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		<title>cuxpedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Diskussion:Post (Holte-Spangen)</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Adressangabe &amp;quot;Im Dorf 8&amp;quot; stammt von einem Bewohner von Holte-Spangen. --[[Benutzer:Block|Block]] ([[Benutzer Diskussion:Block|Diskussion]]) 15:45, 24. Apr. 2026 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<title>Post (Holte-Spangen)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bis [[1971]] gab es eine '''[[Post]]''' in [[Holte-Spangen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postversorgung in Holte-Spangen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|'''Daten zur Postgeschichte'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;150px&amp;quot;|Datum 	&lt;br /&gt;
!Ereignis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[11. November]] [[1899]] 	&lt;br /&gt;
|Die Post in Holte-Spangen wird von Altenwalde aus vom Landbriefträger zu Fuß zugestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[1. Juli]] [[1920]]&lt;br /&gt;
|Der Zustelldienst für Holte-Spangen wird von der Postagentur Altenwalde zum Postamt Cuxhaven verlagert. Die Post wird werk- und sonntäglich zugestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[20. Juni]] [[1933]]&lt;br /&gt;
|Im Haus Holte Nr.8&amp;lt;ref&amp;gt;Holte Nr. 8: heutige Anschrift --&amp;gt; Im Dorf 8; das Gebäude wurde später abgerissen.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Poststelle eröffnet. Posthalter ist der Gastwirt Ludwig Thode. Die amtliche Bezeichnung lautet ''Holte-Spangen über Cuxhaven''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[1. Februar]] [[1958]]&lt;br /&gt;
|Ernst Schönefeldt wird neuer Posthalter in Holte-Spangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[1. September]] [[1963]]&lt;br /&gt;
|Nach dem Tode von Ernst Schönefeld wird seine Witwe Klara neue Posthalterin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[1. April]] [[1971]]&lt;br /&gt;
|Die Zustellung der Post wird zum Postamt Cuxhaven verlagert. Die Poststelle in Holte-Spangen wird umbenannt in ''Poststelle II - Cuxhaven 112''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[20. Juni]] [[1977]]&lt;br /&gt;
|Die Poststelle wird aufgelöst.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holte-Spangen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=1._Mai&amp;diff=57655</id>
		<title>1. Mai</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag Mai}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 121. (in Schaltjahren 122.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 244 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1304]]:''' schließt Hamburg einen Vertrag mit Dithmarschen über eine freie Elbschifffahrt.&lt;br /&gt;
* '''[[1816]]:''' Das erste [[Badehaus]] von [[1816]] nahe der [[Alte Liebe|Alten Liebe]] wird durch Feuer zerstört.&lt;br /&gt;
* '''[[1823]]:''' wird das 1. Badehaus (gebaut 1816), das spätere Seepavillon, an der [[Alte Liebe|Alten Liebe]] durch ein Feuer zerstört.&lt;br /&gt;
* '''[[1848]]:''' errichten die Dänen eine Elbblockade (bis zum [[12. Mai]]).&lt;br /&gt;
* '''[[1891]]:''' wird die Staatliche Realschule mit Lateinabteilung Cuxhaven (auch [[Höhere Bürgerschule]] mit Lateinabteilungen) eröffnet.&lt;br /&gt;
* '''[[1903]]:''' Inbetriebnahme des Zollamtes II an der  [[Hafenstraße]] (später [[Kuttereck]])&lt;br /&gt;
* '''[[1905]]:''' tritt das Gesetz zur Vereinigung der Gemeinde [[Döse]] mit der Gemeinde [[Cuxhaven]] in Kraft.&lt;br /&gt;
* '''[[1905]]:''' [[Balsen, Sede|Sede Balsen]] wird [[Gemeindevorsteher]].&lt;br /&gt;
* '''[[1906]]:''' tritt in der damals noch selbstständigen Gemeinde [[Duhnen]] das Gesetz über die Erhebung einer [[Kurtaxe]] in Kraft.&lt;br /&gt;
* '''[[1919]]:''' wird der 1.Mai als &amp;quot;Tag der Arbeit&amp;quot; erstmals in [[Cuxhaven]] gefeiert.&lt;br /&gt;
* '''[[1920]]:''' wird der 1.Mai Feiertag.&lt;br /&gt;
* '''[[1933]]:''' wird die Umbenennung von mehreren [[Straßen]] und Plätzen bekannt gegeben, z.B. [[Kaemmererplatz]] und [[Poststraße]].&lt;br /&gt;
* '''[[1936]]:''' Gründung der Fa. [[Glüsing Transport |Glüsing]] unter dem Namen &amp;quot;Walter Glüsing, Ausrüstung und technischer Handel&amp;quot;&lt;br /&gt;
* '''[[1969]]:''' wird ein [[Elbe-Fähre|Fährbetrieb nach Brunsbüttel]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
* '''[[1974]]:''' besucht der Bundeskanzler Willy Brandt im Rahmen des Landtagswahlkampfes [[Cuxhaven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=1._Mai&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mai|501]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=18._April&amp;diff=57651</id>
		<title>18. April</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag April}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 108. (in Schaltjahren 109.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 257  Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1918]]:''' Gründung der [[Deutsche Seefischerei AG |Deutschen Seefischerei AG]]&lt;br /&gt;
* '''[[1947]]:''' [[Helgoland]] soll mit einem &amp;quot;Big Bang&amp;quot; gesprengt werden.&lt;br /&gt;
* '''[[1970]]:''' Treffen von 200 [[Cap Hornier]]s in Cuxhaven&lt;br /&gt;
* '''[[2015]]:''' Der [[Gedenkstein Schießstand Sahlenburg|Gedenkstein am ehemaligen Schießstand Sahlenburg]] wird enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=18._April&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:April|418]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Schleuse&amp;diff=57650</id>
		<title>Schleuse</title>
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				<updated>2026-04-18T18:59:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Schleuse_Baumroenne.jpg|Schleuse an der Baumrönne 2009|thumb|right]]&lt;br /&gt;
Werden unter Schleusen im heutigen Sprachverständnis doppeltorige Vorrichtungen zum Heben oder Senken von Schiffen verstanden, so spricht man häufig auch von dem heute als Siel verstandenen Wasserdurchlass durch einen [[Deich]] als Schleuse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis''': Die [[Seeschleuse]] als Einfahrt zum [[Neuer Fischereihafen|Neuen Fischereihafen]] findet sich daselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Cuxhavener Schleusen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne gab es im heutigen Stadtgebiet [[Cuxhaven]]s um [[1594]] mehrere Schleusen durch den alten [[Hadeler Seebandsdeich]]:&lt;br /&gt;
* 1 in [[Altenbruch]] zur Entwässerung des [[Braakstrom|Braakstromes]],&lt;br /&gt;
* 2 in [[Groden]] zur Entwässerung des Grodener Tiefs und des Lehstromes,&lt;br /&gt;
* 1 in [[Ritzebüttel]] zur Entwässerung der [[Altenwalder Wettern]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie durch den [[1530]] gelegten westlichen [[Obdeich]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1 in [[Cuxhaven]] zur Entwässerung der [[Döser Wettern]] am Slippen in den [[Schleusenpriel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1568/69 wird unter Amtmann Schaffhausen im [[Landgewinnung|Anwachs]] vor der [[Elbe]] der Neue Deich, sowie ein [[Hafen]] am Schleusenpriel angelegt. Nicht klar ist, ob für die Wasserläufe auch Schleusen angelegt werden. Ein Fehlen ist jedoch schwer vorstellbar und würde den Sinn des Deiches zunichte machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau des Deiches zur Eindeichung des Döser und Grodener [[Neufeld]]es um [[1618]] erhöhte sich nachweislich die Zahl infolge etlicher im [[Deichvorland|Vorland]] verlaufender [[Priel]]e erheblich. Hier sei explizit die seewärtige Schleuse des Ritzebüttler Schleusenpriels am [[Hafen]] erwähnt. Sie war als Doppelschleuse bzw. Doppelsiel ausgelegt, um bei gleichem Wasserdurchsatz kleiner und damit stabiler zu sein. Dadurch erhielt sie die Bezeichnung `Große Schleuse´.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zunehmendem Abbruch des [[Neufeld|Neuen Feldes]] und mehrfacher Rücknahme des Deiches und der Schleusen sind im 18. Jahrhundert noch vier verblieben:&lt;br /&gt;
* Altenbruch, die Altenbrucher Braakschleuse&lt;br /&gt;
* Groden, die Grodener Baumrönneschleuse `Deichhammsiel´&lt;br /&gt;
* Cuxhaven, die Ritzebüttler Schleuse&lt;br /&gt;
* Cuxhaven, die Döser Schleuse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[1890]] kam mit dem Bau des Dammes und der [[Schleusenpriel|Neuen Schleuse]] über den Schleusenpriel für die [[Städtische Bahn Cuxhaven|Kanonenbahn]] eine weitere dazu. Noch eine weitere Schleuse brachte die neuerliche Überdämmung für die [[Konrad-Adenauer-Allee]] [[1983]]. Damit waren die zurückliegenden nicht mehr von Nöten und wurden geöffnet, bzw. der Bahndamm samt Schleuse abgetragen. Erstmalig wurden in den beiden neuen Sielen auch Sielpumpen vorgesehen, die bei länger geschlossenen Toren das dahinterliegende Stauwasser abpumpen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990/91 entstand infolge der Aufschüttung des Kajedeiches zum Hauptdeich an der Grodener Baumrönne eine neue Schleuse im Vorland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Mündungs- und Stufenschöpfwerke Cuxhavens werden von der Schaltwarte der Otterndorfer Schleuse zentral wasserstandsüberwacht und gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtsdaten==&lt;br /&gt;
===Altenbrucher Schleuse===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleuse Altenbruch.jpg|Altenbrucher Schleuse 2009|thumb|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braakschleuse.JPG|Altenbrucher Braakschleuse mit [[Dicke Berta]]|thumb|right]]&lt;br /&gt;
* [[1313]], [[5. Juli]], erste Erwähnung einer Braakschleuse anlässlich der Gründung eines Schleusenverbandes zwischen den Kirchspielen Altenbruch und Lüdingworth. Es ist allerdings anzunehmen, dass es sich um eine Braakschleuse im Ochsenhemmer Deich in Wehldorf handelt. Im Jahre 1980 wurde bei Deicharbeiten dort eine Holzschleuse gefunden, deren Entstehung auf das Jahr 1470 datiert werden konnte.&lt;br /&gt;
* [[1418]] wird die Schleuse im Sturm zerstört und&lt;br /&gt;
* [[1436]] wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
* [[1511]], [[17. Januar]] Zerstörung der Schleuse durch die [[Sturmflut |St. Antonius-Flut]].&lt;br /&gt;
* 1631 Möglicherweise Erneuerung der Altenbrucher Schleuse im Zusammenhang mit einem Neubau des Hafens.&lt;br /&gt;
* [[1681]], [[4. Dezember]] Vernichtung der Altenbrucher Schleuse. Der Ort wird unter Wasser gesetzt. [[1682]] erneuert.&lt;br /&gt;
* [[1729]] Neubau aus Holz.&lt;br /&gt;
* [[1858]] wird die erste massive Schleuse gebaut. Vermutlich gemeinsam damit wird von dem dortigen Landwirt Döscher das `Schleusengehöft´, die heutige Gastwirtschaft `Zur Schleuse´, als Wohnhaus für den Schleusenwärter erbaut. Die Schleuse war neben der Wasserabfuhr auch als Schifffahrtsschleuse zuständig, da Altenbruch neben dem Außenhafen auch einen Binnenhafen hatte (siehe [[Altenbrucher Hafen]]). So ließ sich die Fa. Wahlen, später Labag, per Schiff beliefern.&lt;br /&gt;
* 1960 Bau des Mündungsschöpfwerkes Altenbruch. Leistung = 5,5 m³/s mit zwei Pumpen. Einzugsgebiet 67 km².&lt;br /&gt;
* 1976 wird das alte Stemmtor gegen ein Hubtor ausgetauscht.&lt;br /&gt;
* 1986/87 wird aufgrund der Deicherhöhung von 1980 - 83 die Schleuse komplett erneuert. Sie hat danach eine LW = 4 m, lH = 4,60 m und Länge der Schleusenkammer = 71 m. Ebenso mussten die Auslaufrohre des Schöpfwerkes verlängert werden. Außerdem wurde die Pumpleistung auf 7,6 m³/s erhöht, sowie eine automatische Rechenreinigungsanlage installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenbruch Kanalschleuse 2314.jpg|Schleuse von 1858&lt;br /&gt;
Datei:Braakschleuse 2.JPG|Altenbrucher Schleuse, Außenbereich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Döser oder kleine Schleuse===&lt;br /&gt;
[[Datei:Döser Schleuse.JPG|Sperrschott am Ausgang der Döser Wettern in den Schleusenpriel|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vermutlich aus 1530.&lt;br /&gt;
* 1931 im Zuge der Verrohrung des unteren Teiles der Döser Wettern entsteht ein Pumpwerk mit mehreren Pumpen. &lt;br /&gt;
* In den 1970er Jahren werden die Pumpen entfernt. Es bleibt ein Auslass mit Stemmtoren.&lt;br /&gt;
* 2003 werden zwei Wasserauslässe installiert. Einer als Freifluss mit Stemmtor innerhalb der Verrohrung, ein zweiter mit einer Entwässerungspumpe, Leistung 290 l/s. Von außen sichtbar ist lediglich der Rechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ritzebüttler Schleuse===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleuse Ritzebuettel.jpg|Ehem. Ritzebütteler Schleuse 2009|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Ritzebütteler Schleuse''' ist ein wasserbauliches Bauwerk am ehemaligen Sielhafen Cuxhavens. Sie war über Jahrhunderte ein zentraler Bestandteil der örtlichen Deich- und Entwässerungsanlagen und prägte maßgeblich die Entwicklung der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits um das Jahr 1100 entstanden im Gebiet des heutigen Cuxhaven erste [[Deich]]e zum Schutz der Siedlungen vor Sturmfluten. Der Ritzebütteler [[Schleusenpriel]] bildete dabei einen natürlichen Wasserlauf, der als Vorfluter diente und von den umliegenden Flächen das Binnenwasser zur Elbmündung hin ableitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert gewann der Priel zusätzliche Bedeutung als Schiffshafen, über den kleinere Schiffe Güter in die Region brachten. [[1708]] wurde östlich des [[Kaemmererplatz]]es eine Schleuse neu errichtet, die über 250 Jahre lang bestand. Sie regelte den Wasserstand im Priel, verhinderte den Rückfluss der Elbe bei Hochwasser und ermöglichte zugleich die Nutzung des Schleusenpriels als geschützten Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. und frühen 20. Jahrhundert erfuhr die Anlage mehrere Ausbauten. Der Schleusenpriel wurde verbreitert und vertieft, neue Deiche und Dämme wurden angelegt. Auch der Bau der sogenannten „[[Kanonenbahn]]“ beeinflusste die Lage und Führung der Deiche rund um den Priel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sturmflut 1962 und Verlegung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende [[Sturmflut von 1962]] führte zu grundlegenden Veränderungen. Die alte Ritzebütteler Schleuse wurde aufgegeben; stattdessen errichtete man nördlich im neuen Querdeich (im Bereich der heutigen [[Konrad-Adenauer-Allee]]) ein modernes Schöpfwerk mit Schleusenfunktion. Damit verlor der ursprüngliche Schleusenstandort seine wasserbauliche Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Heutige Situation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Ritzebütteler Schleusenpriel ist heute nur noch in Teilen erkennbar. Einige Abschnitte sind zu Grünanlagen umgestaltet, andere werden von Fußgängerbrücken überspannt. Das Gebiet besitzt eine hohe städtebauliche Bedeutung, da es die historische Entwicklung des Hafengebietes dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Teil des Schleusenpriels dient noch als Wasserfläche und vermittelt einen Eindruck von der früheren Hafensituation. Für den Schiffsverkehr wird er allerdings nicht mehr genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Denkmalschutz ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ritzebütteler Schleusenpriel ist als Einzeldenkmal nach § 3 Abs. 2 des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes eingetragen. Damit ist er sowohl geschichtlich als auch städtebaulich von Bedeutung: Er erinnert an die jahrhundertelange Auseinandersetzung der Bewohner mit den Kräften der Elbe und an die Ursprünge Cuxhavens als Hafenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entwicklung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entstehung vermutlich im Zuge der Anlage des [[Hadeler Seebandsdeich|Alten Hadeler Seebandsdeiches]] um [[1100]]. Es ist jedoch nicht endgültig geklärt, ob es nicht statt dessen an der Querung des Westerwischweges eine Dreifachschleuse gegeben hat.&lt;br /&gt;
* Zwischen 1465 und 1471 beginnen intensive Entwässerungsarbeiten.&lt;br /&gt;
* [[1469]] beschließt der Hamburger Rat den Bau einer neuen Schleuse.&lt;br /&gt;
* [[1471]] Neubau der Schleuse unter Hauptmann Georg von Holte. &lt;br /&gt;
* [[1561]] Zerstörung der Ritzebüttler Schleuse durch Sturmflut.&lt;br /&gt;
* 1626 Einsetzung eines Ritzebüttler Schleusen- und Hafenmeisters.&lt;br /&gt;
* [[1653 |1653/54]] Die Große Schleuse geht verloren.&lt;br /&gt;
* [[1708]] Erneuerung der Ritzebüttler Schleuse.&lt;br /&gt;
* [[1718]] dito.&lt;br /&gt;
* [[1846]] dito.&lt;br /&gt;
* [[1858]] dito.&lt;br /&gt;
* [[1884]], [[10. Oktober]] Inbetriebnahme der erneuerten Ritzebüttler Schleuse mit ausgebautem Schleusenbecken.&lt;br /&gt;
* 1885, 4. März, Verkündung der Schleusenordnung für die Cuxhavener Schleusen Ritzebüttel und Groden.&lt;br /&gt;
* 1890 wird infolge des neuen Schleusendammes einschließlich neuer Schleuse die Funktion der alten Schleuse hinfällig.&lt;br /&gt;
* 1910 wird eine neue längere und breitere Brücke für die Bahnhofstraße über die nun ehemalige Ritzebüttler Schleuse geschlagen, die sogenannte Schleusenbrücke.&lt;br /&gt;
* 1961 neue Deichlinie einschließlich Schleuse (Konrad-Adenauner-Allee). Lichte Weite = 4 m. &lt;br /&gt;
* 1967 Rückbau des neuen Schleusendammes sowie der Schleuse.&lt;br /&gt;
* 1971 - 73 Bau des Schöpfwerkes (2 x 2,5 m³/s)&lt;br /&gt;
* 2000 wird die Schleusenbrücke an der alten Schleuse erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stemmtor geschlossen.JPG|Außenstemmtor der Altenbrucher Schleuse, geschlossen&lt;br /&gt;
Datei:Zollkaje-alt.jpg|Im Vordergrund links unterhalb der Brüstung der Auslass der Döser Schleuse im [[Schleusenpriel]]&lt;br /&gt;
Bild:Deichhammsiel a.JPG|Grodener Deichhammsiel der [[Baumrönne]] &lt;br /&gt;
Bild:Deichhammsiel b.JPG|Grodener Deichhammsiel der [[Baumrönne]] &lt;br /&gt;
Datei:Deichhammsiel 6200.jpg|Freilegung des Deichhammsieles während der Abtragung des alten [[Hadeler Seebandsdeich]]es.&lt;br /&gt;
Datei:Schleuse.jpg|Ehem. alte Ritzebüttler Schleuse&lt;br /&gt;
Bild:Ritzebüttler Schleuse.jpg|Ehem. alte Ritzebüttler Schleuse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küstenschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Buch Sturmflut 1962.jpg|Buch Sturmflut 1962|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;Vorlage_BK&amp;quot; class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; style=&amp;quot;border-width:2px 0 0 0&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Begriffsklaerung-50px.png|left]]&lt;br /&gt;
Diese Seite behandelt das Thema '''Sturmflut''' allgemein. Für  einige Sturmfluten gibt es eigene Seiten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Weihnachtsflut]] von 1717&lt;br /&gt;
:* [[Sturmflut von 1825]]&lt;br /&gt;
:* [[Sturmflut von 1906]]&lt;br /&gt;
:* [[Sturmflut von 1962]]&lt;br /&gt;
:* [[Sturmflut von 1976]]&lt;br /&gt;
:* [[Sturmflut von 2007]]&lt;br /&gt;
:* [[Sturmflut von 2013]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine '''Sturmflut''', norddeutsch auch &amp;quot;Blanker Hans&amp;quot;, ist ein durch [[Beaufort-Skala|Sturm]] mit auflandigen Winden erhöhter [[Tide]]nstrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer Sturmflut wird gesprochen, wenn der Tidenhöchststand das mittlere Tidenhochwasser um 1,5 Meter oder mehr übersteigt. Sie tritt im Frühjahr und im Herbst z.B. in Gebieten der [[Nordsee]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturmfluten und ihre Wirkungen sind seit etwa dem Jahr 1000 u.Z. überliefert. Zuverlässige Angaben gibt es dabei -bis in die neuere Zeit hinein- allenfalls für das Ausmaß der jeweiligen Landverluste. Dazu, wie viele Tote jeweils zu beklagen waren, namentlich, welche Sturmflut unter dieser Sicht die bisher „verheerendste“ war, gibt es nur Angaben, die zum einen sehr widersprüchlich, zum anderen im Hinblick auf die mittelalterliche Siedlungsdichte an der Nordsee vielfach deutlich zu hoch angesetzt sein dürften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Opfer der Sturmfluten von 1953 (vorwiegend in den Niederlanden) und [[Sturmflut von 1962|1962]] (vorrangig in Deutschland und Dänemark) waren Anlass für umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese massiven Investitionen in den Küstenschutz, insbesondere durch [[Deich]]bau und Sperrwerke, haben dafür gesorgt, dass die jüngsten Sturmfluten weitaus weniger Schäden verursachten als frühere, niedrigere Sturmfluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der globalen Erwärmung durch den verstärkten Treibhauseffekt wird allerdings mit einer Erhöhung der Sturmflutgefahren durch drei Effekte gerechnet: erhöhte Sturmwahrscheinlichkeit, Erhöhung der Sturmintensitäten und genereller Anstieg des Meeresspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Große Sturmfluten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*340 vor Christi   '''Cimbrische Flut'''&lt;br /&gt;
*[[1114]] &amp;quot;große Flut&amp;quot;   &lt;br /&gt;
*[[17. Februar]] [[1164]]   [[Julianenflut|'''Julianenflut''']], Jadebusen beginnt zu entstehen, ca. 20.000 Tote &lt;br /&gt;
*[[16. Dezember ]] [[1164]]   An der Elbe und Weser sind viele Tausend Menschen ertrunken. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Deichschutz&amp;quot;&amp;gt;Quelle: Der Deichschutz im Amte Ritzebüttel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1216         An die 10.000 Menschen sind in Nordfriesland ertrunken.  &amp;lt;ref name=&amp;quot;Deichschutz&amp;quot; /&amp;gt;       &lt;br /&gt;
*[[16. Januar]] [[1219]]   ''' [[Marcellusfluten |Erste Marcellus Flut]]''', um die 30.000 Todesopfer &amp;lt;ref name=&amp;quot;Deichschutz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1228    Sturmflut in Holland und Friesland, ca. 100.000 Tote     &lt;br /&gt;
*[[28. Dezember]] [[1248]] [[Allerkindleinsflut|'''Allerkindleinsflut''']] im [[Elbe]]gebiet, die Elbinsel Gorieswerder zerfällt in mehrere Teile, viele Todesopfer&lt;br /&gt;
*[[1277]]  '''Weihnachtsflut'''&lt;br /&gt;
*[[13. Dezember |13. bis 14. Dezember]] [[1287]]  [[Luciaflut|'''Luciaflut''']] an der deutschen Nordseeküste mit 50.000 Toten&lt;br /&gt;
*[[23. November]] [[1334]]   '''Clemens Flut''' Vergrößerung des Jadebusens, die Dörfer Arngast und Jadelee versinken, Butjadingen&amp;lt;ref&amp;gt;Butjadingen wurde damals Buten-Jadingen geschrieben.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Insel   &lt;br /&gt;
*[[15. Januar |15. bis 17. Januar]] [[1362]]  '''[[Marcellusfluten |Zweite Marcellus Flut]]''' oder '''Grote Manntränke'''&amp;lt;ref&amp;gt;heutzutage Manndränke bzw. gelegentlich Mandränke geschrieben&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ost- und Nordfriesland große Landverluste (über 17.000 ha bedeichtes Marschenland verloren), der Dollart beginnt zu entstehen, 30 Dollartdörfer untergegangen, Leybucht und Jadebusen erweitert, Zerstörung von Rungholt, ca. 100.000 Tote   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[9. Oktober]] [[1374]]  '''Erste Dionysiosflut'''&lt;br /&gt;
*[[9. Oktober]] [[1377]]  '''Zweite Dionysiosflut'''&lt;br /&gt;
*[[1400]]   Friesen Flut   &lt;br /&gt;
*[[21. November]] [[1412]] '''Cäcilienflut''' Ein Dorf an der Estemündung vernichtet, die Elbinsel Hahnöfersand vom Festland abgetrennt, 3.600 Tote&lt;br /&gt;
*[[1418]]   [[Altenbruch]]er [[Schleuse]] samt [[Deich]] ganz eingegangen. 18 Jahre später eingedeicht und neu gelegt worden. [[Braakstrom|Braake]] durchgerissen zur Schleuse.   &lt;br /&gt;
*[[18. November]] [[1421]] '''St.Elisabeth-Flut''' an der holländischen Küste, 10.000 Tote&lt;br /&gt;
*[[1. November]] [[1436]] '''Allerheiligenflut''' an der deutschen Nordseeküste, viele Tote&lt;br /&gt;
*[[6. Januar]] [[1470]]  '''Heilige Dreikönigsflut''' in den Elbmarschen&lt;br /&gt;
*[[1434]] - [[1501]]   Sechs gallische Fluten &lt;br /&gt;
*[[26. September]] [[1509]] '''Cosmas-und-Damian-Flut''', größte Ausdehnung des Jadebusens   &lt;br /&gt;
*[[17. Januar]] [[1511]]   '''Antonius Flut''' (auch '''Eisflut'''), erhebliche Umgestaltung des Jadebusens&lt;br /&gt;
*[[1528]]   Deichbruch bei der Otterndorfer [[Schleuse]]   &lt;br /&gt;
*[[1. November |1. bis 2. November]] [[1532]] '''Dritte Allerheiligenflut''' Flandern bis Jütland&lt;br /&gt;
*[[1561]]   Bei einer Sturmflut geht die [[Groden]]er Wasserschleuse verloren &amp;lt;ref name=&amp;quot;Deichschutz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[1. November]] [[1570]]   '''Vierte Allerheiligenflut''' Flandern bis Norwegen, Tausende Tote   &lt;br /&gt;
*[[21. August]] [[1573]]   '''Kornflut''' Vernichtung des Korns auf den Feldern, da die Deiche nach der Allerheiligenflut noch nicht vollständig repariert waren.&lt;br /&gt;
*[[10. Februar |10. und 26. Februar]] [[1625]]   Fastnachts Flut, am 26. wurde durch die Flut die Hälfte des Neufelderdeiches weggerissen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Deichschutz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[1630]] Sommerflut (merkwürdige Flut): An einem schönen Sommertag kam still das Wasser, stieg allmählich höher, überströmte, zerriss den Deich, verdarb das Korn und zog sich ruhig wieder zurück.   &lt;br /&gt;
*[[11. Oktober]] [[1634]]   '''Burchardiflut''' auch '''Zweite große Manndränke''' genannt: In dieser Nacht auf den 12. wütet eine entsetzliche Sturmflut&amp;lt;ref&amp;gt;Burchardiflut 11. Oktober 1634. Allein in Nordfriesland sollen 9.000 Menschen (davon 6400 auf Nordstrand) in den Fluten umgekommen sein. Die Insel Strand wurde in Nordstrand und Pellworm zerrissen, die Halligen `Nieland´ und `Nübbel´ verschwanden. Nach Anton Heimreich gingen  durch den Untergang der Insel über 1.300 Häuser, 28 Windmühlen und 50.000 Stück Vieh verloren.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Fast ganz Nordfriesland ist zerstört. Nordfriesische Inseln entstehen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Deichschutz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[1638]]   Otterndorfer Osterschleuse weggerissen. Der halbe Mond entsteht.&lt;br /&gt;
*[[22. Februar]] [[1651]]    '''Petriflut''' Viele Deichschäden von Ostfriesland bis zur Wurster Küste. Zehn Jahre später waren noch nicht alle Deiche repariert. &lt;br /&gt;
*[[8. Februar]] [[1661]]    Sturmflut, welche den Hamburger Stadtdeich zerstört &amp;lt;ref name=&amp;quot;Deichschutz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[10. Oktober]] [[1663]]   Deichbruch bei Marienthal   &lt;br /&gt;
*[[29. Oktober]] [[1670]]   Mittlere Schleuse in [[Otterndorf]] weggerissen   &lt;br /&gt;
*[[4. Dezember]] [[1681]]   [[Denkmal Altenbrucher Schleuse |Altenbrucher Schleuse]] weggetrieben   &lt;br /&gt;
*[[25. November]] [[1685]]   [[Katharinenflut]]   &lt;br /&gt;
*[[21. September]] [[1697]]   Ritzebüttler Neuenfelde Deichlinie von 1618 alle paar Jahre zurückverlegt.   &lt;br /&gt;
*[[16. Mai]] [[1714]]   Im Außendeich ist viel Vieh ertrunken.   &lt;br /&gt;
*[[3. März |3./4. März]] [[1715]]   Im Außendeich ist viel Vieh ertrunken.   &lt;br /&gt;
* [[25. Dezember]] [[1717]]:   [[Weihnachtsflut]]. Land bis 10 Fuß (ca. 3 m) unter Wasser, Verluste im Kreis Land Hadeln mit Amt Ritzebüttel 813 Menschen, 3054 Pferde, 10759 Hornvieh, 2681 Schweine, 5512 Schafe, 145 Häuser, 172 Scheunen   &lt;br /&gt;
*[[4. Februar]] [[1825]]   '''Februarflut''' Das Land 3 bis 6 Fuß (1,83 m) unter Wasser, 16 Menschenleben gefordert, mehrere Häuser. Gesamtschaden = 72.000 Thaler, welcher durch Spenden gedeckt wurde, die aus dem Vaterlande, England, Preußen, dem Bremischen, Sachsen, dem Lippischen, Hessen, Bremen, Hamburg, Lübeck und Frankfurt zusammengekommen sind. (siehe auch [[Sturmflut von 1825]])&lt;br /&gt;
*1826 und 1827 starben viele Menschen an Malaria.&lt;br /&gt;
Weitere schwere Sturmfluten:&lt;br /&gt;
*2. November 1833 / 21. Oktober 1845&lt;br /&gt;
*[[2. Januar]] [[1855]] '''Neujahrsflut 1855''' Das Dorf Alt-Wangerooge am Westende der Insel geht unter.&lt;br /&gt;
*4. Dezember 1863 / 15. Oktober 1881 / 22. Dezember 1894&lt;br /&gt;
*[[13. März]] [[1906]] siehe [[Sturmflut von 1906]]&lt;br /&gt;
*13. Januar 1916 / 17. Februar 1916 / 18. Oktober 1936   &lt;br /&gt;
*31. Januar 1953 '''Hollandflut''' Zahlreiche Deichbrüche und ausgedehnte Überschwemmungen im südlichen Teil Hollands. In Zeeland sind ca. 1.400 km² überflutet. Fast 2.100 Tote&amp;lt;ref&amp;gt;Hollandflut: Durch die Sturmwetterlage wurde das Wasser aus nördlicher Richtung in den sich verengenden Ärmel-Kanal zwischen England und Holland gedrückt. Eine große Anzahl von Dörfern und kleineren Städten ist überschwemmt worden. Nur mit größter Mühe konnte verhindert werden, dass die dicht besiedelten Gebiete zwischen Rotterdam und Den Haag überflutet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*22. Dezember 1954   In Holland verlieren 1.800 Menschen ihr Leben.  &lt;br /&gt;
*[[16. Februar]] [[1962]]   Viele Deichbrüche entlang Elbe und Oste, in Hamburg - Wilhelmsburg Tote und Schäden in Millionen-Höhe. (siehe auch [[Sturmflut von 1962]]) [[Datei:CZ-Sturmflut 1962.jpg|Sonderheft der CZ zur Sturmflut 1962|thumb|right]]&lt;br /&gt;
*3. Januar 1976   Deichbrüche in Drochtersen und der Haseldorfer Marsch. (siehe auch [[Sturmflut von 1976]])&lt;br /&gt;
*[[24. November]] [[1981]]   Flut in Ostfriesland und in Jütland mit bis dahin noch nie gemessenen Wasserständen. Große Schäden auf der Insel Sylt&lt;br /&gt;
*26. bis 28. Februar 1990    &amp;quot;Orkankette&amp;quot; (bisher größte bekannte unmittelbare Abfolge von Sturmfluten: 2 Sturmfluten, 2 Orkanfluten, 1 Windflut) Seedeich von Dagebüll beschädigt, größere Landverluste auf der Insel Sylt&lt;br /&gt;
*21. bis 22. Januar 1993    Mehrere Sturmfluten. Landverluste auf der Insel Sylt&lt;br /&gt;
*28. Januar 1994   Gewaltige Wellen von 8 bis 10 Metern am Borkum Riff. Fluten in Ostfriesland und in Hamburg&lt;br /&gt;
*[[1. November]] [[2006]]   Die schwerste Sturmflut der letzten 100 Jahre in Ostfriesland. Brennpunkte: Ems- und Jademündung. Schäden im Emder Hafen. Dünenabbrüche auf allen ostfriesischen Inseln&lt;br /&gt;
*[[9. November]] [[2007]]   siehe [[Sturmflut von 2007]]&lt;br /&gt;
*[[6. Dezember]] [[2013]]   siehe [[Sturmflut von 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
: Dr. Georg Eilker &amp;quot;Die Sturmfluten in der Nordsee&amp;quot;, 1877, Verlag W. Haynel&lt;br /&gt;
: Günter G. A. Marklein &amp;quot;Deiche und Sturmfluten&amp;quot;, 2014, Isensee Verlag Oldenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.naturgewalten.de/sturmflut.htm Sturmflutseite von naturgewalten.de]&lt;br /&gt;
* http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/sturmflut.htm&lt;br /&gt;
* http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/stadtentwicklung-umwelt/bauen-wohnen/hochwasserschutz/start.html&lt;br /&gt;
*[http://geschichtsatlas.de/~gc18/ Geschichtliche Sturmfluten im Wangerland]&lt;br /&gt;
*[http://www.thw-deich.de Seiten des THW zum Thema Deichverteidigung und Hochwasserschutz]&lt;br /&gt;
*[http://www.hamburg.de/Behoerden/Umweltbehoerde/foej/brack/die_sturmfluten.htm Die Sturmfluten der Vergangenheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sturmflut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Op_de_H%C3%B6pcke_Wisch&amp;diff=57648</id>
		<title>Op de Höpcke Wisch</title>
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				<updated>2026-04-18T12:41:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Baugebiet suedl Wehldorfer str 0278.jpg|Baustraße 2025|thumb|right]]&lt;br /&gt;
'''Op de Höpcke Wisch''' ist eine Straße im Ortsteil [[Altenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Straße '''Op de Höpcke Wisch''' liegt in [[Altenbruch]] zwischen der [[Wehldorfer Straße]] und der Straße [[Über der Braake]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbaut im Jahr 2025.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
Aus dem Plattdeutschen: '''Auf der Wiese von Höpcke'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Frauenpreiß erläutert in der Ortsratssitzung vom 17.3.2025, dass bei der Benennung der Straße insbesondere die Regionalität und die Tradition im Ortsteil Altenbruch im Fokus stehen würde.&lt;br /&gt;
Die Regionsverbundenheit würde hierbei insbesondere durch einen plattdeutschen Namen ausgedrückt werden. „Wisch“ stehe im Plattdeutschen für die Wiese. „Höpcke“ sei der Familienname der Familie, die den Hof im Bereich des Baugebietes bewirtschaftet habe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Zusammensetzung würde durch den Namen „Op de Höpcke Wisch“ ein Straßenname entstehen, welcher durch die Regionalität und Traditionsverbundenheit eine passende Ergänzung des Straßennamenpools der Stadt Cuxhaven und des&lt;br /&gt;
Ortsteils Altenbruch darstellen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsrat Altenbruch beschließt, die herzustellende Erschließungsstraße des [[Baugebiet südlich Wehldorfer Straße |Baugebietes „Südlich der Wehldorfer Straße&amp;quot;]] wird „Op de Höpcke Wisch“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
2025: Keine, Neuanlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Zufahrt nur über die [[Wehldorfer Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilder bitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Straßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Altenbruch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Minenr%C3%A4umdienst&amp;diff=57637</id>
		<title>Minenräumdienst</title>
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				<updated>2026-04-13T19:51:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff '''Minenräumdienst''' bezieht sich auf die Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Nach 1888 und ab 1936 wurde der östliche Teil des [[Amerikahafen]]s zum [[Minensucherhafen]] ausgebaut. 1905 sind eine Minenkompanie und sechs Marinetorpedoboote in Cuxhaven [[Cuxhaven als Garnisonstadt |stationiert]] worden. Hier gab es zeitweise zwei [[Minendepot]]s: das Minendepot am [[Schleusenpriel]] von 1889/1890 bis 1920 und kurzzeitig ab 1945 sowie das [[Minendepot Groden]] von 1908 bis nach dem Zweiten Weltkrieg (mit 15 Jahren Unterbrechung). Nach dem Ersten Weltkrieg dauerte es mehrere Jahre bis die Schifffahrtswege minenfrei waren (s. a. [[SMS PELIKAN]], [[Minensuchboote von 1905 bis 1922]]). Das [[Minensucher-Ehrenmal]] weist auch auf diese historische Verbindung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg schuf die britische Verwaltung die German Minesweeping Administration (GMSA). Die deutsche Bezeichnung war '''Minenräumdienst''' (MRD). Die Reste des Oberkommandos der Kriegsmarine wurden Kern des deutschen Stabes des GMSA. Insgesamt mussten die Anrainerstaaten über 600.000 Minen und Sperrmittel in den Gewässern West-, Nord- und Osteuropas finden und räumen. Die Engländer betrauten den früheren Konteradmiral Fritz Krauss mit der Führung der „Marineverwaltung“, die unter alliierter Kontrolle stand.&lt;br /&gt;
[[Datei: M-Boote.jpg|Minenräumboote im Minensucherhafen 1946|thumb|right]]&lt;br /&gt;
Diese „Marineverwaltung“ hatte folgende Aufgaben:&lt;br /&gt;
: 1. Reparaturen, Erhaltung und Ausrüstung von Minensucheinheiten,&lt;br /&gt;
: 2. Weiterversorgung mit Minensuchgerät,&lt;br /&gt;
: 3. Weiterversorgung mit technischen Nachrichtenmitteln,&lt;br /&gt;
: 4. Weiterversorgung und Verteilung von Brennstoffen aus deutschen Quellen,&lt;br /&gt;
: 5. Hafen- und Wasserwegebau, Hafenbetonnung und -befeuerung,&lt;br /&gt;
: 6. Verwaltung deutscher Marinestützpunkte und&lt;br /&gt;
: 7. Besoldung, Bekleidung sowie Verpflegung.&lt;br /&gt;
300 Einheiten wurden eingesetzt, mit insgesamt 27.000 Mann (Ende 1945) bzw. 16.000 Mann (Frühjahr 1946). In Cuxhaven befand sich der 2. Minenräumdienst&amp;lt;ref&amp;gt;Z.B. befanden sich der 1. MRD in Kiel und der 3. MRD in Kopenhagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab Juli 1945 mit 6000 Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sowjetunion protestierte massiv gegen diese militärische Organisation. Ende 1947 lösten die Alliierten die GMSA auf und schufen eine viel kleinere Organisation mit 12 Minensuchbooten, 54 „zivilen“ Offizieren, 550 Unteroffizieren sowie Mannschaften mit Sitz in Cuxhaven. Diese Organisation stellte ihre Arbeit 1951 ein.&lt;br /&gt;
Teile der GMSA gingen in die amerikanisch kontrollierte Labour Service Unit (LSU/B). Sie hatte eine deutsche Einheit in Bremerhaven und war nicht nur mit Minenräumarbeiten betraut. Die LSU/B wurde 1957 aufgelöst. Einheiten und ein großer Teil des Personals versahen ihren Dienst zunächst im Bundesgrenzschutz See (BGS See) und dann in der Bundesmarine.&lt;br /&gt;
In Cuxhaven war das 1. Minensuchgeschwader stationiert. Am [[6. Oktober]] [[1969]] wurde der Marinestützpunkt Cuxhaven aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffe ==&lt;br /&gt;
Die folgende Aufstellung der Schiffe hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 3 ===&lt;br /&gt;
'''M 3''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1936 bis 1938 bei der Werft H. C. Stülcken &amp;amp; Sohn, Hamburg unter der Baunummer 712 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baubeginn war am 6. November 1936. Der Stapellauf erfolgte am 28. September 1937. Die Indienststellung ist für den [[10. Dezember]] [[1938]]  bei der 1. Minensuchflottille dokumentiert. Das Schiff war auch direkt in verschiedene Kampfhandlungen eingebunden: ab 1. September 1939 in der polnischen Ostsee und ab 26. Juni 1941 beim Unternehmen &amp;quot;Barbarossa&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Barbarossa: Deckname für den Angriff auf die Sowjetunion&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Juni 1942 war die &amp;quot;M 3&amp;quot; mit vielen anderen Schiffen - insbesondere Minensuchbooten - an der Operation &amp;quot;Cerberus&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Cerberus: Deckname für den Kanaldurchbruch (Ärmelkanal) schwerer deutscher Überwassereinheiten (Schlachtschiffe &amp;quot;SCHARNHORST&amp;quot; (Kriegsmarinewerft, Wilhelmshaven; Indienststellung am 7. Januar 1939; 235 m lang; 40 m breit; Tiefgang 9,9 m; Verdrängung: 38100 t; Maschinenleistung 110450 kW (150170 PS); Geschwindigkeit 31,5 kn; bis 1840 Mann Besatzung; wurde am 26. Dezember 1943 im Nordmeer versenkt) und&lt;br /&gt;
&amp;quot;GNEISENAU&amp;quot; (Schwesternschiff der SCHARNHORST; Werft Deutsche Werke, Kiel; Indienststellung am 21. Mai 1938; Geschwindigkeit 31 kn; am 28. März 1945 in Gotenhafen (Gdingen/Danziger Bucht) von der Kriegsmarine als Blockschiff versenkt) sowie&lt;br /&gt;
Schwerer Kreuzer &amp;quot;PRINZ EUGEN&amp;quot; (Germaniawerft, Kiel; Indienststellung am 1. August 1940; Länge 208 m; Breite 22 m; Verdrängung 18400 t; Geschwindigkeit 32 kn; bis 1599 Mann Besatzung; am 17. Dezember 1946 als Testobjekt für Kernwaffenversuche im südlichen Pazifik gekentert) von Brest (Bretagne/Frankreich) nach Wilhelmshaven&amp;lt;/ref&amp;gt; eingebunden (u. a. Sperrlücken herstellen). Vom 26. November bis zum 3. Dezember 1942 sicherte &amp;quot;M 3&amp;quot; die Fahrt des Flugzeugträgers &amp;quot;GRAF ZEPPELIN&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;GRAF ZEPPELIN: Werft Deutsche Werke, Kiel; Stapellauf am 8. Dezember 1938; nur zu rund 90 % fertiggestellt; 262 m lang; 36 m breit; Tiefgang 8,5 m; Verdrängung 31367 t; Maschinenleistung 147000 kW (200000 PS); Geschwindigkeit 33,8 kn; geplant für 42 Flugzeuge; ab 1943 in Stettin Ersatzteillieferant für andere Kriegsschiffe; am 25. April 1945 durch Sprengung auf Grund gesetzt, um den Flugzeugträger für die Rote Armee unbrauchbar zu machen&amp;lt;/ref&amp;gt; von Hela (jetzt: Hel/Pommern) nach Kiel. Ansonsten erfolgten die üblichen Tätigkeiten: Minensuche, Geleit und Minensperren errichten. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 15. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR&amp;lt;ref&amp;gt;UdSSR: Union der sozialistischen Sowjetrepubliken - kurz: Sowjetunion&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Schiff wurde als Minensuchboot &amp;quot;T-918&amp;quot; ab Mai 1945, als Versuchsschiff ab Oktober 1946, als hydroakustisches Wachschiff &amp;quot;A 687 ISSLEDOVATE&amp;quot; ab April 1947 und als Zielschiff ab November 1959 verwendet. 1963 erfolgte die Verschrottung in Astrachan (Südrussland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 4 ===&lt;br /&gt;
'''M 4''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1936 bis 1938 bei den Oderwerken A. G., Stettin unter der Baunummer 787 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====  &lt;br /&gt;
Baubeginn war am 15. August 1936. Der Stapellauf erfolgte am 16. Oktober 1937. Die Indienststellung ist für den [[10. November]] [[1938]]  bei der 1. Minensuchflottille dokumentiert. Ab dem 1. September 1939 beteiligte sich die &amp;quot;M 4&amp;quot; auch an Kampfhandlungen - zuerst in der Ostsee. Im Februar 1942 war das Schiff auch in die Operation &amp;quot;Cerberus&amp;quot; eingebunden. Ansonsten erfüllte die &amp;quot;M 4&amp;quot; die üblichen Aufgaben (Geleit, Minensuche und -räumung, Minenlegung sowie Gefechtshandlungen) in Nord- und Ostsee. Ab dem [[15. Oktober]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 9. Oktober 1947 erfolgte die Auslieferung nach Frankreich. Das Schiff wurde als Hulk&amp;lt;ref&amp;gt; Hulk: Schiff ohne Antrieb (bei Segelschiffen: ohne Mast); Verwendung als Wohnschiff, Lager o. ä.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Q 108 Lorient&amp;quot; verwendet. Am 7. August war die Außerdienststellung.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,7 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 894 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.600 kW (3.500 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,3 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;gt; 9.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 1-2* 10,5 cm SK&amp;lt;ref&amp;gt;SK: Schnellladekanone&amp;lt;/ref&amp;gt; L/45&lt;br /&gt;
: 1-2* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 2* 2 cm; später 6* 2 cm Flak&amp;lt;ref&amp;gt;Flak: Fliegerabwehrkanone&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 7 ===&lt;br /&gt;
'''M 7''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1936 bis 1938 bei der Flender-Werft, Lübeck unter der Baunummer 242 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Baubeginn war am 17. Oktober 1936. Der Stapellauf erfolgte am 29. September 1937. Die Indienststellung ist für den [[31. Oktober]] [[1938]]  bei der 1. Minensuchflottille dokumentiert. Ab dem 1. September 1939 war die &amp;quot;M 7&amp;quot; an Kampfhandlungen (U-Boot-Jagd) und bei der Minensuche beteiligt. Das Schiff leistete auch Hilfe für ein notgelandetes Flugzeug und für einen gestrandeten Dampfer. Am 13. Oktober 1939 kam es im Nebel zu einer Kollision mit dem Motorschiff &amp;quot;CHRISTINA&amp;quot;. Die Reparatur erfolgte in Hamburg. Im November wurde in Königsberg (jetzt: Kaliningrad/Russland) eine Grundüberholung durchgeführt. Am 12. Dezember 1939 ging es über Kiel nach Cuxhaven und später auf U-Boot-Jagd. Am 9. Januar 1940 wurde die britische Besatzung des beschädigten U-Bootes &amp;quot;STARFISH&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;HMS STARFISH: Kennung 19S; Swordfish-Klasse; 1932-1933 gebaut; 62 m lang; 7 m breit; Geschwindigkeit &amp;lt;14 kn (aufgetaucht); am 9. Januar 1940 gesunken&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Nach Ausfall der Steuerbord-Maschine am 31. Januar erfolgte die Reparatur vom 1. bis zum 11. Februar in Cuxhaven. Nach Ausfall der Ruderanlage kollidierte die &amp;quot;M 7&amp;quot; am 3. März mit der &amp;quot;M 5&amp;quot;. Die Reparatur der erheblichen Schäden erfolgte vom 6. bis 31. März beim Betriebsteil Reiherstiegwerft der Deutschen Werft, Hamburg. Ab dem 9. April war die &amp;quot;M 7&amp;quot; in Norwegen in die Operation Weserübung&amp;lt;ref&amp;gt;Weserübung: Deckname für die militärischen Operationen zur Besetzung von Dänemark und Norwegen zur Sicherung der schwedischen Erzlieferungen und der Zugänge zur Ostsee&amp;lt;/ref&amp;gt; eingebunden. Es folgten weitere Einsätze häufig wechselnd zwischen Nord- und Ostsee. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 15. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR. Ab Mai 1946 wurde das Schiff als Minensucher &amp;quot;T-912&amp;quot; bei der Schwarzmeerflotte eingesetzt. Ab dem 17. Oktober 1955 trug das Schiff den Namen &amp;quot;BELBEK&amp;quot;. Ab Mai 1957 wurde das Schiff als Zielschiff &amp;quot;CL-5&amp;quot; verwendet und wenige Monate später im Schwarzen Meer bei Feodossija (Krim) versenkt.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,7 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 894 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.600 kW (3.500 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,3 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;gt; 9.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 1-2* 10,5 cm SK L/45&lt;br /&gt;
: 1-2* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 2-6* 2 cm Flak&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 17 ===&lt;br /&gt;
'''M 17''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1938 bis 1940 bei den Oderwerken A. G., Stettin unter der Baunummer 803 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Baubeginn war am 6. September 1938. Der Stapellauf erfolgte am 29. Juli 1939. Die Indienststellung ist für den [[17. Januar]] [[1940]]  bei der 1. Minensuchflottille dokumentiert. Am 27. Mai 1940 erfolgte die Aufstellung der 1. Gruppe zusammen mit &amp;quot;M 15&amp;quot;, &amp;quot;M 17&amp;quot; und &amp;quot;M 18&amp;quot; in Cuxhaven. Am 27. Mai und am 4. Juni lief die &amp;quot;M 17&amp;quot; in Cuxhaven aus zur Minenkontrolle bis Esbjerg (Süddänemark). Es folgten überwiegend Geleittätigkeiten. Im Juni 1941 wurde das Schiff der 3. Minensuchflottille zugeordnet. Im Juni 1942 war die &amp;quot;M 17&amp;quot; in das Unternehmen &amp;quot;Cerberus&amp;quot; eingebunden. Am 6. Oktober beschädigte eine sowjetische Fliegerbombe das Schiff. Die Reparatur soll noch am gleichen Tag in Königsberg erfolgt sein. Am 8. Oktober konnten 471 Personen (von 541) des versenkten Trans-portschiffes &amp;quot;RO24&amp;quot; geborgen werden. 10 von ihnen starben noch an Bord der &amp;quot;M 17&amp;quot;. Es folgten noch viele Geleitfahrten in der Ostsee. Im Mai 1945 beteiligte sich das Schiff an der Evakuierung von Soldaten der Kurland-Armee&amp;lt;ref&amp;gt;Auf lettischem Gebiet von der Roten Armee eingeschlossene Heeresgruppe&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 25. Juni war die &amp;quot;M 17&amp;quot; zur Reparatur in Kiel. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 15. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR. Ab Mai 1946 wurde das Schiff als Minensucher &amp;quot;T-921&amp;quot; bei der Schwarzmeerflotte eingesetzt. Ab Oktober 1955 wurde das Schiff als Stabsschiff &amp;quot;KASCHKA&amp;quot; verwendet. Am 20. Oktober 1958 erfolgten die Außerdienststellung und danach die Benutzung als Zielschiff.  &lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,7 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 894 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.600 kW (3.500 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,3 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;gt; 9.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm SK L/45&lt;br /&gt;
: 6* 2 cm Flak&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 29 ===&lt;br /&gt;
