründet. Gleichzeitig erfolgte die Überführung der Seefischmarkt und Hafenumschlag GmbH in die N-Ports GmbH &amp;amp; Co. KG. Der Auktionsbetrieb wurde Anfang 2005 eingestellt. Von den ursprünglichen Aufgaben der Seefischmarkt GmbH verbleibt bei N-Ports die Verwaltung der Liegenschaften im Hafen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Briefköpfe von einigen ehemaligen Unternehmen des Fischgroßhandels und der Fischverarbeitung sind auf der Seite [[Briefköpfe aus dem Seefischmarkt]] zu finden.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<title>Block: Die Seite wurde neu angelegt: „== In Bearbeitung ==  Straßenschild (2019) Datei: Halle IX 04316.jpg |thumb|right| Logo Seefischmarkt…“</title>
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				<updated>2026-02-01T13:19:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „== In Bearbeitung == &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Am_Seefischmarkt_PB035387.jpg&quot; title=&quot;Datei:Am Seefischmarkt PB035387.jpg&quot;&gt; Straßenschild (2019)&lt;/a&gt; Datei: Halle IX 04316.jpg |thumb|right| Logo Seefischmarkt…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== In Bearbeitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Am Seefischmarkt PB035387.jpg |thumb|right| Straßenschild (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Halle IX 04316.jpg |thumb|right| Logo Seefischmarkt (2017)]]&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 2005 gab es einen Seefischmarkt mit Fischauktionen in Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl erste Versuch in Cuxhaven einen Seefischmarkt ins Leben zu rufen, erfolgte im April 1891 von den Fischhändlern [[Dohrmann, Ludwig Robert |Robert Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und August Kempe. Nach kurzer Zeit zeigte sich, dass diese Unternehmung mit nur einem Fischdampfer nicht ausreichend erfolgreich war. Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] wurde Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seefischmarktleiter bzw. Direktoren&amp;lt;ref&amp;gt;Mit der Umfirmierung des Seefischmarktes wurden die leitenden Personen ab 1924 Direktoren.&amp;lt;/ref&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Zeitraum&lt;br /&gt;
!Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1908-1919&lt;br /&gt;
|Friedrich Wilhelm Johann Duge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919-1937&lt;br /&gt;
|[[Meinken, Johann |Johann Meinken]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937-1947&lt;br /&gt;
|Hans Schultze und Ernst Ulrich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1940-1947&lt;br /&gt;
|Gustav Schmidt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947-1961&lt;br /&gt;
|Hans Schultze und Adolf Hahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1958-1967&lt;br /&gt;
|Heinz Diestel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967-1984&lt;br /&gt;
|Dr. Michael Hauke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1975-1987&lt;br /&gt;
|Franz Ewald Wilhelm Bullmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1984-1993&lt;br /&gt;
|Dr. Bruno Peschau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987-1997&lt;br /&gt;
|Rudolf Meiboom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997-2002&lt;br /&gt;
|Wolfgang Berger&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag erfolgten die erste Fischauktion und die Inbetriebnahme der Verladeeinrichtung des [[Fischversandbahnhof]]s. In den ersten zehn Monaten hatten 270 Fischdampfer, 686 besegelte Schiffe der Hochseefischerei und über 4.000 Küstenfischereifahrzeuge ihre Fänge an der neuen Anlage gelöscht: 3.400 t Fisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg wurden viele Fischereifahrzeuge als Kriegsfischkutter eingezogen. Nach dem Krieg gab es zuerst nur zwei Fischdampfer. Erst ab dem 4. August 1919 fanden wieder Fischauktionen statt. Im Herbst 1919 gab es 27 Fischereifahrzeuge. 1925 landeten über 100 Schiffe ihre Fänge in Cuxhaven an. In der Nachkriegszeit wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut. Hamburg stellte 48 Millionen Mark zur Verfügung. 1921 waren der [[Alter Fischereihafen |Fischereihafen]] um einen Kilometer nach Süden erweitert sowie die [[Halle III |Hallen III]] und [[Halle IV |IV]] errichtet worden. Die [[Halle V |Hallen V]] und [[Halle VI |VI]] folgten ein Jahr später. Außerdem entstand ein neues [[Eiswerk]] an der [[Neufelder Straße]]. Weitere Schritte waren der Umbau des Fischversandbahnhofs und die Errichtung einer [[Nordseekai |Kaimauer]] aus Stahlbeton an der Westseite des Hafenbeckens. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1923 stand der Seefischmarkt unter staatlicher Regie. Ab 1924 wurde er in Form einer Gesellschaft, der Fischmarkt Cuxhaven GmbH weitergeführt. Der bisherige Seefischmarktleiter, [[Meinken, Johann |Johann Meinken]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Meinken war in Cuxhaven bis 1937 tätig. Von 1938 bis 1941 führte er die Hamburg-Altonaer Fischmärkte als Direktor.&amp;lt;/ref&amp;gt; war nun Direktor. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1927 wurde in Cuxhaven ungefähr halb so viel Fisch angelandet wie in Wesermünde/Bremerhaven. In Hamburg lag die Fischmenge ähnlich wie in Cuxhaven. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammmenhang mit den zunehmenden Fischanlandungen ergriff man mehrere Maßnahmen zur Förderung des Fischabsatzes. Es entstanden ein eigener Verlag und eine eigene PR-Abteilung (damals &amp;quot;Propaganda-Abteilung&amp;quot; genannt). Lehr- und Anschauungsmaterial für Schulen und andere Bildungseinrichtungen wurde hergestellt. In Hausfrauen- und Bildungsvereinen fanden Filmvorträge und praktische Seefisch-Kochvorführungen statt. Es gab auch Ausbildungskurse für die Zubereitung von Seefisch. Hierzu kamen Personen aus allen Teilen Deutschlands. Im Anbau der Packhalle VII (heute [[Halle VIII]]) wurde extra eine Lehrküche errichtet. Außerdem half die PR-Abteilung Interessenten bei der Neueinrichtung von Fischgeschäften und von Fischbratküchen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Verarbeitung der Reste und der bei Auktionen nicht verkauften Fische entstanden [[Fischmehlfabrik]]en: die [[Deutsche Fischmehlfabrik Lohmann &amp;amp; Co.]] und Cufida. Täglich wurden 40 t bis 50 t Fischabfälle verarbeitet. Es entstanden 12 t bis 13 t Fischmehl pro Tag sowie Tran (Fischöl). Eine weitere Fischmehlfabrik wurde in [[Oxstedt]] errichtet. 1938 kam noch die Fischmehlfabrik [[Hussmann &amp;amp; Hahn]] hinzu. Die Cuxhavener Krabbenverwertungsgesellschaft produzierte täglich bis zu 5 t getrocknete und gemahlene Nordsee-Garnelen, die als Beimengung zum Hühnerfutter verwendet wurden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren entstanden weitere Neubauten: 1931 die [[Halle VII]] und 1935 ein neuer [[Fischversandbahnhof]] sowie die [[Halle VIII]]. Der alte Fischversandbahnhof in der [[Präsident-Herwig-Straße]] wurde noch 1935 zu einer [[Heringssalzerei]] umgebaut. Die neuen Hallen lagen jenseits des Fischereihafens. Man plante 1935 einen [[Neuer Fischereihafen |neuen Fischereihafen]] parallel zur Neufelder Straße. Der erste Teil war 1939 fertiggestellt mit den Abmessungen 400 m Länge, 100 m Breite und einer Tiefe von 6,5 m bei Normalniedrigwasser. Im gleichen Jahr kam noch die [[Halle IX]] mit einer Länge von 250 m und einer Breite von 50 m hinzu. Sie wurde gleich von der Kriegsmarine und nach dem Krieg von Einheiten der britischen Besatzungstruppen genutzt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges bestand der Fischfang hauptsächlich aus Kutterfischerei im Küstenraum. Von über 400 Schiffen der deutschen Fischdampferflotte gingen zwischen 1939 und 1945 über 150 Einheiten verloren. Nach dem Krieg standen den Reedereien noch 40 ihrer alten Schiffe zur Verfügung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzmärkte der Nachkriegszeit mit der &amp;quot;Zigarettenwährung&amp;quot; sind allgemein bekannt. Die &amp;quot;Salzheringswährung&amp;quot; an der Küste in den Jahren 1945 bis 1948&amp;lt;ref&amp;gt;Am 20. Juni 1948 gab es in der Trizone eine Währungsreform.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist wenigeren Personen geläufig. Ein Hering hatte einen Tauschwert von 3 Reichsmark.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele für Naturalhandel 1945-1948'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Heringe&lt;br /&gt;
!Andere Ware&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|1 Schachtel Zigaretten (deutsch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|1 Schachtel Zigaretten (amerikanisch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|1 Paar Damenstrümpfe (Nylon)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|1 Flasche Rübenschnaps&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|500 g Butter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab es die &amp;quot;Tranwährung&amp;quot;, weil Butter, Schmalz und Margarine kaum erhältlich und kaum bezahlbar waren. Eine 0,7 l Flasche Lebertran zum Braten entsprach dem Wert von 120 Reichsmark. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 meldte die GMSA&amp;lt;ref&amp;gt;GMSA: German Minesweeping Administration - siehe Abschnitt &amp;quot;Historie&amp;quot; auf der Seite &amp;quot;Minenräumdienst&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass 90 % der Minen in der [[Nordsee]] aufgefunden und gesprengt worden sind. Damit waren die begrenzten Fahrwege der Fischereifahrzeuge weitgehend aufgehoben. Doch die fehlende Ausrüstung bereitete Probleme. Es gab kein Netzgarn, kein Ölzeug, keine Gummistiefel und zu wenig Bunkerkohle. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurden rund 120.000 t Fisch angelandet. Darin sind auch die ausländischen Fischeinfuhren für die britische und die amerikanische Zone enthalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der verfügte Baustopp für Schiffe wurde ab November 1946 schrittweise gelockert. Zuerst durften 100 Fischdampfer (1/3 bis 400 BRT; 2/3 bis 350 BRT) hergestellt werden. 1949 waren Neubauten&lt;br /&gt;
bis 650 BRT erlaubt. 51 neue Fischdampfer wurden 1950 gebaut. Von den 100 Fischereifahrzeugen, die über 25 Jahre alt waren, konnten nun 44 abgewrackt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schutzzonen um Island'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Schutzzone&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1901&lt;br /&gt;
|3 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1952&lt;br /&gt;
|4 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1959&lt;br /&gt;
|12 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anfang der 1970er Jahre&lt;br /&gt;
|50 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1975&lt;br /&gt;
|200 sm &amp;lt;ref&amp;gt;Entsprechend einem Interimsabkommen durften 40 deutsche Schiffe (keine Fabrikschiffe) z. T. bis zur Begrenzung der 23-Seemeilen-Zone fischen. Das Abkommen lief 1977 aus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
* Der Fischmarkt Cuxhaven - Cuxhaven: Wilhelm Heidsiek Verlag - 47 Seiten - Nachdruck der Originalausgabe von 1929 - Reihe Fotohefte Band 4 - ISBN 3-927911-16-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unternehmen (ehemaliges)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Markt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;/div&gt;</summary>
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