Seehundsbecken

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Seehundsbecken und "Muschelecke"

Das Seehundsbecken war ein Wasserbecken am Deichfuß nahe des alten Hafens.

Das Wasserbecken entstand 1901/1902 als Pütte für die Materialgewinnung bei der Planierung des Ufers und Deichvorlandes zwischen Altem Hafen und der Badeanstalt Grimmershörn. Der Beckenrand wurde nach dem Ende der Arbeiten befestigt.

Dieses Becken diente viele Jahrzehnte als Modellsegelbecken. 1934 wurde der westliche Teil des Beckens abgetrennt. In diesem abgetrennten Teil wurde ein Seehundsbecken angelegt, im dem "Tiervater Brandt" verwaiste Seehundbabys (Heuler) aufzog. Nachdem der Kurpark in Döse fertiggestellt worden war und Brandt dort die neue Anlage übernommen hatte, wurde das Gehege 1937 wieder aufgehoben.

Im Jahre 1965 wurde das Becken als Vorbereitung für die 1966 beginnenden Vordeichaufspülungen verfüllt. Heute liegt es unter einer Straße. Geblieben ist im Volksmund die Bezeichnung Seehundsbecken, obwohl es nur drei Jahre als solchen diente.

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