'''M 29''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1939 bis 1940 bei den Oderwerken A. G., Stettin unter der Baunummer 813 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Baubeginn war am 2. Oktober 1939. Der Stapellauf erfolgte am 18. Mai 1940. Die Indienststellung ist für den [[4. September]] [[1940]]  bei der 3. Minensuchflottille dokumentiert. Im September 1941 war die &amp;quot;M 29&amp;quot; in Norwegen. Das Schiff war bald in Kampfhandlungen (U-Boot-Jagd, Abwehren von Fliegerangriffen) eingebunden, legte Minensperren aus und führte Geleitfahrten in der Ostsee durch. Bei Kollisionen, Fliegerangriffen, Artilleriebeschuss und einem Flugzeugangriff auf Wilhelmshaven wurde die &amp;quot;M 29&amp;quot; mehrmals beschädigt. Am 11. Februar 1945 führte das Schiff eine erfolgreiche Bergung vor Hela (jetzt: Hel) durch. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 15. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR. Ab Mai 1946 wurde das Schiff als Minensucher &amp;quot;T-913&amp;quot; eingesetzt. Ab Juli 1947 war der Minensucher Bestandteil der Schwarzmeerflotte. Danach wurde das Schiff als Vermessungsschiff &amp;quot;TUMAN&amp;quot; (Bord-Nr. 72-723) ab November 1947 sowie als Hafenfahrzeug &amp;quot;RK-684&amp;quot; ab 1954 verwendet, am 8. September 1956 außer Dienst gestellt und am 30. September zum Abwracken abgegeben.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,7 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 898 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.700 kW (3.700 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,3 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;gt; 9.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm SK L/45&lt;br /&gt;
: 2* 2 cm, ab 1942 dazu 4* 2 cm&lt;br /&gt;
: 4* MG 34&lt;br /&gt;
: 4* Wabo-Werfer&amp;lt;ref&amp;gt;Wasserbombenwerfer&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: 6* Wabo-Einzellager&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 30 ===&lt;br /&gt;
'''M 30''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1939 bis 1940 bei den Oderwerken A. G., Stettin unter der Baunummer 814 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Baubeginn war am 16. Oktober 1939. Der Stapellauf erfolgte am 1. Juni 1940. Die Indienststellung ist für den [[31. Oktober]] [[1940]]  bei der 3. Minensuchflottille dokumentiert. Am 5. Dezember kam es zu einer Kollision im Skagerrak (Norddänemark). Meistens war die &amp;quot;M 30&amp;quot; mit Geleit- und Sicherungsaufgaben in der Nordsee und ab Sommer 1942 in der Ostsee betraut. Anfang August gab es ein Gefecht mit sowjetischen Torpedokuttern. Das Schiff wurde in der Folgezeit mehrmals durch Fliegerbomben beschädigt. Im Februar 1945 erfolgten Reparaturen. Ende März 1945 wurden Flüchtlinge von Hela nach Kopenhagen evakuiert. Im Juni 1945 war die &amp;quot;M 30&amp;quot; in Kiel zur Reparatur. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 20. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR. Ab Mai 1946 wurde das Schiff als Minensucher &amp;quot;T-914&amp;quot; eingesetzt. Ab Juli 1946 war der Minensucher bei der Schwarzmeerflotte. Ab Dezember 1954 wurde das Schiff als Rettungsschiff &amp;quot;A-883 ZANGEZUR&amp;quot; bei der Kaspischen Flottille&amp;lt;ref&amp;gt; Kaspische Flottille: Marineverband im Kaspischen Meer mit Sitz in Baku (jetzt in Astrachan)&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet, am 22. Oktober 1958 außer Dienst gestellt und danach verschrottet.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,7 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 898 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.700 kW (3.700 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,3 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;gt; 9.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm SK&lt;br /&gt;
: 2* 2 cm, ab 1942 dazu 4* 2 cm&lt;br /&gt;
: 4* MG 34&lt;br /&gt;
: 4* Wabo-Werfer&lt;br /&gt;
: 6* Wabo-Einzellager&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 98 ===&lt;br /&gt;
'''M 98''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 16, das 1917 bis 1918 bei J. C. Tecklenborg, Geestemünde (jetzt Bremerhaven) unter der Baunummer 305 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Der Stapellauf erfolgte am 16. April 1918. Die Indienststellung ist für den [[7. Mai]] [[1918]] als Führerboot bei der 14. Minensuch-Halbflottille dokumentiert. Später gab es mehrere Neuzuordnungen. Am 24. Oktober 1920 erfolgte die Außerdienststellung. Am 4. Oktober 1932 wurde die &amp;quot;M 98&amp;quot; der 1. Minensuch-Halbflottille für den Einsatz in der Ostsee zugeordnet. Danach erfolgten wieder mehrere Neuzuordnungen. Am 14. Januar 1940 wurde das Schiff durch einen Minentreffer beschädigt. Es gab 14 Tote. Anfang Mai 1940 sicherte das Minensuchboot das Schlachtschiff &amp;quot;GNEISENAU&amp;quot; auf dem Weg von Wilhelmshaven nach Kiel. Im April 1941 wurde die &amp;quot;M 98&amp;quot; als Torpedofangboot&amp;lt;ref&amp;gt;Torpedofangboot: Schiff zur Bergung verschossener Übungstorpedos&amp;lt;/ref&amp;gt; eingesetzt. Am 17. April 1941 wurde das Schiff außer Dienst gestellt, auf der [[Mützelfeldtwerft]] umgebaut und mit der neuen Kennung &amp;quot;M 598&amp;quot; versehen. Im Juli 1944 gab es Beschädigungen durch eine Fliegerbombe in der Ostsee. Am [[10. Mai]] [[1945]] wurde die &amp;quot;M 598&amp;quot; von der US-Marine in Cuxhaven beschlagnahmt. Ab dem 27. Juli 1945 gehörte das Schiff zum 3. Minenräumdienst, Kopenhagen und  ab dem [[15. Oktober]] [[1945]] zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Von Oktober 1946 bis März 1949 war das Schiff der OMGUS&amp;lt;ref&amp;gt;OMGUS: Office of Military Government for Germany (U. S.), höchste Verwaltungseinrichtung der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands&amp;lt;/ref&amp;gt; zugeordnet. Zwischendurch vom Mai 1947 bis August 1948 wurde das Minensuchboot als Wohnboot der Polizei Bremen verwendet. Im März 1949 erfolgte die Verschrottung.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 60 m, ab Mai 1941 59 m&lt;br /&gt;
: Breite: 7 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,15 m, ab Mai 1941 2,58 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 548 t, ab Mai 1941 671 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 1.350 kW (1.840 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 16 kn, ab Mai 1941 15,5 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 2.000 sm (3.700 km) bei 14 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm L/45 Utof&amp;lt;ref&amp;gt;Utof: U-Boot-/Torpedoboot-Flak&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
: ab 1942:&lt;br /&gt;
: 1* 10,5 cm L/45 Utof&lt;br /&gt;
: 1-3* 2 cm Flak-MK&amp;lt;ref&amp;gt;MK: Maschinenkanone&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 104 ===&lt;br /&gt;
'''M 104''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1942 bei der Rickmerswerft, Wesermünde (jetzt Bremerhaven) unter der Baunummer 232 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Der Stapellauf erfolgte am 1. April 1942. Die Indienststellung ist für den [[7. November]] [[1942]] bei der 3. Variante der 7. Minensuch-Flottille dokumentiert. Am 21. Februar 1943 erfolgte die Verlegung von Cuxhaven nach Swinemünde (jetzt Swinoujscie/Polen). Ab März war das Minensuchboot wieder in der Nordsee aktiv. In Cuxhaven wurde die &amp;quot;M 104&amp;quot; britische Beute und anschließend ab dem 27. Juli 1945 Bestandteil des 2. Minenräumdienstes, Cuxhaven. Drei Jahre später erfolgte die Verschrottung in Großbritannien.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 8 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,70 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 898 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.700 kW (3.700 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,3 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;lt; 9.300 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm SK&lt;br /&gt;
: 2* 2 cm; ab 1942 1* 2 cm Vierlings-Flak&lt;br /&gt;
: 4* MG 34&lt;br /&gt;
: 4* Wabo-Werfer&lt;br /&gt;
: 6* Wabo-Einzellager&lt;br /&gt;
: 40 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 151 ===&lt;br /&gt;
'''M 151''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1940 bis 1941 bei den Oderwerken A. G., Stettin unter der Baunummer 829 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Der Stapellauf erfolgte am 19. Oktober 1940. Die Indienststellung ist für den [[5. Mai]] [[1941]]  bei der 4. Minensuchflottille dokumentiert. Das Schiff wurde zwischenzeitlich auch bei anderen Minensuchflottillen bzw. Sicherungsflottillen eingesetzt. Meistens erfolgten die Einsätze in der Nordsee, ansonsten auch im Nordmeer und in der Ostsee. Im Juli fuhr die &amp;quot;M 151&amp;quot; als Geleitschiff für den Flottentender&amp;lt;ref&amp;gt;Tender: Schiff, das als Versorgungs- bzw. Arbeitsschiff verwendet wird&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;F 6&amp;quot; von Brest (Bretagne/Frankreich) nach Cuxhaven. Im Februar 1942 war das Minensuchboot auch in die Operation &amp;quot;Cerberus&amp;quot; eingebunden. Von September bis Dezember 1942 lag die &amp;quot;M 151&amp;quot; in der Kriegsmarinewerft&amp;lt;ref&amp;gt;Kriegsmarinewerft: Nachfolgerin der Kaiserlichen Werft Wilhelmshaven (1871-1918); bedeutende Marinewerft von 1933-1945; u. a. Neubau des Schlachtschiffes &amp;quot;TIRPITZ&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, Wilhelmshaven. &lt;br /&gt;
Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 15. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR. Ab Juli 1946 wurde das Schiff als Minensucher &amp;quot;T-915&amp;quot; bei der Schwarzmeerflotte eingesetzt und ab Februar 1953 als Rettungsschiff &amp;quot;A-375 SKALISTIY&amp;quot;. Die Außerdienststellung war am 12. August 1964. Am Monatsende begann das Abwracken.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,7 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 898 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.700 kW (3.700 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,3 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;gt; 9.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm SK&lt;br /&gt;
: 2* 2 cm, ab 1942 dazu 1* 2 cm&lt;br /&gt;
: 4* MG 34&lt;br /&gt;
: 4* Wabo-Werfer&lt;br /&gt;
: 6* Wabo-Einzellager&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 203 ===&lt;br /&gt;
'''M 203''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1940 bis 1941 bei der Neptunwerft, Rostock unter der Baunummer 496 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Baubeginn war der 15. April 1940. Der Stapellauf erfolgte am 29. September 1940. Die Indienststellung ist für den [[3. Juni]] [[1941]]  bei der 4. Minensuchflottille dokumentiert. Am [[4. Januar]] [[1942]] legte die &amp;quot;M 203&amp;quot; in Cuxhaven ab, um mit der &amp;quot;M 204&amp;quot; nach Kristiansand (Provinz Agder/Norwegen) zu fahren. Im Februar 1942 war das Minensuchboot auch in die Operation &amp;quot;Cerberus&amp;quot; eingebunden. Vom 17. bis 20. Oktober lag das Schiff in Cuxhaven, um mit Sperrgeräten und anderen Waffen neu ausgerüstet zu werden. Am 12. Dezember 1944 kollidierte das Minensuchboot mit dem U-Boot &amp;quot;U 416&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;U 416: Danziger Werft; Typ VII C; Indienststellung am 4. November 1942; 67 m lang; 6 m breit; max. 17,6 kn (aufgetaucht)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die &amp;quot;U 416&amp;quot; sank in der Einfahrt von Pillau (jetzt Baltijsk, Oblast Kaliningrad/Russland). Es gab 37 Tote und nur 5 Überlebende der U-Boot-Besatzung. Die &amp;quot;M 203&amp;quot; wurde dann in Pillau bis zum Jahresende repariert. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 15. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR. Ab Mai 1946 wurde das Schiff als Minensucher &amp;quot;T-919&amp;quot; bei der Schwarzmeerflotte und ab Februar 1953 als Bergungsschiff &amp;quot;LAILA&amp;quot; eingesetzt. Die Außerdienststellung war am 1. Juni 1961 mit anschließender Verschrottung im Dezember.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,7 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 898 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.700 kW (3.700 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,3 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;gt; 9.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 12* 2 cm&lt;br /&gt;
: 4* MG 34&lt;br /&gt;
: 4* Wabo-Werfer&lt;br /&gt;
: 6* Wabo-Einzellager&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
: ab dem 17. Oktober 1944:&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm SK C/32&lt;br /&gt;
: 2* 2 cm Vierlings-Flak&lt;br /&gt;
: 4* 2 cm Flak&lt;br /&gt;
: 2 MG 15 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 204 ===&lt;br /&gt;
'''M 204''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1940 bis 1941 bei der Neptunwerft, Rostock unter der Baunummer 497 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Baubeginn war der 19. Mai 1940. Der Stapellauf erfolgte am 21. Dezember 1940. Die Indienststellung ist für den [[24. August]] [[1941]]  bei der 4. Minensuchflottille dokumentiert. Am [[1. Dezember]] [[1941]] wurde die &amp;quot;M 204&amp;quot; von Kiel nach Cuxhaven verlegt für den Geleit- und Sicherungsdienst in der Nordsee. Am [[4. Januar]] [[1942]] legte die &amp;quot;M 204&amp;quot; in Cuxhaven ab, um mit der &amp;quot;M 203&amp;quot; nach Kristiansand (Provinz Agder/Norwegen) zu fahren. Im Februar 1942 war das Minensuchboot auch in die Operation &amp;quot;Cerberus&amp;quot; eingebunden. Dann folgten weitere Sicherungsaufgaben und Überprüfungen von Minensperren. Von September bis Dezember 1942 gab es einen längeren Aufenthalt bei der Kriegsmarinewerft, Wilhelmshaven. Zum 1. Januar 1944 wurde die &amp;quot;M 204&amp;quot; der 1. Minensuchflottille zugeordnet. Die Einsätze erfolgten seitdem in der Ostsee. Im November 1944 musste das Schiff mehrere Bombentreffer überstehen. Evakuierungen von Verwundeten und Flüchtlingen erfolgten im Februar 1945 von Pillau nach Danzig, im März von Oxhöft (jetzt Oksywie, Stadtbezirk von Gdynia in Pommern/Polen) nach Kopenhagen sowie am 3. Mai nach Sønderborg (Süddänemark). Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 15. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR. Ab Mai 1946 wurde das Schiff als Minensucher &amp;quot;T-916&amp;quot; bei der Schwarzmeerflotte und ab September 1952 als Vermessungsschiff &amp;quot;BAROGRAF&amp;quot; eingesetzt. Die Außerdienststellung war am 7. Juli 1956 mit anschließender Verschrottung.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,7 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 898 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.700 kW (3.700 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,3 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;gt; 9.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 12* 2 cm&lt;br /&gt;
: 4* MG 34&lt;br /&gt;
: 4* Wabo-Werfer&lt;br /&gt;
: 6* Wabo-Einzellager&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 255 ===&lt;br /&gt;
'''M 255''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1940 bis 1941 bei der Deutschen Werft A. G., Hamburg unter der Baunummer 289 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Der Stapellauf erfolgte am 1. April 1941. Die Indienststellung ist für den [[11. Oktober]] [[1941]]  bei der 4. Minensuchflottille dokumentiert. Es folgten Geleit- und Sicherungsaufgaben in der Nordsee und im Nordmeer. Dazu gehörte auch das Abschießen von treibenden britischen Minen sowie das Auslegen von Minensperren. Im Februar 1942 war das Minensuchboot an der Seine-Mündung auch in die Operation &amp;quot;Cerberus&amp;quot; eingebunden. Vom Februar bis Mai 1943 lag die &amp;quot;M 255&amp;quot; in der Seebeckwerft, Wesermünde (jetzt Bremerhaven). Es folgten wieder Geleitaufgaben und das Auslegen von Minensperren im Nordmeer und später in der Ostsee. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 15. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR. Ab Mai 1946 wurde das Schiff als Minensucher &amp;quot;T-922&amp;quot; bei der Schwarzmeerflotte und ab Oktober 1946 als Versuchsschiff &amp;quot;ISPITATEL&amp;quot; eingesetzt. Die Außerdienststellung war am 31. Januar 1958 mit anschließender Verschrottung.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,7 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 898 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.700 kW (3.700 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,2 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;gt; 9.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 9* 2 cm&lt;br /&gt;
: 4* MG 34&lt;br /&gt;
: 4* Wabo-Werfer&lt;br /&gt;
: 6* Wabo-Einzellager&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 256 ===&lt;br /&gt;
'''M 256''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 35, das 1940 bis 1942 bei der Deutschen Werft A. G., Hamburg unter der Baunummer 290 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Der Stapellauf erfolgte am 31. Mai 1941. Die Indienststellung ist für den [[19. Januar]] [[1942]]  bei der 8. Minensuchflottille dokumentiert. Die &amp;quot;M 256&amp;quot; wurde beim Angriff britischer Flugzeuge am 15. Mai 1942 schwer getroffen (Bombentreffer). Beim Einschleppen im Außenhafen von Cherbourg (Normandie) am gleichen Tag sank das Minensuchboot. Es folgten langwierige Reparaturen, so dass die &amp;quot;M 256&amp;quot; am 5. Mai 1944 der 2. Minensuchflottille zugeordnet wurde. Fünf Monate später kam das Schiff zur 1. Minensuchflottille für Geleit- und Sicherungsaufgaben in der Ostsee. Am 17. April 1945 wurden 121 Überlebende der versenkten &amp;quot;GOYA&amp;lt;ref&amp;gt;GOYA: Frachtschiff; Indienststellung am 4. April 1940; 146 m lang; 17 m breit; Verdrängung 5230 BRT; am 17. April 1945 von einem sowjetischen U-Boot versenkt&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot; geborgen. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 29. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR. Ab Mai 1946 wurde das Schiff als Minensucher &amp;quot;T-923&amp;quot; bei der Schwarzmeerflotte, ab Januar 1955 als Bergungsschiff &amp;quot;BESTAU&amp;quot; und ab März 1958 als Wohnschiff &amp;quot;PKZ-143&amp;quot; eingesetzt. Die Außerdienststellung war am 21. September 1959 mit anschließendem Abwracken.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 68 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,7 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 878 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.700 kW (3.700 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 18,2 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 5.000 sm (&amp;gt; 9.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 2* 10,5 cm&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 12* 2 cm&lt;br /&gt;
: 4* MG 34&lt;br /&gt;
: 4* Wabo-Werfer&lt;br /&gt;
: 6* Wabo-Einzellager&lt;br /&gt;
: 30 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 323 ===&lt;br /&gt;
'''M 323''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 40, das 1941 bei den Oderwerken, Stettin unter der Baunummer 837 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Der Stapellauf erfolgte am 9. August 1941. Die Indienststellung ist für den [[11. Juni]] [[1942]]  bei der 27. Minensuchflottille dokumentiert. Der Einsatz erfolgte in der Nordsee. Aufgrund eines Maschinenschadens lief die &amp;quot;M 323&amp;quot; am 29. November 1943 Cuxhaven an. Das Minensuchboot wurde am 10. Mai 1945 britische Beute und ab dem [[27. Juli]] [[1945]] beim 2. Minenräumdienst, Cuxhaven eingesetzt. Am [[19. November]] [[1947]] erfolgte die Auslieferung nach Norwegen ohne weitere Indienststellung. In Arendal (Provinz Agder/Norwegen) wurde das Boot 1950 verschrottet.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 62 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,8 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 775 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 1.920 kW (2.615 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 17,5 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 4.000 sm (&amp;gt; 7.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
: Besatzung: 70 Mann&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 1* 10,5 cm&lt;br /&gt;
: 4* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 6* 2 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M 425 ===&lt;br /&gt;
'''M 425''' war die Kennung des Minensuchbootes vom Typ M 40, das 1942 bis 1943 bei der Werft NV Dok en Werf Maatschappi Wilton-Fijenoord, Schiedam (Südholland) unter der Baunummer 681 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Der Stapellauf erfolgte am 18. Oktober 1942. Die Indienststellung ist für den [[31. Januar]] [[1943]]  bei der 27. Minensuchflottille dokumentiert. Am 5. Juli 1944 wurde ein Geleitzug mit der &amp;quot;M 425&amp;quot; vor der niederländischen Küste von 6 Booten der 58. MTB&amp;lt;ref&amp;gt;MTB: Motortorpedoboot (Schnellboot)&amp;lt;/ref&amp;gt;-Flottille angegriffen. Das gekaperte MTB 666 ging zwei Tage später durch eine Benzinexplosion verloren. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte das Schiff zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am 20. November 1945 erfolgte die Auslieferung an die UdSSR. Ab Dezember 1945 wurde das Schiff als Minensucher &amp;quot;T-716&amp;quot;, ab Juni 1956 als Entgasungsschiff &amp;quot;DG-35&amp;quot; und ab Februar 1959 als Zielschiff &amp;quot;CL-18&amp;quot; eingesetzt. Die Außerdienststellung war am 12. September 1959 mit anschließendem Abwracken.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 62 m&lt;br /&gt;
: Breite: 9 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 2,8 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 775 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 1.920 kW (2.615 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 17,2 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 4.000 sm (&amp;gt; 7.000 km) bei 10 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 1* 10,5 cm L/45 Utof&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 2* 2 cm Flak, später 7* 2cm Flak&lt;br /&gt;
: keine Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R 133 ===&lt;br /&gt;
'''R 133''' war die Kennung des Räumbootes vom Typ R 130-150/Klasse 359, das 1943 bis 1944 bei der Werft Abeking &amp;amp; Rasmussen, Lemwerder (Landkreis Wesermarsch/Niedersachsen) unter der Baunummer 3704 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Der Stapellauf erfolgte 1943. Die Indienststellung ist für den [[14. Januar]] [[1944]]  bei der 13. Räumbootsflottille dokumentiert. An den sechs Folgetagen wurde das Schiff in Wesermünde (jetzt Bremerhaven), Cuxhaven und Brunsbüttel ausgerüstet. Im Februar erfolgten drei Wochen lang Restarbeiten bei den Deutschen Werken, Kiel. Vom 8. bis 11. Mai wurden Minen auf dem Weg Cuxhaven - Borkum und in der deutschen Bucht vor Cuxhaven gesucht. Am [[13. Mai]] lief die &amp;quot;R 133&amp;quot; von Cuxhaven aus zum Geleit nach Wesermünde (jetzt Bremerhaven). Geleitfahrten und Wracksuche/-bezeichnung in der Nordsee gehörten zur weiteren Haupttätigkeit. Nach einem Fliegerangriff war das Räumboot in einer Werft in Wesermünde. Im November 1944 erfolgte in einer Werft in Emden der Austausch der [[Voith-Schneider-Antrieb |Voith-Schneider-Propeller]]. Danach lag das Schiff bis zum 28. Februar 1945 in einer Werft in Cuxhaven. Ein kriegstechnischer Betrieb erfolgte nicht mehr. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte die &amp;quot;R 133&amp;quot; zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Ab dem 1. Januar 1948 war das Minenräumboot beim Minenräumverband Cuxhaven. Am 1. Juli 1951 wurde das Schiff der LSU/B [siehe oben: '''Historie''' des Minenräumdienstes] zugeordnet. Das Minenräumboot wurde am 19. Juni 1956 unter der Klasse 359 und mit der Kennung &amp;quot;CP CAPELLA&amp;quot; beim 1. Minensuchgeschwader in Dienst gestellt. Am 1. April 1957 erfolgte die Zuordnung als NATO-Schiff mit der Kennung &amp;quot;M 1050&amp;quot;. Die Außerdienststellung war am 20. Februar 1959. Von 1959 bis 1972 war die ehemalige &amp;quot;R 133&amp;quot; Schulboot bei der Technischen Bundesmarine II, Bremerhaven. Am 24. April 1974 erfolgte der Verkauf. Am 21. Juni 1979 kam es zur schweren Brandschäden. Eine Löschübung der Bremerhavener Feuerwehr am 20. November 1979 bedeutete das Ende des ehemaligen Räumbootes.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 41 m&lt;br /&gt;
: Breite: 6 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 1,4 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 155 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 1.585 kW (2.155 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 19,8 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 900 sm (&amp;gt; 1.600 km) bei 15 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: Kriegsmarine:&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 3-6* 2 cm&lt;br /&gt;
: 1* RAG&amp;lt;ref&amp;gt;RAG: Raketenwerfer&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Bundesmarine:&lt;br /&gt;
: 2* 2 cm Einzellafetten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R 137 ===&lt;br /&gt;
'''R 137''' war die Kennung des Räumbootes vom Typ R 130-150/Klasse 359, das 1943 bis 1944 bei der Werft Abeking &amp;amp; Rasmussen, Lemwerder unter der Baunummer 3708 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Der Stapellauf erfolgte 1943. Die Indienststellung ist für den [[23. März]] [[1944]]  bei der 13. Räumbootsflottille dokumentiert. In den ersten drei Aprilwochen erfolgten noch Restarbeiten in Cuxhaven, Wilhelmshaven und Wesermünde. Räumarbeiten vor [[Helgoland]] und Wracksuche gehörten zu den ersten Aufgaben. Im Juli 1944 wurde ein Geleit in Westfriesland von der 21. MTB-Flottille angegriffen. Es gab Tote und Verletzte. Der Frachter &amp;quot;VP 1254&amp;quot; ging verloren. Im Juli wurde in Westfriesland nach einem Fliegerangriff die Besatzung des sinkenden Räumbootes &amp;quot;R 139 &amp;quot; übernommen und nach Norderney gebracht. Im Juli und im August erfolgte die Behebung der Schussschäden in einer Werft in Wesermünde. Bei den weiteren Geleiten kam es häufig zu Kampfhandlungen. Vom [[16. Oktober |16.  bis 28. Oktober]] war die &amp;quot;R 137&amp;quot; in einer Werft in Cuxhaven. Der 28. Februar 1945 bildete das Ende des kriegstechnischen Betriebs. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte die &amp;quot;R 137&amp;quot; zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Ab dem 1. Januar 1948 war das Minenräumboot beim Minenräumverband Cuxhaven. Am 1. Juli 1951 wurde das Schiff der LSU/B [siehe oben: '''Historie''' des Minenräumdienstes] mit der Kennung &amp;quot;USN 137&amp;quot; zugeordnet. Das Minenräumboot wurde am 31. Juli 1956 unter der Klasse 359 und mit der Kennung &amp;quot;JUPITER&amp;quot; der Bundesmarine zugeordnet. Gleich danach erhielt das Schiff neue Kennungen &amp;quot;JI&amp;quot; beim 1. Minensuchgeschwader und ab 1. Oktober 1956 &amp;quot;JU JUPITER&amp;quot; beim 3. Minensuchgeschwader. Am 1. April 1957 erfolgte die Zuordnung als NATO-Schiff mit der Kennung &amp;quot;M 1065&amp;quot;. Die Außerdienststellung war am 20. Februar 1959. Gleich anschließend erfolgte der Umbau auf der [[Mützelfeldtwerft]]. Am 30. Mai 1961 wurde das Schiff OT 1 (II) mit der Kennung &amp;quot;W 52&amp;quot; bei der Marineortungsschule, Bremerhaven. Am 15. September 1967 war die dortige Außerdienststellung. Die Marinekameradschaft Neuss (Nordrhein-Westfalen) nutzte die ehemalige &amp;quot;R 137&amp;quot; als Heimboot &amp;quot;PULCHRA NUSSIA&amp;quot;. Am 28. Oktober 2018 wurde die &amp;quot;PULCHRA NUSSIA&amp;quot; zum Abbruch ausgeschrieben.&lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 41 m&lt;br /&gt;
: Breite: 6 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 1,4 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 155 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 1.585 kW (2.155 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 19,8 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 900 sm (&amp;gt; 1.600 km) bei 15 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: Kriegsmarine:&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 3-6* 2 cm&lt;br /&gt;
: ab April 1944: 1* RAG &lt;br /&gt;
: Bundesmarine:&lt;br /&gt;
: 2* 2 cm Einzellafetten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R 140 ===&lt;br /&gt;
'''R 140''' war die Kennung des Räumbootes vom Typ R 130-150/Klasse 359, das 1943 bis 1944 bei der Werft Abeking &amp;amp; Rasmussen, Lemwerder unter der Baunummer 3762 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Der Stapellauf erfolgte 1943. Die Indienststellung ist für den [[25. Mai]] [[1944]]  bei der 13. Räumbootsflottille dokumentiert. Im Juli 1944 wurde ein Geleit in Westfriesland von der britischen 21. MTB-Flottille angegriffen. Es gab Tote und Verletzte. Der Frachter &amp;quot;VP 1254&amp;quot; ging verloren. Vom [[4. August |4.]] bis 15. August erfolgte die Reparatur der Gefechtsschäden in Cuxhaven. Bei den weiteren Geleiten zwischen Rotterdam und Ostfriesland kam es zu zwei Kampfhandlungen. Mitte September war die &amp;quot;R 140&amp;quot; in Emden zur erneuten Beseitigung von Gefechtsschäden. Der 28. Februar bildete das Ende des kriegstechnischen Betriebs. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte die &amp;quot;R 140&amp;quot; zum 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Ab dem 1. Januar 1948 war das Minenräumboot beim Minenräumverband Cuxhaven. Am 1. Juli 1951 wurde das Schiff der LSU/B [siehe oben: '''Historie''' des Minenräumdienstes] mit der Kennung &amp;quot;USN 140&amp;quot; zugeordnet. Am 19. Juni 1956 erfolgte die Indienststellung beim 1. Minensuchgeschwader der Bundesmarine unter der Klasse 359 und mit der Kennung &amp;quot;PX POLLUX&amp;quot;. Am 1. April 1957 war die Zuordnung als NATO-Schiff mit der Kennung &amp;quot;M 1054&amp;quot;. Die Außerdienststellung erfolgte am 20. Februar 1959. Gleich anschließend war es Wohnboot &amp;quot;WBR III&amp;quot; in Kiel. 1970 kam es zum Verkauf an die Schiffswerft Modersitzki, Maasholm (in der Geltinger Bucht, Kreis Schleswig-Flensburg). 1973 schlug das ehemalige Räumboot leck, sank und dient seitdem als Wellenbrecher vor dem Yachthafen Maasholm. &lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 41 m&lt;br /&gt;
: Breite: 6 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 1,4 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 155 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 1.585 kW (2.155 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 19,8 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 900 sm (&amp;gt; 1.600 km) bei 15 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: Kriegsmarine:&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 3-6* 2 cm&lt;br /&gt;
: ab April 1944: 1* RAG &lt;br /&gt;
: Bundesmarine:&lt;br /&gt;
: 2* 2 cm Einzellafetten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R 412 ===&lt;br /&gt;
'''R 412''' war die Kennung des Räumbootes vom Typ R 401-424, das 1944 bei der Werft Abeking &amp;amp; Rasmussen, Lemwerder unter der Baunummer 3812 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Die Indienststellung ist für den [[29. Dezember]] [[1944]]  bei der 2. Räumbootsflottille dokumentiert. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte die &amp;quot;R 412&amp;quot; zur 9. Räumflottille beim 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am [[1. Dezember]] [[1945]] erfolgte die Auslieferung in die UdSSR. Dort lief das Boot als &amp;quot;KT-1030&amp;quot; und ab Februar 1947 als &amp;quot;SK-466&amp;quot;. Am 11. Oktober 1950 wurde die &amp;quot;SK-466&amp;quot; abgewrackt. &lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 39 m&lt;br /&gt;
: Breite: 6 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 1,65 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 150 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.060 kW (2.800 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 25 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 1.000 sm (1.800 km) bei 15 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 6* 2 cm Flak&lt;br /&gt;
: 2* RAG 8,6 cm &lt;br /&gt;
: 12 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R 413 ===&lt;br /&gt;
'''R 413''' war die Kennung des Räumbootes vom Typ R 401-424, das 1944-1945 bei der Werft Abeking &amp;amp; Rasmussen, Lemwerder unter der Baunummer 3813 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Die Indienststellung ist für den [[10. Januar]] [[1945]]  bei der 2. Räumbootsflottille dokumentiert. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte die &amp;quot;R 412&amp;quot; zur 9. Räumflottille beim 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am [[1. Dezember]] [[1945]] erfolgte die Auslieferung in die UdSSR. Dort lief das Boot als &amp;quot;KT-1031&amp;quot; und ab Februar 1947 als &amp;quot;SK-467&amp;quot;. Am 11. Oktober 1950 wurde die &amp;quot;SK-466&amp;quot; abgewrackt. &lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 39 m&lt;br /&gt;
: Breite: 6 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 1,65 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 150 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.060 kW (2.800 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 25 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 1.000 sm (1.800 km) bei 15 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 6* 2 cm Flak&lt;br /&gt;
: 2* RAG 8,6 cm &lt;br /&gt;
: 12 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R 414 ===&lt;br /&gt;
'''R 414''' war die Kennung des Räumbootes vom Typ R 401-424, das 1944-1945 bei der Werft Abeking &amp;amp; Rasmussen, Lemwerder unter der Baunummer 3814 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Die Indienststellung ist für den [[19. Januar]] [[1945]]  bei der 2. Räumbootsflottille dokumentiert. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte die &amp;quot;R 412&amp;quot; zur 9. Räumflottille beim 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am [[1. Dezember]] [[1945]] erfolgte die Auslieferung in die UdSSR. Dort lief das Boot als &amp;quot;KT-1050&amp;quot;, ab Juni 1946 als &amp;quot;NO-1&amp;quot; und ab September 1949 als Forschungsschiff &amp;quot;ISKATEL&amp;quot;. Am 15. Mai 1956 wurde die &amp;quot;ISKATEL&amp;quot; abgewrackt. &lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 39 m&lt;br /&gt;
: Breite: 6 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 1,65 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 150 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.060 kW (2.800 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 25 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 1.000 sm (1.800 km) bei 15 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 6* 2 cm Flak&lt;br /&gt;
: 2* RAG 8,6 cm &lt;br /&gt;
: 12 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R 415 ===&lt;br /&gt;
'''R 415''' war die Kennung des Räumbootes vom Typ R 401-424, das 1944-1945 bei der Werft Abeking &amp;amp; Rasmussen, Lemwerder unter der Baunummer 3815 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Die Indienststellung ist für den [[1. Februar]] [[1945]]  bei der 2. Räumbootsflottille dokumentiert. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte die &amp;quot;R 415&amp;quot; zur 9. Räumflottille beim 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am [[1. Dezember]] [[1945]] erfolgte die Auslieferung in die UdSSR. Dort lief das Boot als &amp;quot;KT-1032&amp;quot; und ab Februar 1947 als &amp;quot;SK-468&amp;quot;. Am 11. Oktober 1950 wurde die &amp;quot;SK-468&amp;quot; abgewrackt. &lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 39 m&lt;br /&gt;
: Breite: 6 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 1,65 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 150 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.060 kW (2.800 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 25 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 1.000 sm (1.800 km) bei 15 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: vermutlich wie &amp;quot;R 412&amp;quot; (in den Quellen nicht angegeben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R 416 ===&lt;br /&gt;
'''R 416''' war die Kennung des Räumbootes vom Typ R 401-424, das 1944-1945 bei der Werft Abeking &amp;amp; Rasmussen, Lemwerder unter der Baunummer 3816 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Die Indienststellung ist für den [[7. Februar]] [[1945]]  bei der 2. Räumbootsflottille dokumentiert. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte die &amp;quot;R 412&amp;quot; zur 9. Räumflottille beim 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am [[1. Dezember]] [[1945]] erfolgte die Auslieferung in die UdSSR. Dort lief das Boot als &amp;quot;KT-1033&amp;quot; und ab Februar 1947 als &amp;quot;SK-469&amp;quot;. Am 11. Oktober 1950 wurde die &amp;quot;SK-469&amp;quot; abgewrackt. &lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 39 m&lt;br /&gt;
: Breite: 6 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 1,65 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 150 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.060 kW (2.800 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 25 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 1.000 sm (1.800 km) bei 15 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 6* 2 cm Flak&lt;br /&gt;
: 2* RAG 8,6 cm &lt;br /&gt;
: 12 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R 417 ===&lt;br /&gt;
'''R 417''' war die Kennung des Räumbootes vom Typ R 401-424, das 1944-1945 bei der Werft Abeking &amp;amp; Rasmussen, Lemwerder unter der Baunummer 3817 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Die Indienststellung ist für den [[14. Februar]] [[1945]]  bei der 2. Räumbootsflottille dokumentiert. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte die &amp;quot;R 412&amp;quot; zur 9. Räumflottille beim 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am [[4. November]] [[1945]] erfolgte die Auslieferung in die UdSSR. Dort lief das Boot als &amp;quot;KT-1012&amp;quot; und ab Februar 1947 als &amp;quot;SK-252&amp;quot;. Am 23. Januar 1956 wurde die &amp;quot;SK-352&amp;quot; abgewrackt. &lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 39 m&lt;br /&gt;
: Breite: 6 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 1,65 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 150 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.060 kW (2.800 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 25 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 1.000 sm (1.800 km) bei 15 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: 1* 3,7 cm&lt;br /&gt;
: 6* 2 cm Flak&lt;br /&gt;
: 2* RAG 8,6 cm &lt;br /&gt;
: 12 Minen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R 419 ===&lt;br /&gt;
'''R 419''' war die Kennung des Räumbootes vom Typ R 401-424, das 1944-1945 bei der Werft Abeking &amp;amp; Rasmussen, Lemwerder unter der Baunummer 3901 gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
==== Historie ====&lt;br /&gt;
Die Indienststellung ist für den [[28. Februar]] [[1945]]  bei der 2. Räumbootsflottille dokumentiert. Ab dem [[27. Juli]] [[1945]] gehörte die &amp;quot;R 412&amp;quot; zur 9. Räumflottille beim 2. Minenräumdienst, Cuxhaven. Am [[1. Dezember]] [[1945]] erfolgte die Auslieferung in die UdSSR. Dort lief das Boot als &amp;quot;KT-1036&amp;quot; und ab Februar 1947 als &amp;quot;SK-472&amp;quot;. Am 11. Oktober 1950 wurde die &amp;quot;SK-472&amp;quot; abgewrackt. &lt;br /&gt;
==== Technische Daten ====&lt;br /&gt;
: Länge: 39 m&lt;br /&gt;
: Breite: 6 m&lt;br /&gt;
: Tiefgang: 1,65 m&lt;br /&gt;
: Verdrängung: 150 t&lt;br /&gt;
: Maschinenleistung: 2.060 kW (2.800 PS)&lt;br /&gt;
: Geschwindigkeit: 25 kn&lt;br /&gt;
: Fahrbereich: 1.000 sm (1.800 km) bei 15 kn&lt;br /&gt;
==== Bewaffnung ====&lt;br /&gt;
: vermutlich wie &amp;quot;R 412&amp;quot; (in den Quellen nicht angegeben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
: Deutschland zur See. Illustrierte Marinegeschichte von den Anfängen bis heute - Schulze-Wegener, G. - Hamburg, Berlin, Bonn: E. S. Mittler &amp;amp; Sohn GmbH, 2010 - 254 S. - 3., durchgesehene Auflage - ISBN 978-3-8132-0920-4&lt;br /&gt;
: Der Zweite Weltkrieg. Ein Lexikon - Zentner, Ch. - Wien: Tosa Verlag, 2003 - 587 S. - ISBN 3-85492-818-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=2 M 3]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=70 M 4]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=71 M 7]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=804 M 17]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=903 M 29]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=904 M 30]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=246 M 98]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=986 M 104]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=987 M 151]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=608 M 203]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=609 M 204]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=616 M 255]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=50 M 256]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=1035 M 323]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=1067 M 425]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=1145 R 133]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=1158 R 137]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=1155 R 140]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=768 R 412]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=769 R 413]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=770 R 414]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=771 R 415]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=772 R 416]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=773 R 417]&lt;br /&gt;
[https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=775 R 419]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Schiffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=WAPPEN_VON_HAMBURG_(Schiff)&amp;diff=57636</id>
		<title>WAPPEN VON HAMBURG (Schiff)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''WAPPEN VON HAMBURG''' ist der Name einer Reihe von [[Seebäderschiff]]en der [[HADAG]] bzw. seit 1984 der ''Förde [[Reeder / Reederei|Reederei]] Seetouristik GmbH &amp;amp; Co KG''.&lt;br /&gt;
[[Image:Wappen02.jpg|thumb|Die letzte „WAPPEN VON HAMBURG“ vor Cuxhaven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===MS Wappen von Hamburg (1)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste „WAPPEN VON HAMBURG“ der [[HADAG]] wurde [[1955]] bei Blohm + Voss gebaut und war somit der erste Seebäderschiffsneubau nach Kriegsende. Ende [[1961]] wurde sie nach Griechenland verkauft und in „DELOS“ umbenannt. Der anschließende Verkauf nach Kanada erfolgte 1967. Als „POLAR STAR“ reiste sie in die nördlichen kanadischen Regionen und nach Alaska. 1970 wurde sie innerhalb Kanadas weiter verkauft und hiess dann „PACIFIC STAR“.  Zwei Jahre später erwarb die Xanadu Cruises das Schiff und nannte es „XANADU“. Sie wurde 1982 Wohnschiff einer schwimmenden Krabbenfarm. Danach gab es mehrere Besitzerwechsel in Kanada. Um 1985 wurde sie nach Los Angeles/Kalifornien verkauft. Dort fungierte die „EXPEX“ als Ausstellungs- und Messeschiff. Es erfolgten weitere Besitzerwechsel bis die Christian Friendship Foundation 1991 in Los Angeles, Stadtteil Welmington das ehemalige Seebäderschiff erwarb und in „FAITHFUL“ umbenannte. Später wurde das Schiff von &amp;quot;Möchtegern-Missionaren&amp;quot; besetzt. Die US Coast Guard in Los Angeles beendete 2003 das Treiben an Bord. Zwei Jahre später wurde die fahruntüchtige „FAITHFUL“ nach Alameda (Bucht von San Francisco) geschleppt. Christopher Willson übernahm das Schiff, um es in eine private Yacht umbauen zu lassen. Er nannte das Wasserfahrzeug 2010 in „AURORA“ um. 2013 ließ er das Schiff in die Nähe von Stockton (im Nordosten der Bucht von San Francisco) schleppen. Dieses Vorhaben endete 2025 mit dem Abwracken auf Mare Island (im Nordosten der gleichen Bucht). &lt;br /&gt;
[[Datei:Wappenvonhamburg.jpg|Wappen von Hamburg (I)|thumb|right]]&lt;br /&gt;
*'''Schiffsdaten:'''&lt;br /&gt;
:BRT        : 2496&lt;br /&gt;
:Länge      : 89,50 m&lt;br /&gt;
:Breite     : 13,20 m&lt;br /&gt;
:Antrieb    : 5 Maybach Diesel&lt;br /&gt;
:Leistung   : 6.000 PS&lt;br /&gt;
:Passagiere : 1.600&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===MS Wappen von Hamburg (2)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite „WAPPEN VON HAMBURG“ der [[HADAG]], [[1962]] ebenfalls bei Blohm + Voss gebaut, wurde Ende [[1964]] an die Stena Line verkauft, aber bereits 1966 von der HADAG zurück erworben und in „ALTE LIEBE“(II) umbenannt. Von [[1985]] bis [[2004]] fuhr sie dann als „HELGOLAND“ (III) auf der Linie Bremerhaven-[[Helgoland]], wurde [[2005]] an eine niederländische Investorengruppe verkauft und fuhr im Mittelmeer unter dem Namen „SUPPER CLUB CRUISE 2“. Das Motorschiff wurde 2014 in &amp;quot;ORKA SULTAN&amp;quot; umbenannt. Am [[29. Dezember]] [[2014]] kam es in Aliağa (Türkei) zum Abwracken an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Schiffsdaten:'''&lt;br /&gt;
:BRT        : 3819&lt;br /&gt;
:Länge      : 104,00 m&lt;br /&gt;
:Breite     : 15,00 m&lt;br /&gt;
:Antrieb    : Diesel &lt;br /&gt;
:Leistung   : 8.690 PS&lt;br /&gt;
:Passagiere : 1.700&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===MS Wappen von Hamburg (3)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorerst letzte „MS WAPPEN VON HAMBURG“ wurde auf der Werft Howaldtswerke Hamburg gebaut, der Stapellauf fand am [[16. Februar]] [[1965]] statt. Bis [[1982]] wurde sie auf der Route [[Hamburg]]-[[Cuxhaven]]-Helgoland und, außer an Wochenenden, ab [[1983]] nur noch auf der kürzeren Route Cuxhaven-Helgoland eingesetzt. Eigentlich sollte dieses Schiff im Sommer den Helgolanddienst fahren und im Winterhalbjahr als exklusives Kreuzfahrtschiff für ca 200 Gäste in wärmeren Regionen kreuzen. Dieses Konzept ging jedoch nicht auf, so dass sie nur in der ersten Saison [[1965]]/66  unter dem Namen „LUCAYA“ in der Karibik kreuzte und ab der Sommersaison [[1966]] vierzig Jahre lang ausschließlich im Seebäderdienst eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff hat eine Länge von 109,6 m und eine Breite von 15,0 m. Es bietet auf fünf Decks mit zehn Salons Platz für 1.800 Passagiere. Mit 10.160 PS Leistung aus zwei MAN-Diesel-Motoren erreicht es eine Geschwindigkeit von 22 [[Knoten (Geschwindigkeit)|Knoten]] (ca. 40 km/h), verfügt über vier Stabilisatoren und zwei Propeller und ist mit dem blauen Band der Helgolandflotte ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff verfügt neben zwei Restaurants über einen Aussichtssalon, eine Diskothek, Cafés und - für ein Seebäderschiff auf dieser Route einmalig - über Zwei- und Dreibettkabinen, die von den Gästen gebucht werden konnten. Dieser Komfort sorgte dafür, dass das Schiff in den 1960er und 1970er Jahren zumeist ausgebucht und somit wirtschaftlich erfolgreich war. Erst in den [[1990]]er Jahren ging die  Auslastung kontinuierlich zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Fahrt von [[Cuxhaven]] nach [[Helgoland]] fand am [[30. September]] [[2006]] statt. Im Dezember 2006 kündigte die Förde Reederei Seetouristik/FRS an, das Schiff zur Sommersaison 2007 außer Dienst zu stellen und durch die vom Cuxhavener Reeder [[Cassen Eils]] gecharterte &amp;quot;[[MS Atlantis (II) | ATLANTIS]]&amp;quot; zu ersetzen. Nach Angaben von FRS stünden die Kosten für Betrieb und Instandhaltung nicht im Verhältnis zur schwachen Auslastung des einstigen Flaggschiffes der Helgoländer Seebäderflotte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''WAPPEN VON HAMBURG''' wurde in &amp;quot;MERCATOR II&amp;quot; umbenannt und lief unter Panama-Flagge letztmalig am [[14. Juni]] 2007 aus dem Cuxhavener Hafen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2009]]: Ein geplanter Umbau ist in Bremerhaven gescheitert. Das Schiff ist nur noch ein teilzerlegtes, vom Eigentümer aufgegebenes [[Wrack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den hier genannten Seebäderschiffen war und ist der Schiffsname `Wappen von Hamburg´ immer wieder in der Hamburger Schiffsgeschichte zu finden. So zur frühen Segelschiffszeit ebenso wie heute ein Containerschiff unter gleichem Namen fährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video der Verschrottung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Q3D0ypUYHrE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;205&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:wappenvonhamburg.jpg|Alte Postkarte: Wappen von Hamburg (I)&lt;br /&gt;
