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Altenwalder Wettern: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Altenwalder_Wettern_1.jpg|Altenwalder Wettern zw. Cuxhaven und Altenwalde 2009|thumb|right]]
 
[[Bild:Altenwalder_Wettern_1.jpg|Altenwalder Wettern zw. Cuxhaven und Altenwalde 2009|thumb|right]]
Die '''Altenwalder Wettern''' ist ein Entwässerungsgraben in [[Cuxhaven]]
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Die '''Altenwalder Wettern''' ist der Haupt-[[Kolonisierung|Entwässerungsgraben]] [[Cuxhaven]]s.
  
Bereits in ältesten Karten aufgeführter Abflussgraben eines weitreichenden Grabensystem. Als zum Graben ausgebauter alter [[Priel]] entwässert sie diverse Gräben, z.B. Lehstrom, Böhlgraben, Westerwischstrom, [[Delft]]strom.
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Bereits in der ältesten Karte von 1594 aufgeführter Abflussgraben eines weitreichenden Grabensystem. Als Graben unter dem Namen [[Landwehr]]kanal aus der Geest kommend entwässert sie diverse Gräben, z.B. Lehstrom, Böhlgraben, Westerwischstrom, [[Delft]]strom.  
  
Als [[Landwehr]]kanal von Süden kommend unterquert sie kurz hinter der [[Tankstelle Maass]] die [[Altenwalder Chaussee]] und verläuft ab da als `[[Altenwalder Wettern]]´ bis zur [[Westerreihe]] parallel der Altenwalder Chaussee an der [[Ritzebüttler Schleuse]] in den [[Schleusenpriel]].
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Der [[Landwehr]]kanal, von Süden kommend, unterquert kurz hinter der [[Tankstelle Maass]] die [[Altenwalder Chaussee]] und verläuft ab da als `[[Altenwalder Wettern]]´ bis zur [[Westerreihe]] parallel der Altenwalder Chaussee. Möglichererweise ab da verläuft sie als [[Priel]] an der [[Ritzebüttler Schleuse]] in den [[Schleusenpriel]]. Klar ist, der unter Teil der Altenwalder Wettern ist natürlicher Priel. Nicht mit Bestimmtheit klar ist, wo er begonnen hat. Der heutige Verlauf lässt aber auf die Westerreihe als Grenze zwischen Priel und Graben schließen.
  
Zur Zeit des Amtes Ritzebüttel war sie Grenzlinie zwischen den Kirchspielen [[Groden(Ortsteil)|Groden]] und [[Altenwalde]].
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Zur Zeit des Amtes Ritzebüttel zweiten von ihm noch weitere Seitenpriele ab. So ein Priel unter dem südlichen Gebäudeteil des Amtsgerichtes hindurch. Ein weiterer in richtung Bahnhof und ein dritter zweigte südlich des Kämmererplatzes südwestlich in den Innenstadtbereich richtung Schloss ab.
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Aufgrund seines sauberen Wassers aus der Geest war die Wettern Trinkwasserlieferant für die Ritzebütteler Bevölkerung. An der Schleuse gab es eine öffentliche Wasserentnahmestelle.
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Erster bekannter Nachweis der Wettern ist aus dem Jahre 1570. Hier wird in einem Vergleich zwischen Herzog Franz I von Sachsen mit dem Rat der Stadt Hamburg abgeklärt, dass die Wettern nicht mehr so weit gestaut werden darf, dass den Hadeler und dem Altenwalder Stift Schaden entstehen.
  
 
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Version vom 11. Juli 2009, 23:06 Uhr

Altenwalder Wettern zw. Cuxhaven und Altenwalde 2009

Die Altenwalder Wettern ist der Haupt-Entwässerungsgraben Cuxhavens.

Bereits in der ältesten Karte von 1594 aufgeführter Abflussgraben eines weitreichenden Grabensystem. Als Graben unter dem Namen Landwehrkanal aus der Geest kommend entwässert sie diverse Gräben, z.B. Lehstrom, Böhlgraben, Westerwischstrom, Delftstrom.

Der Landwehrkanal, von Süden kommend, unterquert kurz hinter der Tankstelle Maass die Altenwalder Chaussee und verläuft ab da als `Altenwalder Wettern´ bis zur Westerreihe parallel der Altenwalder Chaussee. Möglichererweise ab da verläuft sie als Priel an der Ritzebüttler Schleuse in den Schleusenpriel. Klar ist, der unter Teil der Altenwalder Wettern ist natürlicher Priel. Nicht mit Bestimmtheit klar ist, wo er begonnen hat. Der heutige Verlauf lässt aber auf die Westerreihe als Grenze zwischen Priel und Graben schließen.

Zur Zeit des Amtes Ritzebüttel zweiten von ihm noch weitere Seitenpriele ab. So ein Priel unter dem südlichen Gebäudeteil des Amtsgerichtes hindurch. Ein weiterer in richtung Bahnhof und ein dritter zweigte südlich des Kämmererplatzes südwestlich in den Innenstadtbereich richtung Schloss ab.

Zur Zeit des Amtes Ritzebüttel war die Altenwalder Wettern gemeinsam mit dem Schleusenpriel Grenzlinie zwischen den Kirchspielen Groden und Altenwalde.

Aufgrund seines sauberen Wassers aus der Geest war die Wettern Trinkwasserlieferant für die Ritzebütteler Bevölkerung. An der Schleuse gab es eine öffentliche Wasserentnahmestelle.

Erster bekannter Nachweis der Wettern ist aus dem Jahre 1570. Hier wird in einem Vergleich zwischen Herzog Franz I von Sachsen mit dem Rat der Stadt Hamburg abgeklärt, dass die Wettern nicht mehr so weit gestaut werden darf, dass den Hadeler und dem Altenwalder Stift Schaden entstehen.

Bilder