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		<title>Marsch: /* Besiedlung */ tk, l, T</title>
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Es waren die einheimischen Hochlandsiedler, die schließlich damit begannen, die ersten Ringdeiche im Lande Hadeln zu bauen, bevor &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;im 12. Jahrhundert die so genannte „Hollerkolonisation“ begann, d.h., man holte sich mit Deichbau und Entwässerungstechnik erfahrene Holländer &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;als Kolonisten &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;ins Land. Mit der Eindeichung konnten die Wurten verlassen und das Land weitflächig besiedelt werden. In der Literatur ist heute nicht ganz eindeutig, wie die Kolonisation abgelaufen ist. Ein Teil der Forscher geht davon aus, dass die Marsch von der überflutungssicheren [[Geest]] aus in Etappen besiedelt worden ist. Andere Wissenschaftler bezweifeln dieses und glauben, die Holländer seien auf dem Wasserwege in das Land Hadeln gelangt und überall dort an Land gegangen, wo das Ufer für eine Besiedelung fest genug war. Dieses kann für z.B. für Altenbruch, Lüdingworth und Nordleda &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; zutreffen&lt;/del&gt;, die nicht weit entfernt von alten Prielen liegen. So liegt Altenbruch am Rande des Hochwedelteils am Wedemstrom, Lüdingworth mit der [[St.-Jacobi-Kirche|St. Jacobi-Kirche]] in der Nähe eines Prieles, dessen Oberlauf der Westermoorstrom war und Nordleda in der Nähe eines Stromes, der heute der Oberlauf der Emmelke ist. Trifft diese Hypothese zu, so können diese Hochlandsgemeinden zeitlich parallel entstanden sein. Im Lande Hadeln hat sich früh eine besondere Form der Selbstverwaltung entwickelt. So gab es in jedem [[Kirchspiel (Land Hadeln)|Kirchspiel]] einen [[Schultheiß (Land Hadeln)|Schultheiß]]en, den u.a. Landschöffen bei seiner Amtsführung unterstützten. In dem Dreieck &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Altenbruch –Lüdingworth – &lt;/del&gt;Otterndorf trafen sich die [[Stände des Landes Hadeln]] auf dem [[Warningsacker]], um Angelegenheiten des gesamten Landes zu beraten. Den ersten Stand bildeten dabei die Hochlandsgemeinden Altenbruch, Lüdingworth, Nordleda, Neuenkirchen, Westerende-Otterndorf und Osterende-Otterndorf. Diese Stände wurden im Grunde erst 1885 durch den Kreistag ersetzt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf dem Hadelner Hochland wurde bereits im 1. bis 5.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;amp;nbsp;&lt;/ins&gt;Jahrhundert eine Reihe von [[Wurt|Dorfwurten]] errichtet, die auf einer Linie von Lüdingworth bis Belum verliefen. Ab etwa dem 8.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;amp;nbsp;&lt;/ins&gt;Jahrhundert konnten auch im Norden dieser Linie auf neu angelandeten Gebieten Wurten besiedelt werden. 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		<author><name>Marsch</name></author>	</entry>

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		<title>Hartmut Braun: /* Quellen */</title>
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		<author><name>Hartmut Braun</name></author>	</entry>

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		<title>Hartmut Braun am 13. September 2010 um 17:33 Uhr</title>