Datei:Faehrhafen mit wappen von hamburg.jpg|Die &amp;quot;Wappen&amp;quot; im [[Fährhafen]]&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 4.jpg|Auf [[Reede]] vor Helgoland&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 10.jpg|Helgoland in Sicht&lt;br /&gt;
Datei:Ausbooten 3.jpg|Ausbooten vor Helgoland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäderschiff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Eisbrecher&amp;diff=57635</id>
		<title>Eisbrecher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cuxpedia.de/index.php?title=Eisbrecher&amp;diff=57635"/>
				<updated>2026-04-11T14:04:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Eisbrecher''' &amp;lt;ref&amp;gt;Eisbrecher - ältere Begriffsbedeutung: keilförmige Vorbauten an Brückenpfeilern zum Zerbrechen der Eisschollen&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Schiffe mit sehr stabiler Außenhaut (verstärkter Rumpf), spezieller Rumpfform und besonders starken Antriebsmaschinen zum Befahren zugefrorener See bzw. zugefrorener Flüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Moderne Eisbrecher sollen nicht nur das Eis brechen, sondern die gebrochenen Eisstücke unter oder über das Festeis schieben, damit möglichst lange eine offene Fahrrinne verbleibt. Die Art des Eisbrechens ist im Abschnitt 4 der ''Entwicklungen in der Schiffstechnik und ihre Anwendung in der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung (WSV)'' beschrieben (siehe Weblink &amp;quot;WSV: Entwicklung in der Schiffstechnik&amp;quot;). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eisbrecher werden nach '''Eisklassen''' eingestuft. Eisklassen sind nationale Kategorien der Eisfestigkeit (Eisverstärkung) von Schiffen. Deutschland, Kanada, Russland, Skandinavien (Norwegen, Schweden, Finnland - auch als skandinavische Eisklassen bezeichnet) und die USA haben Eisklassen entsprechend den regionalen Umweltbedingungen festgelegt. Außerdem hat die IACS&amp;lt;ref&amp;gt;IACS: International Association of Classifikation Societies = Internationale Vereinigung der Klassifikationsgesellschaften; 1968 gegründet&amp;lt;/ref&amp;gt; die '''Polarklassen''' definiert: Requirements concerning POLAR CLASS. Diese Bedingungen werden bei Bedarf aktualisiert. Sie beziehen sich nicht nur auf die Einsatzbedingungen. Die o. g. Requirements beinhalten außerdem Festlegungen zur Schiffskonstruktion und zu den Antriebsmaschinen. Diese Polarklassen werden für Schiffe seit dem 1. Juli 2007 angewandt (Zeitpunkt = Abschluss des Bauvertrags). Die IMO&amp;lt;ref&amp;gt;IMO (International Maritime Organization): Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation vertritt als UN-Organisation über 170 Staaten.&amp;lt;/ref&amp;gt; hat den '''Polar Code'''&amp;lt;ref&amp;gt;Polar Code = International Code for Ships operating in Polar Water = Internationale Klassifizierung für Schiffe, die im Polargebiet fahren&amp;lt;/ref&amp;gt; festgelegt, der am 1. Januar 2017 in Kraft trat. Der Polar Code stützt sich auf die IACS-Polarklassen. Er gilt für fast alle Schiffe ab einer Bruttoraumzahl (BRZ) von 500, die jenseits des nördlichen und südlichen 60. Breitengrades fahren&amp;lt;ref&amp;gt;Mehrere Bereiche der Aktis sind hierbei ausgenommen: Island, die arktischen Regionen Skandinaviens und die daran angrenzende Region Russlands.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Einstufung erfolgt in den Kategorien A, B oder C. Der Polar Code umfasst mehr Kriterien als die nationalen Eisklassen. Beim Polar Code werden die Eisbedingungen, d. h. die Abhängigkeiten von der Ausdehnung der Eisdecke, Dicke, Dichte und Alter des Eises besser berücksichtigt. Außerdem beinhaltet er u. a. die Betriebssicherheit des Schiffes unter polaren Bedingungen, Routenplanung, satellitenunabhängige Kommunikationseinrichtungen, Crew-Training, die Fähigkeit, längere Zeit ohne externe Hilfe auszukommen, sowie Meeres- und Umweltschutzkriterien. Der Schiffssicherheitsausschuss MSC der IMO hat 2016 das Rundschreiben 1519 &amp;quot;Anleitung für Methoden zur Beurteilung der Möglichkeiten und Beschränkungen beim Einsatz im Eis&amp;quot; herausgegeben. Diese Anleitung ist ein Instrument zur Unterstützung der Entscheidungsfindung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das BSH&amp;lt;ref&amp;gt;BSH: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie; 1868 als Norddeutsche Seewarte gegründet; erbringt maritime Dienstleistungen entsprechend dem Seeaufgabengesetz&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt auf der Homepage im Zeitraum zwischen Ende November und Anfang Juni '''Eisberichte''' für die Planung und Durchführung der Eisschifffahrt in Ost- und [[Nordsee]] heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die größte Eisbrecherflotte hat Russland (40 Schiffe), gefolgt von Kanada (7) und den USA (5) [Stand 2024].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Historie der Eisbrecher wird hier hauptsächlich am Beispiel Finnlands kurz dargestellt. Finnland ist die führende Nation im Eisbrecherbau. Finnische Werften bauten bzw. finnische Firmen waren mit ihrem Know-how am Bau von mehr als der Hälfte der weltweit eingesetzten Eisbrecher beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CITY ICE BOAT NO. 1 ===&lt;br /&gt;
Als ältester Eisbrecher gilt '''CITY ICE BOAT NO. 1'''. Das Schiff - ein hölzerner Seitenraddampfer mit blechverstärktem Rumpf - wurde in Philadelphia/USA als Eisbrecher und Schleppdampfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten CITY ICE BOAT NO. 1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 1837&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 53 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 8 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 2 * 184 kW (2 * 250 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Außerdienststellung || 1917 (verschrottet)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EISFUCHS ex COMITÉ EISBRECHER NO. 1 ===&lt;br /&gt;
Nach mehreren Wintern mit Eisgang auf der [[Elbe]] ließ die Stadt [[Hamburg]] den Eisbrecher '''COMITÉ EISBRECHER NO. 1''' bauen, der im Winter 1871/1872 als erster deutscher Eisbrecher in Dienst gestellt wurde. 1918 erfolgte die Umbenennung in '''EISFUCHS'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten COMITÉ EISBRECHER NO. 1 &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 1871&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 40,50 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 9,75 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung ||   570 [[BRT]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 480 kW (653 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 10,5 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (19 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Außerdienststellung || 1956 (verschrottet)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MURTAJA ===&lt;br /&gt;
Der erste staatliche Eisbrecher Finnlands war die '''MURTAJA''', die in Stockholm gebaut wurde. Die MURTAJA wird als Urtyp der finnischen Eisbrecherflotte angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten MURTAJA &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 1890&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 47,6 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 11,0 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 676 [[BRT]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 1.200 kW (1.630 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 12,5 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (23 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Außerdienststellung || 1958&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== YERMAK ===&lt;br /&gt;
Der erste für Polarregionen geeignete Eisbrecher war die '''YERMAK'''&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wärtsilä-Werft in Finnland baute 1974 für die Sowjetunion einen weiteren Eisbrecher namens '''YERMAK'''.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die in Newscastle am Tyne/Region Nord-Ost-England für Russland gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten YERMAK &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 1899&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 97.5 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 21,6 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 8.730  [[BRT]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 7,3 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 6.700 kW (9.100 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 12 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (22 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Außerdienststellung || 1963 (1964 verschrottet)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TARMO ===&lt;br /&gt;
Die finnischen Behörden waren mit der Leistungsfähigkeit des Eisbrechers MURTAJA nicht zufrieden und bestellten in Newcastle/England ein neues Exemplar. Die '''TARMO''' war über 60 Jahre aktiv. Nach der Außerdienststellung erfolgte die Nutzungsänderung als Museum in Kotka/Finnland. Somit ist die TARMO der älteste noch bestehende Eisbrecher Finnlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten TARMO &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 5352898&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 1908&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 67,1 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 14,3 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 1.574  [[BRT]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 13 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (24 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Außerdienststellung || 1970 (seit 1992 Museumsschiff)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MERCATOR ===&lt;br /&gt;
1910 gab es den ersten in Finnland gebauten Eisbrecher, '''MERCATOR'''. Das Schiff wurde auf der Helsingfors Skeppsdocka&amp;lt;ref&amp;gt;Helsingfors Skeppsdocka - später Wärtsilä-Werft; heute Helsinki Shipyard Oy; s. a. Fußnote 26&amp;lt;/ref&amp;gt;, Helsinki gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KRASIN ex SWJATOGOR ===&lt;br /&gt;
Die Werft W. G. Armstrong, Whitworth &amp;amp; Co. Ltd. in Newcastle upon Tyne baute von 1916 bis 1917 den Eisbrecher '''SWJATOGOR''' im Auftrag des russischen Marineministeriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten SWJATOGOR &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 5196402&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 1917&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 99,8 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 21,65 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung ||   [[BRT]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 7,88 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 7.400 kW (10.000 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 9,6 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (18 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Außerdienststellung || 1972&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des russischen Bürgerkrieges wurde die SWAJATOGOR 1919 von den Briten konfisziert. Zwei Jahre später kauften die Russen das Schiff zurück, tauften es um auf den Namen '''KRASIN''' und setzten sie als Eisbrecher und Rettungsschiff in arktischen Gewässern ein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter diesem Namen wurde der Eisbrecher für seine Rettungseinsätze bekannt. Als 1928 das deutsche Passagierschiff '''MONTE CERVANTES'''&amp;lt;ref&amp;gt;'''MONTE CERVANTES''': Passagierschiff der HSDG, Hamburg; 159,7 m lang; 20,1 m breit; zugelassene Passagierzahl: 2.492&amp;lt;/ref&amp;gt; vor Spitzbergen bei einer Kollision mit einem Eisberg leckgeschlagen war, führte der Eisbrecher einen erfolgreichen Rettungseinsatz durch. Kurz danach stürzte das Luftschiff ITALIA am 25. Mai 1928 in der Nähe von Spitzbergen ab. Zehn Expeditionsmitglieder befanden sich auf einer Eisscholle. Die einzige Rettungsmöglichkeit (per Schiff) war die KRASIN, die ihre Fähigkeiten auch hier bewies. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt kann der Eisbrecher als Museumsschiff in St. Petersburg besichtigt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Stettin 004.jpg |thumb|right| Eisbrecher STETTIN 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== STETTIN ===&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Eisbrechern in Deutschland zählt die '''[[Stettin (Schiff) |STETTIN]]''', die als funktionierendes technisches Denkmal in Hamburg-Oevelgönne oder auf maritimen Events zu sehen ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WAL ===&lt;br /&gt;
Fast so bekannt wie die STETTIN ist der Eisbrecher '''WAL''', der ebenfalls bei den Oderwerken, Stettin gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten WAL&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 8862662&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. ||  50,0 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 12,34 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung ||  662 [[BRT]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 5,25 m (achtern)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 1.630 kW (1.200 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 11,5 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (21 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Besatzung || 1941: 38-41; 1963: 21; 1965: 13; 2025: 6&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Außerdienststellung || 1990&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1938 war Taufe und Stapellauf in Stettin. Die Ablieferung an das Wasserstraßenmaschinenamt Rendsburg erfolgte am 20. Juni 1938. Im Januar 1940 war der erste Einsatz als Eisbrecher auf dem [[Nord-Ostsee Kanal |Kaiser-Wilhelm-Kanal]]. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die WAL kurzzeitig der 11. Hafenschutzflottille, Kiel-Holtenau unterstellt, ansonsten war sie überwiegend in der westlichen Ostsee und im März 1945 an der Beförderung von Flüchtlingen beteiligt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Unterbrechungen - u. a. 1952 als Nachschubfahrzeug für den Wiederaufbau der Insel [[Helgoland]] - erfolgte nach dem Krieg der Einsatz im Nord-Ostsee-Kanal bis zur Außerdienststellung 1990. Am [[1. Juni]] [[1990]] verließ die WAL Rendsburg, durchquerte die Elbmündung bei '''Cuxhaven''' und erreichte am Abend des darauffolgenden Tages ihren neuen Heimathafen Bremerhaven. Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Bremerhaven hatten Schifffahrtsfreunde den Eisbrecher erworben. Seit Abschluss der Restaurierungsarbeiten ist die WAL unter der Obhut der Schiffahrts-Compagnie Bremerhaven e. V.&amp;lt;ref&amp;gt;Schiffahrts-Compagnie: als Verein Museumsschiff Dampf-Eisbrecher &amp;quot;Wal&amp;quot; 1991 gegründet; 2002 in Schiffahrts-Compagnie Bremerhaven e. V. umbenannt; 2025 Eigentümer von '''WAL''' und '''QUARANTÄNE''' (eh. Hafenarzt-Barkasse)&amp;lt;/ref&amp;gt; als Museumsschiff im Museumshafen Bremerhaven (vor dem Deutschen Schiffahrtsmuseum), bei maritimen Events - wie z. B. die SAIL&amp;lt;ref&amp;gt;SAIL: großes Windjammer-Treffen in Bremerhaven (auch Nichtsegler kommen); erstmals 1986 veranstaltet; seit 1995 im 5-Jahres-Turnus; fiel 2020 wegen der CIVID-19-Pandemie (auch Corona-Pandemie genannt) aus; die WAL wurde auch für 2030 wieder angemeldet&amp;lt;/ref&amp;gt; - sowie bei Kaffee- und Ausflugsfahrten an [[Nordsee |Nord-]] und Ostsee zu sehen. Der Dampfeisbrecher wurde als technisches Denkmal klassifiziert (Objekt-Nr. 00005273 des Landesamtes für Denkmalpflege Bremen). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LOUH ex SISU ===&lt;br /&gt;
In der Wärtsilä-Werft, Helsinki wurde 1938-1939 einer der ersten dieselelektrischen Eisbrecher gebaut, die '''SISU'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten SISU &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 5330371&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 1939&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 65,3 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 14,4 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 5,1 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 3 * 1.000 kW (3 * 1.350 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 15 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (28 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Außerdienststellung || 1986&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der elektrische Antrieb ermöglicht ein schnelles Umschalten zwischen Vorwärts- und Rückwärtsfahrt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die SISU Schulschiff für die finnische Marine. 1975 erwarb die finnische Marine das Schiff und nannte es um in '''LOUH'''. Elf Jahre später wurde die LOUH außer Dienst gestellt und abgewrackt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VOIMA ===&lt;br /&gt;
Die gleiche Werft baute von 1952 bis 1954 den Eisbrecher '''VOIMA''' - ebenfalls dieselelektrisch und ebenso unter finnischer Flagge betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten VOIMA&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 5383158&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 1954&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 83,5 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 19,4 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 6,4 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 6 * 1.500 kW (6 * 2040 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 16,6 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (31 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Eisbrecher der Welt hat die VOIMA neben den beiden Heckpropellern auch zwei Bugpropeller. Von 1978 bis 1979 erfolgte ein Umbau. Das Schiff erhielt u. a. neue Antriebe einschließlich Motoren, Trimmtanks und Aufbauten. Ein weiterer Umbau war 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LENIN ===&lt;br /&gt;
Die '''LENIN''' wurde 1959 als weltweit erster Eisbrecher mit Atomantrieb in Dienst gestellt. Die Admiralitätswerft Leningrad (heute: St. Petersburg) hatte das Wasserfahrzeug von 1957 bis 1959 gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten LENIN &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 5206087&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 1959&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 134 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 27,6 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 10,5 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Reaktorleistung || 3 * 90.000 kW (3 * 120.000 PS)&amp;lt;br&amp;gt;ab 1970: 2 * 171.000 kW (2 * 232.000 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 18 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (33 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Außerdienststellung || 1989&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1970 erzeugten zwei Atomreaktoren Dampfenergie für vier Dampfturbinen, die drei elektrische Motoren und somit drei Propeller antrieben. Der Eisbrecher hielt u. a. die Fahrrinnen in der Barentssee ([[Murmansk]]) frei. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Außerdienststellung sollen die Reaktoren im Karasee (bei Novaja Semlja) verklappt worden sein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die LENIN ist seit 2005 Museumsschiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SAMPO,  KARHU,  MURTAJA (II), HANSE ===&lt;br /&gt;
Während der ersten Jahre der LENIN baute die Wärtsilä-Werft in Helsinki Eisbrecher der '''Karhu-Klasse'''. Zu diesen Schiffen gehörten u. a. die '''SAMPO''', '''KARHU''', '''MURTAJA''' (II) und die '''HANSE'''. Die Schub- und Zugpropeller (je 2 Stück) wurden dieselelektrisch angetrieben. Die SAMPO hielt von 1961 bis 1987 die Hafenzufahrt von Kemi am Bottnischen Meerbusen frei und war auch bis nach Bornholm unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten SAMPO&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 5308938&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 75,0 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 17,4 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 7,0 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 6.470 kW (4 * 2.200 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit || 16 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (30 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Eindrücke sind im Abschnitt &amp;quot;Fahrt mit der SAMPO&amp;quot; zu erahnen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die HANSE gehörte der Bundesrepublik Deutschland. Sie war in Helsinki stationiert und ausschließlich bei Bedarf in deutschen Gewässern - überwiegend in der Kieler Förde - tätig. Dies waren weniger als 100 Tage in den 30 Dienstjahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MANHATTAN ===&lt;br /&gt;
Der bis dato größte Eisbrecher war der Tanker '''MANHATTAN''', nachdem das Schiff zum Eisbrecher umgebaut war. Fore River Shipyard in Quincy, US-Bundesstaat Massachusetts baute von 1961 bis 1962 den Tanker. Der Umbau erfolgte von 1968 bis 1969 auf der Sun Shipbuilding &amp;amp; Dry Dock Company in Chester, US-Bundesstaat Pennsylvania. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung und Erprobung des Rumpfes errichtet die Wärtsilä-Werft, Helsinki in Kooperation mit Esso ein Erprobungszentrum&amp;lt;ref&amp;gt;Das Erprobungszentrum erhielt in den 1980er Jahren den Namen &amp;quot;Wärtsilä Arctic Reseach Centre (WARC)&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem 50 Meter langen &amp;quot;Wärtsilä Icebreaking Modell Basin&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Seit 1955 gibt es in Leningrad (jetzt: St. Petersburg) ein 13,4 m langes Modellbassin. Später kamen die Anlagen in Columbia/USA (1970; 18,3 m lang) und Hamburg (Hamburgische Schiffbauversuchsanstalt; 1971; 30,0 m lang) hinzu.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten MANHATTAN&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 5219369&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 306,9 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 45,0 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung ||  60.209 [[BRT]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 32.000 kW (43.000 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 17 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (31 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mitte August bis Mitte September 1969 fuhr das Schiff im Nordpolarmeer und in der Behringstraße (Nordwest-Passage von Osten beginnend). Der Tanker und Eisbrecher wurde 1987 abgewrackt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SISU, ATLE, FREY, URHO und YMER ===&lt;br /&gt;
Mit zunehmender Größe der Handelsschiffe wurden breitere Fahrrinnen und somit größere Eisbrecher erforderlich. In den 1970er Jahren stellten die Finnen die '''Urho-Klasse''' in Dienst. Hierzu gehören die '''SISU''', '''URHO''', '''ATLE''', '''FREY''' und '''YMER'''. Die beiden letztgenannten Eisbrecher wurden nach Schweden geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten SISU, ATLE, FREY, URHO, YMER &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Baujahre || 1971 (SISU); 1973 (ATLE); 1975 (FREY, URHO); 1977 (YMER)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 102 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 24 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung ||  7.525 BRZ&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 16.200 kW (22.000 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Eisbrecher hatten eine hochgelegte Brücke für eine bestmögliche Rundumsicht und einen Hubschrauberlandeplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ARKTIKA (I) ===&lt;br /&gt;
In Leningrad wurde der Atomeisbrecher '''ARKTIKA''' von 1972 bis 1975 gebaut. Für den Einsatz in polaren Regionen konstruiert, war die ARKTIKA zehn Jahre lang das leistungsstärkste atomenergiegetriebene nichtmilitärische Schiff der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten ARKTIKA&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 7429061&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 147,9 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 29,9 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 11 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 55.000 kW (75.000 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 20,8 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (39 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turboelektrisch wurden drei Propeller angetrieben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als erstes Überwasserschiff erreichte die ARKTIKA am 17. August 1977 den geografischen Nordpol. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich wurde das Schiff mehrere Jahre lang außer Dienst gestellt. Nach einem Brand mit erheblichen Schäden im April 2007 ist die ARKTIKA im Oktober 2008 stillgelegt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== POLARSTERN ===&lt;br /&gt;
Die Howaldtswerke - Deutsche Werft (HDW)&amp;lt;ref&amp;gt;HDW: entstand 1968 durch Fusion der Werften Deutsche Werft, Hamburg (1918 gegründet), Howaldtswerke Hamburg (1930 entstanden) und Kieler Howaldtswerke (1838 als Eisengießerei und Dampfkesselbauanstalt gegründet); 2012 in ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) umbenannt&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kiel baute von 1981 bis 1982 den Forschungseisbrecher '''POLARSTERN'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten POLARSTERN&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 8013132&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 117,9 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 25,1 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 11,2 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 14.500 kW (19.200 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 16,5 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (30,6 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die POLARSTERN kann Eisschollen bis zu einer Dicke von 1,5 Metern mit einer Geschwindigkeit von 5 Knoten durchfahren. Bis zu einer Tiefsttemperatur von -50 °C ist das Schiff einsatzbereit. Zwei Hubschrauber werden mitgeführt. Die POLARSTERN ist im Nord- und im Südpolarmeer aktiv und soll im Jahr 2030 ersetzt werden (Stand 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OTSO, KONTIO ===&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Bauklasse der finnischen Eisbrecher wurde '''Kontio-Klasse''' genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten OTSO, KONTIO&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Baujahre || 1986 (OTSO); 1987 (KONTIO)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 99 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 24 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung ||  7.066 BRZ&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 15.000 kW (20.400 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Bauklasse wurde auf die bisher üblichen Bugpropeller verzichtet. Das neuartige Luftblasensystem (Air Bubbling System) erzeugt erwärmte Druckluft, die aus Düsen unterhalb der Wasserlinie gedrückt wird, ein Luftblasenpolster am Rumpf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten im Jahr 2010 wurde die KONTIO zeitweise als Ölbekämpfungsschiff eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HEALY ===&lt;br /&gt;
Die Avondale Shipyard&amp;lt;ref&amp;gt;Avondale Shipyard: 1938 als Avondale Marine Ways in Bridge City am Mississippi (Bundesstaat Louisisana) gegründet; im Oktober 2014 geschlossen&amp;lt;/ref&amp;gt; baute 1999 den größten Eisbrecher der USA (Stand 2023&amp;lt;ref&amp;gt;Ab 2030 soll die US-Küstenwache Eisbrecher mit der Polarklasse 2 erhalten (Stand 2025). Für diese Schiffe sind 140 m Länge und 27 m Breite geplant.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten HEALY&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 99083380&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 128,0 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 25,0 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 8,9 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 22.400 kW (30.500 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit (max.) || 17 kn (31 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die Bugkonstruktion und für die Energieversorgung (dieselelektrischer Antrieb) war der finnische Eisbrecher OTSO. Die HEALY wurde am 10. November 1999 in Dienst gestellt. Das Schiff mit dem Heimathafen Seattle (Bundesstaat Washington) ist jetzt Bestandteil der US-Küstenwache, Region Pazifik. Die HEALY wird als Eisbrecher (bis 1,5 m dickes Eis) und in der Aktis als Forschungsschiff eingesetzt. Sie ist für maximal 137 Personen (Besatzung, Wissenschaftler, Besucher) ausgelegt. Fünf Labore befinden sich auf dem Schiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== POLARIS === &lt;br /&gt;
Die Arctech Werft in Helsinki baute 2016 den Eisbrecher '''POLARIS''' mit dieselelektrischem Antrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten POLARIS&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 9734161&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 110,00 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 24,4 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 7,5 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 9.333 BRZ&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 19.000 kW (26.000 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Eisklasse || 1A Super (Eisdicke bis 1,0 m)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff hat drei Azipod-Antriebe&amp;lt;ref&amp;gt;Azipod-Antrieb: Ein oder mehrere Propeller befindet/befinden sich an einer drehbaren Gondel unter dem Schiff; anderer Hersteller als beim Azimut-Antrieb&amp;lt;/ref&amp;gt; (zwei am Heck, einer am Bug). Als Kraftstoff kann schwefelarmer Diesel oder Flüssiggas verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ARKTIKA (II) ===&lt;br /&gt;
In St. Petersburg wird seit 2013 eine neue Klasse von Atomeisbrechern gebaut. Als hiervon erstes Schiff ist 2020 die '''ARKTIKA''' (II) - der bis dato größte Atomeisbrecher der Welt - in Dienst gestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten ARKTIKA&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 9694725&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 173,3 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 34,0 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 10,5 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 28.500 BRZ&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 60.000 kW (81.600 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 22 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (41 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsatzbereich ist die Nordostpassage (Seeweg im Nordpolarmeer zwischen Atlantik und Pazifik - s. a. Fußnote 21). Weitere Eisbrecher dieser Klasse wurden 2021 ('''SIBIR''', IMO-Nr. 9774422), 2022 ('''URAL''', IMO-Nr. 9658642) und 2025 ('''YAKUTIYA''', IMO-Nr. 9911202) in Dienst gestellt. '''CHUKOTKA''', '''LENINGRAD''' und '''STALINGRAD''' sollen folgen (Stand 2025). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ROSSIYA ===&lt;br /&gt;
Parallel zur Herstellung der Eisbrecher CHUKOTKA und LENINGRAD lässt Russland schon den Atomeisbrecher der nächsten Generation bauen: '''ROSSIYA'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten ROSSIYA&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 9911238&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 2030 (Stand 2025; ursprünglich war 2027 vorgesehen)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 209 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 47,7 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 13 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Verdrängung || 69.700 t&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Reaktorleistung || 2 * 315.000 kW&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 24 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (44 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersatzmaßnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. und im 20. Jahrhundert wurden während harter Winter Flussbrücken auch mit '''Eisbrechpontons''' gegen Eisgang geschützt. In Berlin - insbesondere bei älteren Spreebrücken -, in Hamburg und anderen Städten&amp;lt;ref&amp;gt;Eisbrechpontons soll es auch in Köln (Hohenzollernbrücke - 1911 fertiggestellt), Regensburg, Straubing und Eisenhüttenstadt gegeben haben.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde diese Methode zum Schutz der Brückenpfeiler angewandt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Hafenstadt Flensburg verlor im 19. Jahrhundert an Bedeutung. Demzufolge hatte man keinen eigenen Eisbrecher. Deshalb wurde seit 1894/1895 mit einem Eisbrechponton experimentiert, der einem Tonnenschiff der preußischen Verwaltung vorgeschuht wurde. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft FSG&amp;lt;ref&amp;gt;FSG: 1872 gegründet; wurde 2025 Teil der Heinrich Rönner Gruppe und änderte den Namen in FSG Shipyard GmbH; somit im gleichen Konzern wie die Mützelfeldtwerft&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte 1883 und 1895 jeweils einen Eisbrechponton hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Eisbrechponton SPERBER&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Baujahr || 1883&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bau-Nr. ||  145&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge || 10,97 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 7,38 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Eisbrechponton (ohne Namen)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Baujahr || 1895&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bau-Nr. ||  159&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge || 18,28 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 11,00 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere eisgängige Schiffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FRAM ===&lt;br /&gt;
Die '''FRAM''' ist ein Drei-Mast-Schoner mit Dampfmaschine. Das Schiff erhielt eine verstärkte Konstruktion, um den Kräften des Eises zu widerstehen, und eine spezielle Rumpfform, um vom Eis hochgedrückt zu werden (packeistauglich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten FRAM &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 1893&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 38,9 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 10,4 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 4,6 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 402 [[BRT]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Dampfmaschine || 164 kW (223 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 7 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (13 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die norwegischen Forscher Fridtjof Nansen, Otto Sverdrup, Oskar Wisting und Roald Amundsen nutzten die FRAM für Expeditionen in die Arktis und Antarktis. 1912 wurde das Schiff außer Dienst gestellt und 1935 zum Fram Museum umgebaut. In Oslo kann das Museum mit der FRAM weiterhin besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WELLE ===&lt;br /&gt;
Es wurden auch andere Schiffe als Hilfseisbrecher eingesetzt. Hierzu gehörte der Bereisungs- und Schleppdampfer '''WELLE'''. Die Atlas-Werke&amp;lt;ref&amp;gt;Atlas-Werke: 1902 als Fabrik für Schiffshilfsmaschinen und Armaturen gegründet; der Schiffbau wurde 1969 eingestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Bremen bauten von 1914 bis 1915 den Dampfer WELLE. Der Stapellauf war am 11. August 1915.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 20. Oktober 1915&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 37,36 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 7,20 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 2,90 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 198 [[BRT]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 12 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (22 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Außerdienststellung|| 17. Januar 1975 &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wintern 1917/18, 1921/22, 1928/29 und 1932/33 zeigte die WELLE ihre Fähigkeiten als Eisbrecher auf der Weser. Das Schiff war im Zweiten Weltkrieg zeitweilig bei der Kriegsmarine in Emden und Wilhelmshaven eingesetzt. Nach dem Krieg wurde die WELLE in vier Kollisionen verwickelt. Eine führte am 20.Januar zum Sinken des Dampfers. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die weitere Nutzung nach der Außerdienststellung als Gaststätte bzw. Varieté wurde von zwei Bränden unterbrochen. Am 27. Juli 1994 sank die WELLE. Nach erfolgreicher Bergung wurde das Schiff vergessen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im November 1998 gründete sich der gemeinnützige Verein &amp;quot;Dampfer Welle&amp;quot; e. V. Bremen, der den Schlepper für 1 DM erwarb. Mit viel Engagement&amp;lt;ref&amp;gt;Einzelheiten sind über die Weblink in der &amp;quot;Chronik Dampfer Welle&amp;quot; zu finden. Z. B. für das Ausstemmen von rund 120 Tonnen Beton (eh. Ballast für das Gaststättenschiff) benötigte man 2,5 Jahre.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Optimismus der Vereinsmitglieder sowie vielfältiger Unterstützung von Firmen, Behörden und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz war es dann 2015 so weit. Die Welle zeigte sich auf der SAIL&amp;lt;ref&amp;gt;Auch auf der SAIL 2025 fuhr die WELLE über die Außenweser. Der Schlepper wurde 2025 für die SAIL 2030 angemeldet.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bremerhaven (s. a. Fußnote 11). Die Erneuerungs- und Instandsetzungsarbeiten gingen und gehen weiter. Am 23. November 2016 erhielt die WELLE den Sonderpreis des Bremer Denkmalpreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DAGMAR AAEN ===&lt;br /&gt;
Der Haikutter '''DAGMAR AAEN''' wurde von 1930 bis 1931 auf der N. P. Jensen Werft in Esbjerg/Jütland (DK) für den Fischfang im Nordatlantik und in der Nordsee gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten DAGMAR AAEN&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 23,9 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 4,8 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 2,5 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 132 kW (180 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf entstand vollständig aus 6 cm Eichenplanken auf Eichenspanten. Zusätzliche wasserdichte Schotten tragen zur erhöhten Festigkeit des Rumpfes bei. Fahrten durch Packeisfelder und Überwinterung in zugefrorenen Fjorden waren für den Kutter nichts Besonderes. Die DAGMAR AAEN wurde bis 1977 zum Fischfang eingesetzt. Nach Verkauf und Umbau war sie Charterschiff. Der Polarforscher Arved Fuchs erwarb die DAGMA AAEN 1988 und ließ sie im dänischen Eggernsund zu einem Expeditionsschiff mit zusätzlicher Eisverstärkung umbauen. Seitdem kam es wiederkehrend zu Werftüberholungen und Umbauten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als einziges Segelschiff der Welt durchquerte die DAGMAR AAEN die Nordostpassage&amp;lt;ref&amp;gt;Nordostpassage: Seeweg nördlich von Europa und Asien; verbindet das Europäische Nordmeer über Barentssee ... mit der Beringstraße&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Nordwestpassage&amp;lt;ref&amp;gt;Nordwestpassage: Seeweg nördlich von Amerika; verbindet den Nordatlantik über das Nordpolarmeer mit dem Pazifik&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MOBY ORLI ex ANASTASIA ex BILBAO ex PRIDE OF BILBAO ex OLYMPIA ===&lt;br /&gt;
Schon Mitte der 1980er Jahre wurden &amp;quot;normale&amp;quot; Schiffe für den Einsatz bei Eisgang vorgesehen. Die Wärtsilä Werft, Turku baute von 1985 bis 1986 die Auto- und Passagierfähre (RoPax-Fähre) '''OLYMPIA'''. Unter der Baunummer 1290 erfolgte der Stapellauf am 31. August 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten OLYMPIA &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 8414582&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 26. April 1986&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 176,82 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 28,41 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 6,71 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 37.583 BRZ&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 22.988 kW (31.255 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 22 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (41 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| zugel. Passagierzahl || 2.500&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fahrzeugkapazität (PKW) || 580&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Eisklasse || 1 A (Eisdicke bis 0,8 m)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die finnische Viking Line betrieb die Fähre auf der Linie zwischen Stockholm und Helsinki. Die OLYMPIA wurde 1993 an die Irish Continental Group (umbenannt in '''PRIDE OF BILBAO'''; später '''BILBAO'''), 2011 an die St. Peter Linie (umbenannt in '''ANASTASIA''') und 2016 an die Moby Lines verkauft. Ab 2022 ist sie als '''MOBY ORLI''' im Mittelmeer unterwegs.&lt;br /&gt;
[[Datei: Neuwerk vor der Alten Liebe.jpg |thumb|right| NEUWERK vor der [[Alte Liebe |Alten Liebe]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NEUWERK ===&lt;br /&gt;
Auch Papier- und Zellstofftransporter, Tanker sowie Mehrzweckschiffe wurden für Eisfahrten klassifiziert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Mehrzweckschiff '''[[Neuwerk (Schiff) |NEUWERK]]''' in '''Cuxhaven''' weist die baltische Eisklasse E3 (Eisdicke bis 0,8 m) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FENNICA, NORDICA, BOTNICA ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben weiteren Eisbrechern sind in den 1990er Jahren in Finnland die '''FENNICA''' und die '''NORDICA''' (116 m lang; 26 m breit) als Mehrzweckschiffe in Dienst gestellt worden. Mittels zweier Azimut-Antriebe&amp;lt;ref&amp;gt;Azimut-Antrieb: Ein oder mehrere Propeller befinden sich an einer drehbaren Gondel unter dem Schiff; anderer Hersteller als beim Azipod-Antrieb&amp;lt;/ref&amp;gt; und drei Bugstrahlrudern erlangen die Schiffe gute Manövrierfähigkeit. Die Decksaufbauten und die Ausstattung ähneln denen eines Versorgers. Diese Schiffe können auch als Schlepper und bei Offshore-Aufträgen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde die '''BOTNICA''' in Helsinki gebaut. Das Mehrzweckschiff fährt unter estnischer Flagge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten BOTNICA&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 9165877&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 96,7 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 24,00 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 7,7 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 6.370 BRZ&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 10.000 kW (13.600 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NORILSKIY NICKEL, MONCHEGORSK, ZAPOLYARNYY, TALNAKH, NADEZHDA ===&lt;br /&gt;
Die finnische Werf Aker Yards&amp;lt;ref&amp;gt;Aker Yards, Helsinki: 1865 als Helsingfors Skeppsdocka in Helsinki gegründet; 1936 wurde Wärtsilä (1836 als Sägewerk gegründet) neuer Eigentümer: Wärtsilä Shipyard, Helsinki; 2006 umbenannt in Aker Yards; 2009 verkauft an STX Europe; 2010 Joint Venture Vereinbarung zwischen der STX Finland Oy und der Russian United Shipbuilding Corporation (USC) --&amp;gt; Bildung der Arctech Helsinki Shipyard Oy; 2014 wurde USC zu 100 % Eigentümer der Arctech Helsinki Shipyard Oy&amp;lt;/ref&amp;gt;, Helsinki baute mehrere eisgängige Mehrzweckflachschiffe der Baureihe Aker ACS 650 im Auftrag der russischen Firma &amp;quot;Norilskiy Nickel&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;vollständige Firmenbezeichnung: Open Joint Stock Company Mining and Metallurgical Company &amp;quot;Norilsk Nickel&amp;quot;; Die Schiffe tragen die Namen von Minen des Bergbauunternehmens.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von Februar 2006 bis Januar 2009 wurden folgende Schiffe abgeliefert: '''NORILSKIY NICKEL''' (IMO-Nr. 9330836), '''MONCHEGORSK''' (9404015), '''ZAPALYARNYY''' (9404027), '''TALNAKH''' (9404039) und '''NADEZHDA''' (9404041).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Daten der Baureihe Aker ACS 650&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 169,04 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 26,45 m / 23,1 m&amp;lt;ref&amp;gt;unterschiedliche Angaben in den Quellen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 10,00 m / 9,00 m&amp;lt;ref&amp;gt;unterschiedliche Angaben in den Quellen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 17.031 BRZ&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 12.560 kW (17.080 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 17,7 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (33 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Besatzung || 15&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Passagiere || max. 6&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Eisklasse (arktisch) || Arc 7 (Eisdicke bis 1,4 m im Winter/Frühjahr; bis 1,7 m im Sommer/Herbst)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Schiffe haben jeweils eine zweite Brücke, die nach achtern weist, so dass auch bei schwerem Eisgang (1,5 m) die Weiterfahrt erfolgen kann&amp;lt;ref&amp;gt;Bugseitig ist das Schiff für das Eisbrechen unter leichteren Bedingungen ausgelegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Antriebe erfolgen dieselelektrisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Trawler Cuxhaven PC256257.jpg |thumb|right |FMS CUXHAVEN 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CUXHAVEN, KAPITAN BULATOV ex BERLIN ===&lt;br /&gt;
Einzelne Fischereifahrzeuge wurden/werden für entsprechenden Eisgang ausgelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die norwegische Myklebust Verft&amp;lt;ref&amp;gt;Myklebust Verft: 1915 gegründet; Bau von Schiffen und von Käfigen für die Aquakultur (kontrollierte Aufzucht)&amp;lt;/ref&amp;gt;, Gursken baute 2017 die Fabrikschiffe '''[[FMS Cuxhaven |CUXHAVEN]]''' NC 100 und '''BERLIN''' NC 105 für die Deutsche Fischfang Union (DFFU), '''Cuxhaven'''. Sie gehören zur Baureihe NVC 374 WP und sind für die skandinavische Eisklasse 1 A (Eisdicke bis 0,8 m) klassifiziert. Die BERLIN wurde am [[1. Oktober]] [[2021]] an die russische Reederei &amp;quot;Murmansk Trawl Fleet PJSC&amp;quot; verkauft. Seitdem fährt sie als '''KAPITAN BULATOV''' unter russischer Flagge. Im Zusammenhang mit den geänderten Fischereibedingungen wurde die '''BERLIN''' NC 107&amp;lt;ref&amp;gt;'''BERLIN''' NC 107: In den Quellen ist keine Eisklasse vermerkt.&amp;lt;/ref&amp;gt; für die DFFU gebaut. Die Schiffstaufe erfolgte am [[25. April]] [[2024]] am [[Steubenhöft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BORIS SOKOLOV ===&lt;br /&gt;
