Auf dem Lehfeld

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Auf dem Lehfeld ist ein Wohngebiet in Ritzebüttel.

Nach 1900 werden am westlichen Ende der Grodener Chaussee, an den Ritzebütteler Friedhof anschließend, Wohnbauten erstellt; ihres Baustils wegen `Schweizerhäuser´ genannt. Dieses geschieht auf Veranlassung Albert Ballins, der zu der Zeit die gesamte HAPAG-Überseeflotte von Hamburg nach Cuxhaven verlegen lassen wollte. Ab September 1902 wurden die Häuser von Vorarbeitern der HAPAG bezogen. Damit ist der Grundstock für einen neuen Wohnbezirk auf dem `Lehfeld´ gelegt, auch wenn diese Häuser nie dazugerechnet wurden. Das Lehfeld ist z.d.Z. eine landwirtschaftliche Fläche, an den Lehstrom anschließend. Eine weitere gepante Bebauung incl. eines großen Altenheimes für HAPAG-Bedienstete verbleibt jedoch zunächst, da sich die Cuxhavener Hafenanlagen als nicht hinreichend geeignet erweisen für die rapide wachsenden Überseedampfer.

Nach dem ersten Weltkrieg wird zur Minderung der Wohnungsnot von der Stadt Cuxhaven zusammen mit der Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft auf der Rückseite der Schweizerhäuser Siedlungsland erschlossen. Die erste Straße der Lehfeldsiedlung wird die Straße `Ostblock´, später umbenannt in Ditmar-Koel-Straße.

Es entstanden kleine Reihenhäuser und nach 1933 auch Wohnblocks. Auch nach dem zweiten Weltkrieg wurden weiter Wohnblöcke errichtet. In jüngerer Zeit die deutlich an das geschlossenen wirkende `Lehfeld´ angedockten Bauten südlich der Wulfhagenstraße und östlich der Lehfeldstraße.

Gemäß Ratsbeschluß bekam das gesamte Baugebiet den Namen Auf dem Lehfeld. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nicht einbürgern, so dass das Wohngebiet bis heute nach der ersten Straße als Ostblock bezeichnet wird.

Straßen im Lehfeld

Die meisten Straßen im Ostblock sind nach hamburger Persönlichkeiten / Amtmännern benannt:

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