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Mit der Eindeichung konnten die Wurten verlassen und das Land weitflächig besiedelt &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;und vor allem bebaut &lt;/del&gt;werden. In der Literatur ist heute nicht ganz eindeutig, wie die &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Kolonisierung|&lt;/del&gt;Kolonisation&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;abgelaufen ist. Ein Teil der Forscher geht davon aus, dass die Marsch von der überflutungssicheren [[Geest]] aus in Etappen besiedelt worden ist. Andere Wissenschaftler bezweifeln dieses und glauben, die Holländer seien auf dem Wasserwege in das Land Hadeln gelangt und überall dort an Land gegangen, wo das Ufer für eine Besiedelung fest genug war. Dieses kann für z.B. für Altenbruch, Lüdingworth und Nordleda&amp;#160; zutreffen, die nicht weit entfernt von alten Prielen liegen. So liegt Altenbruch am Rande des Hochwedelteils am Wedemstrom, Lüdingworth mit der [[St.-Jacobi-Kirche|St. Jacobi-Kirche]] in der Nähe eines Prieles, dessen Oberlauf der Westermoorstrom war und Nordleda in der Nähe eines Stromes, der heute der Oberlauf der Emmelke ist. Trifft diese Hypothese zu, so können diese Hochlandsgemeinden zeitlich parallel entstanden sein. Im Lande Hadeln hat sich früh eine besondere Form der Selbstverwaltung entwickelt. So gab es in jedem [[Kirchspiel (Land Hadeln)|Kirchspiel]] einen [[Schultheiß (Land Hadeln)|Schultheiß]]en, den u.a. Landschöffen bei seiner Amtsführung unterstützten. In dem Dreieck Altenbruch –Lüdingworth – Otterndorf trafen sich die [[Stände des Landes Hadeln]] auf dem [[Warningsacker]], um Angelegenheiten des gesamten Landes zu beraten. Den ersten Stand bildeten dabei die Hochlandsgemeinden Altenbruch, Lüdingworth, Nordleda, Neuenkirchen, Westerende-Otterndorf und Osterende-Otterndorf. Diese &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Ständeversammlungen &lt;/del&gt;wurden im Grunde erst 1885 durch den Kreistag ersetzt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf dem&amp;#160; Hadelner Hochland wurde bereits im 1. bis 5. Jahrhundert&amp;#160; eine Reihe von [[Wurt|Dorfwurten]] errichtet, die auf einer Linie von Lüdingworth bis Belum verliefen. Ab etwa dem 8. Jahrhundert konnten auch im Norden dieser&amp;#160; Linie&amp;#160; auf neu angelandeten Gebieten Wurten besiedelt werden. Es waren die einheimischen Hochlandsiedler, die schließlich damit begannen, die ersten Ringdeiche im Lande Hadeln zu bauen, bevor&amp;#160; im 12. Jahrhundert die so genannte „Hollerkolonisation“ begann, d.h., man holte sich mit Deichbau und Entwässerungstechnik erfahrene Holländer&amp;#160; als Kolonisten&amp;#160; ins Land. Mit der Eindeichung konnten die Wurten verlassen und das Land weitflächig besiedelt werden. In der Literatur ist heute nicht ganz eindeutig, wie die Kolonisation abgelaufen ist. Ein Teil der Forscher geht davon aus, dass die Marsch von der überflutungssicheren [[Geest]] aus in Etappen besiedelt worden ist. Andere Wissenschaftler bezweifeln dieses und glauben, die Holländer seien auf dem Wasserwege in das Land Hadeln gelangt und überall dort an Land gegangen, wo das Ufer für eine Besiedelung fest genug war. Dieses kann für z.B. für Altenbruch, Lüdingworth und Nordleda&amp;#160; zutreffen, die nicht weit entfernt von alten Prielen liegen. So liegt Altenbruch am Rande des Hochwedelteils am Wedemstrom, Lüdingworth mit der [[St.-Jacobi-Kirche|St. Jacobi-Kirche]] in der Nähe eines Prieles, dessen Oberlauf der Westermoorstrom war und Nordleda in der Nähe eines Stromes, der heute der Oberlauf der Emmelke ist. Trifft diese Hypothese zu, so können diese Hochlandsgemeinden zeitlich parallel entstanden sein. Im Lande Hadeln hat sich früh eine besondere Form der Selbstverwaltung entwickelt. So gab es in jedem [[Kirchspiel (Land Hadeln)|Kirchspiel]] einen [[Schultheiß (Land Hadeln)|Schultheiß]]en, den u.a. Landschöffen bei seiner Amtsführung unterstützten. In dem Dreieck Altenbruch –Lüdingworth – Otterndorf trafen sich die [[Stände des Landes Hadeln]] auf dem [[Warningsacker]], um Angelegenheiten des gesamten Landes zu beraten. Den ersten Stand bildeten dabei die Hochlandsgemeinden Altenbruch, Lüdingworth, Nordleda, Neuenkirchen, Westerende-Otterndorf und Osterende-Otterndorf. 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		<author><name>Hartmut Braun</name></author>	</entry>