Der eisbrechende Öltanker '''BORIS SOKOLOV''' wurde 2018 von der GSI-Werft&amp;lt;ref&amp;gt;GSI-Werft: Guangzhou Shipping International, Guangzhou (englisch: Canton; in Südchina)&amp;lt;/ref&amp;gt; für Russland gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | BORIS SOKOLOV&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO || 9817315&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Flagge || Zypern &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 214,00 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 34,00 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 10,00 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 51.416 BRZ&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeit || 12,5 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (23 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ROALD AMUNDSEN ===&lt;br /&gt;
Mehrere Reedereien, z. B. Hapag-Lloyd Cruises, Hurtigruten Expeditions, HX Group, Silversea, führen regelmäßig Arktiskreuzfahrten durch. Diese Schiffe werden nach Polarklassen klassifiziert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die HX Group betreibt mit der '''ROALD AMUNDSEN''' das erste Kreuzfahrtschiff mit Hybridantrieb. Sie ist außerdem Typschiff einer Schiffsklasse. Gebaut wurde der Schiffrumpf in Form von Blöcken in der Montex Shipyard&amp;lt;ref&amp;gt;Montex Shipyard: 2012 gegründet; arbeitet mit mehreren größeren Werften zusammen&amp;lt;/ref&amp;gt;, Gdansk/Polen und das weitere Schiff in der Kleven Verft&amp;lt;ref&amp;gt;Kleven Verft: 1917 gegründet; Bestandteil der Ulstein Group&amp;lt;/ref&amp;gt;, Ulsteinvik/Norwegen von 2018 bis 2019 unter der Baunummer 400.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten ROALD AMUNDSEN&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 9813072&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Indienststellung || 3. Juli 2019 (Jungfernfahrt)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 140,00 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 23,60 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 5,3 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 21.765 BRZ&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit || 17 [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (31 km/h)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Polarklasse|| PC 6 (Eisdicke bis 1,0 m)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Fahrt soll für eine Dauer von 20 bis 30 Minuten möglich sein. Zwei Propellergondeln können angetrieben werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die AECO&amp;lt;ref&amp;gt;AECO: Association of Arctic Expedition Cruise Operators = Vereinigung von Arktisreisen-Kreuzfahrtunternehmen; 2003 gegründet; Sitz auf Spitzbergen/Norwegen&amp;lt;/ref&amp;gt; hat Leitlinien für das Verhalten bei Arktisreisen herausgegeben - insbesondere bezüglich Nachhaltigkeit und Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LE COMMANDANT CHARCOT ===&lt;br /&gt;
Ponant Exploration&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ponant Exploration gehört zusammen mit Paul Gauguin Cruises und Aqua Expeditions zur Ponant Exploration Gruppe, die 1988 gegründet wurde und ihren Sitz in Marseille/Frankreich hat.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreibt u. a. das Passagierschiff '''LE COMMANDANT CHARCOT''', das die Polarklasse PC 2 (bis 2,5 m Packeis) aufweist. Die Werft Søviknes&amp;lt;ref&amp;gt;Vard Søviknes gehört zur VARD Group, Ålesund/Norwegen&amp;lt;/ref&amp;gt; baute das eisgängige Kreuzfahrtschiff im Jahr 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Schiffsdaten LE COMMANDANT CHARCOT&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO-Nr. || 9846249&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 149,9 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 18,3 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefgang || 10,0 m&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vermessung || 31.283 BRZ&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antrieb || 34.000 kW (46.200 PS)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit || 15 [max. 18] [[Knoten(Einheit)|Knoten]] (28 km/h [max. 33 km/h])&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Besatzung || 210&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| zugel. Passagierzahl || max. 245 (123 Kabinen und Suiten)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff hat Hybridantrieb und kann mit dem Flüssiggas LNG oder mit schwefelarmem Diesel betrieben werden. Für die Fahrt in besonders sensiblen Gebieten können die Lithium-Ionen-Batterien rund eine Stunde lang das Schiff über zwei Elektromotoren und zwei Propeller antreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Biologen, Meeresforschern und anderen Wissenschaftlern stehen zwei Labore zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IVAN PAPANIN ===&lt;br /&gt;
Die russische Marine hat 2025 ihr erstes eisbrechendes Patroillenschiff in Dienst gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot; left; width: 350px;border:solid 1px #cc0033; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | IVAN PAPANIN&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| IMO || 9898151&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Marinekennzeichen || 400&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bauwerft || Admiralitätswerft, St. Petersburg&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge ü. a. || 115 m &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Verdrängung || 6.500 t&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || Bordkanonen und bei Bedarf Kalibr-NK-Marschflugkörper&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Eisklasse (arktisch) || Arc 7 (Eisdicke bis 1,4 m im Winter/Frühjahr; bis 1,7 m im Sommer/Herbst)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der IVAN PAPANIN wurden noch drei weitere Schiffe geordert. Jeweils zwei Exemplare sind für die Marine und für die Küstenwache vorgesehen (Stand 2025). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CALYPSO ===&lt;br /&gt;
Die Turku Repair Yard&amp;lt;ref&amp;gt;Turku Repair Yard: finnisch --&amp;gt; Turun Korjaustelakka Oy; 1989 gegründet; gehört zur estnischen BLRT-Gruppe&amp;lt;/ref&amp;gt;, Naantali/Südwestfinnland hat um 2020 die '''CALYPSO''' gebaut. Sie ist ein Eisbrecher-Konzeptschiff mit einem hybriden, motorisierten und abnehmbaren Bug. Auf der Grundlage dieses Konzeptes sollen im Winter eisverstärkte Schiffe als Eisbrecher eingesetzt werden. Der spezielle Bug kann Eis bis zu einer Dicke von 70 Zentimetern brechen. Das hybridelektrische System versorgt zwei Antriebssysteme über zwei Gleichstromgeneratoren. Von Steuerhaus des Schubschiffes können diese Antriebssysteme bedient werden. Nach Angaben des Projektleiters kann jeder Schleppertyp zu einem Eisbrecherschiff moduliert werden. Vielleicht ist dieses Projekt der Beginn einer neuen Tendenz in küstennahen Gewässern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Containerschiffe (Ausblick) ===&lt;br /&gt;
Die chinesische Unternehmensgruppe Torgmoll&amp;lt;ref&amp;gt;Torgmoll: Hierzu gehört auch die Reederei NewNew Shipping, Hongkong.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die russische Firma Rosatom (mit der Reederei Rosatomflot) schlossen 2024 eine Kooperationsvereinbarung zum Bau von fünf atombetriebenen, eisbrechenden Containerschiffen ab. Diese Schiffe sollen 300 m lang sein und eine Transportkapazität von 4.000 Containern aufweisen. Sie sind für den Ganzjahresbetrieb zwischen Russland und China auf der Nordostpassage (vgl. Fußnote 21) vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrt mit der SAMPO ==&lt;br /&gt;
''... Marja verkündet: &amp;quot;Habt etwas Geduld, aber in 15 bis 20 Minuten holt uns hier die SAMPO ab.&amp;quot; Ob sie wohl recht behält und der Eisbrecher uns Anhalter findet und aufnimmt? &lt;br /&gt;
''Doch dann unüberhörbar das dumpfe Wummern der Dieselmotoren und kurz darauf taucht aus der Nebelwand ein schwarzer Schatten auf. Knirschend schiebt sich die SAMPO langsam durch das Eis, direkt auf uns zu. Sie kommt näher und näher. Hoffentlich steht morgen nicht in den finnischen Zeitungen: &amp;quot;Acht deutsche Touristen vom Eisbrecher überfahren&amp;quot;. Fast vor unseren Füßen stoppt der schwarze Koloss. ...'' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Impressionen können im Band 06 des maritimen Magazins OCEANUM auf den Seiten 28 bis 31 nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MOSAiC-Expedition der POLARSTERN ==&lt;br /&gt;
Die POLARSTERN war vom 29. September 2019 bis zum 12. Oktober 2020 unterwegs. Die bis dato größte Arktisforschungsexpedition begann in Tromsø und endete im Heimathafen Bremerhaven. Sie trug den Namen MOSAiC&amp;lt;ref&amp;gt;MOSAiC: Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate; das kleine i wurde wegen der besseren Lesbarkeit eingefügt.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Hauptzweck der Forschungsreise war das Sammeln von Klimadaten in Nordpolnähe. Vom Oktober 2019 bis Mai 2020 driftete das festgefrorene Schiff täglich ca. 12 Kilometer. Am 19. August 2020 wurde der Nordpol erreicht. Das Expeditionsteam verbrachte rund 150 der 389 Tage in Dämmerung bzw. Dunkelheit, hatte an 56 Tagen mit Starkwind zu kämpfen und sichtete 58mal Eisbären in Schiffsnähe. Die Auswertung und Analyse der gesammelten Daten beschäftigt seitdem viele Klimaforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbrechereinsatz auf der [[Elbe]] ==&lt;br /&gt;
Mitte Januar 2026 kam es im Bereich Geesthacht und Lauenburg zu einer außergewöhnlichen Situation auf der Elbe. Bei Niedrigwasser und Temperaturen um minus 10 °C bildete sich am Boden Grundeis, das aufstieg und die Wasseroberfläche blockierte. Teilweise reichte das Eis vom Grund der Elbe bis zehn Meter in die Höhe. Meterhohe Eisformationen waren z. B. bei der Elbinsel zu beobachten. Zwischen Lauenburg und Geesthacht bedeckte das Treibeis die Elbe zu 70 % bis 100 %. Die zehn Eisbrecher - u. a. KEILER, BÜFFEL, EBER, WISENT - befanden sich in diesem Bereich fast im Dauereinsatz. Dort war kein Schiffsverkehr möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos ==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube |https://www.youtube.com/watch?v=KQDFbJ0fU90}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube |https://www.youtube.com/watch?v=4VEpfXzy214&amp;amp;t=169s}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
: [https://www.bsh.de/DE/DATEN/Vorhersagen/Eisberichte-und-Eiskarten/Eisberichte-und-Eiskarten_node.html BSH: Eisberichte]&lt;br /&gt;
: [https://izw.baw.de/publikationen.php?file=mitteilungsblaetter/0/mb78_Maschinenwesen_Siebeneicher.pdf WSV: Entwicklung in der Schiffstechnik]&lt;br /&gt;
: [https://www.polaradventures.de/wp-content/uploads/Eisklassen.pdf Eisklassen]&lt;br /&gt;
: [https://www.sampotours.com/onboard-the-sampo-icebreaker.html SAMPO]&lt;br /&gt;
: [https://helsinkishipyard.fi/products/icebreaking-vessels/ Helsinki Shipyard: Eisbrecher]&lt;br /&gt;
: [https://veus-shipping.com/2020/12/fs-polarstern-still-going-strong/ FS POLARSTERN]&lt;br /&gt;
: [https://frammuseum.no/polar-history/vessels/ FRAM Museum] &lt;br /&gt;
: [https://www.schiffahrts-compagnie.de/schiffe/de-wal/ WAL]&lt;br /&gt;
: [https://www.dampfer-welle.de/das-schiff/chronik/ WELLE]&lt;br /&gt;
: [https://www.vesselfinder.com/vessels/details/9817315 BORIS SOKOLOV]&lt;br /&gt;
: [https://polaradventures.de/download/P-INFOS/P-AA-BESUCHER-LEITFADEN.pdf Besucherleitfaden Antarktis]&lt;br /&gt;
: [https://www.vesselfinder.com/vessels/details/9898151 IVAN PAPANIN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
: Schiffe und Meer. Chronik der Seefahrt - Haws, D. - Augsburg: Weltbild Verlag, 1992 - 244 S. - ISBN 3-89350-054-5&lt;br /&gt;
: Schiffe und Cuxhaven - Schmelzkopf, R. - Cuxhaven: Wilhelm Heidsiek Verlag, 2017 - 178 S. - ISBN 978-3-935459-23-5&lt;br /&gt;
: 333 Schiffe, die man kennen muss! - Kaack, U.; Focke, H. - München: Geramond, 2016 - 287 S. - ISBN 978-3-86245-751-9&lt;br /&gt;
: OCEANUM. Das maritime Magazin - Band 06 - Bremen: Tobias Gerken GmbH, 2021 - 272 S. - Faszination Eisbrechen - Finnlands Kraftpakete im Einsatz - Martin Wlecke - S. 24-37&lt;br /&gt;
: BERLIN. Ein Traditionsname für Fischereifahrzeuge - Heise, H. J.; Hülper, R.; [[Kokot, Dieter |Kokot, D.]]; Jakobeit, W; Hrsg. Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V. - Cuxhaven, 2024 - 80 S. - Schriftenreihe Ausgabe 19&lt;br /&gt;
: Zeitschrift des Vereins für Lübecksche Geschichte und Altertumskunde - Lübeck: Verlag Max Schmidt-Römhild, 1991 - 446 S. (Band 71) - Der Bugsierdienst der Handelskammer zu Lübeck - Osterschelte, Ch. - S. 221-310&lt;br /&gt;
: 150 Jahre Schiffe für die Meere der Welt. Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft und ihr Weg in die Zukunft - Gretzschel, M. - Hamburg: Koehler im Maximilian Verlag, 2022 -245 S. - ISBN 978-3-7822-1517-6 &lt;br /&gt;
: Putins nächster Joker - Stölzel, Th. - Wirtschaftswoche 52/2025 - S. 32-35 &lt;br /&gt;
: Spektakulärer Anblick - Meterhohe Eisberge türmen sich auf der Elbe   www.welt.de 18. Januar 2026&lt;br /&gt;
: POLARSTERN - Ein Jahr im arktischen Eis - Becker, P. - Hamburg: Koehler, 2021 - Köhlers FlottenKalender 2022 - S.165-174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Schiffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Begriffe(Seefahrt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Flaschenpost&amp;diff=57634</id>
		<title>Flaschenpost</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: Flaschenpost IMG 2024-02-03-21-13-42-763.jpg |Flaschenpost 1886 abgeschickt|thumb|right]]&lt;br /&gt;
'''Flaschenpost''' kann man als eine besondere Art des Treib- bzw. [[Strandgut]]s ansehen, weil die Flasche mit dem Inhalt gefunden werden soll. Vielleicht gab es schon die Situation, bei der eine Person mittels Flaschenpost die Sorgen und Probleme dem Meer anvertraute  und niemand die Flasche finden sollte&amp;lt;ref&amp;gt;Ähnlich wie im Roman &amp;quot;The Letter in the Bottle&amp;quot; von Karen Liebreich&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei anderem Strandgut ist das schon vorgekommen (siehe '''Liebesschränkchen''' auf der Seite [[Strandgut]]). In den Niederlanden wurde Flaschenpost (Flessenpost) früher U-Boot-Post bzw. Neptun-Post genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens kann man unter www.cuxhaven.de/aktuelle-nachrichten/'''flaschenpost'''.html Neuigkeiten aus Cuxhaven erfahren.&lt;br /&gt;
== Flaschenpost für Forschungszwecke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flaschenpost wurde nicht nur aus Spaß oder Neugier bzw. zur Nachrichtenübermittlung, sondern auch zur Untersuchung von Meeresströmungen verwendet. Als Vorläufer solcher Flaschenpost könnte man das Vorhaben des griechischen Philosophen und Naturforschers Theophrastos von Eresos (371-281 v. Chr.) betrachten. Unter der Vermutung, dass der Atlantische Ozean die Verhältnisse im Mittelmeer beeinflusst, setzte er mehrere Krüge bei Athen in die Ägäis aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 begann Georg Balthasar Ritter von Neumayer (1826-1909) ein '''Flaschenpostexperiment''', um Strömungen der Weltmeere zu erforschen. Er reiste 1864 von Australien zurück nach Deutschland und warf 45 Flaschen über Bord. Er erhielt keine Rückmeldung. Ab 1887 erhielten Kapitäne deutscher Handelsschiffe jeweils eine leere Flasche und ein vorbereitetes Formular. An genau festgelegter Position sollte die gut versiegelte Flasche mit dem Formular und dem eingetragenen Datum über Bord geworfen werden. Der Finder wurde gebeten, das Formular mit Fundort und Datum zu ergänzen und es nach [[Hamburg]] an die Deutsche Seewarte&amp;lt;ref&amp;gt;Die Deutsche Seewarte existierte von 1875 bis 1945.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu senden. Heutzutage verwendet das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie&amp;lt;ref&amp;gt;Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) sind die gegenwärtigen Nachfolgeeinrichtungen der Deutschen Seewarte.&amp;lt;/ref&amp;gt; für diese Zwecke Argo-Treibbojen&amp;lt;ref&amp;gt;Argo-Treibbojen: autonom messende Treibkörper; um 2020 waren fast 4.000 Exemplare in den Weltmeeren.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitän des Dreimastschoners&amp;lt;ref&amp;gt;Schoner: Segelschiff mit zwei oder mehr Masten, dessen vorderster Mast nicht der höchste ist&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;DONA EVELINA&amp;quot; setzte 1893 zeitgleich '''zwei Flaschenposten''' im '''Atlantik''' aus. Eine Flasche legte 984 Seemeilen (1820 Kilometer) zurück und wurde nach 196 Tagen gefunden. Die andere Flasche ist nach 377 Tagen und einer Entfernung von 3421 Seemeilen (6336 Kilometern) vorgefunden worden. Beide Flaschen trieben in entgegengesetzte Richtungen! Die Ankunftsländer waren Sierra Leone (Westafrika) und Nicaragua (Mittelamerika).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zufall ergab sich 1992 eine andere Untersuchungsmöglichkeit. Bei einem Sturm im Januar des Jahres gingen fast 30.000 gelbe, rote, blaue und grüne '''Plastikbadetiere''' über Bord eines Containerschiffes. Der Ozeanograf Dr. Curtis Ebbesmeyer verfolgt die Ausbreitungswege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juli 2019 fuhr eine Kindergruppe mit dem Flachwasserforschungsschiff &amp;quot;LUDWIG PRANDL&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;quot;LUDWIG PRANDL&amp;quot; gehört dem Helmholtz-Zentrum Hereon (vorher Helmholtz-Zentrum Geesthacht); Baujahr 1983; IMO-Nr. 8332320; 31,03 m lang; 6,10 m breit; Tiefgang 1,65 m; Verdrängung 171 BRZ&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Kinder setzten ihre Anschriften unter 27 Briefe. Ungefähr auf halber Position zwischen den Inseln Rügen und Bornholm wurden die Flaschen in die '''Ostsee''' geworfen. Es gab 11 Fundmeldungen. Die erste Flasche kam am 5. August auf Rügen an. Die letzte der 11 Flaschen war am 13. März 2020 auf der Insel Öland (Schweden) gestrandet. Drei Flaschen legten einen weiteren Weg bis zur schwedischen Insel Gotland zurück. Sie wurden aber früher gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines Schulprojektes sind in Florida 150 Flaschen in den '''Atlantik''' geworfen worden. Nur 16 Monate später fand der irische Schüler Adam Flannery die Flasche von Carey Swearingen am Strand der irischen Westküste. Diese Flasche hatte 6.000 Kilometer zurückgelegt. Entsprechend einer Computersimulation hätte die Flasche mindestens 24 Monate benötigt. Meeresforscher bezeichnen solche Flaschen als &amp;quot;Lucky Bottle&amp;quot; oder als &amp;quot;Zufallsflasche&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatpost ==&lt;br /&gt;
Nach Expertenmeinungen erfolgt das Versenden von Flaschenpost meistens im Urlaub. Fachleute schätzen ein, dass nur 10 % der Flaschenpost aufgefunden wird.&lt;br /&gt;
Professor '''Wolfgang Struck'''&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Struck ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt.&amp;lt;/ref&amp;gt; stieß bei seinen Literaturrecherchen auf keinen Fall, bei dem Verunglückte über Flaschen Hilfe anforderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expertentipps zum '''Verschicken einer Nachricht''':&lt;br /&gt;
* Flasche aus Klarglas verwenden (keine gefärbte Flasche), damit man den Inhalt sehen kann&lt;br /&gt;
* Flasche möglichst mit Naturkork verschließen; Schraubverschluss ist ungünstig&lt;br /&gt;
* keine Plastikflasche (Müll, Mikroplastik)&lt;br /&gt;
* Windrichtung beachten, ein paar Meter ins Meer gehen und weit werfen&lt;br /&gt;
* günstige Standorte in der Ostsee: Ostküste - z. B. von Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expertentipps zum '''Suchen von Flaschenpost''':&lt;br /&gt;
* möglichst nach einem Sturm&lt;br /&gt;
* an Buchten, in denen Strömungen zum Erliegen kommen&lt;br /&gt;
* hinter Nehrungen&amp;lt;ref&amp;gt;Nehrung: schmaler Sandstreifen, der ein Haff vom Meer trennt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* hinter kleinen Halbinseln&lt;br /&gt;
Solche Flaschenpostfallen liegen im toten Winkel von Strömungen und von Wirbeln. In der Ostsee als Binnenmeer bestehen bessere Chancen als in der [[Nordsee]], um Flaschenpost zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch &amp;quot;'''Flaschenpostgeschichten'''&amp;quot; beschreibt Oliver Lück Begegnungen und Ereignisse, die er in mehreren Ostseeanrainerstaaten erlebte. Hierzu gehören u. a.:&lt;br /&gt;
* Im Sommer 2008 hatte er eine Begegnung mit der Lettin Birute Kerve. Sie zeigte ihm 35 Flaschenpostbriefe.&lt;br /&gt;
* Er besuchte den schwedischen Fischer Arne Nordström, der über 100 Briefe gefunden hatte.&lt;br /&gt;
* Der Strandvogt Mogens Christensen auf Bornholm hatte über 200 Flaschenpostbriefe gefunden - viele aus der ehemaligen DDR.&lt;br /&gt;
* Er lernte Peter Scharstein aus Kiel kennen, der ein leidenschaftlicher Flaschenpostblogger ist.&lt;br /&gt;
* Auf Rügen verschickt ein Mann regelmäßig Flaschenpost. Über 30 Antworten aus sieben Ländern hat er erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Medien sind solche Meldungen erst zu finden, wenn zwischen dem Abschicken und dem Finden mehrere Jahre liegen.&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres 2020 fand eine Bewohnerin der Insel '''Langeoog''' eine Flaschenpost, die am 12. April 2004 von Paula aus Freiburg im Breisgau geschrieben wurde. Das Foto des Briefes wurde über Facebook 40.000 Mal geteilt und erreichte dann Paula. Sie hatte die Flaschenpost auch auf Langeoog abgeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer schweren Sturmflut im Oktober 2023 fuhren Maria und Dirk Capdepon zu ihrem überfluteten Campingplatz nach '''Karlsminde''' (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Vieles war dort zerstört. Doch der eigene Campingwagen blieb unversehrt. Dort fanden sie eine Flaschenpost von Michel Sturm (damals 9 Jahre alt) vom 26. Oktober 2004, die von der Mole zwischen Kiel-Schilksee und Strande (Kreis Rendsburg-Eckernförde) abgeschickt wurde. Die angegebene Telefonnummer stimmte noch. So nahmen sie Kontakt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vanessa Schönleben ging auf '''Borkum''' mit ihrem Hund Gassi und fand eine Plastikflasche mit einem Brief vom damals fünfjährigen Florian. Dieser Brief war schon 20 Jahre alt und noch lesbar. Die Suchmeldung über Facebook wurde innerhalb von 24 Stunden 1679 Mal geteilt. BR und NDR hatten später eine Bildleitung zwischen Florian (Würzburg) und Vanessa aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 2023 sammelten Robert Bayer und seine Tochter Nina Plastikmüll am Naturstrand von '''Großenbrode''' (Kreis Ostholstein). Dabei entdeckte Nina eine Plastikflasche mit einem Brief. Die Schrift war noch gut zu lesen. Über Internet fanden sie die Telefonnummer der Mutter des Briefeschreibers heraus. Patrick Oeser hatte als Zehnjähriger in den Sommerferien 2002 die Flaschenpost von einer Fähre bei Rügen in die Ostsee geworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine '''weite Reise''' von ca. 6.000 Kilometern legte die private Flaschenpost des Ehepaares Cornelia und Jörg Wanke aus Heringsdorf auf Usedom zurück. Während einer Kreuzfahrt warf Jörg Wanke die Botschaft am 23. Oktober 2015 zwischen den Inseln Madeira und Grand Canaria in den Atlantik. Im Frühjahr 2025 fand der Musiker Clint Buffington die Flasche während eines Urlaubs in der Karibik. Über Social Media und über einen Bericht in der &amp;quot;Ostsee-Zeitung&amp;quot; entstand ein Kontakt. Clint Buffington, der in Salt Lake City (US-Bundesstaat Utah) lebt, hat nach eigenen Angaben über 100 mal Flaschenpost gefunden. Cornelia und Jörg Wanke schickten nun ihre nächste Flaschenpost auf Reise - dieses Mal von der Heringsdorfer Seebrücke aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 fand Malte Bayer als Urlauber aus dem Schwarzwald eine kleine zerkratzte Flasche beim Spaziergang auf '''Sylt''' an der Hörnumer Odde (Südspitze). Der darin enthaltene Brief war mit bunten Meeresmotiven verziert und stark verblasst. Damals waren ausschließlich das Wort &amp;quot;England&amp;quot; und der Name der Stadt &amp;quot;Reading&amp;quot; (westlich von London an der Autobahn M4 gelegen) erkennbar. 2025 versuchte er mittels mehrerer Computerprogramme einschl. ChatGPT (Dialogsystem unter Verwendung von '''Künstlicher Intelligenz''' [KI = AI]) den Briefinhalt weiter zu analysieren. Die KI ermittelte eine 13 bis 17 Jahre alte Linda als Absenderin. Malte Bayer ging mit seinen Informationen an die Öffentlichkeit. Journalisten analysierten den Brief mittels weiterer KI-Programme: Addy oder Maddy könnte die Flaschenpost abgesendet haben. Die Adressangabe schien recht zuverlässig zu sein: Eastern Avenue in Reading. Für den NDR untersuchte auch ein Informatiker der Europa-Universität Flensburg den Brief. Die NDR-Journalisten in Flensburg kontaktierten das ARD-Studio in London und teilten außerdem ihre Infos in sozialen Medien. Insbesondere viele Personen in England waren sehr aktiv. Schließlich gelangten die Infos zum wirklichen Absender: Adam Tyndall. Er wohnt jetzt in London. Während eines Urlaubs 2008 in Frankreich warf der damals Elfjährige die Flasche in der Normandie ins Wasser. Mit dem Auffinden dieser Flaschenpost hatte Adam Tyndall überhaupt nicht gerechnet. Im Online-Meeting &amp;quot;trafen&amp;quot; sich der Absender und der Finder erstmals. Sie wollen auch weiterhin in Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch '''Briefmarkensammler''' verwenden noch Flaschenpost. Sie werfen Flaschen z. B. mit einer Postkarte ins Meer und hoffen, dass diese Flaschenpost in anderen Ländern angespült wird. Auf diese Art versuchen sie, Nachrichten mit fremden Briefmarken zu erhalten.&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Rekorde&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die '''älteste Flaschenpost''' soll am 14. Juli 1864 vom Schiff &amp;quot;NORFOLK&amp;quot; bei Kap Hoorn (dem südlichsten Punkt von Südamerika) ins Meer geworfen worden sein. Der Arbeiter Michael O´Donohue fand sie drei Jahre später in der Nähe von Portland (Australien). Die Flasche hatte 8532 Seemeilen (15.800 Kilometer) zurückgelegt. Das entspricht einer Reisegeschwindigkeit von rund 8 Seemeilen pro Tag. Am 9. Juni 1867 wurde die Post zurückgeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Flaschenpost mit der '''längsten Reisezeit''' gilt der Fund von Tonya und Kym Illmen vom 21. Januar 2018 beim Einsammeln von Müll. Sie lag in Wedge Island (Australien) in einer Treibgutfalle im nassen Sand. Nach vorsichtigem Trocknen war das Dokument lesbar. Am 12. Juni 1886 wurde die Flaschenpost von der Bark&amp;lt;ref&amp;gt;Bark: Segelschiff mit mindestens drei Masten; vorn mit Rahsegel und hinten mit Schratsegel&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Paula&amp;quot; auf der Fahrt von Wales nach Indonesien im Indischen Ozean&amp;lt;ref&amp;gt;Auf dem Brief waren folgende Koordinaten vermerkt: '''32° 49' ''' (S) und '''105° 25' ''' (E), d. h. westlich von Perth (Australien) (?)&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Erkundung von Meeresströmungen über Bord geworfen. Ein Indiz für die Richtigkeit des Datums ist die Flasche mit dem Schriftzug &amp;quot;DANIEL VISSER &amp;amp; ZONEN/SCHIEDAM&amp;quot;. Dieser Flaschentyp wurde zwischen 1880 und 1900 hergestellt. Untersuchungen des Western Australien Museums in Perth, des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hatten bestätigt, dass es sich um eine Flaschenpost handelt, die im Auftrag der Deutschen Seewarte ausgesetzt worden war. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz des Western Australian Museums sowie der Finder Tonya und Kym Illmen am 6. Mai 2018 in Perth wurde bekanntgegeben, dass die Flasche, ihr Inhalt und weitere Informationen einen Platz in der Abteilung &amp;quot;Maritime Archäologie&amp;quot; des Museums erhalten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher betrug die längste nachgewiesene Zeit zwischen dem Versenden und dem Auffinden über '''108 Jahre'''. Marianne Winkler fand 2015 die Flaschenpost der Marine Biological Association, Plymoth (England) auf der Insel Amrum (Kreis Nordfriesland). Die Karte Nr. 57&amp;lt;ref&amp;gt;Bei dieser Untersuchung wurden zwischen 1904 und 1906 über 1020 Flaschen verschickt.&amp;lt;/ref&amp;gt; war am 30. November 1906 in die Nordsee geworfen worden. Nach dem Zurücksenden der Karte erhielt Frau Winkler den versprochenen alten Shilling, den die MBA bei eBay ersteigert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorher längste Zeit einer Flaschenpost war '''99 Jahre'''.&lt;br /&gt;
== Sammlungen und Museen ==&lt;br /&gt;
Die '''Flaschenpostsammlung des BSH''' umfasst 662 Briefe. Das BSH vermutet, dass das die größte Sammlung der Welt darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nach eigenen Angaben fand der [[Strandräuber]] '''Wim Kruiswijk''' zwischen 1983 und 2017 am Strand von Zandvoort (Provinz Nord-Holland) 1200 Flaschen mit Flaschenpost, die er - soweit möglich - beantwortete. Dadurch entstanden jahrelange Brieffreundschaften. 2010 schrieb er das Buch &amp;quot;Flaschenpost. Das Meer als Postbote&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Flessenpost. De zee als postbezorger - Kruiswijk, W. - Lanasta, 2010 - 104 S. - ISBN 9789086160662; Das Buch wird vom Verlag nicht mehr vertrieben.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige '''Juttersmuseum Zandvoort''' (Strandräubermuseum) stellte neben einem Stück einer NASA-Rakete auch Brillen und Flaschenpost aus. 2010 war der 250.000ste Besucher begrüßt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Landbouw- en Juttersmuseum Swartwoude''' (Landwirtschafts- und Strandräubermuseum) auf der westfriesischen Insel Ameland im Ortsteil Buren kann man seit April 1992 auch Flaschenpost sehen. Jährlich kommen etwa 10.000 Besucher.&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
* Flaschenpost. Ferne Botschaften, frühe Vermessungen und ein legendäres Experiment - Struck, W. - Hamburg: Mareverlag, 2022 - 224 S. - ISBN 9783866486737 - 36,- €&lt;br /&gt;
* Flaschenpostgeschichten. Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee - Lück, O. - Hamburg: Rowohlt Verlag, 2016 - 272 S. - ISBN 9783499630859 - 10,- €&lt;br /&gt;
* Im Dienst für Schifffahrt und Meer. 150 Jahre maritime Dienste in Deutschland - Kehrhahn-Eyrich, S. - Hamburg: Schiffahrts-Verlag &amp;quot;Hansa&amp;quot;, 2018 - 119 S. - ISBN 978-3-87700-143-1&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
:[https://www.bsh.de/DE/Das_BSH/Maritime_Fachbibliothek/Flaschenpost/flaschenpost_node.html BSH]&lt;br /&gt;
:[https://www.ndr.de/kultur/Faszination-Flaschenpost-Zwischen-Seemannsromantik-und-Fernweh,flaschenpost270.html Faszination Flaschenpost NDR] &lt;br /&gt;
:[https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Gluecksbringer-nach-Sturm-19-Jahre-alte-Flaschenpost-gefunden,flaschenpost276.html Glücksbringer NDR]&lt;br /&gt;
:[https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_100812902/nach-fast-zehn-jahren-flaschenpost-taucht-wieder-auf.html Kreuzfahrt]&lt;br /&gt;
:[https://www.tagesschau.de/inland/flaschenpost-sylt-entziffert-100.html Normandie --&amp;gt; Sylt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gewässer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<title>Optische Telegraphenstation</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Telegrafenverbindung Duhnen - Neuwerk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Optischer_Telegraph.jpg|Optische Telegrafenstation Neuwerk|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grandbake - Telegraph 1877a.JPG|Standort der Telegrafenstation Duhnen|thumb|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 wurde von den französischen Besatzern eine Telegrafenverbindung [[Duhnen]] - [[Neuwerk]] eingerichtet, deren Übertragungssystem heute nicht mehr bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges wurde am [[18. Juli]][[1870]] nochmals eine optische Telegrafenstrecke von Duhnen nach Neuwerk installiert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Duhner Telegraf befand sich auf dem heutigen Grundstück [[Wehrbergsweg]] 3 zwischen dem [[Dorfbrunnen]] und dem [[Rugenbargsweg]]. Der Neuwerker Signalmast steht noch heute in der Nähe des Bauhofes, eingerahmt von zwei Kanonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der mangelhaften Übertragungssicherheit wurde die optische Übertragung jedoch bereits am [[30. Juli]] 1870 wieder eingestellt und eine elektromagnetische Telegrafenverbindung in Betrieb genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war jedoch noch nicht das Ende der optischen Signalübermittlung im Raum Cuxhaven gekommen. So gibt es ein Zitat des [[Cuxhaven]]er Hauptlehrers Becker aus dem Jahre [[1880]]: ''&amp;quot;Nach dem Lande zu steht eine Signalstange, an der durch aufgezogene Bälle Nachrichten über gestrandete Schiffe nach Duhnen telegrafiert werden; eine dabei befindliche Kanone dient wahrscheinlich dazu, den Strandvogt in Duhnen aufmerksam zu machen ... &amp;quot;''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Telegrafenverbindung Cuxhaven - Hamburg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Telegraph.jpg|Optischer Telegraph 1832|thumb|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Telegraphentabelle.jpg|Zeichentabelle der Telegrafenstation von 1848|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1836]] erfolgte die Gründung einer Aktiengesellschaft in Altona zum Zwecke der Einrichtung einer optischen Telegrafenanlage von Hamburg nach [[Cuxhaven]].&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Erlaubnis hierzu erteilte der Hamburger Senat am [[17. März]] [[1837]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Stationen waren eingerichtet: &lt;br /&gt;
* Hamburg, auf dem Baumhaus&lt;br /&gt;
* Altona&lt;br /&gt;
* Kosterberg b. Blankenese&lt;br /&gt;
* Schulau/Wedel&lt;br /&gt;
* Stade (hoher Wedel)&lt;br /&gt;
* Klindtberg b. Hechthausen&lt;br /&gt;
* [[Wingst]] (auf dem Fahlenberg, seit [[1852]] &amp;quot;Deutscher Olymp&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Otterndorf (auf einer Plattform des Kirchturmes)&lt;br /&gt;
* Cuxhaven (auf dem Krögerschen Speicher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Übertragung erfolgte am[[18. März]] [[1838]], es handelte sich um eine Mitteilung des Hamburger Senats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage war für Hamburgs Handel und Schifffahrt erforderlich geworden, sie kann als der erste [[Schiffsmeldedienst]] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Innentelegraph.jpg|Bedieneinheit der Telegrafenstation|thumb|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant und betrieben wurde die Anlage zunächst vom Altonaer Kaufmann Johann Ludwig Schmidt&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Ludwig Schmidt: Technischer Direktor der Aktiengesellschaft; verstarb 1854 in Oldenburg&amp;lt;/ref&amp;gt;,  ab [[1841]] übernahm [[Gerke, Friedrich Clemens|Friedrich Clemens Gerke]] den Betrieb der Anlage.  Sie konnte 2⁹ = 512 verschiedene Signale übermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1837 entwickelte Schmidt einen eigenständigen Signalcode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1846]] errichtete er eine Zweigstrecke von Klindtberg/Hechthausen nach Bremerhaven und Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Inbetriebnahme einer elektrischen Telegrafenanlage [[1847]] stellte der optische Telegraf seinen Dienst 1849/50 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Signaleinrichtung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<title>Berensch</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Berensch 2408.jpg|Ortseingang Berensch 2012|thumb|right]]&lt;br /&gt;
'''Berensch''' ist seit [[1. Februar]] [[1971]] gemeinsam mit der Siedlung [[Arensch]] Ortsteil der Stadt [[Cuxhaven]]. Es ist eines der fünf Heidedörfer des ehemaligen [[Ritzebüttel|Amtes Ritzebüttel]], später des [[Land Hadeln|Landkreises Land Hadeln]] und wurde in seiner Geschichte unter den Namen Berneske (14. Jh.), Bernske (1574), Berenstede (1577), Bernstete (1594), Bernsch (1625), Behrensche (1817) und Berensch ab 1913 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von alters her gehört Berensch zum [[Land Hadeln]]. Grenze zum [[Land Wursten]] und zur Nachbargemeinde ist der Oxstedter Bach südlich von Berensch. [[1282]] werden u.a. die Berenscher Einwohner zu Klostermeiern des neu eingerichteten [[Kloster Altenwalde|Altenwalder Kloster]]s und damit zehntpflichtig. &amp;lt;ref&amp;gt;Dem Verfasser ist nicht bekannt, ob hierüber eine Zehntsteuerliste vorliegt, welche dann die vermutlich erste schriftliche Erwähnung des Ortes Berensch wäre.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind somit dem [[Kirchspiel (Land Hadeln)|Kirchspiel]] [[Altenwalde]] zugeordnet. [[1311]] schenkt der adelige Werner von Bederkesa der Kirche zu Altenwalde Güter und eine Hausstelle in Berensch&amp;lt;ref&amp;gt;''1311, Nov. 25 Elmlohe, Hadler Chronik, Nr. 67 - Werner, Erichs Sohn von Bederkesa, vom untern Schloß, schenkt seine Güter in Berensch, nemlich 1 Hufe, die jährlich zwei Tonnen Roggen zinst, und eine Hausstelle an das heilige Kreuz zu Altenwalde zur Unterhaltung eines ewigen Lichtes. Zeugen: Die Ritter Hinco und Marquard, der Sohn des Klerikers Johann, Ditmar und Heinrich, der Sohn Hincos''  (Neuenwalder Urkundenbuch Nr. 19)&amp;lt;/ref&amp;gt; . Dieses ist die erste gesicherte schriftliche Erwähnung des Ortes. In der Folgezeit kommt es zu weiteren Wechseln von Besitzungen in Berensch. [[1324]] verpfändet Herzog Erich I. von Sachsen-Lauenburg, Grundherr des Landes Hadeln, das Kirchspiel Altenwalde an das Geschlecht der [[Lappe]]s. Diese wiederum verpfänden es [[1372]] ebenfalls aus Geldmangel an den [[Hamburg]]er Rat. [[1394]] kommt es zum käuflichen Übergang. Damit ist Berensch kirchlich dem neu eingerichteten Hamburgischen Amt Ritzebüttel zugeordnet, politisch jedoch dem Land Hadeln. [[1399]] wird erstmals die alte Grenze des Oxstedter Bach vertraglich festgelegt. Doch auch weiterhin kommt es zu Streitigkeiten mit den Wurster Fischern. So kommt es [[1586]] zum `[[Buxtehuder Receß|Buxtehuder Rezess]]´ zwischen dem Hamburger Rat und dem Erzbistum Bremen. [[1589]] wird aufgrund dessen bei Berensch ein [[Berenscher Grenzstein|Grenzstein]] als Peilhilfe aufgestellt. Erstmals kartografisch erfasst wird Berensch &amp;lt;ref&amp;gt;soweit heute bekannt&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1594]] in der Karte das Amtes Ritzebüttel von Johan Schröter unter dem Namen `Berenstede´. [[1660]] erhält Berensch ein eigenes Schulhaus. Es wird [[1882]] erneuert, [[1950]] erweitert und [[1969]] geschlossen. [[1885]] wird Berensch in die Deichacht aufgenommen. 1930 wird in den Berenscher Dünen die Sendeanlage der Küstenfunkstelle [[Elbe-Weser Radio]] eingerichtet. Sie wird 1949 in ein [[Posterholungsheim]] umgewandelt. [[1937]] geht Berensch aufgrund des [[Groß-Hamburg-Gesetz]]es mit der Auflösung des Amtes Ritzebüttel von Hamburg an Preußen über, nach dem 2. Weltkrieg an Niedersachsen. Es gehört damit kurzzeitig zum [[Land Hadeln|Landkreis Land Hadeln]]. Am [[1. Februar]] [[1971]] wird Berensch der Stadt Cuxhaven angegliedert und verlässt damit den Landkreis Land Hadeln wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr noch als [[Sahlenburg]] ist das Geesthufendorf Berensch, ebenso wie das benachbarte [[Arensch]], nie so recht aus dem Dunstkreis der Geschichte hervorgetreten. Bedingt durch seine Lage auf einem Ausläufer der [[Hohe Lieth|Hohen Lieth]] und den damit verbundenen, verminderten landwirtschaftlichen Ertragsmöglichkeiten gehörte es von jeher zu den armen Heidedörfern des Landes Hadeln. Dazu kam die abgeschiedene Lage am äußersten Endpunkt des Landes Hadeln vor der Nordsee, die man in Ermangelung eines Sieles, wie ihn die Wurster Nachbarn vorzuweisen hatten, nicht einmal zum Fischfang nutzen konnte. So blieb von der See letztlich nur der mühselige Krabbenfang für den Eigenbedarf, da es wiederum auch keine rechte Wegnetzanbindung gab. Eine Straße in Richtung Cuxhaven wurde erst in der NS-Zeit angelegt. Zuvor war Berensch nur über Sandwege zu erreichen, wie sie sich noch heute an dem Wegstück zwischen Arensch und dem [[Wernerwald]] darstellen. Auch von dem Nachkriegsboom, wie er sich touristisch in den anderen Küstenorten Cuxhavens ergeben hat und woran nun auch Sahlenburg beteiligt war, konnte in Berensch in Ermangelung eines [[Strand]]es nicht greifen. Lag das Meer im Mittelalter noch direkt vor den Toren Berensch´, zu erkennen an dem noch heute gut erhaltenen [[Düne]]ngürtel, so hat sich in den Jahrhunderten ein hunderte Meter weit vorgelagertes [[Landgewinnung|Neuland]] ergeben, dem vor dem abschließenden Kaje- oder auch [[Sommerdeich]] nochmals ein weiterer Anwachs vorgelagert ist, geschaffen im frühen 20. Jahrhundert. Einziger Zugang zum Meer durch den äußeren Anwachs ist heute ein schmaler Plattenpfad. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch diese natürlichen Widrigkeiten ist es zu erklären, dass das gesamte Dorf nur eine Gaststätte vorzuweisen hat. Andererseits hat sich dadurch aber auch im besonderen Maße der natürliche Charme des Ortes bis in die Neuzeit bewahren können, sodass sich Berensch heute als ein stiller, nicht überlaufener Ferienort für Ruhe liebende, naturverbundene Touristen darstellt, mit einem eigenen, örtlichen Tourismuspavillon. Bereits in der frühesten Nachkriegszeit wurde dem durch die Ansiedelung eines [[Posterholungsheim|Erholungsheimes]] für körperlich kriegsbeschädigte Postbedienstete Rechnung getragen. Mit dem natürlichen Wegfall dieser Klientel wurde die gesamte Anlage im Jahre [[2005]] privatisiert und zu einem Ferienhotel umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen natürlichen Gegebenheiten und seiner natürlichen Schönheit ist Berensch heute ein ideales Wander-, Radler- und Reiterrefugium abseits des Touristenrummels. Leider hat es die Stadt [[2002]] für nötig erachtet, zwei seiner schönsten und schönstgelegenen Campingplätze schließen zu lassen, einer in Berensch, einer in Arensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Als lohnende Ziele im direkten Umfeld des Ortes sind zu nennen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* die sehenswerte, unter Naturschutz stehende Cuxhavener [[Küstenheide]]. Sie ist frei zugänglich für Besucher, -Tier- wie Naturfreunde-. Auf ihr kann man Heckrinder und frei lebende Wildpferde bestaunen. &lt;br /&gt;
:* das alte Küstenvorland. Es bietet dem ornithologisch bewanderten Beobachter ebensolche Einblicke in die Seevogelwelt wie dem Spaziergänger. &lt;br /&gt;
:* der breit ausgreifende Dünengürtel mit seinem seltenen [[Kratteichenwald|Kratteichenbewuchs]] und mitten darin Deutschlands vielleicht kürzestem [[Deich]] anstelle einer geschleiften Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg. Ebenso der dort befindliche, oben erwähnte historische Grenzstein.&lt;br /&gt;
:* und letztlich südseitig die historischen [[Knick]]landschaften mit den dahinter liegenden [[Marsch]]en des Wurster Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lohnende Ziele und Möglichkeiten in der Umgebung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Im Nachbarort [[Oxstedt]] steht ein 18-Loch Golfplatz zur Verfügung.&lt;br /&gt;
:* Das Wanderrevier des [[Wernerwald]]es, angelegt von [[Amtmann]] [[Werner, Charles Anthony|Werner]], um den Flugsand festzulegen.&lt;br /&gt;
:* Der [[Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer|Nationalpark]] [[Wattenmeer]], im Jahre [[2009]] zum Weltnaturerbe erklärt. Mit seinen endlosen zu erwandernden Watten und [[Priel]]en und seiner Seevogelwelt. !Achtung! Zuvor über Gefahren im Watt informieren.&lt;br /&gt;
:* Besuch der Insel [[Neuwerk]] mit Schiff von Cuxhaven aus oder zu Fuß, bzw. per Pferdewagen von Sahlenburg oder [[Duhnen]] aus.&lt;br /&gt;
:* Das Beobachten des Naturschauspieles Ebbe und Flut.&lt;br /&gt;
:* Die Entdeckung der Stadt Cuxhaven, mit ihren [[Hafen|Häfen]], Stränden und städtischen Angeboten jeder Art. Dazu gehören auch die reichhaltigen Kurangebote des Nordseeheilbades. Völlig gratis für den Urlauber und nicht zu vergessen sei dabei die gesunde jodhaltige Luft von der Nordsee.&lt;br /&gt;
:* Das [[Aeronauticum]] in Nordholz, eine Museumsausstellung rund um das [[Marinefliegerstützpunkt Nordholz|Thema Zeppelin]].&lt;br /&gt;
:* Die romantischen Sielhäfen des Wurster Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Berensch heißt Sie herzlich willkommen bei den  örtlichen Festen wie zum Beispiel dem traditionellen Heideblütenfest im August, dem Osterfeuer und den Kinderfesten oder dem Spanferkel-Grillfest. Und: Berensch hat durch seine Landschaftsprägung ganzjährig Saison!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Berenscher Vorland.JPG|Berenscher Vorland von der Oxter Schleuse aus&lt;br /&gt;
Datei:Kratteichenwald a.JPG|Krattwaldbestandene Dünen bei Berensch&lt;br /&gt;
Datei:Deich Berensch.JPG|Vermutlich kürzester Deutscher Deich mit ca. 30 m Länge&lt;br /&gt;
Datei:Beobachtungsstand Berensch.JPG|Ehem. Beobachtungsstand in den Berenscher Dünen&lt;br /&gt;
Datei:Berenscher Grenzstein 03.jpg|Historischer Grenzstein von 1589&lt;br /&gt;
Datei:Sielhafen.JPG|Ausflugsziel Sielhafen Spieka-Neufeld&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berensch-Arensch]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>25. November</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag November}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 329. (in Schaltjahren 330.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 36  Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1311]]:''' Erste schriftliche Erwähnung des Ortsteils [[Berensch]] - als Werner von Bederkesa der Pfarrkirche [[Altenwalde]] Güter schenkte. &lt;br /&gt;
* '''[[1685]]:''' [[Katharinenflut]]&lt;br /&gt;
* '''[[1897]]:''' Die [[Dicke Berta]] nimmt erstmals ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
* '''[[1953]]:''' Beginn britischer Bombenabwürfe auf den [[Knechtsand (Sandbank)|Knechtsand]]&lt;br /&gt;
* '''[[1960]]:''' Die neue [[Seefahrtschule]] wird eingeweiht.&lt;br /&gt;
* '''[[1968]]:''' Die [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK]] eröffnet den Neubau in der [[Brahmsstraße]].&lt;br /&gt;
* '''[[1983]]:''' Kollision zwischen dem Containerfrachter [[Ever Level (Schiff)|Ever Level]] und dem Frachter Itapagè&lt;br /&gt;
* '''[[2011]]:''' Schlüsselübergabe und offizielle Eröffnung des [[Realschule Cuxhaven |Realschul-Neubaus]] an der [[Schulstraße]] 14&lt;br /&gt;
* '''[[2017]]:''' Die [[Rauschenplat|Buchhandlung Rauschenplat]] stellt den Geschäftsbetrieb ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[1899]]:''' [[Nordheim, Marcus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=25._November&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:November|1125]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<title>1311</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{1300er}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr '''1311''' in und um Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse==&lt;br /&gt;
* '''[[25. November]]:''' Erste schriftliche Erwähnung des Ortsteils [[Berensch]] - als Werner von Bederkesa der Pfarrkirche [[Altenwalde]] Güter schenkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: 14. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Alter Fischereihafen</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alter Fischereihafen 5.jpeg|Alter Fischereihafen, neues Hafenbecken|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Alte Fischereihafen''' ist [[Cuxhaven]]s erster zweckbestimmter [[Hafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fisch wird in Cuxhaven von alters her im [[Alter Hafen|Alten Hafen]] am südlichen Ende der Hafenkaje angelandet. Im Jahre [[1816]] besteht die Cuxhaven anlaufende Fischfangflotte aus 18 in Blankenese beheimateten Ewern. Doch schon im vierten Quartal des 19. Jhs. sind es 270 Ewer, die den Hafen, vor allem bei widrigem Wetter belagern. Da dieser aber nur begrenzt groß ist und auch der übrige Seehandel diesen als Winterlager und Schutzhafen benutzt, ist hier schnell alles belegt, sodass immer wieder Schiffe verloren gehen, weil sie keinen geschützten Platz finden. So wird es mit der Zunahme der Hafen- und Fischwirtschaft absehbar, dass diese Regelung nicht mehr Genüge leisten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1. Hafenbecken==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischereihafen 1100.jpg|Blick auf die Westseite des 1. Beckens&amp;lt;br&amp;gt;([[Helgoländer Kai]])|thumb|right]]&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem Bau des [[Amerikahafen|Neuen Hafens]] beschließt [[Hamburg]] den Bau eines kleinen Fischereihafens für Cuxhaven. Dieses geschieht in den Jahren [[1890]] - [[1892]]. Die Inbetriebnahme findet am [[18. Oktober]] [[1892]] statt. Hierzu wird der östliche Teil des alten [[Quarantänehafen]]s abgetrennt und zur [[Elbe]] eine 50 m breite Einfahrt geschaffen, indem das alte Schutzhöft teilweise durchbrochen wird. Der Hafen selbst bekommt eine Rundumeinfassung mit hölzernen [[Vorsetzen]] und reicht nach Süden bis in Höhe der heutigen [[Fährstraße]]. Er hat damit eine Länge von 220 Metern und eine Breite zwischen 117 und 157 Metern. [[1899]] erhält der Hafen im Süden einen Entladeponton und eine kleine Versteigerungshalle von 15 x 30 Metern in Fachwerkbauweise. Da sich jedoch die Umsätze unter den damaligen Gegebenheiten durch den damaligen Auktionator Gustav Platzmann nicht gut anließen, kam die Halle zu spät und der Hafen diente lediglich noch als Schutzhafen, die Halle zum Verkauf der [[Krabbe]]n. Auch eine Initiative dreier Cuxhavener Fischhändler ([[Dohrmann, Ludwig Robert|Dohrmann]], Ebrecht und Kempe) Ende des 19. Jhs. mit dem Kauf eines Fischdampfers musste schon bald wieder aufgegeben werden, da mit einem Dampfer allein kein kontinuierlicher Absatz möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende 19./20. Jh. kam eine Ausweitung des Cuxhavener [[Seefischmarkt |Fischmarktes]] in Betracht. Man hatte dazugelernt und wollte gemeinsam mit einer Hafenerweiterung eine Fischdampferflotte auflegen. Doch dieses Mal gab es Probleme mit der Finanzierung. So kam es erst im Jahre [[1906]] unter dem Einfluss des Generaldirektors der [[HAPAG]], [[Ballin, Albert|Albert Ballin]], zu einer Beschlussfassung und  [[1907]] begann der Ausbau des Alten Fischereihafens.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wurde mit festen Kaimauern eingefasst und ausgebaggert. Dazu bekam er auf der Ostseite zwei Fischhallen à 120 Meter Länge für Versteigerung und Verarbeitung. Bereits [[1910]] musste eine weitere Halle erbaut werden. Den Hallen gegenüber auf der Westseite des Hafens, dem [[Helgoländer Kai]], waren die Versorgung der Schiffe, Kohlenlager, Netzmacherei usw. angesiedelt. Gemeinsam mit dem Ausbau kamen am Südende ein Eiswerk hinzu, ebenso Gebäude für die Verwaltung, den Zoll und ein Seemannsamt. Er konnte am [[24. Februar]] [[1908]] eröffnet werden. Am [[1. Februar]] war ein [[Fischversandbahnhof|Bahnanschluss]] zum direkten Versand der Fische eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aktie.jpg|Musteraktie der Cuxhavener Hochseefischerei AG|thumb|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am [[1. Februar]] [[1908]] hatte sich die [[Cuxhavener Hochseefischerei-AG]] mit 13 Fischdampfern gegründet, wiederum unter Anschub Albert Ballins. Schon im ersten Jahr 1908 erreichte man einen Umsatz von fast 3500 Tonnen Fisch, ein voller Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2. Hafenbecken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 1. Weltkrieges wurde aus dem kleinen Fischereihafen der uns heute bekannte Alte Fischereihafen. Die Privatgrundstücke der Straße [[Ostseite]] wurden angekauft, die Häuser weggerissen, so auch das Wohnhaus des Wasserbauinspektors [[Lentz, Bernhard Hugo|Hugo Lentz]], und das Hafenbecken um knapp 650 Meter nach Süden verlängert. Dazu wurden die Fischhallen IV - VI gebaut und auf dem südlichen [[Dugekai]] ein [[Kran]] installiert. Auch hier waren die Kaimauern massiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Fischereihafen um1960.jpg|um 1960|thumb|right]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der unterbrochenen Verbindung der [[Hafenstraße]] von der [[Klappbrücke]] zur Ostseite des Hafenbeckens und zum [[Steubenhöft]] wurde am [[1. Juli]] [[1921]] eine kleine Personenfähre eingerichtet. Erster Pächter ist Emil Klein. Diese verkehrte noch bis [[1961]]. Daher stammt der Name der heutigen [[Fährstraße]]. Eine geplante [[Schwebefähre]] wurde nie gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau und späteren Ausbau des [[Neuer Fischereihafen|Neuen Fischereihafens]] um die Mitte des 20. Jhs. verlor der alte zunehmend an Bedeutung. Heute führt er ein Schattendasein im Dämmerschlaf. Seine Westseite, der [[Nordseekai]], wurde in den 1960er Jahren abermals unter Mitwirkung des Verteidigungsministeriums erneuert. Hier wurden u.a. Verladerampen mit Gleisanschluss für Fahrzeugtransporte mit der Bahn geschaffen, während der südliche Dugekai und der östliche [[Meinkenkai]] teilweise wegen Einsturzgefahr gesperrt sind. Seit 2007 ist an einem überarbeiteten Teilstück des Meinkenkais die Wasserschutzpolizei beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Kaianlagen: Nordsee-, Duge- und Meinkenkai sind als Baudenkmale anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verfall==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Fischereihafen 0545.jpg|Abgesperrter [[Nordseekai]] 2011|thumb|right]]&lt;br /&gt;
Nachdem bereits im Jahre [[2007]] der [[Meinkenkai]] und der [[Dugekai]] wegen Baufälligkeit gesperrt wurden, erfolgt im September [[2011]] die [[Alter Fischereihafen (Sperrung 2011) |Sperrung]] des [[Nordseekai]]s. Das Hafenbecken ist im September 2011 komplett durch einen Bauzaun gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sperrung des Hafens hat zahlreiche Proteste von Bürgern hervorgerufen, welche die Baufälligkeit des Nordseekais anzweifeln. Nach etwas mehr als einem Jahr der Sperrung des Nordseekais wurde ein Gutachten veröffentlicht, welches dem Nordseekai absolute Standfestigkeit bescheinigt. Im Oktober 2012 wurden die Absperrmaßnahmen  daher wieder demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Alte Fischereihafen heute==&lt;br /&gt;
Zum [[1. Januar]] [[2017]] ist der Alte Fischereihafen in den Besitz der Cuxhavener Plambeck-Holding gegangen. Es sollen in den kommenden Jahren rund 20.000 m² an Neuimmobilien entstehen, vor allem Geschäfts- und Büroräume, sowie ein Bed&amp;amp;Breakfast-Hotel. Die Krabbenkutter werden weiterhin 400m Kai mit Stromversorgung und Löscheinrichtungen beanspruchen können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;263&amp;quot; heights=&amp;quot;225&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alter Fischereihafen 3.jpg|Alter Fischereihafen, 1905&lt;br /&gt;
Datei:Alter Fischereihafen 2.jpg|Alter Fischereihafen, 1913&lt;br /&gt;
Datei:Alter Fischereihafen 4.jpg|Alter Fischereihafen, 1913&lt;br /&gt;
Datei:Fischereihafen 6.jpg|Fischereihafengebäude nach 1902&lt;br /&gt;
Datei:AFH Eiswerk 800.JPG|Westseite, Ausrüstungskai mit Eiswerk &lt;br /&gt;
Datei:AFH0001 Westseite.JPG|Westseite, Blickrichtung Elbe&lt;br /&gt;
Datei:AFH gesamtansicht.JPG|Rechts die Entladung, Links die Ausrüstung der Schiffe&lt;br /&gt;
Datei:Fischereihafen 1978.jpg|Alter Fischereihafen in Richtung [[Elbe]]&lt;br /&gt;
Datei:Alter Fischereihafen 1.jpg|Alter Fischereihafen&lt;br /&gt;
Datei:Fischereihafen 89.jpg|Alter Fischereihafen, 1989&lt;br /&gt;
Datei:Eiswerk 1935.jpg|um 1935&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Seefischmarkt&amp;diff=57557</id>
		<title>Seefischmarkt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei: Alter Fischereihafen 3.jpg |thumb|right| Fischereihafen mit Auktionshalle (1905)]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Am Seefischmarkt PB035387.jpg |thumb|right| Straßenschild (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Halle IX 04316.jpg |thumb|right| Logo Seefischmarkt (2017)]]&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 2005 gab es einen Seefischmarkt mit Fischauktionen in Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl erste Versuch in Cuxhaven einen Seefischmarkt ins Leben zu rufen, erfolgte im April 1891 von den Fischhändlern [[Dohrmann, Ludwig Robert |Robert Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und August Kempe. Nach Indienststellung des Fischdampfers '''[[FD Cuxhaven |CUXHAVEN (I)]] SD 6''' erfolgte die erste Fischauktion am [[25. September]] [[1891]], bei der 5 t Fisch verkauft wurden. Wilhelm Lütt&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Lütt gründete am 26. August 1874 die erste Fischräucherei in Cuxhaven.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll der erste vereidigte Fischauktionator in Cuxhaven gewesen sein. Innerhalb kurzer Zeit zeigte sich, dass diese Unternehmung mit nur einem Fischdampfer nicht ausreichend erfolgreich war. Am 2. Februar 1892 wurde die CUXHAVEN SD 6 verkauft. Auch andere Personen versuchten einen Fischmarkt mit Auktionsbetrieb in Cuxhaven zu etablieren. Im Oktober 1895 fand die erste Fischauktion der 'Nordsee-Linie'&amp;lt;ref&amp;gt;Nordsee-Linie: zweite Fischfanggesellschaft in Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven statt. Weil ca. 25 % des Fangs auf dem Weg nach Hamburg verdarb, hatten sich Herings- und Sprottenfischer aus Altenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Altenwärder: seit 1946 mit der Schreibweise Altenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt;, Finkenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Finkenwärder: seit 1937 mit der Schreibweise Finkenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt; und Blankenese zu dieser Fischfanggesellschaft zusammengeschlossen. Die Schiffswerft und Reederei Bernhard Wencke Söhne, Hamburg ließ 1896/1898 die beiden neuen Fischdampfer '''HC 2 PROTEUS'''&amp;lt;ref&amp;gt;PROTEUS: 1896 gebaut; von 1896 bis 1898 bei der Fa. B. Wencke Söhne; 1898 an Johann Cohrs, Altona verkauft&amp;lt;/ref&amp;gt; und '''HC 3 TUGBOAT'''&amp;lt;ref&amp;gt;TUGBOAT: 1898 gebaut; von 1898 bis 1905 bei der Fa. B. Wencke Söhne; 1905 an die Woermann Linie KG, Hamburg verkauft&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven registrieren. Der Hamburger Fischauktionator Gustav Platzmann&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Platzmann hatte 1893 die Denkschrift &amp;quot;Cuxhaven als zukünftiger Haupt-Stapelplatz der deutschen Hochseefischerei&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;übernahm im Winter 1897/1898 den Posten von Wilhelm Lütt. Die erste Fischauktionshalle ist 1899 am Südende des [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] errichtet worden. In Fachwerkbauweise hergestellt war sie 30 m lang und 15 m breit. Gustav Platzmann war dort der erste Auktionator. Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] war seitdem als Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seefischmarktleiter bzw. Direktoren&amp;lt;ref&amp;gt;Mit der Umfirmierung des Seefischmarktes wurden die leitenden Personen ab 1924 Direktoren.&amp;lt;/ref&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Zeitraum&lt;br /&gt;
!Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1908-1919&lt;br /&gt;
|Friedrich Wilhelm Johann Duge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919-1937&lt;br /&gt;
|[[Meinken, Johann |Johann Meinken]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937-1947&lt;br /&gt;
|Hans Schultze und Ernst Ulrich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1940-1947&lt;br /&gt;
|Gustav Schmidt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947-1961&lt;br /&gt;
|Hans Schultze und Adolf Hahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1958-1967&lt;br /&gt;
|Heinz Diestel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967-1984&lt;br /&gt;
|Dr. Michael Hauke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1975-1987&lt;br /&gt;
|Franz Ewald Wilhelm Bullmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1984-1993&lt;br /&gt;
|Dr. Bruno Peschau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987-1997&lt;br /&gt;
|Rudolf Meiboom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997-2002&lt;br /&gt;
|Wolfgang Berger&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag erfolgten die erste Fischauktion mit dem Verkauf von 32 t Fisch und die Inbetriebnahme der Verladeeinrichtung des [[Fischversandbahnhof]]s. In den ersten zehn Monaten hatten 270 Fischdampfer, 686 besegelte Schiffe der Hochseefischerei und über 4.000 Küstenfischereifahrzeuge ihre Fänge an der neuen Anlage gelöscht: 3.400 t Fisch. 1913 waren es 11.000 t. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg wurden viele Fischereifahrzeuge als Kriegsfischkutter eingezogen. Nach dem Krieg gab es zuerst nur zwei Fischdampfer. Erst ab dem 4. August 1919 fanden wieder Fischauktionen statt. Im Herbst 1919 gab es 27 Fischereifahrzeuge. 20.000 t wurden 1920 angelandet. Am [[28. Juli]] [[1925]] fand die erste Fischmarktführung statt. Über 100 Schiffe landeten ihre Fänge im gleichen Jahr in Cuxhaven an. In der Nachkriegszeit wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut. Hamburg stellte 48 Millionen Mark zur Verfügung. 1921 waren der [[Alter Fischereihafen |Fischereihafen]] um einen Kilometer nach Süden erweitert sowie die [[Halle III |Hallen III]] und [[Halle IV |IV]] errichtet worden. Die [[Halle V |Hallen V]] und [[Halle VI |VI]] folgten ein Jahr später. Außerdem entstand ein neues [[Eiswerk]] an der [[Neufelder Straße]]. Weitere Schritte waren der Umbau des Fischversandbahnhofs und die Errichtung einer [[Nordseekai |Kaimauer]] aus Stahlbeton an der Westseite des Hafenbeckens. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1923 stand der Seefischmarkt unter staatlicher Regie. Ab dem [[1. April]] [[1924]] wurde er in Form einer Gesellschaft, der Fischmarkt Cuxhaven GmbH weitergeführt. Der bisherige Seefischmarktleiter, [[Meinken, Johann |Johann Meinken]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Meinken war in Cuxhaven bis 1937 tätig. Von 1938 bis 1941 führte er die Hamburg-Altonaer Fischmärkte als Direktor.&amp;lt;/ref&amp;gt; war nun Direktor. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1927 wurde in Cuxhaven ungefähr halb so viel Fisch angelandet wie in Wesermünde/Bremerhaven. In Hamburg lag die Fischmenge ähnlich wie in Cuxhaven. 61.500 t sind 1930 angelandet worden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit den zunehmenden Fischanlandungen ergriff man mehrere Maßnahmen zur Förderung des Fischabsatzes. Es entstanden ein eigener Verlag und eine eigene PR-Abteilung (damals &amp;quot;Propaganda-Abteilung&amp;quot; genannt). Lehr- und Anschauungsmaterial für Schulen und andere Bildungseinrichtungen wurde hergestellt. In Hausfrauen- und Bildungsvereinen fanden Filmvorträge und praktische Seefisch-Kochvorführungen statt. Es gab auch Ausbildungskurse für die Zubereitung von Seefisch. Hierzu kamen Personen aus allen Teilen Deutschlands. Im Anbau der Packhalle VII (heute [[Halle VIII]]) wurde extra eine Lehrküche errichtet. Außerdem half die PR-Abteilung Interessenten bei der Neueinrichtung von Fischgeschäften und von Fischbratküchen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Verarbeitung der Reste und der bei Auktionen nicht verkauften Fische entstanden [[Fischmehlfabrik]]en: die [[Deutsche Fischmehlfabrik Lohmann &amp;amp; Co.]] und Cufida. Täglich wurden 40 t bis 50 t Fischabfälle verarbeitet. Es entstanden 12 t bis 13 t Fischmehl pro Tag sowie Tran (Fischöl). Eine weitere Fischmehlfabrik wurde in [[Oxstedt]] errichtet. 1938 kam noch die Fischmehlfabrik [[Hussmann &amp;amp; Hahn]] hinzu. Die Cuxhavener Krabbenverwertungsgesellschaft produzierte täglich bis zu 5 t getrocknete und gemahlene Nordsee-Garnelen, die als Beimengung zum Hühnerfutter verwendet wurden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren entstanden weitere Neubauten: 1931 die [[Halle VII]] und 1935 ein neuer [[Fischversandbahnhof]] sowie die [[Halle VIII]]. Der alte Fischversandbahnhof in der [[Präsident-Herwig-Straße]] wurde noch 1935 zu einer [[Heringssalzerei]] umgebaut. Die neuen Hallen lagen jenseits des Fischereihafens. Man plante 1935 einen [[Neuer Fischereihafen |neuen Fischereihafen]] parallel zur Neufelder Straße. Der erste Teil war 1939 fertiggestellt mit den Abmessungen 400 m Länge, 100 m Breite und einer Tiefe von 6,5 m bei Normalniedrigwasser. Im selben Jahr kam noch die [[Halle IX]] mit einer Länge von 250 m und einer Breite von 50 m hinzu. Sie wurde gleich von der Kriegsmarine und nach dem Krieg von Einheiten der britischen Besatzungstruppen genutzt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Johann Meinken wurde der Cuxhavener Seefischmarkt der zweitgrößte in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Umsätze des Seefischmarktes'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Fisch/t&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Der Fischmarkt Cuxhaven - Wilhelm Heidsiek Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Fisch/t&amp;lt;ref&amp;gt;aus: Zur Geschichte der Fischmehlfabiken in Cuxhaven - Quellenangabe: Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft in Hamburg, Band 81, 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Reichsmark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1908&lt;br /&gt;
|4.200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|793.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1909&lt;br /&gt;
|6.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.238.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910&lt;br /&gt;
|6.700&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.542.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1911&lt;br /&gt;
|8.200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.863.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1912&lt;br /&gt;
|10.400&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|2.539.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1913&lt;br /&gt;
|12.900&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3.034.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1914&lt;br /&gt;
|9.800&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.842.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1915&lt;br /&gt;
|1.300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|725.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1916&lt;br /&gt;
|4.400&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3.287.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1917&lt;br /&gt;
|1.400&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.326.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1918&lt;br /&gt;
|5.700&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3.813.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919&lt;br /&gt;
|13.100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|19.484.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1920&lt;br /&gt;
|22.700&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|75.592.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921&lt;br /&gt;
|24.100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|78.655.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1922&lt;br /&gt;
|28.600&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.296.292.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1923&lt;br /&gt;
|35.500&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.462.000 Billionen Papiermark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1924&lt;br /&gt;
|52.300&lt;br /&gt;
|36.000&lt;br /&gt;
|10.183.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925&lt;br /&gt;
|41.600&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|9.145.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1926&lt;br /&gt;
|51.300&lt;br /&gt;
|43.000&lt;br /&gt;
|10.282.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1927&lt;br /&gt;
|56.100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|11.225.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1928&lt;br /&gt;
|63.500&lt;br /&gt;
|51.000&lt;br /&gt;
|13.835.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|61.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1932&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|73.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1934&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|64.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1936&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|107.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|118.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1938&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|139.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges bestand der Fischfang hauptsächlich aus Kutterfischerei im Küstenraum. Von über 400 Schiffen der deutschen Fischdampferflotte gingen zwischen 1939 und 1945 über 150 Einheiten verloren. Nach dem Krieg standen den Reedereien noch 40 ihrer alten Schiffe zur Verfügung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzmärkte der Nachkriegszeit mit der &amp;quot;Zigarettenwährung&amp;quot; sind allgemein bekannt. Die &amp;quot;Salzheringswährung&amp;quot; an der Küste in den Jahren 1945 bis 1948&amp;lt;ref&amp;gt;Am 20. Juni 1948 gab es in der Trizone eine Währungsreform.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist wenigeren Personen geläufig. Ein Hering hatte einen Tauschwert von 3 Reichsmark.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele für Naturalhandel 1945-1948'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Heringe&lt;br /&gt;
!Andere Ware&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|1 Schachtel Zigaretten (deutsch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|1 Schachtel Zigaretten (amerikanisch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|1 Paar Damenstrümpfe (Nylon)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|1 Flasche Rübenschnaps&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|500 g Butter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab es die &amp;quot;Tranwährung&amp;quot;, weil Butter, Schmalz und Margarine kaum erhältlich und kaum bezahlbar waren. Eine 0,7 l Flasche Lebertran zum Braten entsprach dem Wert von 120 Reichsmark. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 meldete die GMSA&amp;lt;ref&amp;gt;GMSA: German Minesweeping Administration - siehe Abschnitt &amp;quot;Historie&amp;quot; auf der Seite &amp;quot;Minenräumdienst&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass 90 % der Minen in der [[Nordsee]] aufgefunden und gesprengt worden sind. Damit waren die begrenzten Fahrwege der Fischereifahrzeuge weitgehend aufgehoben. Doch die fehlende Ausrüstung bereitete Probleme. Es gab kein Netzgarn, kein Ölzeug, keine Gummistiefel und zu wenig Bunkerkohle. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurden rund 120.000 t Fisch angelandet&amp;lt;ref&amp;gt;Fischanlandungen in Deutschland 1948: 380.000 t&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin sind auch die ausländischen Fischeinfuhren für die britische und die amerikanische Zone enthalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verfügte Baustopp für Schiffe wurde ab November 1946 schrittweise gelockert. Zuerst durften 100 Fischdampfer (1/3 bis 400 BRT; 2/3 bis 350 BRT) hergestellt werden. 1949 waren Neubauten&lt;br /&gt;
bis 650 BRT erlaubt. 51 neue Fischdampfer wurden 1950 gebaut. Von den 100 Fischereifahrzeugen, die über 25 Jahre alt waren, konnten nun 44 abgewrackt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baubeginn einer [[Heringshalle]] am [[Neuer Fischereihafen |neuen Hafen]] für Salzheringshändler aus den deutschen Ostgebieten war 1947. Die damals größte Heringshalle in Deutschland wurde am [[1. April]] [[1949]] eingeweiht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde das Bundesland Niedersachsen Eigentümer der Seefischmarkt GmbH in Cuxhaven. Das Land Niedersachsen hatte der Seefischmarkt GmbH eine Fläche von ungefähr 60 ha rund um den Alten Fischereihafen und um den Neuen Fischereihafen zur Nutzung überlassen. Die Seefischmarkt GmbH war verantwortlich für den Umschlag und die Auktionierung des angelandeten Fischs und zuständig für die Vermietung der dortigen Gebäude (Lagerhallen, Produktionsflächen, sonstige gewerbliche Betriebsstätten). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis 1971 war der Leiter des niedersächsischen Hafenamtes in Personalunion technischer Direktor des Seefischmarktes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 betrugen die Anlandungen 141.200 t Fisch&amp;lt;ref&amp;gt;Fischanlandungen in Deutschland: 1950 --&amp;gt; 525.000 t; 1952 --&amp;gt; 638.000 t&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das war schon etwas mehr als in der Vorkriegszeit (1938: 139.100 t). Der weitere Ausbau des Neuen Fischereihafens (siehe 1939) erfolgte ab 1951. Die [[Halle X |Hallen X]] und [[Halle IX |IXa]] wurden bald darauf in Betrieb genommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 war die Menge des angelandeten Fischs fast so groß wie in Bremerhaven. Hamburg, Kiel ... lagen weit dahinter. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1961 hatte man das Hafenbecken des Neuen Fischereihafens um 500 m verlängert und das östliche Ende auf 200 m verbreitert, damit die Schiffe eine Wendemöglichkeit erhielten. Für ein [[Tide |tideunabhängiges]] und schnelleres Anlanden der Fische baute man die [[Seeschleuse]] mit einer Länge von 192 m, einer Breite von 24 m und einer Tiefe von 9,5 m unter dem mittleren Tideniedrigwasser. Einige Firmen und auch die Verwaltung des Seefischmarktes mussten weichen. Die Verwaltung zog am [[10. Februar]] [[1962]] in die [[Halle IX]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1964 wurden der Bremerhavener Landbetrieb und die von dort aus operierenden Schiffe der [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] nach Cuxhaven verlegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 200.000 t Fisch sind 1971 in Cuxhaven angelandet worden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schutzzonen um Island'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Schutzzone&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1901&lt;br /&gt;
|3 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1952&lt;br /&gt;
|4 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1959&lt;br /&gt;
|12 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anfang der 1970er Jahre&lt;br /&gt;
|50 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1975&lt;br /&gt;
|200 sm &amp;lt;ref&amp;gt;Entsprechend einem Interimsabkommen durften 40 deutsche Schiffe (keine Fabrikschiffe) z. T. bis zur Begrenzung der 23-Seemeilen-Zone fischen. Das Abkommen lief 1977 aus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erweiterung der territorialen Hoheitsgrenzen von Island und später von Grönland, Norwegen und Kanada&amp;lt;ref&amp;gt;Nachdem Island die 200-Seemeilen-Zone eingeführt hatte, folgten später u. a. Grönland, Norwegen und Kanada. Mit dem Seerechtsübereinkommen (SRÜ) von 1982 wurde i. A. die 200-Seemeilen-Zone (Ausschließliche Wirtschaftszone, AWZ) festgelegt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Festlegung von Fangquoten nahmen die Fischanlandungen ab. Insbesondere die Situation um Island machte sich bemerkbar. Über 50 % der Fischanlandungen der deutschen Hochseefischerei stammten vorher von isländischen Fanggründen. Außerdem hatte man in einem internationalen Abkommen die Flottengröße der Staaten nach ihrer Küstenlänge quotiert. In Deutschland mussten daraufhin 80 % der Fangkapazitäten aufgegeben werden. Die Folgemaßnahmen beinhalteten ein drastisches Verringern der Schiffsanzahl und ein verstärktes Einsetzen von Vollfrostern&amp;lt;ref&amp;gt;Angelandeter '''Frost'''fisch kam nicht in die Auktion.&amp;lt;/ref&amp;gt; und von Fabrikschiffen anstelle von Frischfischfängern. 1985 bestand die bundesdeutsche Hochseeflotte in Cuxhaven aus 2 Frischfischfängern und 4 Vollfrostern sowie in Bremerhaven aus einigen Frischfischfängern&amp;lt;ref&amp;gt;Die Hochseeflotte hatte 1977 66 und 1984 19 Schiffe.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die erlaubte Fangmenge der Hochseefischerei betrug maximal 280.000 t Fisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Fischanlandungen in Deutschland 1985: 191.000 t&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Bauvorhaben des Seefischmarktes war 2003 die Errichtung eines weiteren Kühlhauses (Cuxhavener Kühlhaus Nr. 4). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr fand die Privatisierung der niedersächsischen Hafenämter statt. Die Niedersächsische Hafengesellschaft mbH wurde als Muttergesellschaft für die neue [[Niedersachsen Ports GmbH &amp;amp; Co. KG]] (N-Ports), Niederlassung Cuxhaven, gegründet. Gleichzeitig erfolgte die Überführung der Seefischmarkt und Hafenumschlag GmbH in die N-Ports GmbH &amp;amp; Co. KG. Der Auktionsbetrieb wurde Anfang 2005 eingestellt. Von den ursprünglichen Aufgaben der Seefischmarkt GmbH verbleibt bei N-Ports die Verwaltung der Liegenschaften im Hafen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 wurden in Cuxhaven 93.500 t Fisch angelandet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefköpfe von einigen ehemaligen Unternehmen des Fischgroßhandels und der Fischverarbeitung sind auf der Seite [[Briefköpfe aus dem Seefischmarkt]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
* Der Fischmarkt Cuxhaven - Cuxhaven: Wilhelm Heidsiek Verlag - 47 Seiten - Nachdruck der Originalausgabe von 1929 - Reihe Fotohefte Band 4 - ISBN 3-927911-16-X&lt;br /&gt;
* Zur Geschichte der Fischmehlfabriken in Cuxhaven - Jakobeit, W.; Hrsg. Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V. - Cuxhaven, 2021 - 160 S. - Schriftenreihe des Fördervereins Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.: Ausgabe 17a &lt;br /&gt;
* Fischerei-Pioniere vor 120 Jahren - Sassen, Th. - Cuxhavener Nachrichten - 2. April 2011 - S. 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unternehmen (ehemaliges)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Markt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Seefischmarkt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei: Alter Fischereihafen 3.jpg |thumb|right| Fischereihafen mit Auktionshalle (1905)]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Am Seefischmarkt PB035387.jpg |thumb|right| Straßenschild (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Halle IX 04316.jpg |thumb|right| Logo Seefischmarkt (2017)]]&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 2005 gab es einen Seefischmarkt mit Fischauktionen in Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl erste Versuch in Cuxhaven einen Seefischmarkt ins Leben zu rufen, erfolgte im April 1891 von den Fischhändlern [[Dohrmann, Ludwig Robert |Robert Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und August Kempe. Nach Indienststellung des Fischdampfers [[FD Cuxhaven |CUXHAVEN (I)]] SD 6 erfolgte die erste Fischauktion am [[25. September]] [[1891]], bei der 5 t Fisch verkauft wurden. Wilhelm Lütt&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Lütt gründete am 26. August 1874 die erste Fischräucherei in Cuxhaven.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll der erste vereidigte Fischauktionator in Cuxhaven gewesen sein. Innerhalb kurzer Zeit zeigte sich, dass diese Unternehmung mit nur einem Fischdampfer nicht ausreichend erfolgreich war. Am 2. Februar 1892 wurde die CUXHAVEN SD 6 verkauft. Auch andere Personen versuchten einen Fischmarkt mit Auktionsbetrieb in Cuxhaven zu etablieren. Im Oktober 1895 fand die erste Fischauktion der 'Nordsee-Linie'&amp;lt;ref&amp;gt;Nordsee-Linie: zweite Fischfanggesellschaft in Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven statt. Weil ca. 25 % des Fangs auf dem Weg nach Hamburg verdarb, hatten sich Herings- und Sprottenfischer aus Altenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Altenwärder: seit 1946 mit der Schreibweise Altenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt;, Finkenwärder&amp;lt;ref&amp;gt;Finkenwärder: seit 1937 mit der Schreibweise Finkenw'''e'''rder&amp;lt;/ref&amp;gt; und Blankenese zu dieser Fischfanggesellschaft zusammengeschlossen. Die Schiffswerft und Reederei Bernhard Wencke Söhne, Hamburg ließ 1896/1898 die beiden neuen Fischdampfer '''HC 2 PROTEUS'''&amp;lt;ref&amp;gt;PROTEUS: 1896 gebaut; von 1896 bis 1898 bei der Fa. B. Wencke Söhne; 1898 an Johann Cohrs, Altona verkauft&amp;lt;/ref&amp;gt; und '''HC 3 TUGBOAT'''&amp;lt;ref&amp;gt;TUGBOAT: 1898 gebaut; von 1898 bis 1905 bei der Fa. B. Wencke Söhne; 1905 an die Woermann Linie KG, Hamburg verkauft&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven registrieren. Der Hamburger Fischauktionator Gustav Platzmann&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Platzmann hatte 1893 die Denkschrift &amp;quot;Cuxhaven als zukünftiger Haupt-Stapelplatz der deutschen Hochseefischerei&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;übernahm im Winter 1897/1898 den Posten von Wilhelm Lütt. Die erste Fischauktionshalle ist 1899 am Südende des [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] errichtet worden. In Fachwerkbauweise hergestellt war sie 30 m lang und 15 m breit. Gustav Platzmann war dort der erste Auktionator. Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] war seitdem als Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seefischmarktleiter bzw. Direktoren&amp;lt;ref&amp;gt;Mit der Umfirmierung des Seefischmarktes wurden die leitenden Personen ab 1924 Direktoren.&amp;lt;/ref&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Zeitraum&lt;br /&gt;
!Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1908-1919&lt;br /&gt;
|Friedrich Wilhelm Johann Duge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919-1937&lt;br /&gt;
|[[Meinken, Johann |Johann Meinken]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937-1947&lt;br /&gt;
|Hans Schultze und Ernst Ulrich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1940-1947&lt;br /&gt;
|Gustav Schmidt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947-1961&lt;br /&gt;
|Hans Schultze und Adolf Hahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1958-1967&lt;br /&gt;
|Heinz Diestel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967-1984&lt;br /&gt;
|Dr. Michael Hauke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1975-1987&lt;br /&gt;
|Franz Ewald Wilhelm Bullmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1984-1993&lt;br /&gt;
|Dr. Bruno Peschau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987-1997&lt;br /&gt;
|Rudolf Meiboom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997-2002&lt;br /&gt;
|Wolfgang Berger&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag erfolgten die erste Fischauktion mit dem Verkauf von 32 t Fisch und die Inbetriebnahme der Verladeeinrichtung des [[Fischversandbahnhof]]s. In den ersten zehn Monaten hatten 270 Fischdampfer, 686 besegelte Schiffe der Hochseefischerei und über 4.000 Küstenfischereifahrzeuge ihre Fänge an der neuen Anlage gelöscht: 3.400 t Fisch. 1913 waren es 11.000 t. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg wurden viele Fischereifahrzeuge als Kriegsfischkutter eingezogen. Nach dem Krieg gab es zuerst nur zwei Fischdampfer. Erst ab dem 4. August 1919 fanden wieder Fischauktionen statt. Im Herbst 1919 gab es 27 Fischereifahrzeuge. 20.000 t wurden 1920 angelandet. Am [[28. Juli]] [[1925]] fand die erste Fischmarktführung statt. Über 100 Schiffe landeten ihre Fänge im gleichen Jahr in Cuxhaven an. In der Nachkriegszeit wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut. Hamburg stellte 48 Millionen Mark zur Verfügung. 1921 waren der [[Alter Fischereihafen |Fischereihafen]] um einen Kilometer nach Süden erweitert sowie die [[Halle III |Hallen III]] und [[Halle IV |IV]] errichtet worden. Die [[Halle V |Hallen V]] und [[Halle VI |VI]] folgten ein Jahr später. Außerdem entstand ein neues [[Eiswerk]] an der [[Neufelder Straße]]. Weitere Schritte waren der Umbau des Fischversandbahnhofs und die Errichtung einer [[Nordseekai |Kaimauer]] aus Stahlbeton an der Westseite des Hafenbeckens. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1923 stand der Seefischmarkt unter staatlicher Regie. Ab dem [[1. April]] [[1924]] wurde er in Form einer Gesellschaft, der Fischmarkt Cuxhaven GmbH weitergeführt. Der bisherige Seefischmarktleiter, [[Meinken, Johann |Johann Meinken]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Meinken war in Cuxhaven bis 1937 tätig. Von 1938 bis 1941 führte er die Hamburg-Altonaer Fischmärkte als Direktor.&amp;lt;/ref&amp;gt; war nun Direktor. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1927 wurde in Cuxhaven ungefähr halb so viel Fisch angelandet wie in Wesermünde/Bremerhaven. In Hamburg lag die Fischmenge ähnlich wie in Cuxhaven. 61.500 t sind 1930 angelandet worden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit den zunehmenden Fischanlandungen ergriff man mehrere Maßnahmen zur Förderung des Fischabsatzes. Es entstanden ein eigener Verlag und eine eigene PR-Abteilung (damals &amp;quot;Propaganda-Abteilung&amp;quot; genannt). Lehr- und Anschauungsmaterial für Schulen und andere Bildungseinrichtungen wurde hergestellt. In Hausfrauen- und Bildungsvereinen fanden Filmvorträge und praktische Seefisch-Kochvorführungen statt. Es gab auch Ausbildungskurse für die Zubereitung von Seefisch. Hierzu kamen Personen aus allen Teilen Deutschlands. Im Anbau der Packhalle VII (heute [[Halle VIII]]) wurde extra eine Lehrküche errichtet. Außerdem half die PR-Abteilung Interessenten bei der Neueinrichtung von Fischgeschäften und von Fischbratküchen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Verarbeitung der Reste und der bei Auktionen nicht verkauften Fische entstanden [[Fischmehlfabrik]]en: die [[Deutsche Fischmehlfabrik Lohmann &amp;amp; Co.]] und Cufida. Täglich wurden 40 t bis 50 t Fischabfälle verarbeitet. Es entstanden 12 t bis 13 t Fischmehl pro Tag sowie Tran (Fischöl). Eine weitere Fischmehlfabrik wurde in [[Oxstedt]] errichtet. 1938 kam noch die Fischmehlfabrik [[Hussmann &amp;amp; Hahn]] hinzu. Die Cuxhavener Krabbenverwertungsgesellschaft produzierte täglich bis zu 5 t getrocknete und gemahlene Nordsee-Garnelen, die als Beimengung zum Hühnerfutter verwendet wurden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren entstanden weitere Neubauten: 1931 die [[Halle VII]] und 1935 ein neuer [[Fischversandbahnhof]] sowie die [[Halle VIII]]. Der alte Fischversandbahnhof in der [[Präsident-Herwig-Straße]] wurde noch 1935 zu einer [[Heringssalzerei]] umgebaut. Die neuen Hallen lagen jenseits des Fischereihafens. Man plante 1935 einen [[Neuer Fischereihafen |neuen Fischereihafen]] parallel zur Neufelder Straße. Der erste Teil war 1939 fertiggestellt mit den Abmessungen 400 m Länge, 100 m Breite und einer Tiefe von 6,5 m bei Normalniedrigwasser. Im selben Jahr kam noch die [[Halle IX]] mit einer Länge von 250 m und einer Breite von 50 m hinzu. Sie wurde gleich von der Kriegsmarine und nach dem Krieg von Einheiten der britischen Besatzungstruppen genutzt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Johann Meinken wurde der Cuxhavener Seefischmarkt der zweitgrößte in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Umsätze des Seefischmarktes'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Fisch/t&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Der Fischmarkt Cuxhaven - Wilhelm Heidsiek Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Fisch/t&amp;lt;ref&amp;gt;aus: Zur Geschichte der Fischmehlfabiken in Cuxhaven - Quellenangabe: Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft in Hamburg, Band 81, 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Reichsmark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1908&lt;br /&gt;
|4.200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|793.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1909&lt;br /&gt;
|6.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.238.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910&lt;br /&gt;
|6.700&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.542.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1911&lt;br /&gt;
|8.200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.863.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1912&lt;br /&gt;
|10.400&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|2.539.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1913&lt;br /&gt;
|12.900&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3.034.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1914&lt;br /&gt;
|9.800&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.842.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1915&lt;br /&gt;
|1.300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|725.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1916&lt;br /&gt;
|4.400&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3.287.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1917&lt;br /&gt;
|1.400&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.326.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1918&lt;br /&gt;
|5.700&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3.813.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919&lt;br /&gt;
|13.100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|19.484.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1920&lt;br /&gt;
|22.700&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|75.592.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921&lt;br /&gt;
|24.100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|78.655.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1922&lt;br /&gt;
|28.600&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.296.292.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1923&lt;br /&gt;
|35.500&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.462.000 Billionen Papiermark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1924&lt;br /&gt;
|52.300&lt;br /&gt;
|36.000&lt;br /&gt;
|10.183.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925&lt;br /&gt;
|41.600&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|9.145.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1926&lt;br /&gt;
|51.300&lt;br /&gt;
|43.000&lt;br /&gt;
|10.282.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1927&lt;br /&gt;
|56.100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|11.225.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1928&lt;br /&gt;
|63.500&lt;br /&gt;
|51.000&lt;br /&gt;
|13.835.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|61.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1932&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|73.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1934&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|64.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1936&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|107.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|118.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1938&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|139.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges bestand der Fischfang hauptsächlich aus Kutterfischerei im Küstenraum. Von über 400 Schiffen der deutschen Fischdampferflotte gingen zwischen 1939 und 1945 über 150 Einheiten verloren. Nach dem Krieg standen den Reedereien noch 40 ihrer alten Schiffe zur Verfügung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzmärkte der Nachkriegszeit mit der &amp;quot;Zigarettenwährung&amp;quot; sind allgemein bekannt. Die &amp;quot;Salzheringswährung&amp;quot; an der Küste in den Jahren 1945 bis 1948&amp;lt;ref&amp;gt;Am 20. Juni 1948 gab es in der Trizone eine Währungsreform.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist wenigeren Personen geläufig. Ein Hering hatte einen Tauschwert von 3 Reichsmark.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele für Naturalhandel 1945-1948'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Heringe&lt;br /&gt;
!Andere Ware&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|1 Schachtel Zigaretten (deutsch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|1 Schachtel Zigaretten (amerikanisch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|1 Paar Damenstrümpfe (Nylon)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|1 Flasche Rübenschnaps&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|500 g Butter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab es die &amp;quot;Tranwährung&amp;quot;, weil Butter, Schmalz und Margarine kaum erhältlich und kaum bezahlbar waren. Eine 0,7 l Flasche Lebertran zum Braten entsprach dem Wert von 120 Reichsmark. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 meldete die GMSA&amp;lt;ref&amp;gt;GMSA: German Minesweeping Administration - siehe Abschnitt &amp;quot;Historie&amp;quot; auf der Seite &amp;quot;Minenräumdienst&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass 90 % der Minen in der [[Nordsee]] aufgefunden und gesprengt worden sind. Damit waren die begrenzten Fahrwege der Fischereifahrzeuge weitgehend aufgehoben. Doch die fehlende Ausrüstung bereitete Probleme. Es gab kein Netzgarn, kein Ölzeug, keine Gummistiefel und zu wenig Bunkerkohle. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurden rund 120.000 t Fisch angelandet&amp;lt;ref&amp;gt;Fischanlandungen in Deutschland 1948: 380.000 t&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin sind auch die ausländischen Fischeinfuhren für die britische und die amerikanische Zone enthalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verfügte Baustopp für Schiffe wurde ab November 1946 schrittweise gelockert. Zuerst durften 100 Fischdampfer (1/3 bis 400 BRT; 2/3 bis 350 BRT) hergestellt werden. 1949 waren Neubauten&lt;br /&gt;
bis 650 BRT erlaubt. 51 neue Fischdampfer wurden 1950 gebaut. Von den 100 Fischereifahrzeugen, die über 25 Jahre alt waren, konnten nun 44 abgewrackt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baubeginn einer [[Heringshalle]] am [[Neuer Fischereihafen |neuen Hafen]] für Salzheringshändler aus den deutschen Ostgebieten war 1947. Die damals größte Heringshalle in Deutschland wurde am [[1. April]] [[1949]] eingeweiht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde das Bundesland Niedersachsen Eigentümer der Seefischmarkt GmbH in Cuxhaven. Das Land Niedersachsen hatte der Seefischmarkt GmbH eine Fläche von ungefähr 60 ha rund um den Alten Fischereihafen und um den Neuen Fischereihafen zur Nutzung überlassen. Die Seefischmarkt GmbH war verantwortlich für den Umschlag und die Auktionierung des angelandeten Fischs und zuständig für die Vermietung der dortigen Gebäude (Lagerhallen, Produktionsflächen, sonstige gewerbliche Betriebsstätten). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis 1971 war der Leiter des niedersächsischen Hafenamtes in Personalunion technischer Direktor des Seefischmarktes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 betrugen die Anlandungen 141.200 t Fisch&amp;lt;ref&amp;gt;Fischanlandungen in Deutschland: 1950 --&amp;gt; 525.000 t; 1952 --&amp;gt; 638.000 t&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das war schon etwas mehr als in der Vorkriegszeit (1938: 139.100 t). Der weitere Ausbau des Neuen Fischereihafens (siehe 1939) erfolgte ab 1951. Die [[Halle X |Hallen X]] und [[Halle IX |IXa]] wurden bald darauf in Betrieb genommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 war die Menge des angelandeten Fischs fast so groß wie in Bremerhaven. Hamburg, Kiel ... lagen weit dahinter. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1961 hatte man das Hafenbecken des Neuen Fischereihafens um 500 m verlängert und das östliche Ende auf 200 m verbreitert, damit die Schiffe eine Wendemöglichkeit erhielten. Für ein [[Tide |tideunabhängiges]] und schnelleres Anlanden der Fische baute man die [[Seeschleuse]] mit einer Länge von 192 m, einer Breite von 24 m und einer Tiefe von 9,5 m unter dem mittleren Tideniedrigwasser. Einige Firmen und auch die Verwaltung des Seefischmarktes mussten weichen. Die Verwaltung zog am [[10. Februar]] [[1962]] in die [[Halle IX]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1964 wurden der Bremerhavener Landbetrieb und die von dort aus operierenden Schiffe der [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] nach Cuxhaven verlegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 200.000 t Fisch sind 1971 in Cuxhaven angelandet worden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schutzzonen um Island'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Schutzzone&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1901&lt;br /&gt;