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Mit der Eindeichung konnten die Wurten verlassen und das Land weitflächig besiedelt und vor allem bebaut werden. In der Literatur ist heute nicht ganz eindeutig, wie die [[Kolonisation]] abgelaufen ist. Ein Teil der Forscher geht davon aus, dass die Marsch von der überflutungssicheren [[Geest]] aus in Etappen besiedelt worden ist. Andere Wissenschaftler bezweifeln dieses und glauben, die Holländer seien auf dem Wasserwege in das Land Hadeln gelangt und überall dort an Land gegangen, wo das Ufer für eine Besiedelung fest genug war. Dieses kann für z.B. für Altenbruch, Lüdingworth und Nordleda&amp;#160; zutreffen, die nicht weit entfernt von alten Prielen liegen. So liegt Altenbruch am Rande des Hochwedelteils am Wedemstrom, Lüdingworth mit der [[St.-Jacobi-Kirche|St. Jacobi-Kirche]] in der Nähe eines Prieles, dessen Oberlauf der Westermoorstrom war und Nordleda in der Nähe eines Stromes, der heute der Oberlauf der Emmelke ist. Trifft diese Hypothese zu, so können diese Hochlandsgemeinden zeitlich parallel entstanden sein. Im Lande Hadeln hat sich früh eine besondere Form der Selbstverwaltung entwickelt. So gab es in jedem [[Kirchspiel (Land Hadeln)|Kirchspiel]] einen [[Schultheiß (Land Hadeln)|Schultheiß]]en, den u.a. Landschöffen bei seiner Amtsführung unterstützten. In dem Dreieck Altenbruch –Lüdingworth – Otterndorf trafen sich die [[Stände des Landes Hadeln]] auf dem [[Warningsacker]], um Angelegenheiten des gesamten Landes zu beraten. Den ersten Stand bildeten dabei die Hochlandsgemeinden Altenbruch, Lüdingworth, Nordleda, Neuenkirchen, Westerende-Otterndorf und Osterende-Otterndorf. 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		<author><name>Dervomeer</name></author>	</entry>

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Mit der Eindeichung konnten die Wurten verlassen und das Land weitflächig besiedelt werden. In der Literatur ist heute nicht ganz eindeutig, wie die Kolonisation abgelaufen ist. Ein Teil der Forscher geht davon aus, dass die Marsch von der überflutungssicheren [[Geest]] aus in Etappen besiedelt worden ist. Andere Wissenschaftler bezweifeln dieses und glauben, die Holländer seien auf dem Wasserwege in das Land Hadeln gelangt und überall dort an Land gegangen, wo das Ufer für eine Besiedelung fest genug war. Dieses kann für z.B. für Altenbruch, Lüdingworth und Nordleda&amp;#160; zutreffen, die nicht weit entfernt von alten Prielen liegen. So liegt Altenbruch am Rande des Hochwedelteils am Wedemstrom, Lüdingworth mit der [[St.-Jacobi-Kirche|St. Jacobi-Kirche]] in der Nähe eines Prieles, dessen Oberlauf der Westermoorstrom war und Nordleda in der Nähe eines Stromes, der heute der Oberlauf der Emmelke ist. Trifft diese Hypothese zu, so können diese Hochlandsgemeinden zeitlich parallel entstanden sein. Im Lande Hadeln hat sich früh eine besondere Form der Selbstverwaltung entwickelt. So gab es in jedem [[Kirchspiel (Land Hadeln)|Kirchspiel]] einen [[Schultheiß (Land Hadeln)|Schultheiß]]en, den u.a. Landschöffen bei seiner Amtsführung unterstützten. In dem Dreieck Altenbruch –Lüdingworth – Otterndorf trafen sich die [[Stände des Landes Hadeln]] auf dem [[Warningsacker]], um