|3 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1952&lt;br /&gt;
|4 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1959&lt;br /&gt;
|12 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anfang der 1970er Jahre&lt;br /&gt;
|50 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1975&lt;br /&gt;
|200 sm &amp;lt;ref&amp;gt;Entsprechend einem Interimsabkommen durften 40 deutsche Schiffe (keine Fabrikschiffe) z. T. bis zur Begrenzung der 23-Seemeilen-Zone fischen. Das Abkommen lief 1977 aus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erweiterung der territorialen Hoheitsgrenzen von Island und später von Grönland, Norwegen und Kanada&amp;lt;ref&amp;gt;Nachdem Island die 200-Seemeilen-Zone eingeführt hatte, folgten später u. a. Grönland, Norwegen und Kanada. Mit dem Seerechtsübereinkommen (SRÜ) von 1982 wurde i. A. die 200-Seemeilen-Zone (Ausschließliche Wirtschaftszone, AWZ) festgelegt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Festlegung von Fangquoten nahmen die Fischanlandungen ab. Insbesondere die Situation um Island machte sich bemerkbar. Über 50 % der Fischanlandungen der deutschen Hochseefischerei stammten vorher von isländischen Fanggründen. Außerdem hatte man in einem internationalen Abkommen die Flottengröße der Staaten nach ihrer Küstenlänge quotiert. In Deutschland mussten daraufhin 80 % der Fangkapazitäten aufgegeben werden. Die Folgemaßnahmen beinhalteten ein drastisches Verringern der Schiffsanzahl und ein verstärktes Einsetzen von Vollfrostern&amp;lt;ref&amp;gt;Angelandeter '''Frost'''fisch kam nicht in die Auktion.&amp;lt;/ref&amp;gt; und von Fabrikschiffen anstelle von Frischfischfängern. 1985 bestand die bundesdeutsche Hochseeflotte in Cuxhaven aus 2 Frischfischfängern und 4 Vollfrostern sowie in Bremerhaven aus einigen Frischfischfängern&amp;lt;ref&amp;gt;Die Hochseeflotte hatte 1977 66 und 1984 19 Schiffe.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die erlaubte Fangmenge der Hochseefischerei betrug maximal 280.000 t Fisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Fischanlandungen in Deutschland 1985: 191.000 t&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Bauvorhaben des Seefischmarktes war 2003 die Errichtung eines weiteren Kühlhauses (Cuxhavener Kühlhaus Nr. 4). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr fand die Privatisierung der niedersächsischen Hafenämter statt. Die Niedersächsische Hafengesellschaft mbH wurde als Muttergesellschaft für die neue [[Niedersachsen Ports GmbH &amp;amp; Co. KG]] (N-Ports), Niederlassung Cuxhaven, gegründet. Gleichzeitig erfolgte die Überführung der Seefischmarkt und Hafenumschlag GmbH in die N-Ports GmbH &amp;amp; Co. KG. Der Auktionsbetrieb wurde Anfang 2005 eingestellt. Von den ursprünglichen Aufgaben der Seefischmarkt GmbH verbleibt bei N-Ports die Verwaltung der Liegenschaften im Hafen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 wurden in Cuxhaven 93.500 t Fisch angelandet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefköpfe von einigen ehemaligen Unternehmen des Fischgroßhandels und der Fischverarbeitung sind auf der Seite [[Briefköpfe aus dem Seefischmarkt]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
* Der Fischmarkt Cuxhaven - Cuxhaven: Wilhelm Heidsiek Verlag - 47 Seiten - Nachdruck der Originalausgabe von 1929 - Reihe Fotohefte Band 4 - ISBN 3-927911-16-X&lt;br /&gt;
* Zur Geschichte der Fischmehlfabriken in Cuxhaven - Jakobeit, W.; Hrsg. Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V. - Cuxhaven, 2021 - 160 S. - Schriftenreihe des Fördervereins Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.: Ausgabe 17a &lt;br /&gt;
* Fischerei-Pioniere vor 120 Jahren - Sassen, Th. - Cuxhavener Nachrichten - 2. April 2011 - S. 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unternehmen (ehemaliges)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Markt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=1908&amp;diff=57553</id>
		<title>1908</title>
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				<updated>2026-02-24T21:29:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{1900er}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr '''1908''' in und um Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse==&lt;br /&gt;
* '''[[12. Februar]]:''' Gründung der [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] &lt;br /&gt;
* '''[[23. Februar]]:''' Eröffnung des Cuxhavener [[Seefischmarkt]]es&lt;br /&gt;
* '''[[24. Februar]]:''' [[1. Fischauktion]] des [[Seefischmarkt |Cuxhavener Fischmarktes]] &lt;br /&gt;
* '''[[24. Februar]]:''' Inbetriebnahme der Güterabfertigung im [[Fischversandbahnhof]]&lt;br /&gt;
* '''[[25. März]]:''' Gründung der Firma [[Hussmann &amp;amp; Hahn]]&lt;br /&gt;
*''' [[2. April]]:''' Gründungsversammlung des &amp;quot;Bauvereins e.V. Cuxhaven&amp;quot; (die späteren [[Wohnstätten Cuxhaven eG]])&lt;br /&gt;
* '''[[3. April]]:''' Die [[Cuxhaven-Brunsbüttel-Dampfer AG]] nahm den Fährbetrieb auf.&lt;br /&gt;
* '''[[30. April]]:''' Einweihung der &amp;quot;Öffentlichen Bücherhalle&amp;quot;&lt;br /&gt;
* '''[[14. Juni]]:''' Einweihung des [[Stabsgebäude (Grimmershörnkaserne)|Stabsgebäudes]] an der [[Neue Reihe|Neuen Reihe]]&lt;br /&gt;
* '''[[4. Juli]]:''' Das erste Cuxhavener [[Seemannsheim]] wird eröffnet.&lt;br /&gt;
* '''[[5. August]]:''' Der Dampfer &amp;quot;[[SEELOTSE (Schiff) |SEELOTSE]]&amp;quot; fuhr zum ersten Mal für die [[Cuxhaven-Brunsbüttel-Dampfer AG]].&lt;br /&gt;
* '''[[21. Oktober]]:''' Erstes Eis aus einem Cuxhavener [[Eiswerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* '''[[19. Februar]]:''' [[Grube, Meta|Meta Grube]] in Hemmoor&lt;br /&gt;
* '''[[28. Juni]]:''' [[Schättgen, Wilhelm |Wilhelm Schättgen]]&lt;br /&gt;
* '''[[23. November]]:''' Martin Hasford, Oberstudienrat am [[Amandus-Abendroth-Gymnasium|AAG]]&lt;br /&gt;
* '''[[27. Oktober]]:'''  [[Drägert, Erich|Pastor Erich Drägert]] in Cuxhaven [[Döse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[10. Dezember]]:''' [[Rohde, Johann Diedrich |Prof. Dr. Rohde]], Leiter der [[Amandus-Abendroth-Gymnasium|Höheren Staatsschule]] in Cuxhaven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-----------&lt;br /&gt;
[[Cuxhavener Zeitleiste|Zeitleiste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=24._Februar&amp;diff=57552</id>
		<title>24. Februar</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag Februar}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 55. Tag des Jahres. Damit sind es noch 310 (in Schaltjahren 311) Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1908]]:''' [[1. Fischauktion]] des [[Seefischmarkt |Fischmarktes]]&lt;br /&gt;
* '''[[1908]]:''' Inbetriebnahme der Güterabfertigung im [[Fischversandbahnhof]]&lt;br /&gt;
* '''[[1946]]:''' Untergang der [[Lichtwark (Schiff)|Lichtwark]]&lt;br /&gt;
* '''[[2009]]:''' Cuxhaven wurde Heimathafen der &amp;quot;[[VIKTORIA (Schiff) |VIKTORIA]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[1799]]:''' [[Lichtenberg, Georg Christoph|Georg Christoph Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=24._Februar&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Februar|224]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Cuxhaven:_Das_erste_...&amp;diff=57551</id>
		<title>Cuxhaven: Das erste ...</title>
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				<updated>2026-02-24T21:25:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Auto und Verkehr==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Automobilist''': Als erster Automobilist in Cuxhaven gilt der Fotograf Albert Fick. Das Cuxhavener Tageblatt berichtet am [[18. September]] [[1902]], dass sich ''“Herr Photograph Fick eine sehr elegante Maschine angeschafft”'' hat, ''“mit der er fleißig kürzere Fahrten ausübt, um sich in der Leitung des Automobils einzuüben.”'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Ausflugsfahrten mit dem Automobil''': Regelmäßige Tourenfahrten nach Brockeswalde und Duhnen bietet der Automobilist Kempe im April [[1907]] an. Kempes Auto, das Platz für acht Personen bietet, erfreut sich ''“bei allen, die es benutzt haben, großer Beliebtheit”'' (Cuxhavener Tageblatt, 7.4.1907). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Führerschein''': [[1910]] werden in Cuxhaven die ersten Führerscheine ausgehändigt. Der erste offiziell verzeichnete Kraftfahrer mit Führerschein ist ein kaiserlicher Oberartilleristenmaat der Stammabteilung Kiautschou. Er erhält das begehrte Dokument am [[10. September]] [[1910]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Tankstelle''': [[1912]] betreibt der Eisenwarenhandel Wächter &amp;amp; Sohn in der [[Nordersteinstraße]] 63 die derzeit einige [[Tankstelle Wächter&amp;amp;Sohn|Automobil-Betankungsanlage]] in Cuxhaven. Vermutlich war sie schon älter und möglicherweise Cuxhavens erste [[Tankstelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuwerkfahrt.jpg|50px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Autofahrt nach Neuwerk''': am [[15. Juli]] [[1925]] fuhr das erste Mal ein Auto zur [[Wattenmeer]]insel [[Neuwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Asphaltstraße''': Im Jahre [[1929]] bekommen die [[Abendrothstraße]] und die [[Rohdestraße]] als erste in Cuxhaven eine Asphaltdecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Automobil-Club''': Im April [[1930]] wird aufgrund des ''“ständig zunehmenden Bestandes von ADAC-Mitgliedern in Cuxhaven”'' (Cuxhavener Zeitung [[12. April]] 1930) eine Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs gegründet. Bei ihrem ersten Treffen sprechen die Mitglieder unter anderem über die ''“schlechte Straßenbeschaffenheit von Cuxhaven nach Hamburg”''. Die Ortsgruppe wird später aufgelöst - und [[1952]] wiedergegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''KdF-Volkswagen''': Der erste KdF-Wagen, quasi der Urahn des VW-Käfers, rollt am [[9. Juni]] [[1939]] durch Cuxhaven und kann an der Alten Liebe besichtigt werden: ''“Beim Seepavillon hatte man richtig Muße, sich einmal alles aus nächster Nähe anzusehen. Man konnte die Motorhaube hinten öffnen und sich den kleinen Wundermotor ansehen”'' (Cuxhavener Zeitung 9. Juni 1939). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Kfz-Kennzeichen|CUX-Kennzeichen]]''': Mit der geänderten Straßenverkehrs-Zulassungsordnung vom [[1. Juli]] [[1956]] erhält Cuxhaven das Kennzeichen CUX. Zuvor waren Cuxhavener Fahrzeuge mit HH (für Hamburg), ab 1937 mit “I S” (für die Provinz Hannover) durch Cuxhaven gerollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Parkuhr''' Im November [[1957]] wird vor dem Textilhaus Both, später Steffens, in der [[Holstenstraße]] die erste Parkuhr aufgestellt. [[1983]] wurden sie endgültig entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fisch und Co.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''1. Fischdampfer''' `[[FD Cuxhaven |SD 6 Cuxhaven]]´ der [[Dohrmann, Ludwig Robert |Robert Dohrmann]] Reederei. Fahrenszeit: 1891 - 1892, danach verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  '''1. vereidigter Fischauktionator''' in Cuxhaven wird Wilhelm Lütt. (S. auch Handel und Wandel)&lt;br /&gt;
Im Winter [[1897]]/98 übernimmt Platzmann die Versteigerungen. Am Südende des alten Alten Fischereihafens wird eine kleine Auktionshalle gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''1. Fischauktion''' der `Cuxhavener Fischereigesellschaft´ findet am [[25. September]] [[1891]] statt. Es kommen zum Verkauf 10.000 Pfund Fisch, eingebracht von [[Cuxhaven]]s SD 6 [[FD Cuxhaven]] (I).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''1. Fischauktion''' der `Nordsee-Linie´, einer zweiten Fischfanggesellschaft in Cuxhaven, bestehend aus Herings- und Sprottenfischern aus Altenwerder, Finkenwerder und Blankenese, findet im Oktober [[1895]] in Cuxhaven statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. Februar]] [[1908]] werden Fischauktionen grundsätzlich verstaatlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''1. Fischauktion''' des [[Seefischmarkt |`Fischmarktes Cuxhaven´]] fand am [[24. Februar]] [[1908]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der 1. Fischauktion wurden 1.600 Zentner Fisch verkauft. Diese wurden von den Fischdampfern &amp;quot;''Bürgermeister Mönckeberg''&amp;quot;, &amp;quot;''Senator Stamman''&amp;quot; und &amp;quot;''Senator Strack''&amp;quot; sowie dem Finkenwärder Kutter &amp;quot;''HF222''&amp;quot; angelandet. Die erste Kiste mit Schellfisch wird für 89 Mark an die Hamburger Firma &amp;quot;''Matt''&amp;quot; versteigert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Cuxhavener Fischmarkt werden in diesem Jahr insgesamt 3,9 Millionen kg Fisch umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Fischmarktführung''': Erstmals am [[28. Juli]] [[1925]] findet eine Führung über den [[Seefischmarkt |Fischmarkt]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hafen und Schiffe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Umschlaghafen''' für das Amt [[Ritzebüttel]] ist der Altenbrucher Hafen. Er wird [[1373]] erstmals schriftlich erwähnt unter dem Namen `sante Nicolaus thom reepe´. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eigener '''Hafen''' für das Amt Ritzebüttel: Vermutlich [[Alter Hafen|1569/70]] angelegt im damaligen Deichvorland des späteren [[Neufeld|Neuen Feldes]] 2 km vor der [[Alte Liebe|Alten Liebe]]. Mit Sicherheit [[1618]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Werft''': [[1792]]/98 (?), am [[8. August]] findet sich der erste Vermerk eines Schiffbaubetriebes in `Cuxhaven´ durch den Schiffbaumeister Georg Klemeke im [[Tonnenhafen|kleinen Hafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Kreuzfahrt''': Die erste Luxus-[[Kreuzfahrt]] der Schiffsgeschichte begann am [[22. Januar]] [[1891]] in Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Leuchtsignal''': Erstes Cuxhavener Leuchtzeichen ist vermutlich der [[Leuchtenpfahl]] am [[Alter Hafen|Hafen]]. Sein Aufstellungsdatum bleibt im Dunkel des Geschichte verborgen. Erstmalige Erwähnung findet er auf einer Karte von 1721.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Schiffsverbindung Cuxhaven - Hamburg''': [[1816]] mit dem britischen Raddampfer `The Lady of the Lakes´. Sie musste im September d.J. wieder eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Seebäderverbindung Hamburg - Cuxhaven - Helgoland''': [[1829]] mit dem Amsterdamer Schiff `De Beurs van Amsterdam´.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Transatlantikfahrt''': Am [[9. Mai]] [[1889]] wurde der erste Überseedampfer auf der Cuxhavener [[Reede]] mit Tenderbooten vom [[Hafenbahnhof]] aus abgefertigt. Es war der Schnelldampfer `Augusta Victoria´.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Handel und Wandel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Windmühle''': Die älteste Mühle war die [[Döser Mühle]], eine Bock[[Windmühle |windmühle]] an der [[Steinmarner Straße]], die [[1521]] erstmalig urkundlich erwähnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Gewerbebetrieb''': Aufgrund der Privilegierung aus dem Jahre 1696 ist die [[Löwen-Apotheke]] Cuxhavens ältester Gewerbebetrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Krankenkasse''': Am [[24. Januar]] [[1825]] gründeten die Schuhmacher die erste Krankenkasse Cuxhavens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''fischverarbeitenden Betrieb''': Mit der ersten Fischräucherei Cuxhavens betreibt Wilhelm Lütt, der gleichzeitig erste vereidigte Fischauktionator (s. Fisch und Co.), ab [[26. August]] [[1874]] im Alten Weg, heute Alter Deichweg, den ersten fischverarbeitenden Betrieb Cuxhavens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Motorkutter''': Am 14.Mai 1903 macht der erste Fischkutter mit Motorantrieb, die `Albatros´, ihre erste Probefahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Eisenschiff''': Im Mai 1903 läuft bei Bufe das erste eisengebaute Schiff vom Stapel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Fleckenmarkt''': Am [[9. Oktober]] [[1907]] findet erstmals ein [[Fleckenmarkt]] als Herbstmarkt auf dem Ritzebüttler Marktplatz statt. Damit fallen die drei Frühjahrs-Vieh- und Krammärkte weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und genießen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Kurgast''': Als `erster echter Kurgast Duhnens´ gilt der Hamburger August Möller, der im Jahre 1875 über längere Zeit d.J. im Thöde´schen Haus wohnte, um sein Lungenleiden auszukurieren. Insgesamt gastierte er 27 mal in Duhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Elektrizität''': [[1897]] baut der Stellmacher Botzbach sein Stammhaus in der Abendrothstraße. Es ist als Erstes mit [[Stromversorgung|elektrischer Beleuchtung]] aus eigenem Aggregat ausgestattet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Lebende Photographien''': Mit dem `Kinematographe´  beginnt der Gastwirt August Hindenburg  ab März [[1901]] neben dem &amp;quot;Deutschen Haus&amp;quot; an der Nordersteinstraße behelfsmäßig und unregelmäßig den Kinobetrieb Cuxhavens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Duhner Wattrennen''': Erstmals findet am [[22. Juni]] [[1902]] ein `Pferderennen auf dem Meeresboden´ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Strandkorb''': Otto Lindner stellte 1902 in [[Döse]] die ersten [[Strandkorb |Strandkörbe]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Kurkonzert''': Erstes Kurkonzert am 2. Juli 1904 in [[Duhnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Jugendherberge''': 18. Juli 1920 wird die erste [[Jugendherberge]] von den beiden Lehrern und Heimatforschern [[Waller, Karl|Karl Waller]] und [[Höpcke, Walter|Walter Höpcke]] im Keller der Ritzebüttler Schule eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Radio''': Am [[21. Februar]] [[1924]] erklingt in [[Dölles Hotel]] der erste Rundfunkempfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Aufzug''': 1929 eröffnet das [[Haus Atlantic|Hotel Atlantic]] am Bahnhof. Darin Cuxhavens erster Personen- und Lastenaufzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Tonfilm''': Am [[23. Januar]] [[1930]] läuft in den [[Kammer-Lichtspiele]]n im [[Alter Deichweg|Alten Deichweg]] der erste Tonfilm `Wings´.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Fernsehen''': Am [[9. November]] [[1951]] wird bei Radio Scharke im [[Alter Deichweg|Alten Deichweg]] das erste Fernsehgerät eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt und städtisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Kindergarten''': Um [[1900]] gegründet von Elisabeth Kaemmerer, der Frau des Amtsverwalters [[Kaemmerer, Gustav Wilhelm|Dr. Kaemmerer]], im späteren Fachwerkhaus des Spedition Uhe in der [[Nordersteinstraße]]. Wegen ihres sozialen Engagements wurde sie der `Engel von Cuxhaven´ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Kurtaxe''': Ab dem [[21. Februar]] [[1906]] wird in [[Duhnen]] Kurtaxe erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Müllabfuhr''': Ab [[1. April]] [[1899]] gibt es in Cuxhaven eine Müllabfuhr durch den Unternehmer J. H. Prigge. Ab 1. Juni 1901 Pflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Telefon''': Am [[2. April]] [[1893]] werden die ersten 17 Telefonanschlüsse in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Telefonverzeichnis''': Am [[21. Mai]] [[1903]] wird das erste Telefonverzeichnis ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Staubfreie Müllabfuhr''': Ab [[9. März]] [[1939]] ist das erste Fahrzeug für staubfreie Müllentsorgung im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Stadtgas''': Am [[25. Oktober]] [[1884]] wird in Cuxhaven die erste Gaslaterne zur Inbetriebnahme des [[Gaswerk]]es entzündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Elektrizität''': Erstmals [[Stromversorgung|elektrischer Strom]] in Cuxhaven mit der Inbetriebnahme der elektrischen Zentrale, einem Dampfkraftwerk, am [[Lentzkai]] am 4. Januar 1902.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bürgermeister''': Am [[4. Juni]] [[1907]] bekommt Cuxhaven mit [[Bleicken, Bleick Max|Bleick Max Bleicken]] seinen ersten Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Ratsversammlung''': Vor der Einrichtung des ersten [[Rathaus|Gemeindebüros]] der neugegründeten Stadt Cuxhaven 1907 in der [[Deichstraße]] 1 finden die Ratsversammlungen in `Feldhusens Hotel´ im Obergeschoss statt. Später durch den Karstadt/Herti-Bau ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Telefonzelle''': Am [[7. Februar]] [[1933]] wird am [[Lichtenbergplatz]] der erste öffentliche Fernsprecher in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Weibliche Briefträger''': Erstmals im Juni [[1939]] wird ein weiblicher Briefträger eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Fischfang-Reedereien_Cuxhavens&amp;diff=57550</id>
		<title>Fischfang-Reedereien Cuxhavens</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div id=&amp;quot;Vorlage_BK&amp;quot; class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; style=&amp;quot;border-width:2px 0 0 0&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Begriffsklaerung-50px.png|left]]&lt;br /&gt;
Diese Seite listet Cuxhavener Fischfang-[[Reeder / Reederei|Reedereien]] auf.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Reederei Robert Dohrmann {siehe [[FD Cuxhaven]] (I)}&lt;br /&gt;
::* Reederei Bernhard Wenke Söhne, Cuxhaven&lt;br /&gt;
::* [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]]&lt;br /&gt;
::* Reederei Erdmann Lefke&lt;br /&gt;
::* [[Deutsche Seefischerei AG]], AG Cuxhaven&lt;br /&gt;
::* [[Hochseefischerei &amp;quot;Trave&amp;quot; AG]]&lt;br /&gt;
::* [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]]&lt;br /&gt;
::* [[Reederei Hussmann &amp;amp; Hahn]]&lt;br /&gt;
::* Deutsche Heringsfischerei GmbH&lt;br /&gt;
::* Reederei Erwin Bartels - Hochseefischerei Hamburg/Cuxhaven&lt;br /&gt;
::* [[Cuxhavener Hochseefischerei AG|Cuxhavener Hochseefischerei GmbH]], vormals Danziger Heringsfischerei GmbH&lt;br /&gt;
::* [[Finkenwärder Hochseefischerei]] Kapitän Paul J. Müller &amp;amp; Sohn, Hamburg/Cuxhaven&lt;br /&gt;
::* [[Niedersächsische Hochseefischerei GmbH]], GmbH Cuxhaven&lt;br /&gt;
::* Nordatlantische Hochseefischerei GmbH Cuxhaven&lt;br /&gt;
::* Deutsche Fischfang-Union&lt;br /&gt;
::* [[Kutterfisch]] Cuxhaven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (ehemaliges)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seefahrt(Chronik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=FD_Cuxhaven&amp;diff=57549</id>
		<title>FD Cuxhaven</title>
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				<updated>2026-02-21T19:56:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Name '''&amp;quot;Cuxhaven&amp;quot;''' für einen Fischdampfer hat in der deutschen Hochseefischerei eine lange Tradition. Es gab insgesamt sieben Schiffe unter der Bezeichnung '''FD Cuxhaven'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (I)==&lt;br /&gt;
Im Abschnitt &amp;quot;FD Cuxhaven (I)&amp;quot; wird auch die kurze Historie der '''Reederei Robert Dohrmann''' geschildert: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Fischdampfer, der den Namen &amp;quot;Cuxhaven&amp;quot; trug, wurde [[1891]] auf der Neptunwerft in Rostock (Baunummer 130) erbaut. Bei 31,79 Meter Länge und 6,20 Meter Breite lag die Vermessung bei 158 BRT. Angetrieben wurde das Schiff durch eine Verbundmaschine von 250 PS. Kessel und Maschine stammten von der Bauwerft. Eingetragen war die „Cuxhaven&amp;quot; unter der Fischereikennung SD 6 beim Seeschiffsregister in Altona für Rob. Dohrmann in Cuxhaven. Der Stapellauf erfolgte am [[12. August]] [[1891]]. Die Probefahrt war am 7. September des gleichen Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Broschüre „Der Fischmarkt von Cuxhaven&amp;quot; schreibt [[Lübbert, Hans Julius |H. Lübbert]] 1925 über die Infahrtsetzung der „Cuxhaven&amp;quot; Folgendes: ''„Im Jahre 1891 machten die Cuxhavener Fischhändler [[Dohrmann, Ludwig Robert|Rob. Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und Aug. Kempe mit Hilfe von Cuxhavener Kapitalisten den ersten praktischen Versuch, einen Fischmarkt ins Leben zu rufen. Sie ließen den Fischdampfer „Cuxhaven&amp;quot; erbauen, der zeitweise seine Fische in Cuxhaven anbrachte. Sein Führer war Kapitän Wilhelm&amp;lt;ref&amp;gt;Kapitän Louis Wilhelm wurde später Leiter der Reederei Hamburg-Cuxhavener Fischdampfer AG &amp;quot;Ale Liebe&amp;quot; und nach der Fusion Ende 1919 2. Direktor der DSAG&amp;lt;/ref&amp;gt;, der spätere Direktor der [[Deutsche Seefischerei AG|Deutschen Seefischerei AG]] in Cuxhaven. Es stellte sich aber bald heraus, dass mit einem Dampfer eine regelmäßige Versorgung des Marktes nicht möglich war und man einen Fischmarkt nicht entwickeln konnte.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach fünf Monaten, am [[2. Februar]] [[1892]], verkaufte Dohrmann die „Cuxhaven&amp;quot; an eine Altonaer Partenreederei (Korrespondentreeder Dietrich Bartels, Altona), für die der Dampfer bis 1908 gefahren ist. Am [[19. Februar]] [[1908]] erwarben J. H. Mewes und Otto Böthig in Altona die „Cuxhaven&amp;quot;, wobei Dietrich Bartels weiterhin Korrespondentreeder blieb. Nachdem es im März 1909 seine letzte Fangreise unter deutscher Flagge am inzwischen (1908) gegründeten Fischmarkt von Cuxhaven beendet hatte, wurde das Schiff am [[20. März]] [[1909]] nach Schweden verkauft und erhielt dort den Namen „Hajen&amp;quot;. Noch 16 Jahre ist die ehemalige „Cuxhaven&amp;quot; dann für wechselnde schwedische Eigentümer gefahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1925 endet der Weg des Schiffes auf einer schwedischen Abwrackwerft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (II)==&lt;br /&gt;
Von allen Schiffen, die den Namen &amp;quot;Cuxhaven&amp;quot; trugen, war die zweite „Cuxhaven&amp;quot; am längsten in Fahrt. [[1892]] war der Dampfer bei Seebeck in Geestemünde (Baunummer 57) für eine Bremerhavener Partenreederei abgeliefert worden. Das Schiff erhielt den Namen „Bremerhaven&amp;quot; und das Fischereikennzeichen BX 26. Zum Korrespondentreeder wurde Joh. Friedr. Lampe bestellt. Die technischen Daten lauten wie folgt: 160 BRT, 37,74 Meter Länge, 6,70 Meter Breite und 3,59 Meter Tiefgang. Die Verbundmaschine leistete 280 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gründung der [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei |Deutschen Dampffischerei-Gesellschaft „Nordsee&amp;quot;]] im Jahre 1896 in Bremen brachte Lampe seine sämtlichen Dampfer in das neue Unternehmen ein. Der Heimathafen des FD „Bremerhaven&amp;quot; wurde aber erst 1898 nach Bremen verlegt und das Fischereikennzeichen in BB 24 geändert. 1899 wurde der Dampfer verlängert und mit einer Back versehen, um ihn für eine Islandfahrt geeigneter zu machen. Die Neuvermessung ergab nun 185 BRT. Im Juni 1910 erfolgte die Verlegung des Heimathafens nach Nordenham bei gleichzeitiger Änderung des Fischereikennzeichens in ON 33.&lt;br /&gt;
Am [[22. Dezember]] [[1910]] erwarb der Cuxhavener Kapitän Erdmann Lefke die „Bremerhaven&amp;quot; und nannte sie nun „Cuxhaven&amp;quot;. Unter dem Kennzeichen HS 25 wurde sie ins Hamburger Schiffsregister eingetragen. Bereits 1913 verlegte Lefke seinen Reedereibetrieb nach Geestemünde, und somit wurde die „Cuxhaven&amp;quot; in Geestemünde beheimatet. (Fischereikennzeichen: PG 162). Lefke selbst zog nach Wulsdorf. Seine Reederei bestand noch bis 1933. Die „Cuxhaven“ wurde allerdings bereits 1914 an S. H. Hansen in Bodö/Norwegen verkauft und erhielt dort den Namen „Fisk&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Beschlagnahmung durch das Deutsche Reich war die „Fisk“ dann bis 1940 für verschiedene norwegische Reedereien im Einsatz. Das Zwischenspiel bei der Kriegsmarine dauerte bis zum 1. März 1944. Dann erfolgte die Rückgabe an den Eigentümer Nekolai Dahl in Trondheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde die „Fisk“ noch einmal von Dampf- auf Motorenantrieb umgebaut. Mit nunmehr 200 BRT vermessen, fuhr das Schiff noch bis zur Außerdienststellung im Jahre 1963. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Fisk“ wurde 1964 bei Brodrene Anda in Stavanger abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (III)==&lt;br /&gt;
Die dritte „Cuxhaven&amp;quot; entstand [[1912]] als „Ella Ober&amp;quot; (BX 108) auf der Seebeckwerft in Geestemünde unter der Baunummer 323. Auftraggeber war die Deutsche Hochseefischerei Bolte und Steenken GmbH, Bremerhaven. Mit 203 BRT vermessen, war die „Ella Ober&amp;quot; 37,72 Meter lang und 6,88 Meter breit. Als Antrieb diente eine Dreifach-Expansionsmaschine von 350 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsausbruch im August 1914 befand sich die „Ella Ober&amp;quot; an der norwegischen Küste. Da die Schiffsführung keine Möglichkeit für eine Rückkehr nach Deutschland sah, wurde der Dampfer vorerst in Kristiansand aufgelegt. Nach 1915 erfolgter Überführung wurde „Ella Ober&amp;quot; in den Dienst der kaiserlichen Marine gestellt. Im Dienst der Marine sank der Dampfer am 6. Januar 1916 nach Minentreffer in der Nordsee, wurde jedoch alsbald gehoben und repariert. Bis zur Rückgabe nach dem Waffenstillstand fuhr die „Ella Ober&amp;quot; für die 2. Geleitflottille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[19. Oktober]] [[1919]] ging die „Ella Ober&amp;quot; in das Eigentum der [[Deutsche Seefischerei AG|Deutschen Seefischerei AG]] in Cuxhaven über und erhielt den Namen „Cuxhaven&amp;quot; und das Fischereikennzeichen HC 62. Die Deutsche Seefischerei AG fusionierte mit der [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]], und die 48 Dampfer der „Deutseag&amp;quot;, darunter die „Cuxhaven&amp;quot;, fuhren ab dem [[21. März]] [[1927]] unter der Reedereiflagge der Cuxhavener Hochseefischerei AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1927 trennte sich die Cuxhavener Hochseefischerei von einer Reihe älterer Schiffe, die nach Emden verkauft wurden. Die „Cuxhaven&amp;quot; kam an die Hochseefischerei „Rhein-Ruhr AG&amp;quot; und wurde in „Saale&amp;quot; umbenannt. Gleichzeitig änderte sich das Fischereikennzeichen in AE 128.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1929 wurde die „Saale&amp;quot; nach Holland weiterverkauft und dort in „Silvain&amp;quot; umbenannt. Zehn Jahre fuhr die alte „Cuxhaven&amp;quot; für ihre holländische Reederei, bis das Schiff im November 1939 auf der Doggerbank verschollen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (IV)==&lt;br /&gt;
Die vierte „Cuxhaven&amp;quot; stammte von den reichseigenen Deutschen Werken in Rüstringen und gehörte zu einer Reihe von Schwesterschiffen, von denen fünf Schiffe an die Deutsche Seefischerei AG in Cuxhaven gingen. Die spätere „Cuxhaven&amp;quot; (214 BRT) gehörte als „Kuhwärder&amp;quot; (Baunummer 17) zu dieser Serie. Die Maschinenanlage bestand aus einem kohlebefeuerten Zylinderkessel und einer Dreifach-Expansionsmaschine von 400 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur 1927 erfolgten Fusion mit der Cuxhavener Hochseefischerei AG fuhr die „Kuhwärder&amp;quot; für die Deutsche Seefischerei AG. Durch die Fusion der Cuxhavener Hochseefischerei mit der „Nordsee&amp;quot; ging das Schiff 1929 in das Eigentum der letztgenannten Reederei über und wurde in „Cuxhaven&amp;quot; umbenannt.&lt;br /&gt;
Nachdem Cuxhaven im Jahre 1937 preußisch wurde, mußte das bisherige Fischereikennzeichen HC 115 in PC 115 geändert werden. Unter diesem Zeichen fuhr die „Cuxhaven&amp;quot; noch bis 1939. Da zu diesem Zeitpunkt auf der Seebeckwerft eine neue „Cuxhaven&amp;quot; im Bau war, änderte man den Namen in „Ritzebüttel&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsausbruch blieb „Ritzebüttel&amp;quot; in der Fischerei eingesetzt, bis die Marine den Dampfer im August 1940 anforderte. Zunächst vorgesehen für die Operation „Seelöwe&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Seelöwe: Deckname für die geplante Landung von Wehrmachtstruppen in Großbritannien&amp;lt;/ref&amp;gt; fuhr die „Ritzebüttel&amp;quot; später als „V 2008&amp;quot; für die 20. Vorpostenflottille&amp;lt;ref&amp;gt;Vorpostenflottille: Flottille mit kleinen Kriegsschiffen zur Sicherung, Aufklärung bzw. Minenbekämpfung im Küstenvorfeld&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am [[25. Februar]] [[1943]] sank das Schiff als „V 1405&amp;quot; nach Minentreffer auf Position 51 Grad 36,6 Minuten Nord und 3 Grad 19,8 Minuten Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (V)==&lt;br /&gt;
Bei der Seebeckwerft in Wesermünde lief am [[20. Dezember]] [[1939]] ein Fischdampfer mit folgenden Abmessungen vom Stapel: 49,43 Meter Länge, 8,26 Meter Breite und 4,83 Meter Tiefgang. Der mit 491 BRT vermessene Neubau (Baunummer 650) erhielt den Namen „Cuxhaven&amp;quot; und das Fischereikennzeichen PC 321. Als Hauptmaschine kam auch hier die Standardmaschine der deutschen Hochseefischerei zum Einbau - eine Dreifach-Expansionsmaschine mit nachgeschalteter Abdampfturbine von zusammen 850 PS. Die Eintragung im Schiffsregister Cuxhaven für die „Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei AG wurde am 20.Juli 1940 vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit war „Cuxhaven&amp;quot; aber bereits durch die Kriegsmarine erfasst worden und zum Minensucher umgerüstet. Am 19. April 1940 erfolgte die Indienststellung als „M 1804&amp;quot; für die 18. Minensuchflottille. Ab dem 15. Januar 1943 fuhr „Cuxhaven&amp;quot; dann als „M 4453&amp;quot; für die 44. MS-Flottille. Unter dieser Bezeichnung sank „Cuxhaven&amp;quot; während der Invasion nach Bombentreffer.&lt;br /&gt;
Nach dem Kriege wurde das Wrack von französischer Seite gehoben. Nach Reparatur und Rückbau zum Fischdampfer kam die ehemalige „Cuxhaven&amp;quot; 1949 als „Cabillaud&amp;quot; in Fahrt. Bei einem Eigentumswechsel 1957 erhielt die „Cabillaud&amp;quot; den Namen „Charles de Montesquieu&amp;quot;. 1962 wurde sie nach Italien verkauft und zum Wassertanker umgebaut. Gleichzeitig erhielt das Schiff Motorenantrieb. Der neue Name lautete nun „Neptunia Prima&amp;quot;. Diesen Namen behielt das Schiff bis zur Umbenennung in „Mama Giulia&amp;quot; im Jahre 1979. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 erfolgte der Abbruch in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (VI)==&lt;br /&gt;
Die sechste „Cuxhaven&amp;quot; gehörte zu den ersten Nachkriegsneubauten der hiesigen Flotte. Als sogenannter Einheits-Dampfer war die „Cuxhaven&amp;quot; unter den einschränkenden Bedingungen der damaligen Besatzungsmächte gebaut ' worden. Von den 34 genehmigten Neubauten waren fünf für die Cuxhavener Reedereiabteilung der „Nordsee&amp;quot; AG bestimmt und ein Schiff (FD „Alte Liebe&amp;quot;) für die Deutsche Heringsfischerei GmbH, Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Stapellaufes erhielt der Neubau 335 der Unterweserwerft in Bremerhaven am 17. Februar 1949 den Namen „Cuxhaven&amp;quot; (NC 371). Taufpate war der damalige Oberbürgermeister [[Olfers, Karl|Karl Olfers]]. Der FD „Cuxhaven&amp;quot; war mit 387 BRT vermessen und 43,82 Meter lang. Angetrieben wurde der Dampfer durch eine Dreifach-Expansionsmaschine von 600 PS. Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit wurde die Maschine im Mai 1950, nach Fortfall der alliierten Beschränkungen, mit einer Abdampfturbine nachgerüstet. Dadurch stieg die Maschinenleistung auf 750 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Führung von Kapitän [[Schmick, Gustav |Schmick]] lief FD „Cuxhaven&amp;quot; am [[21. Mai]] [[1949]] zur ersten Fangreise nach der Bäreninsel aus. Von Anfang an gehörte die „Cuxhaven&amp;quot; zu den erfolgreichsten Einheitsschiffen. Besonders unter Kapitän Gosch, der im Juni 1951 das Kommando übernahm, wurden wiederholt Jahresergebnisse von über einer Million DM erzielt. Das offizielle Fassungsvermögen von 3500 Korb wurde dabei oft, hauptsächlich in der Heringssaison, weit überschritten. Wenn die „Cuxhaven&amp;quot; auch meistens den hiesigen Markt belieferte, so erschien das Schiff doch häufig auch an den Märkten von Bremerhaven und Altona. Einige Male löschte der Dampfer seinen Fang auch in dem englischen Hafen Grimsby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[24. November]] [[1960]] wurde FD „Cuxhaven&amp;quot; in „Kugelbake&amp;quot; umbenannt, denn die siebte „Cuxhaven&amp;quot; ging bereits ihrer Fertigstellung entgegen. Ein Jahr ist das Schiff noch unter dem neuen Namen gefahren. Die Uhr für die Einheitsschiffe war jedoch bereits abgelaufen. Wegen ihrer geringen Größe für die Fernfischerei nicht geeignet, wurden sie zunehmend unrentabel. Auch die „Kugelbake&amp;quot; war nicht mehr wirtschaftlich einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 wurden in 19 Reisen 31.466 Korb gefangen und dafür nur 585.577 DM brutto erlöst. Die letzte Fangreise vom 5. bis 20. Dezember 1961 aus dem Ärmelkanal brachte nur 648 Korb und einen Erlös von 10.613 DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihres an sich guten schiffbaulichen Zustandes wurde die „Kugelbake&amp;quot; aus der Fahrt gezogen und im hintersten Winkel des Fischereihafens aufgelegt. Dort lagen bereits seit mehreren Monaten die fünf anderen Cuxhavener Einheitsschiffe. Dazu gesellten sich kurze Zeit später noch die Fischdampfer „Göttingen&amp;quot; und „Teutonia&amp;quot;. Ältere Cuxhavener werden sich noch an den traurigen Abschied erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[20. Juli]] [[1962]] wurde die „Kugelbake&amp;quot; dann für 29.500 DM an die Firma Eisen und Metall in Bremerhaven zum Abbruch verkauft. Der Bund zahlte dazu eine Abwrackprämie von 154.000 DM. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlepp von „Taucher O. Wulf IV&amp;quot; trat die „Kugelbake&amp;quot; ex „Cuxhaven&amp;quot; am [[2. September]] [[1962]] ihre letzte Reise nach Bremerhaven an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (VII)==&lt;br /&gt;
Am [[12. Januar]] [[1961]] lieferte die Rickmerswerft den Neubau 314 an die „Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei GmbH in Cuxhaven. Das 936 BRT große Schiff war kurz zuvor von [[Olfers, Karl|Karl Olfers]] auf den Namen „Cuxhaven&amp;quot; getauft worden. Das Fischereikennzeichen lautete NC 451. FMS „Cuxhaven&amp;quot; war nach der „Hessen&amp;quot; (Cuxhavener Hochseefischerei GmbH) der zweite Heckfänger der hiesigen Flotte und als sogenannter Teilfroster konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antrieb bestand aus einer Maybach-Motorenanlage von 1850 PS. FMS „Cuxhaven&amp;quot; wurde zunächst von Kapitän Wilhelm von Staden geführt, der bereits von den Fischdampfern „Germania&amp;quot; und „Otto F.C. Bertram&amp;quot; her als erfolgreicher Kapitän bekannt war. Später übernahm Kapitän Aldag das Kommando bis zur Außerdienststellung. Im Dezember 1979 verkaufte die „Nordsee&amp;quot; die „Cuxhaven&amp;quot; zum Abbruch nach Spanien. Mit eigener Kraft trat das Schiff seine letzte Reise mit dem im Schlepp befindlichen FMS „Bremerhaven&amp;quot; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Kokot, Dieter |Dieter Kokot]], Cux-Journal 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<title>Schmick, Gustav</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gustav Schmick''' (* [[6. Juli]] [[1889]] in Labiau&amp;lt;ref&amp;gt;Labiau: seit 1946 Polessk im Oblast Kaliningrad/Russland&amp;lt;/ref&amp;gt;/Ostpreußen; †&amp;amp;nbsp; im März [[1973]]) fuhr viele Jahre von Cuxhaven aus für die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] und als Kapitän für die [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] GmbH zur See. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Schmick kam 1914 vom im Verlust geratenen Fischdampfer (FD) '''CAROLINE KÖHNE PG 172'''&amp;lt;ref&amp;gt;CAROLINE KÖHNE: 1912 gebaut; von 1912 bis 1914 bei der Reederei Erdmann Lefke Cuxhaven/Wulsdorf/Geestemünde/Wesermünde; geriet durch Eispressung bei Island in Verlust&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Cuxhaven. Am 1. April 1914 trat er zusammen mit dem Kapitän [[Tancré, Otto |Otto Tancré]] seinen Dienst auf dem FD '''FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT HC 48'''&amp;lt;ref&amp;gt;FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT: 1914 gebaut; von 1914 bis 1927 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG&amp;lt;/ref&amp;gt; an. Er war dort I. Steuermann. Ab August 1914 diente er bei der Kaiserlichen Marine. Seine Tätigkeit als I. Steuermann nahm er am 19. Mai 1919 wieder auf. Im April 1920 übernahm er das Kommando über den FD '''SENATOR SCHRÖDER HC 65'''&amp;lt;reF&amp;gt;SENATOR SCHRÖDER: 1917 gebaut; von 1919 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; zwischenzeitlich (1920) nach Murmansk/Russische Sowjetrepublik entführt; von 1929 bis 1941 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; ab 1933 Fischereikennung PC 65&amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend über weitere Fischereidampfer. Kapitän Schmick stellte mehrere Schiffe in Dienst: 1930 FD '''AUGUST WRIEDT HC 204'''&amp;lt;ref&amp;gt;AUGUST WRIEDT: 1930 gebaut; von 1930 bis 1944 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; 1933 in '''PREUSSEN PC 204''' umbenannt&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1936 FD '''POMMERN PC 295'''&amp;lt;ref&amp;gt;POMMERN: 1936 gebaut; von 1936 bis 1944 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1938 FD '''ÖSTERREICH PC 305'''&amp;lt;ref&amp;gt;ÖSTERREICH: 1937 gebaut; von 1937 bis 1940 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Zweiten Weltkrieges war Gustav Schmick weiter in der Fischerei tätig. Er fuhr ab 1945 auf der '''ERNST FLOHR PC 329'''&amp;lt;ref&amp;gt;ERNST FLOHR: 1936 gebaut; bei der Deutschen Heringsfischerei GmbH mit der Fischereikennung ON 169; von 1938 bis 1954 durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert --&amp;gt; Fischereikennung PC 329 bzw. ab 1949 NC 329&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf weiteren Schiffen der Cuxhavener Flotte. Am [[21. Mai]] [[1949]] übernahm er das Kommando über den Neubau '''[[FD Cuxhaven |CUXHAVEN]]''' (VI) mit der Fischereikennung NC 371. Zum Jahresende 1951 stellte er das Fischereimotorschiff (FMS) '''HEIDELBERG NC 397'''&amp;lt;ref&amp;gt;HEIDELBERG: 1951 gebaut; von 1951 bis 1964 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in Dienst. Die FMS HEIDELBERG unternahm zusammen mit der FMS '''BONN'''&amp;lt;ref&amp;gt;BONN: 1950/1951 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot; in Dienst gestellt&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem FD '''MARTIN MEWES HH 292'''&amp;lt;ref&amp;gt;MARIN MEWES: 1944 als U-Bootjäger konstruiert --&amp;gt; unvollendet; 1949 als Fischdampfer fertiggestellt; von 1949 bis 1956 bei der Finkenwärder Hochseefischerei Hamburg/Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmalig nach dem Krieg Versuchsreisen nach Westgrönland zur Erkundung der Schleppnetzfischerei. Bis zu seiner Pensionierung 1954 blieb er dort Kapitän. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Schmick wurde 1954 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder '''Richard Schmick''' war ebenfalls viele Jahre Kapitän in Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>14. März</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag März}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 73. (in Schaltjahren 74.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 292 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1950]]:''' Der [[Meinkenkai]] erhält seinen Namen.&lt;br /&gt;
* '''[[2016]]:''' Die '''Fleischerei Spechtmeyer''' in der [[Südersteinstraße]] wird aus Altersgründen geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* '''[[1946]]:''' [[Kokot, Dieter |Dieter Kokot]] in Dänemark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[1956]]:''' [[Tancré, Otto |Otto Tancré]], Kapitän&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=14._März&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:März|314]]&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{1800er}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr '''1878''' in und um Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse==&lt;br /&gt;
* '''[[27. April]]:''' Einweihung der [[Deichschule]] an der [[Deichstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* '''[[18. Januar]]:''' [[Wiemann, Ernst|Ernst Wiemann]] in Altona&lt;br /&gt;
* '''[[21. Januar]]:''' [[Steinmetz, Achmet|Achmet Steinmetz]] in [[Groden(Ortsteil)|Groden]]&lt;br /&gt;
* '''[[19. Juni]]:'''     [[Honnef, Hermann|Herrmann Honnef]], Windenergie-Pionier&lt;br /&gt;
* '''im August''': [[Tancré, Otto |Otto Tancré]] in Grimme/Uckermark&lt;br /&gt;
* '''[[12. Dezember]]:''' [[Strauch, Franz|Franz Strauch]] in Keskastel/Unterelsass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-----------&lt;br /&gt;
[[Cuxhavener Zeitleiste|Zeitleiste]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Tancré, Otto</title>
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&lt;div&gt;'''Otto Tancré''' (* im August [[1878]] in Grimme&amp;lt;ref&amp;gt;Grimme: 6 km vom Zentrum Brüssows entfernt; später nach Brüssow eingemeindet; im Landkreis Uckermark&amp;lt;/ref&amp;gt;/Uckermark; †&amp;amp;nbsp; [[14. März]] [[1956]] in Cuxhaven) fuhr viele Jahre als Kapitän von Cuxhaven aus zur Hochseefischerei. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Otto Tancré bereits einige Jahre bei Reedereien der Weser ([[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei |&amp;quot;Nordsee&amp;quot;]] und Nordstern AG) als Kapitän eingesetzt wurde und sein vorheriges Schiff ('''CAROLINE KÖHNE PG 172'''&amp;lt;ref&amp;gt;CAROLINE KÖHNE: 1912 gebaut; von 1912 bis 1914 bei der Reederei Erdmann Lefke Cuxhaven/Wulsdorf/Geestemünde/Wesermünde; geriet durch Eispressung bei Island in Verlust&amp;lt;/ref&amp;gt;) im Januar 1914 verloren hatte, kam er zusammen mit seinem I. Steuermann [[Schmick, Gustav |Gustav Schmick]] zur [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]]. Sie traten am 1. April 1914 ihren Dienst auf dem Fischereidampfer (FD) '''FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT HC 48'''&amp;lt;ref&amp;gt;FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT: 1914 gebaut; von 1914 bis 1927 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG&amp;lt;/ref&amp;gt; in Cuxhaven an. Der Kriegsbeginn überraschte die Crew in einem kleinen Hafen des Pentland Firth&amp;lt;ref&amp;gt;Pentland Firth: Sund zwischen dem schottischen Festland und Orkney&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der Nacht entkamen sie heimlich und brachten das Schiff sicher nach Deutschland. Otto Tancré fuhr bis Dezember 1914 noch auf einigen anderen Schiffen, 1915 kurzzeitig auf dem Bremerhavener FD '''PRANGENHOF'''&amp;lt;ref&amp;gt;PRANGENHOF: 1902 gebaut; bei der Hochseefischerei J. Wieting AG Wesermünde bzw. Bremerhaven; durch Kriegseinwirkungen 1916 vor Heist (jetzt Knokke-Heist)/Belgien gestrandet&amp;lt;/ref&amp;gt; und nahm im Juni 1919 seinen Dienst in Cuxhaven wieder auf. Er hatte u. a. das Kommando auf der '''NEUFUNDLAND HC 106'''&amp;lt;ref&amp;gt;NEUFUNDLAND: 1923 gebaut; von 1923 bis 1927 bei der Deutschen Seefischerei AG Cuxhaven (DSAG); von 1927 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1939 bis 1942 bei der Kriegsmarine; von 1942 bis Anfang 1944 wieder unter Kapitän Tancré; 1944 nach Umbau als Vorpostenboot V 1106 der Kriegsmarine; sank am 12. Februar 1944 nach Minentreffer auf der Elbe bei Otterndorf&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1924 bis November 1925, bevor Kapitän [[Alexander, Karl |Alexander]] das Schiff übernahm. Kapitän Tancré führte noch weitere Cuxhavener Fischdampfer, beispielsweise 1930 die '''HERMANN FRIEDRICH SCHRÖDER HC 225'''&amp;lt;ref&amp;gt;HERMANN FRIEDRICH SCHRÖDER: 1930 gebaut; von 1930 bis 1940 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; 1933 in '''BAYERN PC 225''' umbenannt&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1938 die '''STEIERMARK PC 313'''&amp;lt;ref&amp;gt;STEIERMARK: 1938 gebaut; von 1938 bis 1940 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, während des Zweiten Weltkrieges u. a. die '''CLAUS BOLTEN PC 186'''&amp;lt;ref&amp;gt;CLAUS BOLTEN: 1926 gebaut; von 1926 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1944 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; bis 1933 mit der Fischereikennung HC 186&amp;lt;/ref&amp;gt;, die '''BEUTHEN PC 114'''&amp;lt;ref&amp;gt;BEUTHEN: 1921 gebaut; als '''OCHSENWÄRDER HC 114''' in Dienst gestellt; 1929 in BEUTHEN umbenannt; von 1929 bis 1942 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; ab 1933 mit der Fischereikennung PC 114&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 1942 bis Anfang 1944 die '''NEUFUNDLAND PC 106''' sowie den Kühltransporter '''EISMEER'''. Auf dem FD '''MARIE PC 248'''&amp;lt;ref&amp;gt;MARIE: 1920 gebaut; bei der HANSA Hochseefischerei AG; von 1931 bis 1933 von der &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert; von 1933 bis 1954 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; Fischereikennung --&amp;gt; bis 1933 HC 248, --&amp;gt; von 1933 bis 1949 PC 248, --&amp;gt; ab 1949 NC 248&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte er bis 1946 das Kommando. Wenige Jahre später fuhr [[Jakobeit, Walter |Walter Jakobeit]] mit diesem Schiff. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitän Tancré ging am 30. April 1946 in den Ruhestand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
* Fischdampfer &amp;quot;Neufundland&amp;quot; stammte aus Cuxhaven. Schiff zählte um 1923 mit zu den größten Fischereifahrzeugen - [[Kokot, Dieter]] - Bremerhaven: Niederdeutsches Heimatblatt - September 2011 - S. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Personen(Chronik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{1900er}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid #cc0033;background-color:#fffdf5;&amp;quot; align=center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1986]] ◄ [[1987]] ◄ [[1988]] ◄ [[1989]] ◄ [[1990]] ◄◄  '''1991''' ►► [[1992]] ► [[1993]] ► [[1994]] ► [[1995]] ► [[1996]]    &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr '''1991''' in und um Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse==&lt;br /&gt;
* '''[[2. Juni]]:''' Letzter Halt eines Zuges im [[Bahnhof Altenbruch]]&lt;br /&gt;
* '''[[9. Juli]]:''' Großbrand in den Fischhallen [[Halle IV|IV]] und [[Halle V|V]]&lt;br /&gt;
* '''[[10. September]]:''' Grundsteinlegung für den Neubau der [[Stadtbibliothek]] /LZB&lt;br /&gt;
* '''[[20. September]]:''' Der Marinestützpunkt Cuxhaven wird endgültig aufgelöst&lt;br /&gt;
* '''[[1. Oktober]]:''' Gründung der Nationalparkverwaltung [[Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer]].&lt;br /&gt;
* '''[[17. Oktober]]:'''  Eröffnung des [[Aeronauticum|„Marine-Luftschiff-Museum  Nordholz - Aeronauticum“]] in vier Räumen&lt;br /&gt;
* Der [[Cuxhavener Kunstverein]] wurde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[24. September]]:''' [[Ahlf, Karl|Karl Ahlf]] in [[Altenwalde]]&lt;br /&gt;
* '''[[11. Dezember]]:''' [[Retzlaff, Hans|Hans Retzlaff]] in [[Sahlenburg]]&lt;br /&gt;
* Kapitän [[Stahl, Ernst |Ernst Stahl]] in Cuxhaven  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-----------&lt;br /&gt;
[[Cuxhavener Zeitleiste|Zeitleiste]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Stahl, Ernst</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ernst Stahl''' (* [[7. Dezember]] [[1924]] in Thomsdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Thomsdorf: im Kreis Heiligenbeil (russisch: Mamonovo) im heutigen russischen Oblast Kaliningrad - nahe der heutigen russisch-polnischen Staatsgrenze; vermutlich nicht mehr besiedelt&amp;lt;/ref&amp;gt;; †&amp;amp;nbsp; im Jahr [[1991]] in Cuxhaven) fuhr für die [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] GmbH als Kapitän zur See. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Stahl kam 1947 als Matrose an Bord seines ersten Cuxhavener Fischdampfers (FD): '''STECKELHÖRN PC 102'''&amp;lt;ref&amp;gt;STECKELHÖRN: 1922 gebaut; von 1922 bis 1927 bei der Deutschen Seefischerei AG Cuxhaven (DSAG); von 1927 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1950 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; Fischereikennung --&amp;gt; bis 1933 HC 102, ab 1949 NC 102&amp;lt;/ref&amp;gt;. Danach arbeitete er auch auf anderen Schiffen als Matrose. Er besuchte Anfang 1949  die Seefahrtschule, erwarb das Steuermannspatent und fuhr als II. Steuermann bzw. vertretungsweise als I. Steuermann von Cuxhaven aus auf mehreren Schiffen der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;. Ernst Stahl erwarb 1951 das Kapitänspatent. Er wurde mehrere Jahre lang als I. Steuermann eingesetzt. Vertretungsweise als Kapitän war er auf der '''FREIBURG I. BR. NC 382'''&amp;lt;ref&amp;gt;FREIBURG I. BR.: 1950 gebaut; von 1950 bis 1963 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf der '''STUTTGART HH 310'''&amp;lt;ref&amp;gt;STUTTGART: 1953 gebaut; von 1953 bis 1969 bei der Deutschen Heringsfischerei GmbH - in dieser Zeit von Cuxhaven aus für die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf der '''ULM NC 427'''&amp;lt;ref&amp;gt;ULM: 1942 gebaut; von 1956 bis 1960 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde 1956 endgültig zum Kapitän auf dem FD '''FRIEDRICHSHAFEN NC 422'''&amp;lt;ref&amp;gt;FRIEDRICHSHAFEN: 1944 gebaut; von 1956 bis 1963 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; befördert. Abschließend hatte er das Kommando auf der '''ALEMANNIA NC 435'''&amp;lt;ref&amp;gt;ALEMANNIA: 1954 gebaut; erster deutscher FD-Neubau mit Ölfeuerung; Nordatlantische Hochseefischerei Cuxhaven; von 1959 bis 1968 durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf der '''DUISBURG NC 400'''&amp;lt;ref&amp;gt;DUISBURG: 1952 gebaut; von 1952 bis 1966 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 1960 auf der '''HAGEN NC 444'''&amp;lt;ref&amp;gt;HAGEN: 1960 gebaut; von 1960 bis 1978 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 1965 auf der '''ERLANGEN'''&amp;lt;ref&amp;gt;Das Fischereimotorschiff ERLANGEN wurde 1965 in Dienst gestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab August 1968 auf der '''ÖSTERREICH NC 102'''&amp;lt;ref&amp;gt;ÖSTERREICH: 1968 gebaut; Deutsche Heringsfischerei GmbH Cuxhaven; von 1975 bis 1981 durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert&amp;lt;/ref&amp;gt; und ebenfalls erfolgreich von 1973 bis 1974 auf dem Fischereimotorschiff '''[[FMS &amp;quot;Kiel&amp;quot; |KIEL NC 105]]'''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1975 schied Kapitän Stahl bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot; aus und arbeitete weiterhin in der Hochseefischerei: Reederei Julius Pickenpack&amp;lt;ref&amp;gt;Reederei Julius Pickenpack: 1906 gegründet&amp;lt;/ref&amp;gt; Hamburg-Altona.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Personen(Chronik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>1. April</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag April}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 91. Tag des Jahres (in Schaltjahren der 92). Damit sind es noch 274 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1316]]:''' Hamburg schließt einen Vertrag mit dem Land Wursten zum Schutze und zur Verteidigung des Turmes auf der Insel [[Neuwerk]].&lt;br /&gt;
* '''[[1852]]:''' Beginn einer regelmäßigen Fahrpost von [[Ritzebüttel]] nach Stade und nach Dorum&lt;br /&gt;
* '''[[1881]]:''' Umorganisation des Schulwesens: Beide [[Höhere Töchterschule]]n wurden in die Gemeindeschule eingegliedert.&lt;br /&gt;
* '''[[1889]]:''' Eröffnung der '''Höheren Staatsschule''' an der [[Abendrothstraße]]&lt;br /&gt;
* '''[[1893]]:''' Umstellung aller [[Normaluhr|öffentlichen Uhren]] auf Mitteleuropäische Zeit. Dazu wird die Cuxhavener Ortszeit um 25 Minuten und 10 Sekunden zurückgestellt.&lt;br /&gt;
* '''[[1905]]:''' Stationierung der 1. deutschen Minendivision und der 1. Torpedoboote in [[Cuxhaven]] - z. B. Zuordnung des Torpedobootes &amp;quot;[[Minensuchboote von 1905 bis 1922 |S 30]]&amp;quot; zur Minenkompanie [[Cuxhaven als Garnisonstadt |Cuxhaven]]&lt;br /&gt;
* '''[[1921]]:''' Einrichtung einer Personenfähre an der [[Fährstraße]]&lt;br /&gt;
* '''[[1922]]:''' [[Kamp, Friedrich|Friedrich Kamp]] eröffnet in [[Duhnen]] sein &amp;quot;[[Strandhotel Duhnen|Strandhotel]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* '''[[1924]]:''' Aus der Staatlichen Fischerei-Inspektion Cuxhaven wird die [[Seefischmarkt |&amp;quot;Fischmarkt Cuxhaven G.m.b.H.&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
* '''[[1937]]:''' [[Holte-Spangen]] wird dem Landkreis Hadeln als eigenständige Gemeinde zugeordnet.&lt;br /&gt;
* '''[[1940]]:''' Indienststellung der [[Minensuch- und Räumboote im Zweiten Weltkrieg |3. Minensuchflottille]]&lt;br /&gt;
* '''[[1947]]:''' Die [[Fischmehlfabrik |Fischmehlproduktion]] der [[Deutsche Fischmehlfabrik Lohmann &amp;amp; Co. |Deutschen Fischmehlfabrik Lohmann &amp;amp; Co.]] lief nach einer Unterbrechung von acht Jahren wieder an. &lt;br /&gt;
* '''[[1949]]:''' Inbetriebnahme der größten deutschen [[Heringshalle]]&lt;br /&gt;
* '''[[1960]]:''' Das [[Elbe-Fähre|Elbe-Fährschiff]] &amp;quot;Wiking&amp;quot; nimmt seinen Dienst auf.&lt;br /&gt;
* '''[[1961]]:''' Der über 100 m hohe Fernmeldeturm auf der [[Holter Höhe]] nimmt den Betrieb für den Seefunkdienst ( [[Elbe-Weser Radio]] ) und den Richtfunkdienst auf.&lt;br /&gt;
* '''[[1963]]:''' Der Fernmeldeturm auf der [[Holter Höhe]] übernimmt die Übertragung des ZDF.&lt;br /&gt;
* '''[[1967]]:''' Das [[Freibad Stickenbüttel]] wird wegen Baufälligkeit geschlossen&lt;br /&gt;
* '''[[2002]]:''' Das Seehospital [[Nordheimstiftung]] wird an die Helios-Klinken-Gruppe übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=1._April&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:April|401]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>1924</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{1900er}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr '''1924''' in und um Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse==&lt;br /&gt;
* '''[[21. Februar]]:''' Erster Rundfunkempfang in Cuxhaven in [[Dölles Hotel]]&lt;br /&gt;
* '''[[2. März]]''': Grundsteinlegung für die Essigfabrik [[Johs. Oswaldowski]] an der [[Neufelder Straße]]&lt;br /&gt;
* '''[[1. April]]:''' Aus der Staatlichen Fischerei-Inspektion Cuxhaven wird die [[Seefischmarkt |&amp;quot;Fischmarkt Cuxhaven G.m.b.H.&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
* '''[[1. August]]:''' Gründung des Sportclubs &amp;quot;Schwarz-Weiß&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Borrmann, Daten zur Geschichte der Stadt Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''[[30. August]]:''' Der Schützenverein Altenwalde wird gegründet.&lt;br /&gt;
* '''[[21. Oktober]]:''' Einweihung des [[Leuchtturmweg#Bebauung|Lotsenhauses]] am [[Leuchtturmweg]] 5&lt;br /&gt;
* '''[[14. November]]:''' Der Fahrgastdampfer &amp;quot;[[SILVANA (Schiff) |SILVANA]]&amp;quot; wurde zum Abwracken verkauft.&lt;br /&gt;
* '''[[12. Dezember]]:''' Erster Besichtigungstag zur Eröffnung der Essigfabrik [[Johs. Oswaldowski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* '''[[11. Februar]]:''' Hans-Georg Dühring, langjähriger Direktor der Süderwischschule&lt;br /&gt;
* '''[[3. März]]:''' [[Jürgens, Hans Peter|Hans-Peter Jürgens]] in Cuxhaven&lt;br /&gt;
* '''[[7. Dezember]]:''' [[Stahl, Ernst |Ernst Stahl]] in Thomsdorf/Ostpreußen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[2. März]]:''' [[Johs. Oswaldowski |Johannes Oswaldowski]]&lt;br /&gt;
* '''[[2. Juni]]:''' [[Kallmorgen, Friedrich|Friedrich Kallmorgen]] in Grötzingen bei Karlsruhe (siehe [[Malerkolonie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
* [[Sahlenburg]] wird an das Hamburgische Elektrizitätswerk, Betrieb Cuxhaven, angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-----------&lt;br /&gt;
[[Cuxhavener Zeitleiste|Zeitleiste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Seefischmarkt&amp;diff=57534</id>
		<title>Seefischmarkt</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei: Am Seefischmarkt PB035387.jpg |thumb|right| Straßenschild (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Halle IX 04316.jpg |thumb|right| Logo Seefischmarkt (2017)]]&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 2005 gab es einen Seefischmarkt mit Fischauktionen in Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl erste Versuch in Cuxhaven einen Seefischmarkt ins Leben zu rufen, erfolgte im April 1891 von den Fischhändlern [[Dohrmann, Ludwig Robert |Robert Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und August Kempe. Nach Indienststellung des Fischdampfers [[FD Cuxhaven |CUXHAVEN (I)]] SD 6 erfolgte die erste Fischauktion am [[25. September]] [[1891]], bei der 5 t Fisch verkauft wurden. Innerhalb kurzer Zeit zeigte sich, dass diese Unternehmung mit nur einem Fischdampfer nicht ausreichend erfolgreich war. Am 2. Februar 1892 wurde die CUXHAVEN SD 6 verkauft. Die erste Fischauktionshalle ist 1899 am Südende des [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] errichtet worden. Gustav Platzmann vom St.-Pauli-Fischmarkt war dort der erste Auktionator. Auf Initiative des Fischwissenschaftlers [[Lübbert, Hans Julius|Hans Lübbert]] und der Fürsprache des Rechtsanwaltes Dr. Guido Möring&amp;lt;ref&amp;gt;Guido Möhring: Mitglied des Deutschen Seefischerei-Vereins und Gründer des Hamburger Fischereivereins&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Oberregierungsrates Dr. [[Herwig, Walther |Walther Herwig]] wurden 1903 und 1904 Anstrengungen unternommen, um in Cuxhaven eine Fischdampferreederei und einen Seefischmarkt zu gründen. Einflussreiche Persönlichkeiten in Hamburg sperrten sich gegen dieses Projekt. Das notwendige Kapital in Höhe von 3,5 Millionen Mark wurde nicht erbracht. Die drei Herren gaben nicht auf. 1905 wurde Hans Lübbert Hamburger Fischmarktdirektor. [[Ballin, Albert |Albert Ballin]], Generaldirektor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) |Hamburg-Amerika-Linie]], hatte zuvor in Cuxhaven neue Abfertigungshallen ([[HAPAG-Hallen]]) für die Passagierschifffahrt und weitere Hafenbauprojekte unterstützt. Jetzt teilte er dem Hamburger Senat mit, dass er eine Cuxhavener Hochseefischerei-Gesellschaft gründen wolle. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte 1907 1,5 Millionen Mark für den Ausbau des kleinen [[Alter Fischereihafen |Fischereihafens]] mit Fischmarktanlagen. Mit dem Startkapital, das im Wesentlichen vom Hamburger Bankier Warburg, der Vereinsbank und von Albert Ballin kam, wurde am [[12. Februar]] [[1908]] die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] gegründet. Die Reederei erwarb 11 Schiffe. Die [[Halle I |Hallen I]] und [[Halle II |II]] sowie die Fischmarktanlage wurden errichtet. Am [[23. Februar]] [[1908]] fand die feierliche Eröffnung statt. Senator [[O'Swald, Henry |O'swald]] hielt die Festrede. [[Duge, Friedrich Wilhelm Johann | Friedrich Duge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Duge war vorher Direktor des Geestemünder Fischmarktes.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Leiter der &amp;quot;Staatlichen Fischereiinspektion Cuxhaven&amp;quot;. [[Lührs, Jakob |Jacob Lührs]] war seitdem als Halleninspektor (Hallenmeister) am Seefischmarkt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seefischmarktleiter bzw. Direktoren&amp;lt;ref&amp;gt;Mit der Umfirmierung des Seefischmarktes wurden die leitenden Personen ab 1924 Direktoren.&amp;lt;/ref&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Zeitraum&lt;br /&gt;
!Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1908-1919&lt;br /&gt;
|Friedrich Wilhelm Johann Duge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919-1937&lt;br /&gt;
|[[Meinken, Johann |Johann Meinken]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937-1947&lt;br /&gt;
|Hans Schultze und Ernst Ulrich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1940-1947&lt;br /&gt;
|Gustav Schmidt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947-1961&lt;br /&gt;
|Hans Schultze und Adolf Hahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1958-1967&lt;br /&gt;
|Heinz Diestel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967-1984&lt;br /&gt;
|Dr. Michael Hauke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1975-1987&lt;br /&gt;
|Franz Ewald Wilhelm Bullmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1984-1993&lt;br /&gt;
|Dr. Bruno Peschau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987-1997&lt;br /&gt;
|Rudolf Meiboom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997-2002&lt;br /&gt;
|Wolfgang Berger&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag erfolgten die erste Fischauktion mit dem Verkauf von 32 t Fisch und die Inbetriebnahme der Verladeeinrichtung des [[Fischversandbahnhof]]s. In den ersten zehn Monaten hatten 270 Fischdampfer, 686 besegelte Schiffe der Hochseefischerei und über 4.000 Küstenfischereifahrzeuge ihre Fänge an der neuen Anlage gelöscht: 3.400 t Fisch. 1913 waren es 11.000 t. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg wurden viele Fischereifahrzeuge als Kriegsfischkutter eingezogen. Nach dem Krieg gab es zuerst nur zwei Fischdampfer. Erst ab dem 4. August 1919 fanden wieder Fischauktionen statt. Im Herbst 1919 gab es 27 Fischereifahrzeuge. 20.000 t wurden 1920 angelandet. Am [[28. Juli]] [[1925]] fand die erste Fischmarktführung statt. Über 100 Schiffe landeten ihre Fänge im gleichen Jahr in Cuxhaven an. In der Nachkriegszeit wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut. Hamburg stellte 48 Millionen Mark zur Verfügung. 1921 waren der [[Alter Fischereihafen |Fischereihafen]] um einen Kilometer nach Süden erweitert sowie die [[Halle III |Hallen III]] und [[Halle IV |IV]] errichtet worden. Die [[Halle V |Hallen V]] und [[Halle VI |VI]] folgten ein Jahr später. Außerdem entstand ein neues [[Eiswerk]] an der [[Neufelder Straße]]. Weitere Schritte waren der Umbau des Fischversandbahnhofs und die Errichtung einer [[Nordseekai |Kaimauer]] aus Stahlbeton an der Westseite des Hafenbeckens. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1923 stand der Seefischmarkt unter staatlicher Regie. Ab dem [[1. April]] [[1924]] wurde er in Form einer Gesellschaft, der Fischmarkt Cuxhaven GmbH weitergeführt. Der bisherige Seefischmarktleiter, [[Meinken, Johann |Johann Meinken]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Meinken war in Cuxhaven bis 1937 tätig. Von 1938 bis 1941 führte er die Hamburg-Altonaer Fischmärkte als Direktor.&amp;lt;/ref&amp;gt; war nun Direktor. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1927 wurde in Cuxhaven ungefähr halb so viel Fisch angelandet wie in Wesermünde/Bremerhaven. In Hamburg lag die Fischmenge ähnlich wie in Cuxhaven. 61.500 t sind 1930 angelandet worden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit den zunehmenden Fischanlandungen ergriff man mehrere Maßnahmen zur Förderung des Fischabsatzes. Es entstanden ein eigener Verlag und eine eigene PR-Abteilung (damals &amp;quot;Propaganda-Abteilung&amp;quot; genannt). Lehr- und Anschauungsmaterial für Schulen und andere Bildungseinrichtungen wurde hergestellt. In Hausfrauen- und Bildungsvereinen fanden Filmvorträge und praktische Seefisch-Kochvorführungen statt. Es gab auch Ausbildungskurse für die Zubereitung von Seefisch. Hierzu kamen Personen aus allen Teilen Deutschlands. Im Anbau der Packhalle VII (heute [[Halle VIII]]) wurde extra eine Lehrküche errichtet. Außerdem half die PR-Abteilung Interessenten bei der Neueinrichtung von Fischgeschäften und von Fischbratküchen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Verarbeitung der Reste und der bei Auktionen nicht verkauften Fische entstanden [[Fischmehlfabrik]]en: die [[Deutsche Fischmehlfabrik Lohmann &amp;amp; Co.]] und Cufida. Täglich wurden 40 t bis 50 t Fischabfälle verarbeitet. Es entstanden 12 t bis 13 t Fischmehl pro Tag sowie Tran (Fischöl). Eine weitere Fischmehlfabrik wurde in [[Oxstedt]] errichtet. 1938 kam noch die Fischmehlfabrik [[Hussmann &amp;amp; Hahn]] hinzu. Die Cuxhavener Krabbenverwertungsgesellschaft produzierte täglich bis zu 5 t getrocknete und gemahlene Nordsee-Garnelen, die als Beimengung zum Hühnerfutter verwendet wurden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren entstanden weitere Neubauten: 1931 die [[Halle VII]] und 1935 ein neuer [[Fischversandbahnhof]] sowie die [[Halle VIII]]. Der alte Fischversandbahnhof in der [[Präsident-Herwig-Straße]] wurde noch 1935 zu einer [[Heringssalzerei]] umgebaut. Die neuen Hallen lagen jenseits des Fischereihafens. Man plante 1935 einen [[Neuer Fischereihafen |neuen Fischereihafen]] parallel zur Neufelder Straße. Der erste Teil war 1939 fertiggestellt mit den Abmessungen 400 m Länge, 100 m Breite und einer Tiefe von 6,5 m bei Normalniedrigwasser. Im selben Jahr kam noch die [[Halle IX]] mit einer Länge von 250 m und einer Breite von 50 m hinzu. Sie wurde gleich von der Kriegsmarine und nach dem Krieg von Einheiten der britischen Besatzungstruppen genutzt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Johann Meinken wurde der Cuxhavener Seefischmarkt der zweitgrößte in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Umsätze des Seefischmarktes'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Fisch/t&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Der Fischmarkt Cuxhaven - Wilhelm Heidsiek Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Fisch/t&amp;lt;ref&amp;gt;aus: Zur Geschichte der Fischmehlfabiken in Cuxhaven - Quellenangabe: Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft in Hamburg, Band 81, 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Reichsmark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1908&lt;br /&gt;
|4.200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|793.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1909&lt;br /&gt;
|6.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.238.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910&lt;br /&gt;
|6.700&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.542.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1911&lt;br /&gt;
|8.200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.863.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1912&lt;br /&gt;
|10.400&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|2.539.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1913&lt;br /&gt;
|12.900&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3.034.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1914&lt;br /&gt;
|9.800&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.842.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1915&lt;br /&gt;
|1.300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|1916&lt;br /&gt;
|4.400&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3.287.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1917&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|1.326.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1918&lt;br /&gt;
|5.700&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3.813.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919&lt;br /&gt;
|13.100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|19.484.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1920&lt;br /&gt;
|22.700&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|75.592.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921&lt;br /&gt;
|24.100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|78.655.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1922&lt;br /&gt;
|28.600&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.296.292.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1923&lt;br /&gt;
|35.500&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1.462.000 Billionen Papiermark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1924&lt;br /&gt;
|52.300&lt;br /&gt;
|36.000&lt;br /&gt;
|10.183.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925&lt;br /&gt;
|41.600&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|9.145.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1926&lt;br /&gt;
|51.300&lt;br /&gt;
|43.000&lt;br /&gt;
|10.282.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1927&lt;br /&gt;
|56.100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|11.225.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1928&lt;br /&gt;
|63.500&lt;br /&gt;
|51.000&lt;br /&gt;
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|61.000&lt;br /&gt;
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|1932&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|73.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1934&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|64.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1936&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|107.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|118.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1938&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|139.000&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges bestand der Fischfang hauptsächlich aus Kutterfischerei im Küstenraum. Von über 400 Schiffen der deutschen Fischdampferflotte gingen zwischen 1939 und 1945 über 150 Einheiten verloren. Nach dem Krieg standen den Reedereien noch 40 ihrer alten Schiffe zur Verfügung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzmärkte der Nachkriegszeit mit der &amp;quot;Zigarettenwährung&amp;quot; sind allgemein bekannt. Die &amp;quot;Salzheringswährung&amp;quot; an der Küste in den Jahren 1945 bis 1948&amp;lt;ref&amp;gt;Am 20. Juni 1948 gab es in der Trizone eine Währungsreform.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist wenigeren Personen geläufig. Ein Hering hatte einen Tauschwert von 3 Reichsmark.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele für Naturalhandel 1945-1948'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Heringe&lt;br /&gt;
!Andere Ware&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|1 Schachtel Zigaretten (deutsch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|1 Schachtel Zigaretten (amerikanisch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|1 Paar Damenstrümpfe (Nylon)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|1 Flasche Rübenschnaps&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|500 g Butter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab es die &amp;quot;Tranwährung&amp;quot;, weil Butter, Schmalz und Margarine kaum erhältlich und kaum bezahlbar waren. Eine 0,7 l Flasche Lebertran zum Braten entsprach dem Wert von 120 Reichsmark. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 meldete die GMSA&amp;lt;ref&amp;gt;GMSA: German Minesweeping Administration - siehe Abschnitt &amp;quot;Historie&amp;quot; auf der Seite &amp;quot;Minenräumdienst&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass 90 % der Minen in der [[Nordsee]] aufgefunden und gesprengt worden sind. Damit waren die begrenzten Fahrwege der Fischereifahrzeuge weitgehend aufgehoben. Doch die fehlende Ausrüstung bereitete Probleme. Es gab kein Netzgarn, kein Ölzeug, keine Gummistiefel und zu wenig Bunkerkohle. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurden rund 120.000 t Fisch angelandet&amp;lt;ref&amp;gt;Fischanlandungen in Deutschland 1948: 380.000 t&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin sind auch die ausländischen Fischeinfuhren für die britische und die amerikanische Zone enthalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verfügte Baustopp für Schiffe wurde ab November 1946 schrittweise gelockert. Zuerst durften 100 Fischdampfer (1/3 bis 400 BRT; 2/3 bis 350 BRT) hergestellt werden. 1949 waren Neubauten&lt;br /&gt;
bis 650 BRT erlaubt. 51 neue Fischdampfer wurden 1950 gebaut. Von den 100 Fischereifahrzeugen, die über 25 Jahre alt waren, konnten nun 44 abgewrackt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baubeginn einer [[Heringshalle]] am [[Neuer Fischereihafen |neuen Hafen]] für Salzheringshändler aus den deutschen Ostgebieten war 1947. Die damals größte Heringshalle in Deutschland wurde am [[1. April]] [[1949]] eingeweiht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde das Bundesland Niedersachsen Eigentümer der Seefischmarkt GmbH in Cuxhaven. Das Land Niedersachsen hatte der Seefischmarkt GmbH eine Fläche von ungefähr 60 ha rund um den Alten Fischereihafen und um den Neuen Fischereihafen zur Nutzung überlassen. Die Seefischmarkt GmbH war verantwortlich für den Umschlag und die Auktionierung des angelandeten Fischs und zuständig für die Vermietung der dortigen Gebäude (Lagerhallen, Produktionsflächen, sonstige gewerbliche Betriebsstätten). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis 1971 war der Leiter des niedersächsischen Hafenamtes in Personalunion technischer Direktor des Seefischmarktes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 betrugen die Anlandungen 141.200 t Fisch&amp;lt;ref&amp;gt;Fischanlandungen in Deutschland: 1950 --&amp;gt; 525.000 t; 1952 --&amp;gt; 638.000 t&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das war schon etwas mehr als in der Vorkriegszeit (1938: 139.100 t). Der weitere Ausbau des Neuen Fischereihafens (siehe 1939) erfolgte ab 1951. Die [[Halle X |Hallen X]] und [[Halle IX |IXa]] wurden bald darauf in Betrieb genommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 war die Menge des angelandeten Fischs fast so groß wie in Bremerhaven. Hamburg, Kiel ... lagen weit dahinter. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1961 hatte man das Hafenbecken des Neuen Fischereihafens um 500 m verlängert und das östliche Ende auf 200 m verbreitert, damit die Schiffe eine Wendemöglichkeit erhielten. Für ein [[Tide |tideunabhängiges]] und schnelleres Anlanden der Fische baute man die [[Seeschleuse]] mit einer Länge von 192 m, einer Breite von 24 m und einer Tiefe von 9,5 m unter dem mittleren Tideniedrigwasser. Einige Firmen und auch die Verwaltung des Seefischmarktes mussten weichen. Die Verwaltung zog am [[10. Februar]] [[1962]] in die [[Halle IX]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1964 wurden der Bremerhavener Landbetrieb und die von dort aus operierenden Schiffe der [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] nach Cuxhaven verlegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 200.000 t Fisch sind 1971 in Cuxhaven angelandet worden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schutzzonen um Island'''&lt;br /&gt;
{| {{Lexikontabelle}}&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Schutzzone&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1901&lt;br /&gt;
|3 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1952&lt;br /&gt;
|4 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1959&lt;br /&gt;
|12 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anfang der 1970er Jahre&lt;br /&gt;
|50 sm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 1975&lt;br /&gt;
|200 sm &amp;lt;ref&amp;gt;Entsprechend einem Interimsabkommen durften 40 deutsche Schiffe (keine Fabrikschiffe) z. T. bis zur Begrenzung der 23-Seemeilen-Zone fischen. Das Abkommen lief 1977 aus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erweiterung der territorialen Hoheitsgrenzen von Island und später von Grönland, Norwegen und Kanada&amp;lt;ref&amp;gt;Nachdem Island die 200-Seemeilen-Zone eingeführt hatte, folgten später u. a. Grönland, Norwegen und Kanada. Mit dem Seerechtsübereinkommen (SRÜ) von 1982 wurde i. A. die 200-Seemeilen-Zone (Ausschließliche Wirtschaftszone, AWZ) festgelegt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Festlegung von Fangquoten nahmen die Fischanlandungen ab. Insbesondere die Situation um Island machte sich bemerkbar. Über 50 % der Fischanlandungen der deutschen Hochseefischerei stammten vorher von isländischen Fanggründen. Außerdem hatte man in einem internationalen Abkommen die Flottengröße der Staaten nach ihrer Küstenlänge quotiert. In Deutschland mussten daraufhin 80 % der Fangkapazitäten aufgegeben werden. Die Folgemaßnahmen beinhalteten ein drastisches Verringern der Schiffsanzahl und ein verstärktes Einsetzen von Vollfrostern&amp;lt;ref&amp;gt;Angelandeter '''Frost'''fisch kam nicht in die Auktion.&amp;lt;/ref&amp;gt; und von Fabrikschiffen anstelle von Frischfischfängern. 1985 bestand die bundesdeutsche Hochseeflotte in Cuxhaven aus 2 Frischfischfängern und 4 Vollfrostern sowie in Bremerhaven aus einigen Frischfischfängern&amp;lt;ref&amp;gt;Die Hochseeflotte hatte 1977 66 und 1984 19 Schiffe.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die erlaubte Fangmenge der Hochseefischerei betrug maximal 280.000 t Fisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Fischanlandungen in Deutschland 1985: 191.000 t&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Bauvorhaben des Seefischmarktes war 2003 die Errichtung eines weiteren Kühlhauses (Cuxhavener Kühlhaus Nr. 4). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr fand die Privatisierung der niedersächsischen Hafenämter statt. Die Niedersächsische Hafengesellschaft mbH wurde als Muttergesellschaft für die neue [[Niedersachsen Ports GmbH &amp;amp; Co. KG]] (N-Ports), Niederlassung Cuxhaven, gegründet. Gleichzeitig erfolgte die Überführung der Seefischmarkt und Hafenumschlag GmbH in die N-Ports GmbH &amp;amp; Co. KG. Der Auktionsbetrieb wurde Anfang 2005 eingestellt. Von den ursprünglichen Aufgaben der Seefischmarkt GmbH verbleibt bei N-Ports die Verwaltung der Liegenschaften im Hafen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 wurden in Cuxhaven 93.500 t Fisch angelandet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefköpfe von einigen ehemaligen Unternehmen des Fischgroßhandels und der Fischverarbeitung sind auf der Seite [[Briefköpfe aus dem Seefischmarkt]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
* Der Fischmarkt Cuxhaven - Cuxhaven: Wilhelm Heidsiek Verlag - 47 Seiten - Nachdruck der Originalausgabe von 1929 - Reihe Fotohefte Band 4 - ISBN 3-927911-16-X&lt;br /&gt;
* Zur Geschichte der Fischmehlfabriken in Cuxhaven - Jakobeit, W.; Hrsg. Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V. - Cuxhaven, 2021 - 160 S. - Schriftenreihe des Fördervereins Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.: Ausgabe 17a &lt;br /&gt;
* Fischerei-Pioniere vor 120 Jahren - Sassen, Th. - Cuxhavener Nachrichten - 2. April 2011 - S. 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unternehmen (ehemaliges)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Markt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=7._Dezember&amp;diff=57532</id>
		<title>7. Dezember</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag Dezember}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 341. (in Schaltjahren 342.) Tag des Jahres . Damit sind es noch 24  Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1920]]:''' Außerdienststellung des Minensuchbootes &amp;quot;[[Minensuchboote von 1905 bis 1922 |D 3]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* '''[[2018]]:''' Freigabe des [[Infopavillon Deichbau |Infopavillons Deichbau]] im [[Landschaftspark Altenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* '''[[1924]]:''' [[Stahl, Ernst |Ernst Stahl]] in Thomsdorf/Ostpreußen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/cuxwiki/index.php?title=7._Dezember&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dezember|1207]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<title>Stahl, Ernst</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Ernst Stahl''' (* 7. Dezember 1924 in Thomsdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Thomsdorf: im Kreis Heiligenbeil (russisch: Mamonovo) im heutigen russischen Oblast Kaliningrad…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ernst Stahl''' (* [[7. Dezember]] [[1924]] in Thomsdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Thomsdorf: im Kreis Heiligenbeil (russisch: Mamonovo) im heutigen russischen Oblast Kaliningrad - nahe der heutigen russisch-polnischen Staatsgrenze; vermutlich nicht mehr besiedelt&amp;lt;/ref&amp;gt;; †&amp;amp;nbsp; im Jahr 1991 in Cuxhaven) fuhr für die [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] GmbH als Kapitän zur See. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Stahl kam 1947 als Matrose an Bord seines ersten Cuxhavener Fischdampfers (FD): '''STECKELHÖRN PC 102'''&amp;lt;ref&amp;gt;STECKELHÖRN: 1922 gebaut; von 1922 bis 1927 bei der Deutschen Seefischerei AG Cuxhaven (DSAG); von 1927 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1950 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; Fischereikennung --&amp;gt; bis 1933 HC 102, ab 1949 NC 102&amp;lt;/ref&amp;gt;. Danach arbeitete er auch auf anderen Schiffen als Matrose. Er besuchte Anfang 1949  die Seefahrtschule, erwarb das Steuermannspatent und fuhr als II. Steuermann bzw. vertretungsweise als I. Steuermann von Cuxhaven aus auf mehreren Schiffen der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;. Ernst Stahl erwarb 1951 das Kapitänspatent. Er wurde mehrere Jahre lang als I. Steuermann eingesetzt. Vertretungsweise als Kapitän war er auf der '''FREIBURG I. BR. NC 382'''&amp;lt;ref&amp;gt;FREIBURG I. BR.: 1950 gebaut; von 1950 bis 1963 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf der '''STUTTGART HH 310'''&amp;lt;ref&amp;gt;STUTTGART: 1953 gebaut; von 1953 bis 1969 bei der Deutschen Heringsfischerei GmbH - in dieser Zeit von Cuxhaven aus für die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf der '''ULM NC 427'''&amp;lt;ref&amp;gt;ULM: 1942 gebaut; von 1956 bis 1960 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde 1956 endgültig zum Kapitän auf dem FD '''FRIEDRICHSHAFEN NC 422'''&amp;lt;ref&amp;gt;FRIEDRICHSHAFEN: 1944 gebaut; von 1956 bis 1963 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; befördert. Abschließend hatte er das Kommando auf der '''ALEMANNIA NC 435'''&amp;lt;ref&amp;gt;ALEMANNIA: 1954 gebaut; erster deutscher FD-Neubau mit Ölfeuerung; Nordatlantische Hochseefischerei Cuxhaven; von 1959 bis 1968 durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf der '''DUISBURG NC 400'''&amp;lt;ref&amp;gt;DUISBURG: 1952 gebaut; von 1952 bis 1966 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 1960 auf der '''HAGEN NC 444'''&amp;lt;ref&amp;gt;HAGEN: 1960 gebaut; von 1960 bis 1978 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 1965 auf der '''ERLANGEN'''&amp;lt;ref&amp;gt;Das Fischereimotorschiff ERLANGEN wurde 1965 in Dienst gestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab August 1968 auf der '''ÖSTERREICH NC 102'''&amp;lt;ref&amp;gt;ÖSTERREICH: 1968 gebaut; Deutsche Heringsfischerei GmbH Cuxhaven; von 1975 bis 1981 durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert&amp;lt;/ref&amp;gt; und ebenfalls erfolgreich von 1973 bis 1974 auf dem Fischereimotorschiff '''[[FMS &amp;quot;Kiel&amp;quot; |KIEL NC 105]]'''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1975 schied Kapitän Stahl bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot; aus und arbeitete weiterhin in der Hochseefischerei: Reederei Julius Pickenpack&amp;lt;ref&amp;gt;Reederei Julius Pickenpack: 1906 gegründet&amp;lt;/ref&amp;gt; Hamburg-Altona.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Personen(Chronik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

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		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=Schulte,_Ahlrich&amp;diff=57525</id>
		<title>Schulte, Ahlrich</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ahlrich Schulte''' (* [[11. August]] [[1902]] in Barßelermoor&amp;lt;ref&amp;gt;Barßelermoor: Ortsteil der Gemeinde Barßel im Landkreis Cloppenburg&amp;lt;/ref&amp;gt;/Ostfriesland; †&amp;amp;nbsp; [[16. März]] [[1974]] in Cuxhaven) fuhr von Cuxhaven aus für die Reedereien [[Deutsche Seefischerei AG]] Cuxhaven (DSAG), [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] und für die [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] GmbH auch als Kapitän zur See. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahlrich Schulte musterte am 6. Februar 1918 auf dem Frachtsegler '''HENRIETTE''' in der Küstenfahrt an. Nach zwei Jahren Fahrtzeit wurde er Matrose. Ab dem 29. Juli 1920 war er auf der Jungfernreise der Viermastbark '''PRIWALL''' der Reederei Laeisz&amp;lt;ref&amp;gt;Laeisz: 1824 gegründet; Stammsitz in Hamburg&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Chile. Auf der Bark befanden sich zusätzlich 234 Seeleute. Sie sollten die in Chile internierten deutschen Segelschiffe nach Deutschland zurückbringen. Aufgrund erheblicher Schwierigkeiten mit diesen Seeleuten musste Montevideo/Uruguay als Nothafen angelaufen werden, wo einige dieser Personen das Schiff verließen. Er umrundete Kap Horn. Damit gehört Ahlrich Schulte neben Joseph König (* 10. März 1886 in Braunsberg/Ostpreußen) und [[Jürgens, Hans Peter |Hans Peter Jürgens]] u. a. zu den Cuxhavener [[Cap Hornier]]-Kapitänen. Am 21. April 1921 musterte er in Hamburg ab und stieg im August des gleichen Jahres in die Hochseefischerei ein, indem er mit dem Bremerhavener Fischdampfer (FD) '''ADMIRAL SCHEER''' fuhr. Er wechselte 1922 nach Cuxhaven und musterte auf dem FD '''[[FD Cuxhaven |CUXHAVEN]] HC 62''' (III) als Matrose und Netzmacher an. Nach mehreren Einsätzen auf hiesigen Schiffen war er ab 1925 II. Steuermann auf der '''FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT HC 48'''&amp;lt;ref&amp;gt;FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT: 1914 gebaut; von 1914 bis 1927 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG&amp;lt;/ref&amp;gt; und danach mit Kapitän [[Simoneit, Wilhelm |Wilhelm Simoneit]] auf der '''RICHARD C. KROGMANN HC 206'''&amp;lt;ref&amp;gt;RICHARD C. KROGMANN: 1928 gebaut; von 1928 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1943 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; ab 1933 mit der Fischereikennung PC 206&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf der '''SENATOR PREDÖHL HC 121'''&amp;lt;ref&amp;gt;SENATOR PREDÖHL: 1922 gebaut; von 1922 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1951 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; Fischereikennung --&amp;gt; ab 1933 PC 121, --&amp;gt; ab 1949 NC 121&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Ahlrich Schulte als I. Steuermann eingesetzt. Im April 1936 erhielt er das Kommando auf dem FD '''ESCHWEGE PC 244'''&amp;lt;ref&amp;gt;ESCHWEGE: 1920 gebaut; bis 1933 mit der Fischereikennung HC 244; von 1933 bis 1939 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, anschließend auf dem FD '''DÖSE PC 109'''&amp;lt;ref&amp;gt;DÖSE: 1923 gebaut; von 1923 bis 1927 bei der DSAG; von 1927 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; bis 1933 mit der Fischereikennung HC 109; von 1929 bis 1944 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der '''CELLE PC 270'''&amp;lt;ref&amp;gt;CELLE: 1932 gebaut; bis 1933 mit der Fischereikennung HC 270; von 1932 bis 1953 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; ab 1949 mit der Fischereikennung NC 270&amp;lt;/ref&amp;gt; und '''SENATOR HEIDMANN PC 128'''&amp;lt;ref&amp;gt;SENATOR HEIDMANN: 1925 gebaut; bis 1933 mit der Fischereikennung HC 128; von 1925 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1952 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; ab 1949 mit der Fischereikennung NC 128&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seine Kapitänseinsätze bei der Cuxhavener Flotte wurden durch die Dienstzeit bei der Kriegsmarine ab September 1939 unterbrochen. Nach kurzer Kriegsgefangenschaft ist er im Juli 1945 entlassen worden. Vom 15. Dezember 1950 bis 1961 hatte er die Führung der '''DÜSSELDORF NC 373'''&amp;lt;ref&amp;gt;DÜSSELDORF: 1949 gebaut; von 1949 bis 1962 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; 1961 umbenannt in '''GRIMMERSHÖRN'''&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf der [[Herbst, Peter |Peter Herbst]] I. Steuermann war. Auf dem FD '''OSNABRÜCK''' beendete Kapitän Schulte seine aktive Laufbahn und ging im April 1963 in den Ruhestand. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahlrich Schulte wurde 1956 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