Angelegenheiten des gesamten Landes zu beraten. Den ersten Stand bildeten dabei die Hochlandsgemeinden Altenbruch, Lüdingworth, Nordleda, Neuenkirchen, Westerende-Otterndorf und Osterende-Otterndorf. Diese &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Stände &lt;/del&gt;wurden im Grunde erst 1885 durch den Kreistag ersetzt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf dem&amp;#160; Hadelner Hochland wurde bereits im 1. bis 5. Jahrhundert&amp;#160; eine Reihe von [[Wurt|Dorfwurten]] errichtet, die auf einer Linie von Lüdingworth bis Belum verliefen. Ab etwa dem 8. Jahrhundert konnten auch im Norden dieser&amp;#160; Linie&amp;#160; auf neu angelandeten Gebieten Wurten besiedelt werden. Es waren die einheimischen Hochlandsiedler, die schließlich damit begannen, die ersten Ringdeiche im Lande Hadeln zu bauen, bevor&amp;#160; im 12. Jahrhundert die so genannte „Hollerkolonisation“ begann, d.h., man holte sich mit Deichbau und Entwässerungstechnik erfahrene Holländer&amp;#160; als Kolonisten&amp;#160; ins Land. Mit der Eindeichung konnten die Wurten verlassen und das Land weitflächig besiedelt &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;und vor allem bebaut &lt;/ins&gt;werden. In der Literatur ist heute nicht ganz eindeutig, wie die &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Kolonisation&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;abgelaufen ist. Ein Teil der Forscher geht davon aus, dass die Marsch von der überflutungssicheren [[Geest]] aus in Etappen besiedelt worden ist. Andere Wissenschaftler bezweifeln dieses und glauben, die Holländer seien auf dem Wasserwege in das Land Hadeln gelangt und überall dort an Land gegangen, wo das Ufer für eine Besiedelung fest genug war. Dieses kann für z.B. für Altenbruch, Lüdingworth und Nordleda&amp;#160; zutreffen, die nicht weit entfernt von alten Prielen liegen. So liegt Altenbruch am Rande des Hochwedelteils am Wedemstrom, Lüdingworth mit der [[St.-Jacobi-Kirche|St. Jacobi-Kirche]] in der Nähe eines Prieles, dessen Oberlauf der Westermoorstrom war und Nordleda in der Nähe eines Stromes, der heute der Oberlauf der Emmelke ist. Trifft diese Hypothese zu, so können diese Hochlandsgemeinden zeitlich parallel entstanden sein. Im Lande Hadeln hat sich früh eine besondere Form der Selbstverwaltung entwickelt. So gab es in jedem [[Kirchspiel (Land Hadeln)|Kirchspiel]] einen [[Schultheiß (Land Hadeln)|Schultheiß]]en, den u.a. Landschöffen bei seiner Amtsführung unterstützten. In dem Dreieck Altenbruch –Lüdingworth – Otterndorf trafen sich die [[Stände des Landes Hadeln]] auf dem [[Warningsacker]], um Angelegenheiten des gesamten Landes zu beraten. Den ersten Stand bildeten dabei die Hochlandsgemeinden Altenbruch, Lüdingworth, Nordleda, Neuenkirchen, Westerende-Otterndorf und Osterende-Otterndorf. Diese &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Ständeversammlungen &lt;/ins&gt;wurden im Grunde erst 1885 durch den Kreistag ersetzt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Hartmut Braun am 13. September 2010 um 14:04 Uhr</title>
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		<author><name>Hartmut Braun</name></author>	</entry>