* Hochseefischer und Kap Hornier. Kapitän Ahlrich Schulte aus Cuxhaven - [[Kokot, Dieter]] - Bremerhaven: Niederdeutsches Heimatblatt - Mai 2021 - S. 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Herbst, Peter</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter Herbst''' (*[[27. April]] [[1919]] in Bardenberg&amp;lt;ref&amp;gt;Bardenberg: jetzt Stadtteil von Würselen, Landkreis Aachen&amp;lt;/ref&amp;gt;; †&amp;amp;nbsp;[[11. April]] [[1989]]) fuhr als Kapitän von Cuxhaven bzw. Bremerhaven zur See für die Reederei [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] GmbH. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Herbst begann am 25. November 1935 seine erste Reise als Decksjunge auf dem Altonaer Hochseekutter '''NORDSEE'''. Er wurde Jungmann, später Leichtmatrose und blieb bis Januar 1937 an Bord. Dann wechselte er zum Cuxhavener Fischdampfer '''[[FD CREMON |CREMON]] PC 108''' der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;. Im Juni des gleichen jahres rückte er vom Leichtmatrosen zum Matrosen auf. Von Cuxhaven aus fuhr er bis 1940 als Matrose und Netzmacher z. B. auf der '''SENATOR SCHRAMM PC 42'''&amp;lt;ref&amp;gt;SENATOR SCHRAMM: 1913 gebaut; von 1913 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1939 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Zweite Weltkrieg unterbrach die Hochseefischerei. Peter Herbst nahm 1946 seinen Dienst als Matrose wieder auf und war auf den Fischdampfern '''WIESBADEN PC 261'''&amp;lt;ref&amp;gt;WIESBADEN: 1930 gebaut; von 1933 bis 1954 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, '''KASSEL PC 337'''&amp;lt;ref&amp;gt;KASSEL: 1940 gebaut; von 1946 bis 1960 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, '''THÜRINGEN PC 284'''&amp;lt;ref&amp;gt;THÜRINGEN: 1934 gebaut; von 1934 bis 1939 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; 1939 für mehrere Monate als Lotsenfahrzeug für die Kriegsmarine beschlagnahmt; 1940 von Norwegen beschlagnahmt; von 1945 bis 1955 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; 1957 abgewrackt&amp;lt;/ref&amp;gt; und '''STECKELHÖRN PC 102'''&amp;lt;ref&amp;gt;STECKELHÖRN: 1922 gebaut; von 1922 bis 1927 bei der Deutschen Seefischerei AG (DSAG);von 1927 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1950 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo Peter Herbst als Bestmann eingesetzt wurde. Nach Erwerb des entsprechenden Patents fuhr er als II. Steuermann auf dem Fischdampfer '''ALTE LIEBE NC 375'''&amp;lt;ref&amp;gt;ALTE LIEBE: 1949 gebaut; von 1949 bis 1962 bei der Deutschen Heringsfischerei GmbH Nordenham/Cuxhaven; in dieser Zeit durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hier rückte er zum I. Steuermann auf. Die gleiche Aufgabe erfüllte er auf der '''DÜSSELDORF NC 373'''&amp;lt;ref&amp;gt;DÜSSELDORF: 1949 gebaut; von 1949 bis 1962 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; 1961 in GRIMMERSHÖRN umbenannt&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf der [[Schulte, Ahlrich |Ahlrich Schulte]] Kapitän war, auf der '''JANE NC 233'''&amp;lt;ref&amp;gt;JANE: 1920 gebaut; von 1931 bis 1933 bei der HANSA Hochseefischerei; von 1931 bis 1933 durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert; von 1933 bis 1950 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie auf der '''HILDESHEIM NC 391'''&amp;lt;ref&amp;gt;HILDESHEIM: 1951 gebaut; von 1951 bis 1967 bei der Deutschen Hochseefischerei GmbH Nordenham/Cuxhaven; zeitweise durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert; 1970 abgewrackt&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf der er 1954 vertretungsweise das Kommando hatte. Auf dem Fischereidampfer '''WITTEN NC 381'''&amp;lt;ref&amp;gt;WITTEN: 1950 gebaut; von 1950 bis 1968 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Peter Herbst 1955 zum Kapitän bestellt. Das Kommando führte er dort bis Dezember 1960. Im Februar 1962 übernahm er das Kommando über den Heckfängerneubau '''[[FD MÜNCHEN (Untergang) |MÜNCHEN NC 452]]'''. Jedoch beim Untergang der MÜNCHEN am [[25. Juni]] [[1969]] führte Kapitän Trödler das Kommando. Peter Herbst übernahm als Kapitän die '''BREMERHAVEN'''&amp;lt;ref&amp;gt;Die BREMERHAVEN wurde 1979 abgewrackt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die '''[[FD Cuxhaven |CUXHAVEN]] NC 451''' (VII), die '''WÜRZBURG''' und 1964 mit der Indienststellung die '''BONN BX 694'''&amp;lt;ref&amp;gt;BONN: 1964 gebaut; von 1964 bis 1981 bei der Deutschen Heringsfischerei GmbH Nordenham/Cuxhaven; von 1964 bis 1981 durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; von Bremerhaven aus bereedert&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Kommando führte er dort bis Oktober 1971. Anschließend übernahm er im Cuxhavener [[Hafen]] den Festmacherbetrieb. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitän Herbst erhielt auf dem Friedhof [[Döse]] 3 die letzte Ruhestätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{1900er}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr '''1974''' in und um Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse==&lt;br /&gt;
* '''[[15. Mai]]:''' Das Gemeindehaus der Ritzebütteler Kirchengemeinde ([[Martinskirche]]), das sich ungefähr am ehemalige Standort von [[Karstens Hof]] befindet, wurde eingeweiht.&lt;br /&gt;
* '''[[23. Mai]]:'''   Der [[Großer Vogelsand (Leuchtturm)|Leuchtturm Großer Vogelsand]] geht in Betrieb.&lt;br /&gt;
* '''[[31. August]]:''' Der ehemalige Cuxhavener Fischdampfer [[NC420 Norderney|NC 420]] beendet seinen Dienst als Piratensender `Radio Veronica´. Der Sender wird legalisiert.&lt;br /&gt;
* '''[[14. September]]:''' Die [[MEERKATZE (Schiff) |MEERKATZE (I.)]] wurde als Fischereischutzschiff außer Dienst gestellt.&lt;br /&gt;
* '''[[19. Oktober]]:''' Eröffnung der ersten deutschen [[Feriensternwarte]] in der [[Berufsbildende Schulen Cuxhaven |Berufsschule]] an der [[Beethovenallee]]&lt;br /&gt;
* '''[[10. Dezember]]:''' Nach einer Havarie wird die [[Feuerschiff Elbe 2|Elbe 2]] außer Dienst gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[16. März]]:''' [[Schulte, Ahlrich |Ahlrich Schulte]], Kapitän&lt;br /&gt;
* '''[[9. Oktober]]:''' [[Höpflinger, Fritz|Fritz Höpflinger]] in Cuxhaven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-----------&lt;br /&gt;
[[Cuxhavener Zeitleiste|Zeitleiste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Block</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://cuxpedia.de/index.php?title=16._M%C3%A4rz&amp;diff=57522</id>
		<title>16. März</title>
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&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag März}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 75. (in Schaltjahren 76.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 290 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1933]]:''' Endgültiges Verbot der Zeitung &amp;quot;[[Alte Liebe (Zeitung)|Alte Liebe]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* '''[[1979]]:''' Zweites Schwimmdock für die [[Mützelfeldtwerft]]&lt;br /&gt;
* '''[[1989]]:''' [[Eickmeyer, Karl-Arnold|Karl-Arnold Eickmeyer]] wird der [[Ehrenring der Stadt Cuxhaven]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[1874]]:''' [[Grandauer, Johann|Johann Grandauer]]&lt;br /&gt;
* '''[[1974]]:''' [[Schulte, Ahlrich |Ahlrich Schulte]], Kapitän&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=16._März&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:März|316]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{1900er}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr '''1902''' in und um Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse==&lt;br /&gt;
* '''[[22. Juni]]''' Das erste [[Duhner Wattrennen]] findet statt.&lt;br /&gt;
* '''[[4. Juli]]:''' Jungfernfahrt des Schnelldampfer &amp;quot;DEUTSCHLAND&amp;quot; ab Cuxhaven, &amp;quot;Blaues Band&amp;quot; gewonnen&lt;br /&gt;
* Die [[Villa Savannah]] wurde in [[Altenbruch]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* '''[[8. Januar]]:''' [[Lentz, Adolf |Adolf Lentz]] in Itzehoe&lt;br /&gt;
* '''[[23. Januar]]:''' [[Höpflinger, Fritz|Fritz Höpflinger]] in Hamburg&lt;br /&gt;
* '''[[24. Juni]]:''' [[Marquard, Gertrud|Gertrud Marquard]] in Cuxhaven&lt;br /&gt;
* '''[[11. August]]:''' [[Schulte, Ahlrich |Ahlrich Schulte]] in Barßelermoor/Ostfriesland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[9. März]] :''' [[Allmers, Hermann Ludwig|Hermann Allmers]] in Rechtenfleth/Unterweser&lt;br /&gt;
* '''[[26. März]]:''' [[Segelcke, Ferdinand Hinrich|Ferdinand Hinrich Segelcke]] in [[Cuxhaven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-----------&lt;br /&gt;
[[Cuxhavener Zeitleiste|Zeitleiste]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag August}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 223. (in Schaltjahren 224.) Tag des Jahres. Damit sind es noch142 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1870]]:''' Beginn der Elbblockade durch die französische Flotte&lt;br /&gt;
* '''[[1895]]:''' Die [[Abendrothstraße]] wird nach [[Abendroth, Amandus Augustus|Amandus Abendroth]] benannt.&lt;br /&gt;
* '''[[1895]]:''' Indienststellung des Torpedobootes &amp;quot;[[Minensuchboote von 1905 bis 1922 |S 80]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* '''[[1950]]:''' [[Lübbert, Hans Julius|H.-J. Lübbert]] wird [[Ehrenbürger]] der Stadt Cuxhaven.&lt;br /&gt;
* '''[[1969]]:''' Aufnahme der Fährverbindung nach Stavanger vom [[Fährhafen]] aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* '''[[1902]]:''' [[Schulte, Ahlrich |Ahlrich Schulte]] in Barßelermoor/Ostfriesland&lt;br /&gt;
* '''[[1917]]:''' [[Hoffmann, Rolf|Rolf Hoffmann]] in Cuxhaven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=11._August&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August|811]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Schulte, Ahlrich</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Block: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Ahlrich Schulte''' (* 11. August 1902 in Barßelermoor&amp;lt;ref&amp;gt;Barßelermoor: Ortsteil der Gemeinde Barßel im Landkreis Cloppenburg&amp;lt;/ref&amp;gt;/Ostfriesland;…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ahlrich Schulte''' (* [[11. August]] [[1902]] in Barßelermoor&amp;lt;ref&amp;gt;Barßelermoor: Ortsteil der Gemeinde Barßel im Landkreis Cloppenburg&amp;lt;/ref&amp;gt;/Ostfriesland; †&amp;amp;nbsp; [[16. März]] [[1974]] in Cuxhaven) fuhr von Cuxhaven aus für die Reedereien [[Deutsche Seefischerei AG]] Cuxhaven (DSAG), [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] und für die [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] GmbH auch als Kapitän zur See. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahlrich Schulte musterte am 6. Februar 1918 auf dem Frachtsegler '''HENRIETTE''' in der Küstenfahrt an. Nach zwei Jahren Fahrtzeit wurde er Matrose. Ab dem 29. Juli 1920 war er auf der Jungfernreise der Viermastbark '''PRIWALL''' der Reederei Laeisz&amp;lt;ref&amp;gt;Laeisz: 1824 gegründet; Stammsitz in Hamburg&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Chile. Auf der Bark befanden sich zusätzlich 234 Seeleute. Sie sollten die in Chile internierten deutschen Segelschiffe nach Deutschland zurückbringen. Aufgrund erheblicher Schwierigkeiten mit diesen Seeleuten musste Montevideo/Uruguay als Nothafen angelaufen werden, wo einige dieser Personen das Schiff verließen. Er umrundete Kap Horn. Damit gehört Ahlrich Schulte neben Joseph König (* 10. März 1886 in Braunsberg/Ostpreußen) und [[Jürgens, Hans Peter |Hans Peter Jürgens]] u. a. zu den Cuxhavener [[Cap Hornier]]-Kapitänen. Am 21. April 1921 musterte er in Hamburg ab und stieg im August des gleichen Jahres in die Hochseefischerei ein, indem er mit dem Bremerhavener Fischdampfer (FD) '''ADMIRAL SCHEER''' fuhr. Er wechselte 1922 nach Cuxhaven und musterte auf dem FD '''[[FD Cuxhaven |CUXHAVEN]] HC 62''' (III) als Matrose und Netzmacher an. Nach mehreren Einsätzen auf hiesigen Schiffen war er ab 1925 II. Steuermann auf der '''FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT HC 48'''&amp;lt;ref&amp;gt;FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT: 1914 gebaut; von 1914 bis 1927 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG&amp;lt;/ref&amp;gt; und danach mit Kapitän [[Simoneit, Wilhelm |Wilhelm Simoneit]] auf der '''RICHARD C. KROGMANN HC 206'''&amp;lt;ref&amp;gt;RICHARD C. KROGMANN: 1928 gebaut; von 1928 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1943 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; ab 1933 mit der Fischereikennung PC 206&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf der '''SENATOR PREDÖHL HC 121'''&amp;lt;ref&amp;gt;SENATOR PREDÖHL: 1922 gebaut; von 1922 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1951 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; Fischereikennung --&amp;gt; ab 1933 PC 121, --&amp;gt; ab 1949 NC 121&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Ahlrich Schulte als I. Steuermann eingesetzt. Im April 1936 erhielt er das Kommando auf dem FD '''ESCHWEGE PC 244'''&amp;lt;ref&amp;gt;ESCHWEGE: 1920 gebaut; bis 1933 mit der Fischereikennung HC 244; von 1933 bis 1939 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, anschließend auf dem FD '''DÖSE PC 109'''&amp;lt;ref&amp;gt;DÖSE: 1923 gebaut; von 1923 bis 1927 bei der DSAG; von 1927 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; bis 1933 mit der Fischereikennung HC 109; von 1929 bis 1944 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der '''CELLE PC 270'''&amp;lt;ref&amp;gt;CELLE: 1932 gebaut; bis 1933 mit der Fischereikennung HC 270; von 1932 bis 1953 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; ab 1949 mit der Fischereikennung NC 270&amp;lt;/ref&amp;gt; und '''SENATOR HEIDMANN PC 128'''&amp;lt;ref&amp;gt;SENATOR HEIDMANN: 1925 gebaut; bis 1933 mit der Fischereikennung HC 128; von 1925 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; von 1929 bis 1952 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; ab 1949 mit der Fischereikennung NC 128&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seine Kapitänseinsätze bei der Cuxhavener Flotte wurden durch die Dienstzeit bei der Kriegsmarine ab September 1939 unterbrochen. Nach kurzer Kriegsgefangenschaft ist er im Juli 1945 entlassen worden. Vom 15. Dezember 1950 bis 1961 hatte er die Führung der '''DÜSSELDORF NC 373'''&amp;lt;ref&amp;gt;DÜSSELDORF: 1949 gebaut; von 1949 bis 1962 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; 1961 umbenannt in '''GRIMMERSHÖRN'''&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf der [[Herbst, Peter |Peter Herbst]] I. Steuermann und 1954 vertretungsweise Kapitän war. Auf dem FD '''OSNABRÜCK''' beendete Kapitän Schulte seine aktive Laufbahn und ging im April 1963 in den Ruhestand. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahlrich Schulte wurde 1956 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
* Hochseefischer und Kap Hornier. Kapitän Ahlrich Schulte aus Cuxhaven - [[Kokot, Dieter]] - Bremerhaven: Niederdeutsches Heimatblatt - Mai 2021 - S. 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{1900er}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr '''1949''' in und um Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse==&lt;br /&gt;
* '''[[2. Januar]]:''' Wiedereröffnung der [[Seefahrtschule]]&lt;br /&gt;
* '''[[27. Januar]]:''' Der Stadtrat beschließt die Errichtung einer [[Spielbank]] für Cuxhaven.&lt;br /&gt;
* '''[[10. Februar]]:''' Sprengung des Gefechtsturmes im [[Fort Kugelbake]]&lt;br /&gt;
* '''[[20. Februar]]:''' Eine durch den Cuxhavener Ing. Schultz entwickelte Tiefseetauchkugel wird zur Industrieausstellung nach New York geschickt.&lt;br /&gt;
* '''[[1. April]]:''' Inbetriebnahme der größten deutschen [[Heringshalle]]&lt;br /&gt;
* '''[[14. April]]:'''[[Cuxhaven]] wird als &amp;quot;[[Nordseeheilbad]]&amp;quot; durch die nds. Landesregierung amtlich anerkannt.&lt;br /&gt;
* '''[[22. April]]:''' Das [[Posterholungsheim]] in [[Berensch]] wird eingeweiht.&lt;br /&gt;
* '''[[2. Mai]]:''' Eröffnung der [[Gorch-Fock-Schule]] in der ehemaligen [[Kiautschou-Kaserne]]&lt;br /&gt;
* '''[[4. Mai]]:''' Ein Brand vernichtet den Saal des Hotels [[Hotel Zur Sonne|Zur Sonne]].&lt;br /&gt;
* '''[[6. Mai]]:''' Ausgabe des ersten Kurprospektes nach dem 2. Weltkrieg&lt;br /&gt;
* '''[[18. Mai]]:''' Wiederaufnahme von Fischtransporten nach Berlin&lt;br /&gt;
* '''[[21. Mai]]:''' Erste Fangreise der [[FD Cuxhaven |CUXHAVEN]] (VI)&lt;br /&gt;
* '''[[22. Mai]]:''' Einweihung des [[Heimatmuseum]]s im [[Schloss Ritzebüttel]]&lt;br /&gt;
* '''[[22. Mai]]:''' Wiederinbetriebnahme des [[Fischversandbahnhof]]es&lt;br /&gt;
* '''[[5. Juni]]:''' Eröffnung einer [[Spielbank]] in Cuxhaven&lt;br /&gt;
* '''[[30. Juni]]:''' Aufhebung der von der brit. Besatzungsmacht verhängten Hafensperre&lt;br /&gt;
* '''[[1. Juli]]:''' Die Küstenfunkstelle [[Elbe-Weser Radio]] richtet auf der [[Holter Höhe]] eine [[Marine-Peilfunkstelle Altenwalde |Peilfunkstelle]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[8. Juli]]:''' Sprengung der Flakinsel [[Medemsand]]&lt;br /&gt;
* '''[[21. August]]:''' Erstes [[Duhner Wattrennen]] nach dem Weltkrieg&lt;br /&gt;
* '''[[30. August]]:''' Großfeuer vernichtet die Fischfirma [[Brinckmann&amp;amp;Schumacher]] in der [[Präsident-Herwig-Straße]].&lt;br /&gt;
* '''[[5. September]]:''' Inbetriebnahme eines Windkraftwerkes auf der Insel [[Neuwerk]]&lt;br /&gt;
* '''[[27. Oktober]]:''' Wiedererscheinen der [[Cuxhavener Zeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[13. Januar]]:''' Kapitän [[Schlimbach, Ludwig |Ludwig Schlimbach]] in Hamburg-Othmarschen&lt;br /&gt;
* '''[[2. April]]:''' [[Ohlrogge, Richard|Richard Ohlrogge]] in Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-----------&lt;br /&gt;
[[Cuxhavener Zeitleiste|Zeitleiste]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag Mai}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 141. (in Schaltjahren 142.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 224 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1886]]:''' Das Badehaus Döse am Döser Seedeich wird eröffnet&lt;br /&gt;
* '''[[1903]]:''' Ausgabe des ersten Telefonverzeichnisses in Cuxhaven&lt;br /&gt;
* '''[[1937]]:''' Die 25 Toten der Explosion des Luftschiffes &amp;quot;Hindenburg&amp;quot; landen mit dem HAPAG-Dampfer &amp;quot;New York&amp;quot; in [[Cuxhaven]]. Sie werden mit einem Staatsakt in der [[HAPAG-Hallen|HAPAG-Halle]] geehrt.&lt;br /&gt;
* '''[[1949]]:''' Erste Fangreise der [[FD Cuxhaven |CUXHAVEN]] (VI)&lt;br /&gt;
* '''[[2005]]:''' Die Arbeiten am Rathausergänzungsbau beginnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=21._Mai&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mai|521]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>FD Cuxhaven</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Name '''&amp;quot;Cuxhaven&amp;quot;''' für einen Fischdampfer hat in der deutschen Hochseefischerei eine lange Tradition. Es gab insgesamt sieben Schiffe unter der Bezeichnung '''FD Cuxhaven'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (I)==&lt;br /&gt;
Der erste Fischdampfer, der den Namen &amp;quot;Cuxhaven&amp;quot; trug, wurde [[1891]] auf der Neptunwerft in Rostock (Baunummer 130) erbaut. Bei 31,79 Meter Länge und 6,20 Meter Breite lag die Vermessung bei 158 BRT. Angetrieben wurde das Schiff durch eine Verbundmaschine von 250 PS. Kessel und Maschine stammten von der Bauwerft. Eingetragen war die „Cuxhaven&amp;quot; unter der Fischereikennung SD 6 beim Seeschiffsregister in Altona für Rob. Dohrmann in Cuxhaven. Der Stapellauf erfolgte am [[12. August]] [[1891]]. Die Probefahrt war am 7. September des gleichen Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Broschüre „Der Fischmarkt von Cuxhaven&amp;quot; schreibt [[Lübbert, Hans Julius |H. Lübbert]] 1925 über die Infahrtsetzung der „Cuxhaven&amp;quot; Folgendes: ''„Im Jahre 1891 machten die Cuxhavener Fischhändler [[Dohrmann, Ludwig Robert|Rob. Dohrmann]], G. Ebrecht jr. und Aug. Kempe mit Hilfe von Cuxhavener Kapitalisten den ersten praktischen Versuch, einen Fischmarkt ins Leben zu rufen. Sie ließen den Fischdampfer „Cuxhaven&amp;quot; erbauen, der zeitweise seine Fische in Cuxhaven anbrachte. Sein Führer war Kapitän Wilhelm, der spätere Direktor der [[Deutsche Seefischerei AG|Deutschen Seefischerei AG]] in Cuxhaven. Es stellte sich aber bald heraus, dass mit einem Dampfer eine regelmäßige Versorgung des Marktes nicht möglich war und man einen Fischmarkt nicht entwickeln konnte.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach fünf Monaten, am [[2. Februar]] [[1892]], verkaufte Dohrmann die „Cuxhaven&amp;quot; an eine Altonaer Partenreederei (Korrespondentreeder Dietrich Bartels, Altona), für die der Dampfer bis 1908 gefahren ist. Am [[19. Februar]] [[1908]] erwarben J. H. Mewes und Otto Böthig in Altona die „Cuxhaven&amp;quot;, wobei Dietrich Bartels weiterhin Korrespondentreeder blieb. Nachdem es im März 1909 seine letzte Fangreise unter deutscher Flagge am inzwischen (1908) gegründeten Fischmarkt von Cuxhaven beendet hatte, wurde das Schiff am [[20. März]] [[1909]] nach Schweden verkauft und erhielt dort den Namen „Hajen&amp;quot;. Noch 16 Jahre ist die ehemalige „Cuxhaven&amp;quot; dann für wechselnde schwedische Eigentümer gefahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1925 endet der Weg des Schiffes auf einer schwedischen Abwrackwerft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (II)==&lt;br /&gt;
Von allen Schiffen, die den Namen &amp;quot;Cuxhaven&amp;quot; trugen, war die zweite „Cuxhaven&amp;quot; am längsten in Fahrt. [[1892]] war der Dampfer bei Seebeck in Geestemünde (Baunummer 57) für eine Bremerhavener Partenreederei abgeliefert worden. Das Schiff erhielt den Namen „Bremerhaven&amp;quot; und das Fischereikennzeichen BX 26. Zum Korrespondentreeder wurde Joh. Friedr. Lampe bestellt. Die technischen Daten lauten wie folgt: 160 BRT, 37,74 Meter Länge, 6,70 Meter Breite und 3,59 Meter Tiefgang. Die Verbundmaschine leistete 280 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gründung der [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei |Deutschen Dampffischerei-Gesellschaft „Nordsee&amp;quot;]] im Jahre 1896 in Bremen brachte Lampe seine sämtlichen Dampfer in das neue Unternehmen ein. Der Heimathafen des FD „Bremerhaven&amp;quot; wurde aber erst 1898 nach Bremen verlegt und das Fischereikennzeichen in BB 24 geändert. 1899 wurde der Dampfer verlängert und mit einer Back versehen, um ihn für eine Islandfahrt geeigneter zu machen. Die Neuvermessung ergab nun 185 BRT. Im Juni 1910 erfolgte die Verlegung des Heimathafens nach Nordenham bei gleichzeitiger Änderung des Fischereikennzeichens in ON 33.&lt;br /&gt;
Am [[22. Dezember]] [[1910]] erwarb der Cuxhavener Kapitän Erdmann Lefke die „Bremerhaven&amp;quot; und nannte sie nun „Cuxhaven&amp;quot;. Unter dem Kennzeichen HS 25 wurde sie ins Hamburger Schiffsregister eingetragen. Bereits 1913 verlegte Lefke seinen Reedereibetrieb nach Geestemünde, und somit wurde die „Cuxhaven&amp;quot; in Geestemünde beheimatet. (Fischereikennzeichen: PG 162). Lefke selbst zog nach Wulsdorf. Seine Reederei bestand noch bis 1933. Die „Cuxhaven“ wurde allerdings bereits 1914 an S. H. Hansen in Bodö/Norwegen verkauft und erhielt dort den Namen „Fisk&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Beschlagnahmung durch das Deutsche Reich war die „Fisk“ dann bis 1940 für verschiedene norwegische Reedereien im Einsatz. Das Zwischenspiel bei der Kriegsmarine dauerte bis zum 1. März 1944. Dann erfolgte die Rückgabe an den Eigentümer Nekolai Dahl in Trondheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde die „Fisk“ noch einmal von Dampf- auf Motorenantrieb umgebaut. Mit nunmehr 200 BRT vermessen, fuhr das Schiff noch bis zur Außerdienststellung im Jahre 1963. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Fisk“ wurde 1964 bei Brodrene Anda in Stavanger abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (III)==&lt;br /&gt;
Die dritte „Cuxhaven&amp;quot; entstand [[1912]] als „Ella Ober&amp;quot; (BX 108) auf der Seebeckwerft in Geestemünde unter der Baunummer 323. Auftraggeber war die Deutsche Hochseefischerei Bolte und Steenken GmbH, Bremerhaven. Mit 203 BRT vermessen, war die „Ella Ober&amp;quot; 37,72 Meter lang und 6,88 Meter breit. Als Antrieb diente eine Dreifach-Expansionsmaschine von 350 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsausbruch im August 1914 befand sich die „Ella Ober&amp;quot; an der norwegischen Küste. Da die Schiffsführung keine Möglichkeit für eine Rückkehr nach Deutschland sah, wurde der Dampfer vorerst in Kristiansand aufgelegt. Nach 1915 erfolgter Überführung wurde „Ella Ober&amp;quot; in den Dienst der kaiserlichen Marine gestellt. Im Dienst der Marine sank der Dampfer am 6. Januar 1916 nach Minentreffer in der Nordsee, wurde jedoch alsbald gehoben und repariert. Bis zur Rückgabe nach dem Waffenstillstand fuhr die „Ella Ober&amp;quot; für die 2. Geleitflottille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[19. Oktober]] [[1919]] ging die „Ella Ober&amp;quot; in das Eigentum der [[Deutsche Seefischerei AG|Deutschen Seefischerei AG]] in Cuxhaven über und erhielt den Namen „Cuxhaven&amp;quot; und das Fischereikennzeichen HC 62. Die Deutsche Seefischerei AG fusionierte mit der [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]], und die 48 Dampfer der „Deutseag&amp;quot;, darunter die „Cuxhaven&amp;quot;, fuhren ab dem [[21. März]] [[1927]] unter der Reedereiflagge der Cuxhavener Hochseefischerei AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1927 trennte sich die Cuxhavener Hochseefischerei von einer Reihe älterer Schiffe, die nach Emden verkauft wurden. Die „Cuxhaven&amp;quot; kam an die Hochseefischerei „Rhein-Ruhr AG&amp;quot; und wurde in „Saale&amp;quot; umbenannt. Gleichzeitig änderte sich das Fischereikennzeichen in AE 128.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1929 wurde die „Saale&amp;quot; nach Holland weiterverkauft und dort in „Silvain&amp;quot; umbenannt. Zehn Jahre fuhr die alte „Cuxhaven&amp;quot; für ihre holländische Reederei, bis das Schiff im November 1939 auf der Doggerbank verschollen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (IV)==&lt;br /&gt;
Die vierte „Cuxhaven&amp;quot; stammte von den reichseigenen Deutschen Werken in Rüstringen und gehörte zu einer Reihe von Schwesterschiffen, von denen fünf Schiffe an die Deutsche Seefischerei AG in Cuxhaven gingen. Die spätere „Cuxhaven&amp;quot; (214 BRT) gehörte als „Kuhwärder&amp;quot; (Baunummer 17) zu dieser Serie. Die Maschinenanlage bestand aus einem kohlebefeuerten Zylinderkessel und einer Dreifach-Expansionsmaschine von 400 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur 1927 erfolgten Fusion mit der Cuxhavener Hochseefischerei AG fuhr die „Kuhwärder&amp;quot; für die Deutsche Seefischerei AG. Durch die Fusion der Cuxhavener Hochseefischerei mit der „Nordsee&amp;quot; ging das Schiff 1929 in das Eigentum der letztgenannten Reederei über und wurde in „Cuxhaven&amp;quot; umbenannt.&lt;br /&gt;
Nachdem Cuxhaven im Jahre 1937 preußisch wurde, mußte das bisherige Fischereikennzeichen HC 115 in PC 115 geändert werden. Unter diesem Zeichen fuhr die „Cuxhaven&amp;quot; noch bis 1939. Da zu diesem Zeitpunkt auf der Seebeckwerft eine neue „Cuxhaven&amp;quot; im Bau war, änderte man den Namen in „Ritzebüttel&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsausbruch blieb „Ritzebüttel&amp;quot; in der Fischerei eingesetzt, bis die Marine den Dampfer im August 1940 anforderte. Zunächst vorgesehen für die Operation „Seelöwe&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Seelöwe: Deckname für die geplante Landung von Wehrmachtstruppen in Großbritannien&amp;lt;/ref&amp;gt; fuhr die „Ritzebüttel&amp;quot; später als „V 2008&amp;quot; für die 20. Vorpostenflottille&amp;lt;ref&amp;gt;Vorpostenflottille: Flottille mit kleinen Kriegsschiffen zur Sicherung, Aufklärung bzw. Minenbekämpfung im Küstenvorfeld&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am [[25. Februar]] [[1943]] sank das Schiff als „V 1405&amp;quot; nach Minentreffer auf Position 51 Grad 36,6 Minuten Nord und 3 Grad 19,8 Minuten Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (V)==&lt;br /&gt;
Bei der Seebeckwerft in Wesermünde lief am [[20. Dezember]] [[1939]] ein Fischdampfer mit folgenden Abmessungen vom Stapel: 49,43 Meter Länge, 8,26 Meter Breite und 4,83 Meter Tiefgang. Der mit 491 BRT vermessene Neubau (Baunummer 650) erhielt den Namen „Cuxhaven&amp;quot; und das Fischereikennzeichen PC 321. Als Hauptmaschine kam auch hier die Standardmaschine der deutschen Hochseefischerei zum Einbau - eine Dreifach-Expansionsmaschine mit nachgeschalteter Abdampfturbine von zusammen 850 PS. Die Eintragung im Schiffsregister Cuxhaven für die „Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei AG wurde am 20.Juli 1940 vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit war „Cuxhaven&amp;quot; aber bereits durch die Kriegsmarine erfasst worden und zum Minensucher umgerüstet. Am 19. April 1940 erfolgte die Indienststellung als „M 1804&amp;quot; für die 18. Minensuchflottille. Ab dem 15. Januar 1943 fuhr „Cuxhaven&amp;quot; dann als „M 4453&amp;quot; für die 44. MS-Flottille. Unter dieser Bezeichnung sank „Cuxhaven&amp;quot; während der Invasion nach Bombentreffer.&lt;br /&gt;
Nach dem Kriege wurde das Wrack von französischer Seite gehoben. Nach Reparatur und Rückbau zum Fischdampfer kam die ehemalige „Cuxhaven&amp;quot; 1949 als „Cabillaud&amp;quot; in Fahrt. Bei einem Eigentumswechsel 1957 erhielt die „Cabillaud&amp;quot; den Namen „Charles de Montesquieu&amp;quot;. 1962 wurde sie nach Italien verkauft und zum Wassertanker umgebaut. Gleichzeitig erhielt das Schiff Motorenantrieb. Der neue Name lautete nun „Neptunia Prima&amp;quot;. Diesen Namen behielt das Schiff bis zur Umbenennung in „Mama Giulia&amp;quot; im Jahre 1979. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 erfolgte der Abbruch in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (VI)==&lt;br /&gt;
Die sechste „Cuxhaven&amp;quot; gehörte zu den ersten Nachkriegsneubauten der hiesigen Flotte. Als sogenannter Einheits-Dampfer war die „Cuxhaven&amp;quot; unter den einschränkenden Bedingungen der damaligen Besatzungsmächte gebaut ' worden. Von den 34 genehmigten Neubauten waren fünf für die Cuxhavener Reedereiabteilung der „Nordsee&amp;quot; AG bestimmt und ein Schiff (FD „Alte Liebe&amp;quot;) für die Deutsche Heringsfischerei GmbH, Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Stapellaufes erhielt der Neubau 335 der Unterweserwerft in Bremerhaven am 17. Februar 1949 den Namen „Cuxhaven&amp;quot; (NC 371). Taufpate war der damalige Oberbürgermeister [[Olfers, Karl|Karl Olfers]]. Der FD „Cuxhaven&amp;quot; war mit 387 BRT vermessen und 43,82 Meter lang. Angetrieben wurde der Dampfer durch eine Dreifach-Expansionsmaschine von 600 PS. Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit wurde die Maschine im Mai 1950, nach Fortfall der alliierten Beschränkungen, mit einer Abdampfturbine nachgerüstet. Dadurch stieg die Maschinenleistung auf 750 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Führung von Kapitän [[Schmick, Gustav |Schmick]] lief FD „Cuxhaven&amp;quot; am [[21. Mai]] [[1949]] zur ersten Fangreise nach der Bäreninsel aus. Von Anfang an gehörte die „Cuxhaven&amp;quot; zu den erfolgreichsten Einheitsschiffen. Besonders unter Kapitän Gosch, der im Juni 1951 das Kommando übernahm, wurden wiederholt Jahresergebnisse von über einer Million DM erzielt. Das offizielle Fassungsvermögen von 3500 Korb wurde dabei oft, hauptsächlich in der Heringssaison, weit überschritten. Wenn die „Cuxhaven&amp;quot; auch meistens den hiesigen Markt belieferte, so erschien das Schiff doch häufig auch an den Märkten von Bremerhaven und Altona. Einige Male löschte der Dampfer seinen Fang auch in dem englischen Hafen Grimsby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[24. November]] [[1960]] wurde FD „Cuxhaven&amp;quot; in „Kugelbake&amp;quot; umbenannt, denn die siebte „Cuxhaven&amp;quot; ging bereits ihrer Fertigstellung entgegen. Ein Jahr ist das Schiff noch unter dem neuen Namen gefahren. Die Uhr für die Einheitsschiffe war jedoch bereits abgelaufen. Wegen ihrer geringen Größe für die Fernfischerei nicht geeignet, wurden sie zunehmend unrentabel. Auch die „Kugelbake&amp;quot; war nicht mehr wirtschaftlich einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 wurden in 19 Reisen 31.466 Korb gefangen und dafür nur 585.577 DM brutto erlöst. Die letzte Fangreise vom 5. bis 20. Dezember 1961 aus dem Ärmelkanal brachte nur 648 Korb und einen Erlös von 10.613 DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihres an sich guten schiffbaulichen Zustandes wurde die „Kugelbake&amp;quot; aus der Fahrt gezogen und im hintersten Winkel des Fischereihafens aufgelegt. Dort lagen bereits seit mehreren Monaten die fünf anderen Cuxhavener Einheitsschiffe. Dazu gesellten sich kurze Zeit später noch die Fischdampfer „Göttingen&amp;quot; und „Teutonia&amp;quot;. Ältere Cuxhavener werden sich noch an den traurigen Abschied erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[20. Juli]] [[1962]] wurde die „Kugelbake&amp;quot; dann für 29.500 DM an die Firma Eisen und Metall in Bremerhaven zum Abbruch verkauft. Der Bund zahlte dazu eine Abwrackprämie von 154.000 DM. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlepp von „Taucher O. Wulf IV&amp;quot; trat die „Kugelbake&amp;quot; ex „Cuxhaven&amp;quot; am [[2. September]] [[1962]] ihre letzte Reise nach Bremerhaven an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FD Cuxhaven (VII)==&lt;br /&gt;
Am [[12. Januar]] [[1961]] lieferte die Rickmerswerft den Neubau 314 an die „Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei GmbH in Cuxhaven. Das 936 BRT große Schiff war kurz zuvor von [[Olfers, Karl|Karl Olfers]] auf den Namen „Cuxhaven&amp;quot; getauft worden. Das Fischereikennzeichen lautete NC 451. FMS „Cuxhaven&amp;quot; war nach der „Hessen&amp;quot; (Cuxhavener Hochseefischerei GmbH) der zweite Heckfänger der hiesigen Flotte und als sogenannter Teilfroster konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antrieb bestand aus einer Maybach-Motorenanlage von 1850 PS. FMS „Cuxhaven&amp;quot; wurde zunächst von Kapitän Wilhelm von Staden geführt, der bereits von den Fischdampfern „Germania&amp;quot; und „Otto F.C. Bertram&amp;quot; her als erfolgreicher Kapitän bekannt war. Später übernahm Kapitän Aldag das Kommando bis zur Außerdienststellung. Im Dezember 1979 verkaufte die „Nordsee&amp;quot; die „Cuxhaven&amp;quot; zum Abbruch nach Spanien. Mit eigener Kraft trat das Schiff seine letzte Reise mit dem im Schlepp befindlichen FMS „Bremerhaven&amp;quot; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Kokot, Dieter |Dieter Kokot]], Cux-Journal 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{1900er}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr '''1973''' in und um Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Ereignisse==&lt;br /&gt;
* '''[[20. Januar]]:''' Die Dreifachturnhalle der [[Franzenburger Schule]] wird eingeweiht.&lt;br /&gt;
* '''[[30. März]]:''' [[Demgen, Hans|Hans Demgen]] wird Kurdirektor in Cuxhaven.&lt;br /&gt;
* '''[[31. März]]:''' Das [[Seemannsheim]] in der Deichstraße wird geschlossen.&lt;br /&gt;
* '''[[15. Mai]]:''' Das von der [[Mützelfeldwerft]] GmbH gebaute Seebäderschiff  '''[[Funny Girl (Schiff)|Funny Girl]]''' wird der [[Cuxhaven]]er Reederei [[Cassen Eils]] in [[Cuxhaven]] übergeben.&lt;br /&gt;
* '''[[26. Mai]]:'''  Das [[Waldfreibad Sahlenburg]] wird eröffnet.&lt;br /&gt;
* '''[[25. Juni]]:''' Außerdienststellung des [[Erste Lotsenfahrzeuge |Versetzfahrzeuges &amp;quot;OSTERIFF&amp;quot;]] der Cuxhavener [[Lotse]]n&lt;br /&gt;
* '''[[16. Juli]]:''' Das [[Waldschloss]] in [[Brockeswalde]] brennt ab.&lt;br /&gt;
* '''[[30. August]]:''' Das Dampfschiff [[SCHAARHÖRN (Schiff)|SCHAARHÖRN]] wird nach England verkauft.&lt;br /&gt;
* Das [[Klärwerk]] wurde in [[Groden]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''März:''' [[Schmick, Gustav |Gustav Schmick]], Kapitän&lt;br /&gt;
* '''[[28. August]]:''' [[Marquard, Gertrud|Gertrud Marquard]] in Cuxhaven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-----------&lt;br /&gt;
[[Cuxhavener Zeitleiste|Zeitleiste]]&lt;/div&gt;</summary>
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{{Jahrestag Juli}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 187. (in Schaltjahren 188.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 178 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1897]]:''' Inbetriebnahme des [[Wasserturm]]es&lt;br /&gt;
* '''[[1914]]:''' Die Cuxhavener [[Städtische Bahn Cuxhaven|Straßenbahn]] nimmt den Betrieb auf.&lt;br /&gt;
* '''[[1963]]:''' Indienststellung der [[Fregatte LÜBECK]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* '''[[1889]]:''' [[Schmick, Gustav |Gustav Schmick]] in Labiau/Ostpreußen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[1967]]:''' [[Beckmann, Otto-Georg|Otto-Georg Beckmann]], Werftbesitzer&lt;br /&gt;
* '''[[2009]]:''' [[Sternhagen, Helga|Helga Sternhagen]], [[Badhotel Sternhagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=6._Juli&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Juli|706]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{1900er}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr '''1949''' in und um Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse==&lt;br /&gt;
* '''[[2. Januar]]:''' Wiedereröffnung der [[Seefahrtschule]]&lt;br /&gt;
* '''[[27. Januar]]:''' Der Stadtrat beschließt die Errichtung einer [[Spielbank]] für Cuxhaven.&lt;br /&gt;
* '''[[10. Februar]]:''' Sprengung des Gefechtsturmes im [[Fort Kugelbake]]&lt;br /&gt;
* '''[[20. Februar]]:''' Eine durch den Cuxhavener Ing. Schultz entwickelte Tiefseetauchkugel wird zur Industrieausstellung nach New York geschickt.&lt;br /&gt;
* '''[[1. April]]:''' Inbetriebnahme der größten deutschen [[Heringshalle]]&lt;br /&gt;
* '''[[14. April]]:'''[[Cuxhaven]] wird als &amp;quot;[[Nordseeheilbad]]&amp;quot; durch die nds. Landesregierung amtlich anerkannt.&lt;br /&gt;
* '''[[22. April]]:''' Das [[Posterholungsheim]] in [[Berensch]] wird eingeweiht.&lt;br /&gt;
* '''[[2. Mai]]:''' Eröffnung der [[Gorch-Fock-Schule]] in der ehemaligen [[Kiautschou-Kaserne]]&lt;br /&gt;
* '''[[4. Mai]]:''' Ein Brand vernichtet den Saal des Hotels [[Hotel Zur Sonne|Zur Sonne]].&lt;br /&gt;
* '''[[6. Mai]]:''' Ausgabe des ersten Kurprospektes nach dem 2. Weltkrieg&lt;br /&gt;
* '''[[18. Mai]]:''' Wiederaufnahme von Fischtransporten nach Berlin&lt;br /&gt;
* '''[[21. Mai]]:''' Jungfernfahrt der [[FD Cuxhaven |CUXHAVEN]] (VI)&lt;br /&gt;
* '''[[22. Mai]]:''' Einweihung des [[Heimatmuseum]]s im [[Schloss Ritzebüttel]]&lt;br /&gt;
* '''[[22. Mai]]:''' Wiederinbetriebnahme des [[Fischversandbahnhof]]es&lt;br /&gt;
* '''[[5. Juni]]:''' Eröffnung einer [[Spielbank]] in Cuxhaven&lt;br /&gt;
* '''[[30. Juni]]:''' Aufhebung der von der brit. Besatzungsmacht verhängten Hafensperre&lt;br /&gt;
* '''[[1. Juli]]:''' Die Küstenfunkstelle [[Elbe-Weser Radio]] richtet auf der [[Holter Höhe]] eine [[Marine-Peilfunkstelle Altenwalde |Peilfunkstelle]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[8. Juli]]:''' Sprengung der Flakinsel [[Medemsand]]&lt;br /&gt;
* '''[[21. August]]:''' Erstes [[Duhner Wattrennen]] nach dem Weltkrieg&lt;br /&gt;
* '''[[30. August]]:''' Großfeuer vernichtet die Fischfirma [[Brinckmann&amp;amp;Schumacher]] in der [[Präsident-Herwig-Straße]].&lt;br /&gt;
* '''[[5. September]]:''' Inbetriebnahme eines Windkraftwerkes auf der Insel [[Neuwerk]]&lt;br /&gt;
* '''[[27. Oktober]]:''' Wiedererscheinen der [[Cuxhavener Zeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
* '''[[13. Januar]]:''' Kapitän [[Schlimbach, Ludwig |Ludwig Schlimbach]] in Hamburg-Othmarschen&lt;br /&gt;
* '''[[2. April]]:''' [[Ohlrogge, Richard|Richard Ohlrogge]] in Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-----------&lt;br /&gt;
[[Cuxhavener Zeitleiste|Zeitleiste]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahrestag Mai}}&lt;br /&gt;
Der '''{{PAGENAME}}''' ist der 141. (in Schaltjahren 142.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 224 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
* '''[[1886]]:''' Das Badehaus Döse am Döser Seedeich wird eröffnet&lt;br /&gt;
* '''[[1903]]:''' Ausgabe des ersten Telefonverzeichnisses in Cuxhaven&lt;br /&gt;
* '''[[1937]]:''' Die 25 Toten der Explosion des Luftschiffes &amp;quot;Hindenburg&amp;quot; landen mit dem HAPAG-Dampfer &amp;quot;New York&amp;quot; in [[Cuxhaven]]. Sie werden mit einem Staatsakt in der [[HAPAG-Hallen|HAPAG-Halle]] geehrt.&lt;br /&gt;
* '''[[1949]]:''' Jungfernfahrt der [[FD Cuxhaven |CUXHAVEN]] (VI)&lt;br /&gt;
* '''[[2005]]:''' Die Arbeiten am Rathausergänzungsbau beginnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==geboren==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
==gestorben==&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißt, was am  '''{{PAGENAME}}''' in [[Cuxhaven]] noch passiert ist, trage es bitte [http://www.cuxpedia.de/index.php?title=21._Mai&amp;amp;action=edit hier] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mai|521]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gustav Schmick''' (* [[6. Juli]] [[1889]] in Labiau&amp;lt;ref&amp;gt;Labiau: seit 1946 Polessk im Oblast Kaliningrad/Russland&amp;lt;/ref&amp;gt;/Ostpreußen; †&amp;amp;nbsp; im März [[1973]]) fuhr viele Jahre von Cuxhaven aus für die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] und als Kapitän für die [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] GmbH zur See. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Schmick kam 1914 vom im Verlust geratenen Fischdampfer (FD) '''CAROLINE KÖHNE PG 172'''&amp;lt;ref&amp;gt;CAROLINE KÖHNE: 1912 gebaut; von 1912 bis 1914 bei der Reederei Erdmann Lefke Cuxhaven/Wulsdorf/Geestemünde/Wesermünde; geriet durch Eispressung bei Island in Verlust&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Cuxhaven. Am 1. April 1914 trat er zusammen mit dem Kapitän Otto Tancré seinen Dienst auf dem FD '''FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT HC 48'''&amp;lt;ref&amp;gt;FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT: 1914 gebaut; von 1914 bis 1927 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG&amp;lt;/ref&amp;gt; an. Er war dort I. Steuermann. Ab August 1914 diente er bei der Kaiserlichen Marine. Seine Tätigkeit als I. Steuermann nahm er am 19. Mai 1919 wieder auf. Im April 1920 übernahm er das Kommando über den FD '''SENATOR SCHRÖDER HC 65'''&amp;lt;reF&amp;gt;SENATOR SCHRÖDER: 1917 gebaut; von 1919 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; zwischenzeitlich (1920) nach Murmansk/Russische Sowjetrepublik entführt; von 1929 bis 1941 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; ab 1933 Fischereikennung PC 65&amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend über weitere Fischereidampfer. Kapitän Schmick stellte mehrere Schiffe in Dienst: 1930 FD '''AUGUST WRIEDT HC 204'''&amp;lt;ref&amp;gt;AUGUST WRIEDT: 1930 gebaut; von 1930 bis 1944 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; 1933 in '''PREUSSEN PC 204''' umbenannt&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1936 FD '''POMMERN PC 295'''&amp;lt;ref&amp;gt;POMMERN: 1936 gebaut; von 1936 bis 1944 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1938 FD '''ÖSTERREICH PC 305'''&amp;lt;ref&amp;gt;ÖSTERREICH: 1937 gebaut; von 1937 bis 1940 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Zweiten Weltkrieges war Gustav Schmick weiter in der Fischerei tätig. Er fuhr ab 1945 auf der '''ERNST FLOHR PC 329'''&amp;lt;ref&amp;gt;ERNST FLOHR: 1936 gebaut; bei der Deutschen Heringsfischerei GmbH mit der Fischereikennung ON 169; von 1938 bis 1954 durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert --&amp;gt; Fischereikennung PC 329 bzw. ab 1949 NC 329&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf weiteren Schiffen der Cuxhavener Flotte. Am [[21. Mai]] [[1949]] übernahm er das Kommando über den Neubau '''[[FD Cuxhaven |CUXHAVEN]]''' (VI) mit der Fischereikennung NC 371. Zum Jahresende 1951 stellte er das Fischereimotorschiff (FMS) '''HEIDELBERG NC 397'''&amp;lt;ref&amp;gt;HEIDELBERG: 1951 gebaut; von 1951 bis 1964 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in Dienst. Die FMS HEIDELBERG unternahm zusammen mit der FMS '''BONN'''&amp;lt;ref&amp;gt;BONN: 1950/1951 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot; in Dienst gestellt&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem FD '''MARTIN MEWES HH 292'''&amp;lt;ref&amp;gt;MARIN MEWES: 1944 als U-Bootjäger konstruiert --&amp;gt; unvollendet; 1949 als Fischdampfer fertiggestellt; von 1949 bis 1956 bei der Finkenwärder Hochseefischerei Hamburg/Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmalig nach dem Krieg Versuchsreisen nach Westgrönland zur Erkundung der Schleppnetzfischerei. Bis zu seiner Pensionierung 1954 blieb er dort Kapitän. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Schmick wurde 1954 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder '''Richard Schmick''' war ebenfalls viele Jahre Kapitän in Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bilder bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;'''Gustav Schmick''' (* [[6. Juli]] [[1889]] in Labiau&amp;lt;ref&amp;gt;Labiau: seit 1946 Polessk im Oblast Kaliningrad/Russland&amp;lt;/ref&amp;gt;/Ostpreußen; †&amp;amp;nbsp; im März [[1973]]) fuhr viele Jahre von Cuxhaven aus für die [[Cuxhavener Hochseefischerei AG]] und als Kapitän für die [[&amp;quot;Nordsee&amp;quot; Deutsche Hochseefischerei]] GmbH zur See. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Schmick kam 1914 vom im Verlust geratenen Fischdampfer (FD) '''CAROLINE KÖHNE PG 172'''&amp;lt;ref&amp;gt;CAROLINE KÖHNE: 1912 gebaut; von 1912 bis 1914 bei der Reederei Erdmann Lefke Cuxhaven/Wulsdorf/Geestemünde/Wesermünde; geriet durch Eispressung bei Island in Verlust&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Cuxhaven. Am 1. April 1914 trat er zusammen mit dem Kapitän Otto Tancré seinen Dienst auf dem FD '''FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT HC 48'''&amp;lt;ref&amp;gt;FISCHEREIDIREKTOR LÜBBERT: 1914 gebaut; von 1914 bis 1927 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG&amp;lt;/ref&amp;gt; an. Er war dort I. Steuermann. Ab August 1914 diente er bei der Kaiserlichen Marine. Seine Tätigkeit als I. Steuermann nahm er am 19. Mai 1919 wieder auf. Im April 1920 übernahm er das Kommando über den FD '''SENATOR SCHRÖDER HC 65'''&amp;lt;reF&amp;gt;SENATOR SCHRÖDER: 1917 gebaut; von 1919 bis 1929 bei der Cuxhavener Hochseefischerei AG; zwischenzeitlich (1920) nach Murmansk/Russische Sowjetrepublik entführt; von 1929 bis 1941 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; ab 1933 Fischereikennung PC 65&amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend über weitere Fischereidampfer. Kapitän Schmick stellte mehrere Schiffe in Dienst: 1930 FD '''AUGUST WRIEDT HC 204'''&amp;lt;ref&amp;gt;AUGUST WRIEDT: 1930 gebaut; von 1930 bis 1944 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;; 1933 in '''PREUSSEN PC 204''' umbenannt&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1936 FD '''POMMERN PC 295'''&amp;lt;ref&amp;gt;POMMERN: 1936 gebaut; von 1936 bis 1944 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1938 FD '''ÖSTERREICH PC 305'''&amp;lt;ref&amp;gt;ÖSTERREICH: 1937 gebaut; von 1937 bis 1940 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Zweiten Weltkrieges war Gustav Schmick weiter in der Fischerei tätig. Er fuhr ab 1945 auf der '''ERNST FLOHR PC 329'''&amp;lt;ref&amp;gt;ERNST FLOHR: 1936 gebaut; bei der Deutschen Heringsfischerei GmbH mit der Fischereikennung ON 169; von 1938 bis 1954 durch die &amp;quot;Nordsee&amp;quot; bereedert --&amp;gt; Fischereikennung PC 329 bzw. ab 1949 NC 329&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf weiteren Schiffen der Cuxhavener Flotte. Am [[21. Mai]] [[1949] übernahm er das Kommando über den Neubau '''[[FD Cuxhaven |CUXHAVEN]]''' (VI) mit der Fischereikennung NC 371. Zum Jahresende 1951 stellte er das Fischereimotorschiff (FMS) '''HEIDELBERG NC 397'''&amp;lt;ref&amp;gt;HEIDELBERG: 1951 gebaut; von 1951 bis 1964 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in Dienst. Die FMS HEIDELBERG unternahm zusammen mit der FMS '''BONN'''&amp;lt;ref&amp;gt;BONN: 1950/1951 bei der &amp;quot;Nordsee&amp;quot; in Dienst gestellt&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem FD '''MARTIN MEWES HH 292'''&amp;lt;ref&amp;gt;MARIN MEWES: 1944 als U-Bootjäger konstruiert --&amp;gt; unvollendet; 1949 als Fischdampfer fertiggestellt; von 1949 bis 1956 bei der Finkenwärder Hochseefischerei Hamburg/Cuxhaven&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmalig nach dem Krieg Versuchsreisen nach Westgrönland zur Erkundung der Schleppnetzfischerei. Bis zu seiner Pensionierung 1954 blieb er dort Kapitän. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Schmick wurde 1954 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder '''Richard Schmick''' war ebenfalls viele Jahre Kapitän in Cuxhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Cuxhaven, die Große Hochseefischerei und der Seefischmarkt - Schumann, N.; Hrsg.: [[Förderverein Schifffahrtsgeschichte e.V. |Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e. V.]] - Cuxhaven: Verlag [[Rauschenplat]], 2008 - 280 S. - ISBN 978-3-93551929-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fußnoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seefahrt]]&lt;br /&gt;
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