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		<title>Hartmut Braun: Die Seite wurde neu angelegt: „Unter '''Hochland''' versteht man den höher gelegenen Teil einer Fluss- oder Seemarsch. Zu Cuxhaven gehören die Hadeler Hochlandsgeme...“</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter '''Hochland''' versteht man den höher gelegenen Teil einer [[Marsch|Fluss- oder Seemarsch]]. Zu Cuxhaven gehören die [[Land Hadeln|Hadeler]] Hochlandsgemeinden [[Altenbruch]] und [[Lüdingworth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gliederung der Marschen in Hochland und [[Sietland]] im Lande Hadeln ist die Folge unterschiedlicher Sedimentationsbedingungen. Trat bei Hochwasser bzw. Sturmfluten Wasser über die Ufer der Elbe, so verringerte sich naturgemäß die Fließgeschwindigkeit des Wassers. Sand und andere Partikel, die der Fluss mitgeführt hatte, setzten sich ab. Dort, wo wegen ausgedehnter Röhrichtfelder das Wasser fast zum Stillstand kam, setzte sich auch Ton ab. Vor der Errichtung der Deiche, hier insbesondere des [[Hadler Seebandsdeich]]es, die letztlich diese Prozedur beendeten, erreichte das Hadler Hochland einen bis zu 5 km breiten Hochlandrücken. Dabei erreicht es eine Höhe von bis zu +1,5m NN. Ohne Deich hätte es bis zu +2,5m NN anwachsen können, wie z.B. im Außendeichsbereich von Balje und Krummendeich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem  Hadelner Hochland wurde bereits im 1. bis 5. Jahrhundert  eine Reihe von [[Wurt|Dorfwurten]] errichtet, die auf einer Linie von Lüdingworth bis Belum verliefen. Ab etwa dem 8. Jahrhundert konnten auch im Norden dieser  Linie  auf neu angelandeten Gebieten Wurten besiedelt werden. Es waren die einheimischen Hochlandsiedler, die schließlich damit begannen, die ersten Ringdeiche im Lande Hadeln zu bauen, bevor  im 12. Jahrhundert die so genannte „Hollerkolonisation“ begann, d.h., man holte sich mit Deichbau und Entwässerungstechnik erfahrene Holländer  als Kolonisten  ins Land. Mit der Eindeichung konnten die Wurten verlassen und das Land weitflächig besiedelt werden. In der Literatur ist heute nicht ganz eindeutig, wie die Kolonisation abgelaufen ist. Ein Teil der Forscher geht davon aus, dass die Marsch von der überflutungssicheren [[Geest]] aus in Etappen besiedelt worden ist. Andere Wissenschaftler bezweifeln dieses und glauben, die Holländer seien auf dem Wasserwege in das Land Hadeln gelangt und überall dort an Land gegangen, wo das Ufer für eine Besiedelung fest genug war. Dieses kann für z.B. für Altenbruch, Lüdingworth und Nordleda  zutreffen, die nicht weit entfernt von alten Prielen liegen. So liegt Altenbruch am Rande des Hochwedelteils am Wedemstrom, Lüdingworth mit der [[St.-Jacobi-Kirche|St. Jacobi-Kirche]] in der Nähe eines Prieles, dessen Oberlauf der Westermoorstrom war und Nordleda in der Nähe eines Stromes, der heute der Oberlauf der Emmelke ist. Trifft diese Hypothese zu, so können diese Hochlandsgemeinden zeitlich parallel entstanden sein. Im Lande Hadeln hat sich früh eine besondere Form der Selbstverwaltung entwickelt. So gab es in jedem [[Kirchspiel (Land Hadeln)|Kirchspiel]] einen [[Schultheiß (Land Hadeln)|Schultheiß]]en, den u.a. Landschöffen bei seiner Amtsführung unterstützten. In dem Dreieck Altenbruch –Lüdingworth – Otterndorf trafen sich die [[Stände des Landes Hadeln]] auf dem [[Warningsacker]], um Angelegenheiten des gesamten Landes zu beraten. Den ersten Stand bildeten dabei die Hochlandsgemeinden Altenbruch, Lüdingworth, Nordleda, Neuenkirchen, Westerende-Otterndorf und Osterende-Otterndorf. Diese Stände wurden im Grunde erst 1885 durch den Kreistag ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl-Ernst Behre: Kleine historische Landskunde des Elbe-Weser-Raumes, Stade 1994, ISBN 3-980 1919-6-6 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Lore Bierwirth: Siedlung und Wirtschaft im Lande Hadeln, Bad Godesberg 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lüdingworth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hartmut Braun</name></author>	</entry>

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